je nach kurbelwelle, würde ich mir die nummer mit dem "kein spiel" mal sehr deutlich überlegen. sone kurbelwelle biegt sich im betrieb ordentlich durch. gerade das nadellager auf der lima seite findet schränken nicht voll geil. und auch das kupplungslager benötigt ausreichend luft um die schiefstellung des innenringes bei der durchbiegung der welle zu verkraften. weiter sind in dem gehäuse die lagersitze ja auf untermaß drin, das bedeutet der äußere ring des lagers wird durch den sitz wieder eingeschnürt und gleichzeitig bekommt der innenring des lagers druck durch die passung der welle. die toleranzen liegen bei einem standard lager in der regel bei 0.0 - 0.0075 zur bohrung. die wellen haben meist 0.0025-0.005 übermaß. ein P2 lager ist dann mit 0.0-0.0025 unterwegs. also da können sich die nummern mit "kein spiel" schon mal bis an die grenze des wahnsinns ausdehnen. will sagen: wenn du "0" spiel haben willst, musst du solange lager, zur passung im gehäuse und zur passung der welle verpaaren, bis du die richtigen toleranzen gefunden hast. nach schätzungsweise 100 wiederholungen dieses versuches könnte das der fall sein - die definition von wahnsinn kennst du? "Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten!" zitat eines unbekannten griechen aus der antike - und die hatte noch keine vespas - das problem mit "solution in search of a problem" aber war wohl auch zu der zeit schon bekannt... wenn das polrad deutlich sichtbar in axialer richtung wandern kann, dann ist wie bereits weiter oben geschrieben, die passung im gehäuse im eimer. das kann man mit den passscheiben etwas eingrenzen. wen man ein maß wählt unter dem der aussenring des lagers etwas vorspannung hat, kann man sogar das drehen des aussenringes entgegen der laufrichtung deutlich einschränken.