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  1. Seit mittlerweile mehr als 12 Jahren bin ich in diesem Forum ein weitestgehend stiller Mitleser. Da ich aber bereits selbst in unzähligen Fällen davon profitiert habe, hier in z.T. sehr sorgfältigen Dokumentationen von Projekten zu lesen und die Möglichkeit nutzen konnte das Forum als Nachschlagewerk zu nutzen, ist es für mich nun an der Zeit mal eines meiner Projekte hier zu dokumentieren. Bevor die Bildergeschichte beginnt muss ich allerdings etwas ausholen: Einige Jahre des Lesens im Lambrettabereich dieses Forums haben ihre Spuren hinterlassen. Und so gab es einige Wahrheiten, die als unumstößlich auf- und hingenommen wurden. Dazu gehörten solche Banalitäten wie: Es gibt nur EINEN Lambretta-Zylinder, es gibt keine Alternative für diesen EINEN Lambretta-Zylinder und Lambrettafahren ist eigentlich überhaupt nicht möglich ohne diesen EINEN Lambretta-Zylinder. Und so kam, wie es kommen musste: Zeitgleich mit der Anschaffung meiner ersten Lambretta, einer 1964er TV175, die ich 2009 aus England holte, begann das Sammeln der Teile für DEN Motor. Und ein gebrauchter Oanser war gleich mal dabei. Noch eine der allgemeingültigen Wahrheiten lautet(e): Eine Lambretta mit Oansa hat den Vergaser auf der rechten Seite! Dies ist hinlänglich bekannt. Dies war so, ist so und wird auch in Zukunft immer so sein! Ob es jetzt in meinem beruflich erlernten Hintergrund begründet oder einfach nur an einem etwas stark ausgeprägten Widerspruchsgeist liegt, dass es mir manchmal nicht gelingen mag tradierte Wahrheiten einfach so hinzunehmen, kann ich selbst nicht genau beantworten. Jedenfalls kam dem zügigen Motoraufbau nach zwei Umzügen der erste Nachwuchsabraucher in die Quere. Dieser hatte zur Folge, dass ich Erstaunliches feststellen musste: Eine Lambretta fährt mit ihrem originalen Motor! Und mit 175ccm gar nicht mal soo schlecht! Eine kontaktlose Zündung ist mal rein und eine neue Angie darunter gewandert. Was letztendlich dazu geführt hat, dass sich in meinem Kopf die Idee entwickelte den Vergaser auf dem Oanser LINKS tragen zu wollen, weiß ich gar nicht mehr so genau. Mit der Zeit konnte oder wollte ich durchaus Vorteile dafür sehen, den Vergaser auf der "falschen" Seite zu tragen. So zu Beispiel Platz zum Seitendeckel. Die Meinung, dass es bei einem Tourenmotor eigentlich gar nicht so negative Auswirkung auf das Drehmoment haben konnte. Oder auch die Nichtakzeptanz der Endgültigkeit den Batteriehalter abzuflexen. Und alternative Zylinder habe ich auch irgendwie nie in die Überlegung miteinbezogen. Ich wusste ja, dass alles außer dem Oansa eh vollkommen sinnlos ist… Der nahezu komplette Motor stand (und steht) im Keller auf der Werkbank rum und das eigentlich auch immer im Weg. Das war/ist auch Absicht, weil er da ja auch zumindest präsent bleibt und sich nicht im Regal in die Vergessenheit reinstaubt. Also ging es irgendwann und irgendwie los. Da ich beruflich annähernd den ganzen Tag vor einem Bildschirm sitze, hatte ich auf den 3-D-CAD-Ansatz zunächst mal keine Lust. Also Begann ich mit einem Kern aus Gips, um den ich mit Wachs einen Ansaugstutzen modelliert habe. Im September 2013 war dann das erste Modell fertig. Aber da Gips nicht unbedingt der geeignetste Werkstoff für einen Gusskern ist und mich störte nur GENAU EINEN Versuch für einen perfekten Guss zu haben, musste eine Negativform davon her. Gedacht getan, also das Modell auf Kinderknete aufgesetzt, versucht, möglichst keine Hinterschnitte zu produzieren und mit Glasfasermatten und Polyesterharz eine Negativform laminiert. (von der ich gerade kein Bild finde.) Aus den beiden entstandenen Hälften der Negativform und Platten von Modellierwachs entstand das zweite Gussmodell. Daran wurden Angusskanälen und Entlüftungskanäle „angewachst“. In diesem Stadium habe ich mir dann kurz überlegt, mir eine Gießerei zu suchen und diese das Wachsmodell einbetten und einen Abguss herstellen zu lassen. Aber wirklich nur kurz. Vielleicht wäre mir auch besser nie der Film über Burt Munroe und seine Indian Scout begegnet. Inspiriert von den Bildern und Ergebnissen auf http://www.hainkel.de/, entschloss ich mich für die komplette Do-It-Yourself-Variante. Also musste ein Formkasten her, der die Einbettmasse bis zum Aushärten an Ort und Stelle hält. Reststücke von Siebdruckplatten an den Kanten mit Kerzenwachs abgedichtet, um die Sauerei in Grenzen zu halten, funktioniert prima. Sowohl Mischungsverhältnis von Gips und Quarzsand, als auch das Rütteln mit dem Exzenterschleifer, um die Luftbläschen zum Aufsteigen zu bewegen, sind Ideen, die ich von der Hainkel-Seite übernommen habe. Zum Wachsausschmelzen nutzte ich eine Gelegenheit, zu der Frau und Kind übers Wochenende außer Haus waren. Gelernt habe ich dabei, zum einen, dass der Backofen sich irgendwann abschaltet, wenn man ihn mehrere Stunden bei maximaler Hitze laufen lässt und dass er sich dann nach einer Stunde abkühlen wider Erwarten doch wieder einschalten lässt. Zum anderen, dass zwei Tage das Haus lüften meiner besseren Hälfte nach einem solchen „Geruchseintrag“ wohl nicht ausreichen und ich seitdem lebenslanges Küchenverbot für solche Aktionen erteilt bekam. Im nächsten Schritt muss dann mal Alu flüssig werden! Einen Emaille-Ofen (wieder auf der Hainkel Seite gesehen) empfand ich als eine gute Idee. Die Kleinanzeigenseite der Bucht sagte irgendwann 17€ in Pfronten. Da das von mir nur 1,5h entfernt ist, gab es einen Abstecher in die Berge. Ende Februar 2014 war es soweit. Die Gelegenheit schien günstig. Also wurde der Ofen angeheizt. Einen passenden Schmelztiegel gab es nicht, also musste eine Edelstahlschüssel (aus der verbotenen Küche ) dran glauben. Parallel wurde die Form vorgewärmt. Da der Backofen dafür nicht mehr zur Verfügung stand, wurde der Heißluftföhn gequält. Jeweils an unterschiedlichen Steckdosen, weil der FI mit einer Gleichzeitigkeit ein kleines Problem hatte. So landete der Föhn auf der Terasse und der Emaille-Ofen auf der Kellertreppe. Dieser Versuch fand ein Jähes Ende. In dem Moment, in dem ich die Schüssel mit dem flüssigen Alu mit der Zange aus dem „Öfchen“ holen wollte, gab die Schüssel auf! Das Alu schmolz sich durch die Schüssel, lief aus dem Ofen und zwei Stufen die Kellertreppe hinunter, steckte die Betonfarbe in Brand und wollte irgendwie erstaunlich lange flüssig bleiben… Entgegen erster Befürchtungen ließ sich auch das Alu aus dem Ofen nach dem Abkühlen wieder entfernen. Also wieder von vorn: Neuer Tiegel (diesmal dicker) und neues Material mussten her. Da ich kein Schweißgerät habe, gabs Origami aus 1mm Edelstahlblech. Die Materialbestände aus Alugusslegierung hat T5Rainer mit Teilen seines zersägten SR, Kolben und ein paar anderen Brocken geholfen aufzufüllen. Im nächsten Aufbau (wieder mal zwei Monate später) gabs dann keine Kellertreppe mehr! Ein Sonntagnachmittag im Mai 2014…und ja, die Nachbarn haben die Aktion wohl mitbekommen. Der bisherige Aufwand führte auch zu einem teilweise zufriedenstellenden Ergebnis. Die Nachteile des Vergaseranschlusses in Form des Rohrstutzens zeigten sich nach dem Guss deutlich. Rettungsversuche mit Nacharbeiten schlugen fehl. Für weitere Versuche und Auseinandersetzung mit dem Thema fehlte zunächst mal die Motivation. Und das auch nachdem die Idee zur konstruktiven Überarbeitung bereits vorhanden war. Wahrscheinlich hat der Prozess mal wieder einen Fehlversuch unter „Offerings to the God of Speed“ zu verbuchen einfach „ein wenig“ Zeit gebraucht. Nach einer mehr als sechmonatigen Pause ging es dann im Dezember 2014 plötzlich weiter. Der nächste Nachwuchsabraucher kündigte sich an und auf einmal hatte ich es wieder eilig! Im beginnenden Weihnachtsurlaub schlug ich mir ein paar Nächte um die Ohren, um das nun dritte Wachsmodell anzufertigen. Der untere Teil des letzten Gusses sah ja ganz gut aus, aber im oberen Teil war die Schmelze zu stark abgekühlt. Also wollte ich das Wachsmodell diesmal waagrecht einbetten und die entstehenden Form „steigend“ füllen. Außerdem wurden die Gusskanäle als Temperaturspeicher wesentlich dicker. Bereits im Vorfeld war mir klar, dass es beim liegenden Modell schwieriger werden würde, die Luftblasen aus dem Kerninneren der Einbettmasse zu bekommen. Meine Idee dies zu verbessern war: Evakuieren. Nur wie? In Gedanken habe ich mal wieder eine Kiste gebaut und mit irgendetwas evakuiert. Aber mit was? Dann kam ich auf einen Plastikeimer mit Deckel. Fand dies aber auch nicht wirklich überzeugend. Durch Zufall stieß ich in der Werkstatt eines Freundes auf einen großen Metalleimer mit Metallbügelverschluss und Staubsaugeranschluss. Gedacht ist dieser Eimer wohl, um Asche aus dem Kamin zu saugen. Topp! Also alles vorbereitet. Quarzsand, Gips, Wasser, Eimer, Rühraufsatz für die Bohrmaschine, Aschesaugeimer, Staubsauger… Vielleicht hätte ich den Staubsauger etwas runterregeln sollen… oder vorher mal ausprobieren, wieviel Unterdruck so ein Staubsauger macht, oder wieviel Unterdruck zum Evakuieren der (vermeintlich kleinen) Luftbläschen überhaupt erforderlich ist… Hätte, hätte, Moppedkette. Kurz nach Einschalten des Staubsaugers gabs ein kurzes Fffoppp! - Beim Anheben des Deckels war wohl eher eine GEWALTIGE Luftblase im Inneren der Form und im Eimer sah es aus, als wäre alles explodiert! Also doch wieder HEKTIK, PLANÄNDERUNG! Bitte nicht das in tage-/nächtelanger Arbeit das Wachsmodell versauen! Zurück auf altbewährtes: Exzenterschleifer und die Luftblasen langsam zum Aufsteigen bewegt…und gerettet! Wieder einen Schritt weiter stand ich im Juni 2015 vor der nächsten Herausforderung. Wie bekomme ich das Wachs diesmal aus der Form? Die bessere Hälfte war mittlerweile ganz schön schwanger, d.h., mit einer sturmfreien Küche (mit mittlerweile neuem Backofen) war auf absehbare Zeit eher nicht zu rechnen. Und dann stand da noch ein lebenslanges Küchenverbot für solche Bastelaktionen im Raum. Wieder einmal half egay-Kleinanzeigen in Form eines China-billig-Minibackofens für nen 5er und diesmal sogar innerhalb der Stadtgrenze. Anfang Juli 2015 gings auch gleich weiter! Mit der Wachsausschmelzerei zog ich diesmal ans andere Ende des Reihenmittelhausgärtchens. Mit alle halbe Stunde die dämliche Schaltuhr aufziehen, damit der Ofen heiß bleibt, bekommt man einen lauen Sommerabend auch rum. Läuft ja nebenher. Am darauffolgenden Tag sollte es heiß werden. Es waren annähernd 40°C angekündigt. Da dachte ich, dass das ja schon mal ein paar Grad sind, die ich den ganzen Kram nicht aufheizen muss. Die Gips-Sand-Form war frisch gebacken, das Wachs wohl zu großen Teilen aus der Form geschmolzen und einen NEUEN Tiegel hatte ich auch mal wieder gefaltet (möglicherweise besteht noch Hoffnung in Bezug auf Lernfähigkeit). Flüssiges Alu daran hindern sich unkontrolliert seinen Weg nach der Schwerkraft zu suchen, wollte ich ja nicht gerade wieder. Wieder kam etwas SR-Zylinder in den Tiegel, ein großer Teil Alfa-Querlenker mit einer Piaggio-Zündgrundplatte und einer Prise Siebträger einer Kaffeemaschine. Bis der Tiegel halt voll war. Damit vielleicht nicht (wieder) ganz so hohe Flammen aus dem Emailleofen schlagen wenn langkettige Kohlenwasserstoffe verbrennen, dachte ich, dass zumindest eine Grobentfettung mit Bremsenreiniger keine schlechte Idee wäre. Und weil das Alu mit ~700°C Gießtemperatur eh noch ganz schön heiß werden und man die Suppe ja dann wieder los werden muss… Der Aufbau mit dem Marmortisch hatte sich durchaus auch aus Gründen der Bequemlichkeit bewährt. Da der FI, an dem der Emailleofen hing, mit einem 2kW-Ofen und einer 30m Kabeltrommel bereits am Ende seiner Geduld angelangt war, erfolgte eine Vorwärmung der Gussform mit dem Gasbrenner. Für alle folgenden Schritte bis nach dem Guss hatte ich dann irgendwie doch keine Hand mehr frei zum Bilder machen. Nach 20min hatte ich dann doch keine Geduld mehr den Klotz noch weiter abkühlen zu lassen. Und eigentlich sah der Guss diesmal ja auch richtig gut aus. Die Form hat sich vollständig gefüllt. Zumindest nahezu. An einer Stelle ist die Form eingefallen. Und wo kein Hohlraum ist, kommt auch kein flüssiges Alu hin. Die „Legierung“ ließ sich aber nach Aussage des konsultierten Fachmanns ausgezeichnet schweißen! Versäubert und geplant wurde dann aus Lautstärkegründen von Hand, sprich mit dem Dreikantschaber und auf Holzplatten geklebtem Schmirgelleinen. Was der ganze Aufwand letztendlich gebracht hat, wird sich bei Gelegenheit mal auf dem Prüfstand zeigen. Mal sehen, wie lange ich dafür brauche. Ich werde dann wieder berichten. Wer tatsächlich bis hierhin gekommen ist, fand diese "kurze" Zusammenfassung ja vielleicht interessant. Bei Interesse an weiteren Details finde ich aber auch sicher noch ein paar Bilder mehr. Viele Grüße Burt äähh Dave
  2. der motorumbau ist im groben klar, der vergaser soll nach links. bereitet mir zwar leicht kopfschmerzen, aber OK. nur: wie bekommst du jetzt die luft, die aus dem loch in der rechten seitenbacke kommt, wieder nach links zum vergaser?
  3. Bilder gern am Abend. Vorab versuch ich's in Worten: Zuerst montierst du die Spinne, hast aber eh schon. (Haltewerkzeug, Drehmoment, Verklebung der Mutter zu Sicherung ist bekannt?) Die hat drei Gewindebohrungen, die sich mit dem Spannwerkzeug und dem inneren Korb überdecken. Dann musst du als nächstes die Federn positionieren. Wenn der Roller (oder nur der Motor) auf der Seite liegt, ist das ja ganz einfach. Wenn er auf der Bühne - oder sonst wo - steht, dann musst du die Federn fixieren, sonst fallen sie dir raus. Das geht entweder mit etwas Fett, oder du entfettest die Federsitze und die Federn, und machst sie mit einem Tropfen Sekundenkleber fest. Wenn du die Ausnehmung im Deckelrand wie oben beschrieben gefräst oder gefeilt hast, dann geht der Innenkorb ganz leicht rein. Den setzt du so auf, dass die drei Löcher deckungsgleich mit den Gewinden in der Spinne sind. Dann kommen - jetzt als Beispiel - drei etwa 10 cm lange Gewindestangen rein, die du unten ein paar Umdrehungen (nicht zu weit) in die Spinne schraubst. Jetzt setzt du das Spannwerkzeug drauf. Dann kommen auf die Gewindestangen Beilagscheiben und Muttern drauf. Jetzt ist schon klar, was passiert. Wenn du die Muttern schön gleichmäßig (immer eine nach der anderen eine Umdrehung) festziehst, dann drückt das Spannwerkzeug auf den Innenkorb, und die Federn spannen sich. Dabei achte drauf, dass sich die Gewindestangen nicht mitdrehen. Entweder nimm statt den Gewindestangen Schrauben, wo du den Kopf mit einem Inbus oder sonst was halten kannst, oder schneid in die Gewindestangen oben einen Schlitz und leg einen Draht über die drei Schrauben in die Schlitze, das geht auch gut, dann brauchst sie nicht immer einzeln halten. Wichtig: Immer schön gleichmäßig arbeiten, dass der Korb nicht verkantet. Zur zweiten Frage: Das Spannwerkzeug ist gleichzeitig Abzieher. Wenn nur die Spinne drin ist und die Mutter gelöst, dann fixierst du das Spannwerkzeug wieder mit drei Schrauben in den Gewindebohrungen der Spinne. Wenn du dann in der Mitte die passende Schraube reindrehst, kannst du so die Spinne vom Konus der Nebenwelle abziehen. LG Werner
  4. Was fährst du eigentlich, Meister? Du haust immer die dicken Ansagen raus, und scheinst ja offenbar gaaanz genau zu wissen, was komplett scheiße und was ein "kommender Klassiker" usw. ist. Mich würde echt mal interessieren, was du so in der Garage hast.
  5. Ciao, ich habe einen der ersten Simonini 260 ccm Zylinder bekommen. Bohrung x Hub ist 72,8 x 60. Stehbolzenabstand ist 80 x 80. Mit 60er Welle stehen 250 ccm an! Der originale Kolben hat einen 18er Bolzen, es gibt aber einen Yamaha Blaster Kolben von Wössner mit 16er Bolzen. Grüße Hannes
  6. Am Wochenende vom 01.-03.07.2016 machen die beiden Clubs einen drauf Am 1 Juli-Wochenende laden wir zum Gepflegten Bier, guter Musik und natürlich zu 2-Taktgespächen herzlich ein. Der Run findet in Jülich Boslar statt. (nähe Aachen) Ein Meisterschaftslauf der DBM ist in Planung aber noch nicht in Trockenen Tüchern. Also: Vormerken, vorbeikommen und ein unvergessliches Wochenende erleben! Flyer und weitere Infos volgen
  7. lass' das einfach - die kupplung in der PX liegt auf der kurbelwelle - das anschleppmoment ist bei der deutlich höheren drehzahl viel größer, das lager kapituliert recht bald. ausserdem ist bei der px die ölversorgung in diesem berich deutlich schlechter als bei einer sf - son kugellager mag aber echt öl....
  8. topfauspuff vermeiden würd ich stark empfehlen....alternative vespa gts 300 und vespaonline
  9. Habe noch kein Topic für 2016 gefunden. Mail zur Vertragsverlängerung 2016 erhalten: WGV ohne TK Fahrer > 23 Jahre = 37,50 € ohne TK Fahrer < 23 Jahre = 56,00 € TK mit 150 € SB Fahrer > 23 Jahre = 64,00 € TK mit 150 € SB Fahrer < 23 Jahre = 89,00 €
  10. Morgen mal nach Innsbruck zur Kostüm-Schau fahren Schönes Wochenende, Gruß, Al.
  11. 1 Punkt
    Alles klar, hab es gefunden im Baumarkt. Zwar 2,50€ teurer als bei Amazon..aber so ist das...danke!!!!
  12. Wie du an der Vmax siehst im 4ten Gang gemessen.
  13. Anderer Vergaser und bearbeiteter Zylinder sogar mit anderem Zylinderkopf --> inwiefern soll das bitte vergleichbar sein?!
  14. herrlich da eröffnet einer ein Topic um sich wegen Umbauten zu erkundigen, obwohl er überhaupt nicht plant einen Umbau zu machen und danach geben Leute ihre Meinung kund, die nichtmal Motorrad fahren. warum ärger ich mich eigentlich...die Rubrik blabla sagt ja schon einiges
  15. Nein, der Zylinder hat nichts mit dem Mini 3 zu tun. Der Zylinder ist so neu dass auf der Homepage noch nichts darüber zu finden ist. Der 260er Zylinder basiert auf dem 230er Zylinder. Grüße Hannes
  16. 1 Punkt
    meine in k1 kann ich frei geben
  17. Habe mir gestern mal die Kisten vor Ort angesehen, da ich irgendwann was für meine Töchter brauche, gerne mit zeitgemäßer Technik. Ich war überascht, klar, ist ein Nachbau und aus Plastik aber macht dennoch einen guten Eindruck und gefällt mir von allen Plastikkisten mit meilenweiten Abstand am besten. Hätte mir gewünscht, dass der Relauch von Lambretta so was zustande gebracht hätte, denn die LN sieht dagegen aus wie jedes andere China Retro Kackfass ...
  18. gerade erst gesehen - du musst die floater der bremsscheibe in der trommel freistellen. sonst liegen die floater auf der trommel auf und die scheibe kommt zu nahe an die schwinge.
  19. ganz schön teuer, ich hab da mamas altes teesieb genommen für einen 34er VHSB am falc...
  20. Ich habe 5 Stunden mit der tollsten Vespa fahrenden Physiklehrerin lernend und lachend verbracht und danach noch eine kurze Zigarette mit meinem Lieblings-Dorfbullen geraucht. Wahrscheinlich die zwei nettesten Menschen in ganz Springe [emoji41][emoji106] Ansonsten kann ich das, was du da sagst, nur unterstreichen, Micha! Grad bezüglich Hochdruck! Könnte aber auch mentaler Unterdruck sein ...
  21. das sind auch auch nur mein bedenken aus dem bauch heraus. versuch es halt - ich habe mich damit noch nicht beschäftigt, sondern nur kurz das geschrieben was mir dazu einfällt. keine ahnung ob das dann wirklich die grätsche macht - wenn du allerdings nach dem ankicken wieder zur besinnung kommst und der stuhl liegt auf dir und du hast den kicker im unterschenkel stecken - dann würde ich sagen, du hast die grundlagen von ursache und wirkung im feldversuch empirisch ermittelt
  22. Er muss ja erst mal" ohne beschädigen" aufkriegen!
  23. so kleines Update: Bin auf auf eine 3mm Aluplatte für die Adapterplatte umgestiegen, läßt sich einfacher bearbeiten. Mir war wichtig dass die Drehachsen der Pumpe und des Bremshebels auf einer Linie liegen (siehe rote Linie). Den Bremshebel habe ich mit Alureibelot verschlossen, hat wunderbar funktioniert und hält super. Danach Gewinde reingeschnitten, Schraube reingedreht und rund um die Schraube wieder mit Reibelot ein verlängertes Gewinde aufgebaut. (Die Schraube ließ sich nach dem Erkalten rausdrehen und hinterließ ein einwandfreies Gewinde, riesenkräfte wirken hier ja nicht.) Durch die beiden Muttern zwischen der Bremspumpe und dem Bremshebel kann die Neigung eingestellt werden und gleichzeitig die Schraube gegen Lockern gesichert werden. Den Ausgleichsbehälter werde ich noch gegen einen kleineren 45° tauschen und somit diesen Schlauchbogen vermeiden. Die Tauschgabel vom Roberto1 passt perfekt, eine Spiegler 135cm Bremsleitung sollte es von der Länge her schon sein. Der Zugang der Bremsleitung erfolgt da wo der originale Bremsbowdenzug durchgeht, lediglich mit dem Dremel etwas weiten aufgrund des 4cm erforderlichen Biegeradius der Spiegler Leitung. Wer einen Tauschkotflügel (die bessere Quali) verwendet, braucht diesen nicht zu auszubeulen, BGM Pro SC16 und YSS 185mm, sowie Pinasco PK Stoßdämpfer passen mit einer Hartgummiabstandshalterung unter dem Kotflügel locker rein. So im März noch schnell TÜV mit Originalgabel machen und danach einbauen für ein Jahr, denn eintragen kann man sich sowas (egal wie gut es gemacht ist) hier in Ö leider nicht. Ich hoffe auf einen verständnisvollen ÖAMTC Mitarbeiter der sowas zu schätzen weiss. Klicke,hier, um Dateien auszuwählen
  24. mh dann steht ja dem Twin TS1 ja fast nichts mehr im Wege....
  25. Bei meiner `60er S2, Norddeutsche Erstauslieferung, ist und war das Typenschild unter der Sitzbank neben der Tankklappe angenagelt. Da wurde anscheinend nach Lust und Laune verfahren.
  26. Beim alten sollte man doch aber nicht unbedingt groß über 130 raus, oder? Sorry für OT
  27. Mittlerweile hab ich einen universal Soziussattel von Denfeld und passende Fußrasten montiert, außerdem ein vorderes "Kennzeichen" (Schädelspalter). Jetzt wird noch der rissige Vorderreifen gewechselt, dann kann es zum typisieren gehen
  28. Schlüsseldienst vielleicht? Mit dem anderen, nicht passenden (aber ähnlichen) Schlüssel könnte das vielleicht funktionieren.
  29. Gibt's schon ein Bild im verbauten Zustand im Rahmen? Bisher wurde der linksansaugende Oanser immer ins Reich der Mythen verbannt. Top Aktion!
  30. bei einem drei Buchstaben Shop gäbe es einen unter Art: 18419000 Wird hinten beim Hebel befestigt
  31. 1 Punkt
    Man(n) soll eben nicht alles glauben.
  32. Auto gefunden ... ist aber weder ein Volvo noch ein Saab geworden! Fahr aber nächster Woche Opel Insignia Kombi ... das Angebot war einfach zu gut ... vorallem was den Eintausch von meinem Auto betrifft! Danke Jungs für Eure Beratung! Ciao, Skusi
  33. Nur noch ne Formatsache.... Z18 m=4
  34. Diesel bis 5000 €. In Österreich extrem dünn gesäht. Bei Mobile gibt es einen (!) einzigen.
  35. ich hab mir das hier zusammengebaut. grundlage ein heber vom louis. im angebot mit bonuskarte fuer 80,- stahl und schrauben fuer ca. 50,- + 3 stunden arbeit. standsicherheitserweiterung muss noch gemacht werden. zeichnung fuer nachbauer im anhang Erweiterung_Hebebuehne_bka.pdf Erweiterung_Hebebuehne_bka.pdf Erweiterung_Hebebuehne_bka.pdf Erweiterung_Hebebuehne_bka.pdf
  36. Ich möchte Euch am Aufbau meiner PX 80 aus 79, die ich am 22.12.2008 meinem Sohn zur Geburt geschenkt habe, teilhaben lassen. Bei Fragen gerne melden Roller für ungefähr 135,- Euro in Hamburg gekauft. Ursprungszustand. 135er D.R. war verbaut. Zog einem nur die Arme lang, wenn einem einer hinten drauf gefahren ist Sandgestrahlt - keine Rostnester Schweissarbeiten (selbst gemacht) Passt´s zusammen...? Karosseriearbeiten, Lackiervorbereitung habe ich einem Profi überlassen. Mit Füllern, Spachteln und Grundieren stehe ich auf Kriegsfuß - es wird sowieso nichts, wenn man es nicht gelernt hat. Es wurden alle werksseitigen Löcher verschlossen und nach Bedarf neu gebohrt. Teile fertig für den Lackierer Saubere Arbeit (bedingt eine saubere Vorarbeit..) Das Ergebnis - so sah der Deichgraf zwischen 2009 und 2015 aus. Technische Daten unten. Noch vom Ursprungszustand übrig waren: Karosse, Lenkstange, Lenker, Hauptständer, Tank, Rest neu oder modifiziert Keine Blinkerkontrolleuchte nötig Eingetragen (mit Adapterplatte) Vespa PX 80, BJ 79, EZ 80, 2. Hand. Kilometerstand unbekannt. Lack Nimbusgrau Perleffekt (Audi), LZ7X Karosserie: PX mit eingeschweisster Sprint Blechkaskade, VBB Kotflügel, Hauben ohne Blinker, Sicke glatt (nur Blech und Zinn), Edelstahl Trittleisten. Sitzbank: Corsa mit selbstgenähtem Echtlederbezug Details zum Motor gibt es hier: http://www.germanscooterforum.de/topic/300219-aufbau-malossi-sport-drehmomentmotor-2014/ Bremse: hinten Serie, vorne Scheibe vollhydraulisch (Gabel 5cm gekürzt mit 2cm gekürztem PK-Sebac-Dämpfer) Elektrik: Eigenbau-Kabelbaum mit Lusso-Technik, keine Batterie Sonstiges: Zündschloss neben Benzinhahn, SIP Tacho inkl. Drehzahlmesser, beledertes Staufach im Reserverad Lenkerendenblinker auf Innenrohren, drehen nicht mit (Spiegel natürlich auch nicht) .-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-. In 2015 und Anfang 2016 hat die graue Vespa einen umfangreichen Refresher erhalten. Wie im parallelen Motoraufbautopic nachzulesen ist hat der "Raketenantrieb" mittlerweile fast 30 PS, was nunmehr massive Eingriffe in Fahrwerk und Rahmen erforderte. Einmal, damit das Ganze besser und sicherer fährt - und damit es leiser wird. Weiterhin gefielen mir einige Details schon länge nicht mehr, die Blinker, das Rücklicht, die Sitzbank. Über die Jahre wurde sowieso schon viel am Rahmen verändert. Zum Beispiel die "Delle" für große Vergaser. Oder der Verlust der Batteriehalterung - zu Gunsten eines Edelstahl "Curly"-Auspuffes. Und natürlich die verschiedenen Testphasen der Rahmenansaugung. Für eine grade Ansaugführung wird, nach Versuchen mit einem flexiblen Rohr... ... ein starres eingeschweisst. Der Tank und der Bereich unter dem Tank werden komplett gedämmt. In dem Zuge bedarf es neuer Ansaugeinlässe - denn es soll ja Luft rein und kein Schall raus... Zwei große Bohrungen hinter dem Tank und ein Einlass mit einem eingeschweißten Rohr neben dem Benzinhahnhebel sorgen für Frischluft. Natürlich werden alle nicht mehr (oder nicht mehr an der Stelle) benötigten Löcher verschlossen und das Ganze vor dem Neulack schön gemacht. Die Elektrik wandert komplett in den Rahmen, inklusive Zündbox. Übrigens- wer vorher einmal mehr anpasst wird hinterher nicht verzweifeln. Hier ist beispielweise die Vergaserstellung noch nicht passend. Da ich eigentlich von jeh her alles Chromgedöns an der dunkelgrauen Kiste gehasst habe wird jetzt alles gepulvert, was nicht niet- und nagelfest ist. Zum Beispiel die sauteuren Pascoli-Fussleisten. Einiges wurde nicht gepulvert sondern in mühevoller Kleinarbeit lackiert. Es kommt auch beim Rücklicht das Schweissgerät zum Einsatz. Damit das LED-Rücklicht einen passenden "Rahmen" hat. Die schönen aber eben auch monströsen Lenkerendenblinker von Hella werden durch die kleinsten für vorne und hinten zugelassenen LED-Motorradblinker der Welt ersetzt Was den Rahmen angeht wird zu guter Letzt eine - im wahrsten Sinne - massive Änderung kommen. Eine Strebe. Man möge mir den Frevel verzeihen, aber der kleine Deichgraf ist sowieso schon längst ein Retro-Racer. Dann natürlich die Frage nach der Farbe. Grau? Heller? Speedblocks? Schriftzüge? Pin Stripes? Nein, die Farbe bleibt, und extrovertiert genug ist die Kiste mittlerweile auch. Es werden dezente "Deichgraf"-Schriftzüge von einer schwarzen Line vom Lenker bis hinter die Seitenhauben lackiert. Die geplotteten Buchstaben dienen dabei als Schablone - denn Aufkleber kommen nicht auf die Kiste... Dafür wird der Teil, der später schwarz sein soll lackiert, die Buchstaben und das Konturband aufgebracht und dies beides nach der Dusche wieder entfernt. Zunächst wurden die "schwierigen" Stellen, wie Lufteinlässe, gebrusht. Dann kam der Basislack Und dann das Konturband und die geplotteten Buchstaben ab Arbeitsschritte am Beinschild Nun folgt der Klarlack - das macht aber ein Profi. Als Erstes gleich mal die Details kontrollieren... Alles gut. Dann gehts mit den Details los, Zapfen der Sitzbank ist versetzt worden Vernieten der Fussleisten Elektrik kommt komplett in den Rahmen. Inklusive Zündbox. Spannungsregler ist gummigelagert montiert, zwischen Rahmen und Regler verbleibt ein Spalt zur Kühlung Hier der Stromlaufplan. Licht vorne über Wechselstrom, Blinkerrelais, Rücklicht, Bremslicht über Gleichstrom mittels KOSO Spannungswandler. Hupe über originalen Gleichrichter (mit Kondensatoren). Blinker montiert - drehen sich nicht mit Sitzbank - Bezug in Eigenregie Inspiration... ... und hydraulisch angeboben. Vorteil: Begrenzung des Öffnungswinkel wegen der Strebe. Weiter ginge sie dann eh nicht auf. Und wenn man schon am Nähen ist und den Durchstieg eh nicht mehr zum Durchsteigen nutzen kann.. Werkzeugtaschen. Und Öl Hier die Details der Rahmenansaugung. Alle originalen Löcher wurden verschlossen und neu gesetzt. Das gebogene Rohr wurde eingeschweißt, jetzt fließt die Ansaugluft kerzengrade in den Vegaser, sie ist kälter als die durch den Motor erhitzte Luft unter der Seitenhaube und sie ist beruhigt. In der "Airbox" wird der Schall ermordet, die Dämmmatten stammen aus dem Automobilbereich. Luft kommt durch das originale Ansaugloch links, die beiden Öffnungen hinter dem Tank... ...und das eingeschweißte Rohr neben dem Benzinhahnhebel. Übrigens ist durch die Verlegung der Zündbox in den Rahmen eine Bedienbarkeit der Kytronik von außen ohne Abnehmen der Seitenhaube gegeben. Sitzbank hoch, Klick-klick, andere Kurve. Sie ist dadurch also nicht nur spritzwassergeschützt verbaut sondern gibt einem die Möglichkeit, vor oder während jeder Fahrt die Zündeinstellung zu verändern. Scheibenbremse hinten - Bau der Adapterplatte für den Hydraulikzylinder Durch den Auspuffhalter ist kein Platz für den Halter der Drehmomentabtützung. Also muss eine andere Lösung her. Anschweißen einer Halterung an die Halterung.. Stahlflexleitung kann mit dem Motor federn. Auspuff mit Lambdasondenanschluss - für einfache Vergaserabstimmung mit Breitbandlambdasonde Der Deichgraf ist fertig. Eintragungen: Motor, Zylinder inkl. Langhub, Auspuff, Vergaser, Scheibenbremse vorne inkl. Handbremszylinder, Scheibenbremse hinten inkl. Fussbremszylinder, Rahmenstrebe, Fahrwerk, Lenkerendenblinker ______________________________ Bilder in mittlerer Auflösung _________________________________________________________________________________________________ Im Winter 19/20 hat der Deichgraf einen passend(er)en Lenker bekommen: einen gedropten VNB Lenker mit Aufnahme für den Handbremszylinder. Der Umbau ist dann doch wieder deutlich aufwändiger gewesen als vorher gedacht, vom Hupenknopf bis zur Blackbox des SIP-Tachos (die jetzt nicht mehr in den Kopf passt). Es musste ein völlig neuer Kabelbaum gebaut werden. Die Lichtschaltereinheit habe ich umgebaut, der eigentliche Schalter für Stadt-, Abblend- und Fernlicht entfiel und der Hupenknopf wurde zum Schließer. Der eigenliche Licht-Ein-Aus-Knopf schaltet jetzt Abblend- oder Fernlicht. Es laufen also nach wie vor Rück- und Bremslicht sowie Blinkerrelais über Gleichstrom, Licht vorne über Wechselstrom und Hupe über den Lusso Gleichrichter. Der ganze Kram sitzt auf der Tunnelabdeckung.

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