Zur Ausgangsfrage: Polini GG oder M1-60
Ich kann da zwar nicht objektiv antworten, dennoch ein Beitrag dazu.
Bei mir laufen 2 Polini GG über DS. Einer gesteckt, einer mit mehr Zuwendung.
Beide haben durch Fehler meinerseits mal geklemmt.
Einmal war die ND zu, beim Anderen ein Ansauger, dessen Schweissnaht mit Blumenkohl passend umschrieben war.
Beide haben das durch minimalinvasive Maßnahmen überstanden. Das ist meiner Meinung nach der Riesenvorteil des GG.
Für mich als Abstimmdummy geht es dann mit Schleifpapier und neuen Ringen wieder weiter.
Der Polini ist wohl einer der bestdokumentierten Zylinder überhaupt.
Mit 24er Vergaser, 2,54 mit orig. Getriebe, Banane und solider Zündung hat das für einen Tourer das ewige Leben.
Wenn es rundum sorglos sein soll und es nicht auf Diagramme ankommt, würde ich das jederzeit wieder so verbauen.
Dazu ein Repkit und eine "gute" Kupplung, dann brennt da nichts an.
Bei mir war die Eintragung damit auch kein Thema.
Der zweite Motor läuft mit 125/185, VHSH, Resoauspuff und 48Z.
Geht in allen Lebenslagen natürlich viel besser, war aber mehr Aufriss. Machte nur "Sinn", da ich alle Arbeiten wie abdrehen, Spacer usw. selbst machen konnte.
Wenn die Dienstleistung bezahlt werden möchte, sieht es anderes aus.
Man lernt halt dabei.
Kollege @Malle Lexehat eine PK mit M1-60 über Membran(?).
Damit bin ich einen ganzen km gefahren.
Das ist sein Touring-Gefährt. Soweit ich weiß, läuft das absolut problemlos mit PD Nitro, 30er PHBH und war beim Aufbau sicher weniger Aufriss als mein Polini.
Lt. seiner Aussage läuft das völlig unaufällig. Hat gefühlt untenrum mehr Drehmoment als meiner, ist aber insgesamt unspektakulärer.
Mein Fazit:
Entweder Polini gesteckt, oder:
Polini bearbeitet, wenn Lust am fummeln und die Möglichkeiten dazu vorhanden sind.
Ansonsten:
"Modernes" Aludingens.