Dieses hier mehrfach genannte Neid-Argument ist ja mal sowas von bescheuert. Klar, wer keine SUVs mag ist einfach nur neidisch, weil es beim ihm nicht zu der ganz dicken hohen Karre gelangt hat und er mangels Einkommen in Bodennähe im Insigniapassatmondeo über den Asphalt kraucht. Genau wie alle, die Harleys, Mercedes Cabrios, und Dom-Rep-Urlaub doof finden, in Wahrheit nur neidisch sind... Ich würde mich garantiert nicht hinstellen, und sagen "Hey, deine Karre verbraucht zu viel. Je CO2 desto Umwelt!", ob ein von mir bewegter Zweitaktroller oder ein verbrauchsintensiver SUV da den größeren Schaden verursacht ist ja letztendlich auch eine Frage der Perspektive. Aber ich finde so Pseudo-Gayländewagen einfach albern. Den Golf Country fand ich als Kind schon scheiße. Und als Mercedes die erste M-Klasse vorgestellt hat, die im Gelände im Vergleich zum G-Modell zwar irgendwie abgekackt hat, aber dafür alles "fast" genauso gut konnte wie ein E-Klasse-Kombi, hab ich entschieden, dass solche Autos nichts für mich sind. BMW hat beim X5 von Anfang an klipp und klar gesagt, dass der mehr für die Straße ist. Das ist schon ziemlich absurd. Mir ist auch egal, warum jemand einen SUV fährt. Ob er es tut, weil man damit so gut Pferdeanhänger von der feuchten Wiese ziehen kann, so schön hoch sitzt, oder sich auf dem Weg zum Büro wie Jack Bauer aus 24 füht, echt, ist mir Latte. Ich mag die Dinger einfach nicht und das sollte ja wohl auch okay sein, es gibt halt keinen einklagbaren Applaus.