Meiner Meinung nach ist diese 30 Jahre Regelung für Oldtimer ein ganz großer Fehler. Man hätte ein fixes Datum setzten müssen, z.B, 1981. Alles bis zu diesem Baujahr ist ein Oldtimer, als was danach kam nicht mehr. Warum ausgerechnet 1982? Da kam z.B. der Mercedes 190 auf den Markt, Ford brachte den Sierra als Nachfolger des Taunus u.s.w.. Das sind (für mich) einfach moderne Autos und werden sie auch bleiben. Die können 50 Jahre alt sein und werden trotzdem niemals an das herankommen, was "echte" Oldtimer ausmacht. Das H-Kennzeichen zu nutzen um Steuern zu sparen oder die Dummweltzonen zu umgehen finde ich natürlich legitim, wenn es diese Möglichkeit gibt, daß heißt aber nicht, daß alles was ein H-Kennzeichen hat tatsächlich einen "historischen" Wert hat. Und warum schreiben Oldtimer Magazine dann über moderne Karren? Die wollen verkaufen und neue Käuferschichten erschließen. Die Klientel zwischen 20 und 30 (oder auch 40) mit überschaubarem Budget werden sich die Heftchen nicht kaufen, wenn da immer nur Karren drin sind, die sie sich eh nie leisten können (weil zu alt und zu selten). Wird ihnen aber eingeredet, daß sie auch mit einem Kackfaß aus den 90er Jahren, was haarscharf an der Abwrackprämie vorbeigeschrammt ist und nun für kleines Geld davor "gerettet" werden kann im nahen Osten zu landen, nicht eine "billige Schrottkarre" sondern einen "Klassiker von Morgen" fahren, dann können sie sich zum erlauchten Kreis der Besitzer eines Klassikers zählen und werden mit Stolz und regelmäßig dieses "Oldtimer-Magazin" kaufen. Meine persönliche Meinung.