Nachdem ja jetzt alle versorgt sind, könnte man das Topic ja auch dazu nutzen mal zu hinterfragen, warum Menschen mit "normalen" Berufen sich so genötigt fühlen, was anderes zu machen? Es scheint doch eher ein grundlegendes, gesellschaftliches Problem dahinter zu liegen, das Menschen denen man maximale Nähe zutraut, unter Arbeits/Zahlungsbedingungen leben, welche total bescheiden sind .Menschen, die etwas zu bereiten, was ich mir in den Körper stecke, die sich um meine Großeltern kümmern, wickeln,etc., mir im Falle eines Unfalls die Sackhaare rasieren, kloppen Überstunden bis zum Anschlag, und verdienen weniger, als ein Sesselfurzer beim Strassenverkehrsamt, unnötige Versicherungsfuzzies oder die schlimmste Seuche sogn. " Immobilienmakler". Die Entwertung echter Arbeit durch konstruierte Konkurrenzchemata, bei gleichzeitiger Aufwertung von Luftpumpenjobs mit Freifahrtschein dürfte auch einen großen Teil der vermeintlichen Finanzkrise darstellen. Wenn Köche, Bäcker, Altenpfleger, etc. sich keine Familie und adequaten "Lebenswandel" leisten können, ist das Mord am Mittelstand, welcher die Binnenkonjunktur trägt. Wer will das ändern? Parteien, Gewerkschaften, Facebook?????