Los gings nach einem Dosenbahnritt mit zweitaktypischem Finger am Kupplungshebel und einem Gewitter in Garmisch. Vielleicht noch zu dem Gewitter: Man zeiht halt seine Regenklamotten an und fährt, bis das Gewitter zu nahe ist, stellt sich unter, wartet kurz und gut ist. Wenn man allerdings wie zwei Jungs auf Hoarli und BMW im lockeren Jäckchen und Jeans und genau eine Plane, unter der man dann das Gepäck am Rastplatz stapelt, unterwegs ist, hat man bei Gewitter ein Problem Dann der Fernpass und ein Blick auf den Watzmann Zugspitze (man kann ja mal was verwechslen bei so vielen Buckeln...): und eine 2. Welt: Rüber nach Samnaun: Die alte Samnaun-Straße (Anratung!) und zum Reschenpass/-see: Dann die Entscheidung, sommers bei Höllenzweiradbetrieb das Stilfser Joch links liegen zu lassen und über den Umbrail zu fahren (gute Idee!): Dann weiter über den Gavia zum Crossedomini: und eine der letzten, bekannten und legalen Schotterpisten in dieser Gegend: Es gibt noch weitere, wenige und nicht veröffentlichte Perlen der Schotterei in dieser Gegend. Eine habe ich angetestet und mit dem Roller für unfahrbar befunden. Man muss auch umdrehen können :roll: Wegen Streß keine Builders... Dann zum Gardasee und entgegen meiner unrsprünglichen Planung gleich beschlossen, nicht mehr weiter zu reisen, sondern der unglaublichen Hitze von 35+° im Tal und dem sehr schleppenden Verkehr durch die Hauptstrecken zu opfern und am Gardesse in Arco zu bleiben. Lieber einige kurze (und gute!) Strecken vor Ort, als weiter den Hitzekoller zu bekomen. Frühstück: Am Beginn der Monte Baldo-Höhenstraße zwei echte "Biker" vor mir. So mit Chromdreckgestühl, eisernen Pferdekopf-Platikblechteilen, Lederfransen und Armee-Tarnhöslein. Da muss was gehen! 3. Serpentinen weiter waren die Helden geschnupft, aber dann als "Honor for the god of Speed" opfert der Gaszug sein fast 30jähriges Leben: Schrauberidylle: Gardasee: Limone: Eine Perle der Straßenbaukunst fürht südlich Limone ins Tremonsine: Ein paar Impressionen: Tremalzo (über die Teerseite hoch) Am Tremalzo gibts im Herbst eine wissenschaftliche (andere leider auch) Vogelfangstation: Dann gings langsam wieder zurück. Ein geplanter weitere Tag in der Schwiez wurde durch die riesige dunkle Wolkenfront über den Alpen, Regen ab Bozen gestrichen. Also Gas rechts udn heim. Bei Dauerschiff und 3°C auf dem Penser Joch kein Spaß. Die andere Welt wurde auch noch mal gesichtet: zwichen zwei Gewittern auf dem Penser Joch: Schön wars! Olli