Vorsicht, OT:
Au contaire, Monsieur:) Mein 1931er Ford A Coupe (mit knapp unter 1000 kg Leergewicht) hat im Alltagsbetrieb 9l E10 auf 100km gebraucht, auf der Bahn bei konstant 55 mph 8l/100km. Mein aktuelles Alltagsauto, ein 55er Chevy 210 mit 3,8l Sechzylinder , 3-Gang Schaltgetriebe mit Overdive ,hat nach einem Jahr Alltagsbetrieb und 14000km einen Durchschnittsverbrauch von 11,4l/100km. Neulich nach Kroatien und zurück lag er sogar unter 10l/100km,( von Pula bis zu mir sind es 631km, der Tank fasst 60l Super E10,Leergewicht ist 1650kg , mit Platz für 6 Personen zzgl. Gepäck. Für 60 Jahre alte Technik ,mit Unterbrecherverteiler, Vergaser und null Steuergeräten , halte ich das für extrem effizient und nicht soweit entfernt vom 6 L Ziel, welches vor 60 Jahren von Kleinwagen auch bereits erreicht wurde. Die Wartungskosten waren 420 Euro auf die 14000 km, jedoch nur weil ich 2 Sätze neue chinesiche Repro-Radlager 2x tauschen musste ( der Lagerkäfig war aus Plastik!!!), bevor ich mir NOS Radlager von Timken bei Ebay USA geholt hab... ansonsten wären es 80 Euro für zwei Ölwechsel mit Filter gewesen.
Fortschritt muss sein, aber vielleicht sollten mal die Herren Ingenieure nicht soviel an der Facebook-Kompatibiltät der neuen 3er BMWs arbeiten, sondern die Einsparungen durch Leichtbau nicht gleich wieder durch noch ein paar 100kg Elektronikschrott vernichten.