Tja, genau da habe ich mittlerweile arge Zweifel. Die "alten, weissen Männer" in den Vorständen erinnern mich irgendwie immer mehr an die Betonköpfe aus der Endzeit des Warschauer Paktes. Subjektiv, klar, aber irgendwie tut sich da auch nichts grundlegendes von alleine. Auch die vorgetragene Ideologie "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" scheint die gleiche zu sein. Naja, die Zeit wird's zeigen. Nach den nächsten Führungswechseln kommt vielleicht doch noch mal frischer Wind rein...
(Aber die ehrwürdige Süddeutsche auf den Kulturteil zu reduzieren, ist schon mal 'ne Ansage! Hab sie zwar nur zitiert, um auch diese Argumente mit in die Diskussion zu bringen (ich weiss selbst nicht genug drüber), aber wenn die angestammte Journaille eine andere Meinung hat, als die Vorstände, dann wirst Du's wohl ertragen müssen. Die machen auch nur ihren Job. Auch, wenn dieser Artikel tatsächlich etwas ausführlicher sein könnte)
Wir werden hier wohl nicht mehr zusammenkommen. Für Dich ist Fortschritt die mehr oder weniger sture Weiterführung existierender Technologien, um damit einfach nur weiterhin traditionelle Ansprüche aus der Wirtschaftswunderzeit zu bedienen (grösser, besser, exklusiver). Bei einem 9-Stufen Getriebe muss man sich doch langsam fragen, warum der teure Firlefanz? Um irgendwann bei 15 Stufen anzukommen? Gute stufenlose gibt's doch schon lange.... Aber wäre dann halt was anderes, klar, schon gut.
Für mich ist Fortschritt ein offener Umgang mit neuen Technologien. Wer kann denn wirklich aufrichtig behaupten, dass der Verbrenner für alle Zeiten das Mass aller Dinge ist? Soweit, dass für Dich alle Alternativen von vornherein ausgeschlossen scheinen? Respektieren kann ich das, verstehen nicht.