Ich glaub' die Großeltern sind, auch mit 70, wenn sie sich anbieten da für das Amt erste Wahl. Zumal 70 jetzt ja auch kein Alter mehr ist, also jetzt so generell. Mein Schwiegergroßvater ist 86, ob der beim Fußballspielen noch seinen Mann steht weiß ich nicht, aber sonst kümmern er und die Schwiegergroßmutter sich durchaus um Enkel und Urenkel (weniger um unsere jetzt). Und billiger als ein Heimplatz sind die allemal. Und man muss sich als Amt nicht den Stress geben, mit prozessierenden Großeltern zu klären, warum man die Kleinen jetzt zu wildfremden Menschen gesteckt hat. Bei uns fiel, als das Gespräch drauf kam, der Name meiner Schwägerin. Wobei ich jetzt nicht meine Klöten drauf wetten würde, dass die sich dann im Ernstfall wirklich zwei Weitere an's Bein binden wollen würde. Keine Ahnung. Klar kann's passieren, dass beide Eltern auf'n Schlag tot sind, aber irgendwie ist das dann halt 'ne Situation, da kann man drüber reden, aber wirklich klären, was wie passiert kann man nicht. Ich würde denken, dass da bei 'ner Trockenübung gerne mal die Hand gehoben wird. Was davon im Einsatz übrig bleibt wäre dann zu sehen. Und ob das, was in einer Trockenübung für gut befunden wird dann in echt voll geil ist weiß ich jetzt auch nicht. Lange Rede, kurzer Sinn: Kinderkriegen hat ziemlich viel mit Optimismus und Hoffnung (das die Welt nicht untergeht, dass man selbst noch ein paar Tage am Start ist, das kein Arschloch mit'm Auto über'n Zwerg drüber fährt, das sich nie ein anderes Arschloch "Süß, nehm' ich mal mit nach Hause" denkt) zu tun. Da ist nicht alles planbar, und damit muss man ja auch irgendwie klar kommen.