@heimhaus1, hi, Du hast schon recht, die fachgerechte Wuchtung mit dem gewünschtem Faktor, sollte an der halbierten Welle durch geführt werden. Das funzt ja an Vollwangenwellen perfekt. An der einen Hälfte einer DS Welle, komme ich mit allen Tricks, wie Materialabnahme, Wolframgewichten, superleichter Pleuelzapfen, UT des Pleuels an die Grenze erleichtert usw. vielleicht auf einen Faktor von knapp 40%. Ich kann dann zwar die andere Wange auch auf exakt den gleichen Wert wuchten, mit gleichem Meistergewicht, aber dann vibriert die Welle halt in einem unangenehmen Drehzahlbereich, z.B. bei Vollgas. Möchte ich aber die KW als Gesamteinheit mit meinen genannten Prozentsatz wuchten, dann muss ich notgedrungen von der anderen Wange mehr Material abnehmen. Bei einem Falschtakter, der z.B. eine gleitgelagerte Welle hat, und die Wangen sind geschmiedet oder gegossen, oft ist da mal eine Wange 0,5 mm breiter, da ist auch nicht jede Wange gleich gewuchtet, das geht ja technisch gar nicht, da muss ich mit einem geteilten Meistergewicht auch die komplette Welle auf den gewünschten Faktor wuchten, ganz klar ist, eine DS Welle über 60% zu wuchten, ist schon eine Herausforderung, auch als eine Einheit gesehen, aber es geht, an der DS Hälfte unmöglich!!!!!! Hier ist mal meine Rotax-Polini Eigenbau Welle, 53 Hub, 60er Kolben, 110er Pleuel auf 72 % gewuchtet, ohne Wolfram, aber halt eine Vollwange, Du siehst, was da Material abgetragen werden musste, Vibritationen fast keine, die Bohrungen wurden natürlich verschlossen, Gruß