Eigentlich begreif ich die ganze Diskussion über die Preisgestaltung von BFA nicht so ganz.
Wenn ich heute z.B. kostendeckend eine wertige Welle in Kleinserie bauen will,
kann ich bei den heutigen Dumpingpreisen der verschiedensten Wellenherstellern bei Preisen um die 450,- bis 500,-
keine Gewinnspanne sehen.
Schon allein,
wenn für ca. 160,- bis 180,- Wolfram,
ein wertiges Pleuel usw. verbaut sind.
Wie schon geschrieben,
wenn ich dann eine Discounter Welle ordentlich wuchten lasse,
das kostet doch auch "richtig" Kohle.
Das gleiche gilt für den Zyli,
nehmen wir doch ganz einfach einen "Großserien" Zyli der KTM SX 250, (Cross)
da kostet der nackte Zyli schon ü 700,-
dann braucht man noch die kplt. Auslasssteuerteile,
den Zyli gibts nämlich nicht kplt.!!!!
Und diese kplt. Steuerteile kosten auch nochmal ü 800,-
denn diese Steuerteile gehen bis auf ein paar Verschleißteile,
wie z.B. mal ne Buchse oder ein Zahnrädchen nicht kaputt.
Hier bei der SX250 ist dann aber kein Kolben,
kein Zylikopf,
keine Dichtung usw. dabei.
Diese Teile würden auch nochmals mit ca. 450,- zu Buche schlagen.
Gesamtpreis dann 1950,- als Großserienteil!
Zum Gehäuse wurde auch geschrieben,
wenns ein wertiges Teil ist,
hier wurden nur mal die Lagersitze angesprochen,
dann kann das mal echt was kosten!
Ich geh dann noch weiter,
dann wenn der Guss noch 100%ig "Lunkerfrei" ist,
beim spindeln nicht geschweißt werden muss,
usw. dann kann man doch nicht mehr erwarten.
Die ganzen Nacharbeiten,
wie z.B. HL einkleben,
Lagersitze ausbuchsen bei doch auch nicht gerade billigen Gehäusen,
summieren sich auch zu erheblich Kosten,
vor allem, der ganze Ärger der damit einhergeht,.
Dies ist aber meine ganz persönliche Meinung,
gibt aber immer wieder Leute,
die kaufen halt gerne "zweimal",
Qualität sollte mal endlich seinen Preis haben,
das Geiz ist geil Gehabe,
ist bei solchen speziellen Teilen verkehrt am Platz,
pr