Mister_M, das ist alles heiße Luft. Ich verfolge aktuell den Plan: Vollballett, z.T. so direkt, dass die Jungs samt Architekten im Boden versinken wollen. Ich belehre ringsum, dass das hier eine Baustelle und keine Geschlossene ist. Ich sei kein Psychiater und hätte anderes zu tun, als jede einzelne Mimose neu einzufangen. Im 2. Schritt beginnen, logisch zu argumentieren, immer schön mit stierem Blick in de Visage des Betreffenden. dann langsam neu fordern, verweisend auf die guten Sitten, unser aller Verstand und die sicher am Ende gut und sauber abgelieferte Arbeit. Stand heute: ich gebe Bier aus, hie und da ein Geld nebenbei. Alles läuft nach exaktem Plan. Wochenlang kamen die Penner nicht, blieben weg und wurden dann noch frech. Sobald die Granaten fertiggewuchtet haben, kommt der Tag der Abrechnung, Rechnungskürzung etc. V.a. der Archtiekt wird durch diverse Blumensträuße von ganz weit hinter hergefickt, ohne es zu merken. Der bekommt mentale Hausaufgaben mit, zu den Stichworten Seriosität, Loyalität und Menschenkenntnis. Abschließen werde ich das alles mit einem Lächeln, während ich sie zum Teufel schicke. Kurzfasung: erst Geschrei mit latenten Beleidigungen, teils subtil, teil ganz stumpf. Dann die Vernunftsschiene. Zeitnahe Begleichung der versch. AZ. Dann Motivation und gut Freund. Dann der Eiskalte bei der Endabrechnung über einzelne Gewerke. Schließlich der Lächelnde, der durch die Hintertür mal eben neue Maßstäbe in Sachen Belastbarkeit von Geist und Körper setzt. Bei all dem muß man aber wissen, dass das Schauspielerei ist und den Fokus auf´s Wesentliche nicht verlieren: der Bau muss am Ende top dastehn - egal wie, wann und warum. Der Sieger muss man selbst sein. Der Rest kann gern gebückt nach Hause gehn.