gleich noch eine frage vorne weg: wekche EINFAHRVORSCHRIFT soll auf eine 180er, ausgeliefert in A, in Pfauenblau drauf? Was lange währt, wird (hoffentlich) gut. mein 180er-projekt macht nun wieder vortschritte. WIE ALLES BEGANN: eine 180er wollte ich ja schon immer haben für mich einfach dass modell unter den largeframes. habe mich dann immer mal umgesehen auch einiges angeboten bekommen – entweder das zeug war so teuer, selbst als restaurationsbasis, dass es schon im vorfeld uninteressant war, oder - wenn der preis gepasst hat - waren die in so abartig schlechten zustand, dass mir dass zu ünübersichtlich war. habe aber nie aufgehört danach zu fragen/aktiv zu posten. vor knapp drei jahren hat mir dann der feine herr 911er, hier aus dem forum,(nochmlas danke für den tipp) eine info zugetragen: er habe am würstelstand jemanden getroffen der AUCH EINE VESPA ZUHAUSE IM KELLER RUMLIEGEN HAT (da gehen schon die alarmglocken an - wie oft haben wir die geschichte schon gehört - und in 98,9% dieser fälle ist dass nur geschwätz - wie wir ja alle schon erleben durften) AM HECK STüNDE >SUPER SPORT und gab ihm seine telefonnummer. die nummer gab es der kontakt den ich dort erreichen wollte war aber aus irgendwelchen gründen, über 2 monate lang, nie erreichbar. ich hab emeine kontaktdaten dort hinterlassen, gleichzeitig noch einen echten brief (dass ist das mit der briefmarke drauf an die adresse die ich erfragt habe abgesandt. UND FüR MICH WAR DIE SACHE DAMIT ERLEDIGT, der sommer kam und man hatte ja genug anderen schrott zum herrichten. im September hat mich doch dann glatt der herr vom würstlstand angerufen: die vespa gehöre nicht ihm obwohl sie bei ihm an seinem 2.wohnsitz eingelagert ist, sein bruder, der eigentümer, sei aber nur schwer erreichbar. (NA SERVAS - ABER DRANN GEBLIEBEN) der bruder des besitzer hat mir aber zugesagt er werde das fahrzeug in den nächsten wochen mit nach salzburg bringen und dass es schon zerlegt sei und dass auch teile fehlen. (NA BRAVO) lange geschah nichts, ich habe wieder mit meinen wöchentlichen anrufen beim bruder des besitzers begonnen, hatte da schon seine dienstnummer - zum glück. irgendwann im herbst war es dann wirklich so weit, wir hatten einen für mich sehr günstigen betrag vereinbart und ich solle am WE vorbeikommen und die sachen abholen (DAMIT HäTTE ICH NICHT MEHR GERECHNET) also auf zum bankomaten und das bare behoben, den wagen frei geräumt und mit einer vorsichtigen vorfreude auf den weg gemacht. am zielort angekommen sah ich schon den rahmen in der einfahrt liegen - ein sehr passabler zustand, der jetzige eigentümer kam auch gleich angelaufen mit den worten: ich habe dass nochmal im internet nachgesehen und diese modelle seien ja sehr gut gehandelt und er wollte dann mehr als das doppelte der veranschlagten summe. (WIE SOLLTE ES AUCH ANDERS SEIN). ich habe dann mal alles gesichtet, alles ganz ordentlich nach baugruppen getrennt verpackt, dass hat es für mich leichter gemacht die lage einzuschätzen. FEHLTEILE: 2 x Backen, 1 x Gabel, 1 x Schwinge, 1 x Sattel, 1 x Zündnagel, 2 x felgen, ansonnsten komplett der motor war auch noch ungeöffnet. (wer weiß was für echte 180er-backen oder schwingen heute oder auch schon vor drei jahren bezahlt wird/wurde kommt da, vorrausgesetzt die teile sind überhaupt zu bekommen, überschlagsmässig schnell mal auf einen vierstelligen betrag für die fehlteile. anders als im angebot dargestellt gab es jetzt zum fahrzeug aber doch originalpapiere: genau mein geburtsjahr als baujahr und erst ein vorbesitzer haben mich dann wieder etwas ermuntert doch mehr dagfür zu bezahlen, nach längerer feilscherei kannten wir uns aufdass doppelte der angebotssumme einigen - immer noch ein schnäppchen. dann ging es ans fehlteile organisieren, dazu habe ich: 1 x 2 Backen aus dem internet gekauft für eine verrückte summe, die waren echt medium und ich habe sie für eine noch viel verrücktere summe dann auch wieder verkauft nach dem ich passendere/schönere auftreiben konnte. 1 x eine ganze aber total verrostet 180er hier in salzburg gekauft, da war ausser den backen rein gar nichts zu gebrauchen, außer man ist blechmnann mit viel vorstellungskraft, auch die meisten anbauteile waren schon falsch oder komplett hinüber, also die vespa ohne backen wieder auf den markt geschmissen - wollte keiner. dann noch einen 180er rahmen mit 2 x 2 backen aus dem netzt gekauft, die beiden rostigen backen zur verrosteten 180er dazu gegeben und diese war sofort gegen eine neu restaurierte SPRINT eingetauscht, den dritten rahmen ohne backen, denn die waren die besten und bleiben bei mir, auch wieder verramscht. das lustige ist dass das in summe sogar ein geschäft war mit den 2 weiteren ss`n und dem eintausch. zu dem zeitpunkt war dann die kalkulation wieder in ordnung und noch nicht im vierstelligen bereich zur eurovespa in zell am see konnte ich dann auch noch eine schwinge für faires geld bekommen (100,-) eine gabel konnte ich in NOS aus dem GSF erwerben (180,-) irgendwann habe ich sie auch sand-strahlen lassen (150,-) den motor und einige anbauteile hab ich in der zwischenzeit beim SPEZIALISTEN für gefühlvolles GLASPEELING HR. SCHRAUBER - einen BESSER-ALS-NEU-LOOK verpassen lassen. der rumpfmotor ist auch schon längst fertig zusammengebaut. der zylinder wurde neu auf übermass gebohr und gehohnt - mittlerweile auch schon fertig der motor so nun haben wir ende 2011, fast alles an fehlteilen wurde auf den teilemärkten in den letzten jahren zusammengetragen, alles an notwendigen revisionsmaterial hat den „mauro" wieder um ein stück vermögender gemacht leider habe ich es verabsäumt bilder vom rohzustand zu machen das trittbrett war durch und auch dort un da hats gröber gegammelt und gewellt, dass habe ich beim spängler meines vertrauens (ganz und gar nicht billig aber der weiß was er macht) erledigen lassen schön zu sehen wie der rost unter den trittblechen trotz sandstrahlen sich hartnäckig festfrisst. eine schwierigkeit war auch dass die verfügbaren ersatztrittbleche an den hinteren enden in einer 90° rundung abschließen, die SS180 an der stelle aber anders geformt ist ca. 78° - eine schöne augfgabe für den blechmann - hat er aber 1A gemacht, sogar die typischen versteifungsblecherl der späten 180er sind nachgebaut worden und mittels punktschweissgerät angesetzt worden. DIE NäCHSTEN AUFGABEN: wer die Wahl hat hat die Qual, aber passenden zum späten modell wird der tacho mit dem hexagonlogo eingebaut (2 der drei abgebildeten tachos erstrahlen dank "kaffers-tacho dienst suported ba sandro" wieder in bester optik und funktion (da reiche ich dann noch ein bild nach) eine unglaublich mühsame fast schon meditavie arbeite konnte ich in den letzten werkstatttagen erfolgreich erledigen, das aufbereiten der originalen EDELSTAHL-SCHLITZROHRE. die vespa hat wohl auf beiden beinschildseiten mal asphalt gesehen und entsprechend sahen die rohre auch aus. das ganze also 1. am fertig gespängeltem fahrzeug in form gebracht 2. mit hämmerchen und extra angefertigten durchschlägen mit rundem kopf einmal von vorne dann wieder von der rückseite, die dellen so weit als möglich ausgetrieben 3. die immer noch bleibenden einkerbungen dann mit groben schleifpapier (fächerscheibe dreml) ausgeschliffen und dabei daruf geachtet dass diese stellen nicht oder nur so gering als möglich „dellig" werden 4. schleifen von 80 auf 120 auf 180 auf 240 auf 320 auf 400 auf 600 auf 1.000er körnung, dass dingens kann man nicht einspannen auch muss man rundum rannschleifen - bleibt nur die gute alte handarbeit 5. strich auspolieren mit sisalscheibe 6. polieren mit baumwollscheibe 7. polieren mit flanellscheibe ich glaub es waren über 15 Std. bis die wieder so ausgesehen haben momentan aktuell am Tisch die GABEL: auch da sind schon alle teile vorhanden (bis auf einen gummiring der mich am zusammenbauen hindert) den bolzen für die stossdämpferaufnahme hat mir der OIDE MEISTER WEUDL nach SCHRAUBERS zeichnung angefertigt, da diese nicht erhältlich sind. ANMERKUNG: den Bolzen gibts jetzt zb beim SIP wieder als Vintage Part nächstes hauptaugenmerkt, die SITZBANK (klärung ob original wenn ja wird die wieder aufbereitet da das gestell für meine einschätzung nicht auf die SS passt und auch zig stunden arbeit damit verbunden wären habe ich das gelassen und das wirklich wirklich sehr gelungene repro vom SIP gekauft iss zwar kein geschenk aber sehr nahe am original und als kleien nebenbeschäftigung die aufbereitung der SCHRIFTZüGE. nächster grosser schritt - LACKIEREN wenn es gut läuft evtl. noch heuer, zuerst muss aber lackierfertig gemacht werden. fortsetzung folgt STORY TEIL II so in dem vorweihnachtsirrsinn bekommt man ja nichts weiter, ein paar kleinigkeiten konnte ich erledigen Gerissenes & gebrochnes motorschutzblech, konnte ich wieder rekonstruiren und schweissen. und eine ganze baugruppe ist auch schon fertig DIE GABEL übel aber notwendig vom arbeitsauwand her, eine Originalfelge hat mir gefehlt als ich zum sandstraheln ging – jetzt musste ich das total verrostete teil händisch aufbereiten (der reifan hat sich auch mit kräften geweigert von der felge loszukommen) und ein elektrisches bauteil habe ich auch noch aufbereiten können: alles abgebaut ausgelötet, gereinigt und mit neuen kabeln wieder zusammengestzt, einen grauen deckel, der auch gebrochen ist, hatte ich zum glück noch auf lager. Mittlerweile habe ich die gute vom Lacker zurück - sensationell die mühsame arbeit das ganze mit zinn und möglichst ohne spachtel (ausser ein wenig feinspachtel) hat sich echt gelohnt, und BLUE PAVONE ist eine hammerfarbe weitere bilder wenn es dann wieder weiter geht, leider bleibt neben familie, firma und 100 anderen dingen immer zu wenig zeit zum schrauben next steps: aufbereiten der trittleisten, hebel, bremspedal, finne, schriftzüge - dann gehts an den zusammenbau