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Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf

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Geschrieben

@freibier

Vielen Dank, hört sich ebenfalls sehr nachvollziehbar an. :-)

 

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Geschrieben
vor 2 Stunden hat krankerfrank folgendes von sich gegeben:

Das glaube ich dir gerne, bei gelegenheit suche ich die passage im Fachbuch mal raus. Da stehen zu vielen sachen immer kleine beispiele dabei. Aber wie gesagt, deine these klingt auch schlüssig. 

 

Das wäre super, ich kann mich da ja leider nur auf die Aussage meiner Kollegin beziehen. 

Geschrieben

Thema Grenzflüsse: was passiert mit dem Grenzverlauf, wenn ein Fluss seinen Lauf ändert...?

Geschrieben
vor 36 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Thema Grenzflüsse: was passiert mit dem Grenzverlauf, wenn ein Fluss seinen Lauf ändert...?

Ich weiß es nicht genau und spekuliere nur.

 

1. Grenzverlauf innerhalb Deutschlands:

Grenzverlauf von z. B. Grundstücken oder Ländereien etc. die durch einen Fluß begrenzt sind oder bei denen z. B. die Flussmitte oder Ufer die Grenze bilden.

Hier gibt es sicherlich zuständige Ämter/Behörden von Städten/Kreisen, die dann neu vermessen und den Grenzverlauf dann wieder festlegen.

 

2. Grenzverlauf zwischen Staaten:

Ich gehe davon aus, dass bestimmte Staatsverträge zwischen Staaten u. a. die jeweiligen Grenzverläufe regeln, dort wo solche Staatsverträge existieren.

Ändert sich der festgelegte Grenzverlauf, muss wahrscheinlich der Grenzverlauf zwischen den betroffenen Staaten neu vereinbart und festgelegt werden. Sofern die Staaten sich einig und gewillt sind, das dann einvernehmlich ggf. neu zu regeln, wird das dann möglich sein.

 

Schwieriger wird es wohl zwischen Staaten sein, die ggf. keine diesbezüglichen Staatsverträge haben, sich ggf. nicht einig sind, vielleicht noch nie einig waren und die auch nicht gewillt sind, das Ganze einvernehmlich (neu) zu regeln. Dann entstehen nicht so selten Grenzstreitigkeiten bzw. bestehen eventuell weiterhin und erst recht und der Umgang mit den Streitigkeiten ist höchst unterschiedlich.

Bearbeitet von Dirk Diggler

Geschrieben
  • Autor

Wie weit kommt ein junger Mensch die Karriereleiter hinauf, der politisch interessiert ist, aber parteilos bleiben möchte? 

Ist spätestets vor der Haustüre des Kreis- oder danach Landtags Schluss? Daran haben wir gestern herumgegrübelt.

 

Dass Bürgermeister keiner Partei anzugehören brauchen, wissen wir - aber was geht da noch on top?

Bearbeitet von M210

Geschrieben
vor einer Stunde hat M210 folgendes von sich gegeben:

Wie weit kommt ein junger Mensch die Karriereleiter hinauf, der politisch interessiert ist, aber parteilos bleiben möchte? 

Ist spätestets vor der Haustüre des Kreis- oder danach Landtags Schluss? Daran haben wir gestern herumgegrübelt.

 

Dass Bürgermeister keiner Partei anzugehören brauchen, wissen wir - aber was geht da noch on top?

Ich schätze das hängt neben dem notwendigen Rückhalt durch viele Unterstützer auch von den finanziellen Möglichkeiten ab.

Ein/e Milliardär/in könnte so eine Publicity Kampagne sicher auch selbst finanzieren. Das Finanziertwerden durch große Gönner fällt sicher flach wenn er/sie armer unbekannter Schlucker mit einfachen Zielen ist.

Also ohne Networking von Anfang an schätze ich nichtmal den Landtag als realistisches Ziel ein. Und Networking ohne Partei und damit ohne gemeinsame Ziele bedeutet miserables Vorankommen.

Geschrieben
  • Autor

Das ist ein hochinteressanter Punkt, den wir nicht miteinbezogen hatten in die Überlegungungen.

Tatsächlich war es der 12-Jährige, der uns Eltern fragte. Und uns fehlte der Geistesblitz, ab welcher Stufe bzw. Stelle eine Person nur mehr über die Partei entwickelbar erscheint, also nicht mehr nur per Vor- und Zunahme irgendwohin wählbar ist.

Geschrieben
vor 3 Stunden hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

Also ohne Networking von Anfang an schätze ich nichtmal den Landtag als realistisches Ziel ein.

 

Das kommt auch auf das Bundesland an.

Bei uns in Hamburg sitzen in der Bürgerschaft (das ist hier der Landtag) auch immer wieder Fraktionslose.

Das wird in Berlin und Bremen sicherlich ebenfalls eher der Fall sein, als in den Flächenländern.

Die Senatoren (Minister) stellen aber die Parteien. Wobei das nicht abwegig ist, dass ein Partei- / Fraktionsloser auch mal zum Senator gewählt wird.

Geschrieben

Mein Schwiegervater war Ministerialrat oder Ministerialdirigent in einem Bundesamt, er sagte immer das seine Karriere nur mit Parteibuch weiter gehen könne. Hat er nicht gemacht und somit auf weitere Beförderungen verzichtet.

Geschrieben
vor 8 Stunden hat M210 folgendes von sich gegeben:

Wie weit kommt ein junger Mensch die Karriereleiter hinauf, der politisch interessiert ist, aber parteilos bleiben möchte? 

Ist spätestets vor der Haustüre des Kreis- oder danach Landtags Schluss? Daran haben wir gestern herumgegrübelt.

 

Dass Bürgermeister keiner Partei anzugehören brauchen, wissen wir - aber was geht da noch on top?

Ich würde sagen, das ist u. a. erheblich davon abhängig, welche der vielen Karrierleitern Du in welchem Bereich meinst?

 

In der Wirtschaft kann es (aber muss es keinewegs) eine Rolle spielen, ob man einer bestimmten Partei angehört oder nicht.

 

In der Wissenschaft kann es ebenfalls (aber muss es keinewegs) eine Rolle spielen, ob man einer bestimmten Partei angehört oder nicht.

 

Gleiches im sozialen oder medizinischen Umfeld.

 

Willst Du jedoch in der Politik weit kommen, willst bestimmte Positionen im Landtag/Bundestag bekleiden, willst einer Fraktion angehören oder gar den Vorsitz der Fraktion übernehmen, strebst ein Amt als Staatssekretär oder Minister an, dann ist in den allermeisten Fällen die Zugehörigkeit zu einer Partei Voraussetzung bzw. unerlässlich. Denn du brauchst die Unterstützung dieser Parteien.

Aber es gibt auch auch politische Ämter die ohne Parteitzugehörigkeit möglich sind. Zum Beispiel Bürgermeister hattest du schon genannt.

Geschrieben

Oder man kann auch komplett im Alleingang gegen die eigene Parteiline Kamikaze fliegen - siehe z.B. Boris Palmer oder Thilo Sarrazin. Keine Ahnung, welche Vorzüge die aus der jeweiligen Parteizugehörigkeit ziehen...?

Geschrieben

Die Treue zur Parteilinie verließen die genannten Personen aber erst, nachdem sie als Parteimitglieder Karriere gemacht haben. 

Insofern sind die beiden Herren wohl keine Beispiele zur Beabtwortung der Ausgangsfrage, ob eine aussichtsreiche politische Karriere auch ohne Parteimitgliedschaft möglich sei. 

Geschrieben
vor 2 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Oder man kann auch komplett im Alleingang gegen die eigene Parteiline Kamikaze fliegen - siehe z.B. Boris Palmer oder Thilo Sarrazin. Keine Ahnung, welche Vorzüge die aus der jeweiligen Parteizugehörigkeit ziehen...?

Gegen Boris Palmer läuft meines Wissens nach noch ein mögliches Parteiausschlussverfahren oder man ist noch in der Anbahnung eines solchen.

 

Sarrazin wurde zwischenzeitlich  aus der SPD ausgeschlossen und er hat auf einen Widerspruch verzichtet.

 

Beide haben sicherlich mal Vorzüge aus der Parteizugehörigkeit gezogen, ansonsten wäre beide vielleicht nie in ihre Ämter gelangt. Ist aber spekulativ.

 

Aber wie es halt manchmal so ist. Man entfernt sich aus welchen Gründen auch immer im Laufe der Jahre vielleicht von einer Parteilinie oder geht nicht mehr mit bestimmten Überzeugungen konform.

Geschrieben
  • Autor

Wie nennt man die automatische Einrichtung / Agent, um bei ebay Kleinanzeigen ein bestimmtes Produkt zum Zeitpunkt des Einstellens direkt aktiv angezeigt zu bekommen? 

 

Wenn ich eine "Bratpfanne" suche, aber nicht alle dreißig Minuten nachsehen möchte -> was tun, um kein Angebot zu verpassen?

Geschrieben

Meinst du einen Suchauftrag einrichten?

 

Funktioniert... im Prinzip aber bei mir in der App nicht sehr zuverlässig. 

Geschrieben

Ich weiß nicht, wie sich solche Programme/Apps heutzutage nennen, aber es gibt sie schon sehr lange. 

Vielleicht erinnert sich noch jemand an den legendären Account "harald p. roth", der vor ca. 20 Jahreb bei ebay automatisch auf jeden Artikel geboten hat, der "Vespa" im Titel enthielr. Mancheiner hat ihm wohl auch Notizzettel mit entsprechender Beschriftung verkauft.  

 

Ähnliches gibt es auch schon lange für Plattformen zum Automobilverkauf - da ruft der freundliche Orientale dann schon 2 Sekunden nach Onlinestellung des Inserats an, um sich nach dem letzten Preis zu erkundigen. D. h. da wird es auch Programne geben, die neu eingestellte Angebote nach zuvor festgelegten Kriterien filtern. 

Geschrieben
vor 2 Stunden hat M210 folgendes von sich gegeben:

Wie nennt man die automatische Einrichtung / Agent, um bei ebay Kleinanzeigen ein bestimmtes Produkt zum Zeitpunkt des Einstellens direkt aktiv angezeigt zu bekommen? 

 

Wenn ich eine "Bratpfanne" suche, aber nicht alle dreißig Minuten nachsehen möchte -> was tun, um kein Angebot zu verpassen?

Suchauftrag, würde ich sagen.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Sohn frug mich heute, ob ich wisse, woher das Adjektiv "verpönt" käme. Und ob es das dazu passende Verb "verpönen" ebenfalls gäbe.

 

Ich musste ihm gestehen, daß ich seine Frage nicht beantworten könne. Aber ich sagte ihm, daß ich Mitglied in einem Internetforum wäre, welches eine große Schar an klugen und gebildeten Mitgliedern hätte. Und diese könne ich fragen.

 

Er erwiderte jedoch "Google halt". Worauf ich antwortete "Halt's Maul und hol' mir noch ein Bier"*.

 

 

Also, deshalb hier gefragt, woher kommen "verpönt" bzw. "etwas verpönen"? Hat das etwas mit dem lateinischen Wort "poena" (=Strafe) zu tun? Ich glaub nicht. Aber es kam mir als ersten in den Sinn.

 

 

* Hab ich natürlich nicht gesagt!

Geschrieben

Könnte mir vorstellen, dass das was mit dem französischen 'peu' (= wenig) zu tun hat. Verpönt, weil wenig schicklich, wenig üblich oder so. Gibt ja einige Wörter, die aus dem Französischen herleiten, Fisimatenten z.B. (visite ma tente, Zuruf der Huren an die Soldaten im Feld).

Geschrieben
vor 10 Stunden hat benji folgendes von sich gegeben:

Sohn frug mich heute, ob ich wisse, woher das Adjektiv "verpönt" käme. Und ob es das dazu passende Verb "verpönen" ebenfalls gäbe.

 

Hat das etwas mit dem lateinischen Wort "poena" (=Strafe) zu tun? Ich glaub nicht. Aber es kam mir als ersten in den Sinn.

 

 

* Hab ich natürlich nicht gesagt!

Doch. genau so.

Geschrieben

"Strafe" dann aber wohl eher als öffentliches Anliegen denn als einzelpädagogische Massnahme, "verpönt" geht ja in Richtung gute, alte "Ächtung". Im englischen Sprachraum ist die gerichtliche Vorladung, also die erzwungene Aussage im öffentlichen Interesse, ja auch eine "Subpoena".

Geschrieben
vor 2 Stunden hat pötpöt folgendes von sich gegeben:

Doch. genau so.

 Danke!

Geschrieben
vor 3 Stunden hat thisnotes4u folgendes von sich gegeben:

Zuruf der Huren an die Soldaten im Feld

Tatsächlich kenne ich das andersrum:

Die Soldaten riefen den ortsansässigen Mädchen "visite ma tente" zu, woraus die Eltern der Mädchen den Warnspruch "mach mir kein Fisimatente" machten.

Geschrieben
vor 13 Stunden hat thisnotes4u folgendes von sich gegeben:

 

Ok, sollte die Seite erst zusenden lesen bevor ich antworte. PK-HDs Version kann ich als Ausspruch aus der napolonischen Besatzung Kölns bestätigen.

Bearbeitet von Mad Marc

Geschrieben

warum gibt es eigentlich V und F?

so rein vom Laut kann ich nicht viel Unterschied feststellen zwischen Fogel und Visch. :sigh:

 

 

Geschrieben

Das liegt nur an deiner feuchten Aussprache. :-P

Setz die beiden Buchstaben mal in die Mitte eines Wortes, dann klingt es schon ganz anders:

Lavendel

Ofen

Geschrieben
  • Autor

Der Franke, wie der Ossi vertaucht ja auch gern mal T und D, P und B, K und G... also hart und weich. :-D

Geschrieben
vor 2 Stunden hat M210 folgendes von sich gegeben:

vertaucht

 

Und der Württemberger lässt gerne Buchstaben weg: oãgnähm (unangenehm) :-)

Geschrieben

Dafür ist Saarländisch fast wie Englisch, zb my house is green heißt bei uns mei haus iss grien. Fast dasselbe :muah:

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