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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....

Featured Replies

Geschrieben

Zu sehen sind sie noch. Wobei der direkte Vergleich mit Neuteilen noch aussteht. Wird wohl am Donnerstag soweit sein.

Das obere Röllchen hat gut Spiel. Ich denke mal, das soll so nicht sein.

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Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb benji:

 

Das obere Röllchen hat gut Spiel. Ich denke mal, das soll so nicht sein.

 

Also ich weiß nicht, wie es bei SRAM ist. Aber zumindest bei Shimano ist es ganz normal, dass die Leitrolle, also das obere Röllchen, etwa 2mm Spiel hat. Die untere, das heißt, die Spannrolle, sollte annähernd spielfrei laufen. 

Geschrieben

Kurzer Bericht:

Schaltwerk soweit möglich gereinigt und geölt. Schaltröllchen getauscht. Die originalen liefen auf Buchsen und waren echt durch. Jetzt ist was mit Lager drin. Hab dann auch noch den Zug getauscht. War so ein Universal Vespa/Lambretta Gaszug drin, der vom Durchmesser passte. Aber der Lötnippel war wohl ein wenig zu groß und passte nicht ganz in die Schaltmimik. Jetzt ist ein original SRAM drin.

Schaltet sich jetzt schon deutlich besser. Aber auch nach x-km Abstimmung immer noch nicht so wie es sein soll. Ist schon fahrbar. Aber macht halt nicht so wirklich Spaß. Werde wohl früher oder später auch den Hebel tauschen müssen.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb benji:

Aber auch nach x-km Abstimmung immer noch nicht so wie es sein soll.

 

Äussert sich wie?

Funzt bei den schnellen Gängen und bei den leichten nicht oder umgekehrt?

Schaltauge exakt parallel zur Felge ausgerichtet?

Geschrieben

Falls die Schaltung Griffe mit Rastungen hat:

Wenn man bei Shimano den Schaltgriff von unten aufschraubt sieht man die Rolle mit dem Seilzug, die Scheibe mit den Rastungen und das Teil, das dort einrastet mit einer Feder. Bei mir war immer das Fett bei dem Rastteil mit der Feder zu hart geworden, so dass Schalten Glücksache war, denn oftmals rastete es nicht ein.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb benji:

 Aber auch nach x-km Abstimmung immer noch nicht so wie es sein soll. Ist schon fahrbar. Aber macht halt nicht so wirklich Spaß. Werde wohl früher oder später auch den Hebel tauschen müssen.

 

Was ist denn mit der Schraube, die den Abstand vom Leitröllchen zum Ritzel regelt? Hast du da mal dran gedreht? Der Abstand sollte bei SRAM eher groß, also größer als bei Shimano, sein. Das mal versuchen? 

Geschrieben

Abstand und Anschläge sind korrekt eingestellt.

Ich hab zwei Baustellen. Entweder gut hoch schalten oder gut runterschalten. Beides zusammen geht nicht. Und ja ich weiß das schon Viertel Umdrehungen an den Einstellschraube was ausrichten.

Das zweite Problem: ich kann grundsätzlich nur die höhere Hälfte der Gänge einigermaßen einstellen. Oder die untere.

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb benji:

Abstand und Anschläge sind korrekt eingestellt.

Ich hab zwei Baustellen. Entweder gut hoch schalten oder gut runterschalten. Beides zusammen geht nicht. Und ja ich weiß das schon Viertel Umdrehungen an den Einstellschraube was ausrichten.

Das zweite Problem: ich kann grundsätzlich nur die höhere Hälfte der Gänge einigermaßen einstellen. Oder die untere.

 

Wenns nur gut hoch oder gut runter geht, liegt das meistens am Zug / Zugspannung. Hast du mal die Außenhülle auch getauscht?

Geschrieben

In den letzten sechs Monaten getauscht:

Seilzug

Außenhülle

Kassette

Kettenblatt

Kette

Schaltröllchen

 

Das mit der Zugspannung ist mir schon klar. Und ich weiß, das diese bei einer 1x11 Gruppe viel empfindlicher als bei sagen wir 2x8 ist. Aber allein über die Spannung kann ich die Schaltung nicht mehr zufriedenstellend einstellen.

Geschrieben

Ich habe das vielleicht überlesen, aber gab es eine Antwort auf die Frage nach der Parallelität Schaltauge zu Hoch und Längsachse?

 

Zweiter Punkt, den ich immer mal abfrage, der Zug ist am Schaltwerk exakt verlegt und an der richtigen Stelle geklemmt, soll heißen der liegt in der entsprechenden Nut wenn vorhanden und geht auch nicht auf der falschen Seite der Schraube durch?

 

Ansonsten fällt mir auch nicht wirklich viel mehr ein.

 

So wirklich zickig sind 12fach, die 11 gehen eigentlich immer und über 10 und weniger braucht man nicht sprechen.

Bearbeitet von MyS11

Geschrieben

Schaltauge habe ich mir heute noch einmal vorgenommen. Und die 4 Messpunkte soweit nur irgendwie möglich ausgerichtet. 5mm Unterschied dürfen das glaub ich sein. ich bin auf ca 2-3mm runter. Genauer kann ich nicht.

 

Obwohl nur ein paar Monate alt war die Kette dann doch nicht mehr so taufrisch. Ok, ich fahre viel. Kettenlehre sagt, die muss raus. Neue Kette hatte ich dann leider in der Hektik zu weit gekürzt und das erst bemerkt als ich angefangen hatte, die Schaltung mit der neuen Kette einzustellen. Was nicht gelang.

 

Also die alte Kette wieder rein. Und siehe, auf einmal schaltet sich das ganz ok. Zumindest in der Werkstatt. Mal schauen, wie das dann in der freien Natur sein wird.

Geschrieben

Ach ja, noch eine Frage: Neue Bremsbeläge passen bei mir nur rein, wenn ich vorher einige Zehntel abnehme. Hab jetzt zwei verschiedene Anbieter ausprobiert. Bei beiden so. Kommt so etwas öfter vor? Das man Neuteile vor Einbau erst mal gut bearbeiten muss kenn ich sonst nur von meinen Lambrettas.

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb benji:

Das zweite Problem: ich kann grundsätzlich nur die höhere Hälfte der Gänge einigermaßen einstellen. Oder die untere.

 

Zug ist ja neu und in GUT, gehe mal davon aus.

Das von dir beschriebene Problem kannst, wenn der Zug auszusschliessen ist, auf ein "weiches" oder nicht parallel ausgerichtetes Schaltauge eingrenzen.

Vorausgesetzt das Schaltwerk hat nicht einen abbekommen, denn auch neue Schaltwerke können defekt sein.

Geschrieben

Jemand Erfahrung mit dem Ausbrennen von Bremsbelägen? Do's und Don'ts?

Geschrieben

ich habs mal probiert. ergebnis hat mich nicht zufrieden gestellt und hab daraufhin neue beläge genommen.

 

Geschrieben

Schaltauge ausrichten geht gut mit einem Laufrad für Schnellspanner.
Bei denen ist ein Gewinde an der Nabe, da wo der Schnellspanner durch geht.
Das ist gleich wie das an der Befestigungsschraube fürs Schaltwerk.
Wenn man ein Laufrad anstelle des Schaltwerks einschraubt, kann man an der Felge auf das im Fahrrad verbaute Laufrad bzw. dessen Felge schön messen und das Schaltauge sauber einstellen (hinbiegen).

Bearbeitet von Pamcakes

Geschrieben

danke für alle tipps. wie oben bereits geschrieben, aktuell schaltet das rad wie es soll. im großen und ganzen.

 

neue baustelle sind die bremsen. deshalb noch mal die frage in die runde. neue beläge müsste ich um ein paar zehntel runterschleifen, damit ich sie einbauen kann. kann sowas vorkommen?

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb benji:

danke für alle tipps. wie oben bereits geschrieben, aktuell schaltet das rad wie es soll. im großen und ganzen.

 

neue baustelle sind die bremsen. deshalb noch mal die frage in die runde. neue beläge müsste ich um ein paar zehntel runterschleifen, damit ich sie einbauen kann. kann sowas vorkommen?

Kann.

Toleranzen hier und da.

Beläge oder Scheibe zu dick, Bremskolben stellen nicht komplett zurück, Feder verklemmt, da kann es schon einige Stellen geben, die man mal anschauen muss.

Beläge sind identisch zur Erstausrüstung?

Welche sind es?

Welche Bremse?

Welche Scheibe?

 

Die Kolben sind gängig und man kann sie komplett in den Sattel schieben bis die bündig sind?

 

Da Du oben von 2 Anbietern sprichst, sind es wohl eher keine Originalteile?

 

Bearbeitet von MyS11

Geschrieben

Hat oder hatte jemand ein Pedersen-Fahrrad und kann berichten wie sich soetwas fährt? Insbesondere im hügeligen Gelände im Vergleich zu nem Trecking- oder City-Rad? Ist sowas alltagstauglich?

Geschrieben

Selber habe ich keins, aber gefahren bin ich so was schon. Diese Räder sind komfortabel, aber null sportlich, von der Sitzposition her am ehesten mit einem Hollandrad vergleichbar, mit allen entsprechenden Vor- und Nachteilen. 

Fürs Gelände ist das eher nix. Du kannst halt nicht so easy nach vorne vom Sattel rutschen, wie bei einem normalen Rad. Das heißt, wenn du absteigen willst, musst du anhalten, einen Fuß absetzen und dann geht's. 

Alltagstauglich sind die Kisten meiner Meinung nach auf jeden Fall. Aber man muss sich halt ein wenig auf die andere Geometrie einlassen. 

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb kuchenfreund:

Selber habe ich keins, aber gefahren bin ich so was schon. Diese Räder sind komfortabel, aber null sportlich, von der Sitzposition her am ehesten mit einem Hollandrad vergleichbar, mit allen entsprechenden Vor- und Nachteilen. 

Fürs Gelände ist das eher nix. Du kannst halt nicht so easy nach vorne vom Sattel rutschen, wie bei einem normalen Rad. Das heißt, wenn du absteigen willst, musst du anhalten, einen Fuß absetzen und dann geht's. 

Alltagstauglich sind die Kisten meiner Meinung nach auf jeden Fall. Aber man muss sich halt ein wenig auf die andere Geometrie einlassen. 

 

Hollandradfeeling ist ja eher abschreckend aber die Optik finde ich interessant. Mit dem tiefen Lenker sieht es eigentlich schon sportlich aus aber das täuscht vermutlich durch das hohe Lenkkopflager. Vielleicht muss ich doch mal eines probefahren.:sigh:

Geschrieben

Ich habe meine Meinung zum Hollandrad mittlerweile revidiert.

Fand ich früher immer schlimm - aber ich habe vor einiger Zeit ein günstiges Gazelle E-Bike mit defektem Akku über Kleinanzeigen gekauft und mit frischen Zellen versehen.

Das fährt echt gut. Der Antrieb ist trotz Frontmotor echt sehr schön abgestimmt und mit Unterstützung fühlt sich der dämliche Trittwinkel und das Gewicht überhaupt nicht mehr schlimm an.

Man sitzt aber super bequem und das Ding ist überraschend wendig und trotzdem stabil in Schräglage.

Bearbeitet von AAAB507

Geschrieben

Pedelec widerspricht aber dem Pedersen-Gedanken an ein leichtes Rad.

Dass ein Hollandrad mit E fahrbar wird, das glaube ich.

Das Ding find ich z.B. reizvoll zum probefahren: 

 

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/kemper-pedersen-cowhorn-rad/3103250867-217-1881?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android

Geschrieben

Das Ding ist cool! :cool: Aber du kannst schon an der Ausstattung (Rücktrittbremse, Sachs S7, Vollkettenschutz) sehen, dass das kein sportliches Rad ist. Es wird auch nicht leicht sein. Mag sein, dass der Rahmen gegenüber den üblichen Gestellen gewichtsmäßig leicht im Vorteil ist. Aber Metallschutzbleche, Schwalbe Marathon Reifen und die ziemlich komplette Ausstattung machen das dann wieder zunichte. Wenn ein Diamantrahmen aus Stahl zusammen mit der passenden Gabel gute 3 Kilo wiegt, ist ja gar nicht mal so furchtbar viel Einsparpotential vorhanden. Das Gewicht ergibt sich bei Alltagsrädern vor allem durch die verbauten Teile. Dafür ist es bestimmt ziemlich robust :-)

Ich sag mal, eine ausgiebige (!) Probefahrt wäre Pflicht, wenn man noch nie auf so einem Rad gesessen hat. Wenn der Verkäufer vernünftig ist, erlaubt er das. Die Kisten haben zwar ihren Wert, aber die Zahl der potentiellen Käufer ist jetzt irgendwie gar nicht mal so groß. 

Geschrieben

HüstelHüstel

Pedersenräder gabs auch mit Kettenschaltung und Schlauchreifen 27x1.

Zwar immer noch keine sportliche (Rennrad-)Sitzposition, aber man kommt gut damit voran, vorausgesetzt man will kein Bergzeitfahren gewinnen.

Geschrieben
Am 17.7.2025 um 23:59 schrieb MyS11:

Kann.

Toleranzen hier und da.

Beläge oder Scheibe zu dick, Bremskolben stellen nicht komplett zurück, Feder verklemmt, da kann es schon einige Stellen geben, die man mal anschauen muss.

Beläge sind identisch zur Erstausrüstung?

Welche sind es?

Welche Bremse?

Welche Scheibe?

 

Die Kolben sind gängig und man kann sie komplett in den Sattel schieben bis die bündig sind?

 

Da Du oben von 2 Anbietern sprichst, sind es wohl eher keine Originalteile?

 

 

Ups, hier bin ich wohl noch eine Antwort schuldig.

Bremskolben gingen weit zurück. Aber nicht bündig mit dem Sattel. Weiß aber nicht, ob das original auch so war.

Beläge sind nicht original. Aber von zwei verschiedenen Anbietern. Bei beiden passten die Beläge nicht ohne Nachbearbeitung

Bremsscheibe vorne ist neu. Von SRAM. die alte hatte 1,6mm. Die neue 1,9mm. Die alte hat irgendwas über 20k runter.

Bremse ist SRAM Apex. Immer noch.

Bremse vorne/hinten wenn trocken inzwischen ok. Wenn nass, Desaster. Laut und wenig Wirkung.

 

Ich fahr das ganze aktuell ganz gern wenn's trocken ist. Bei Regen wie oben beschrieben aktuell schlimm.

 

Ich werde das Rad jetzt einfach mal die Tage in die Werkstatt meines Vertrauens geben. Die Jungs haben Ahnung. Mal schauen....

 

 

 

Geschrieben
Am 25.7.2025 um 00:58 schrieb benji:

 

Ups, hier bin ich wohl noch eine Antwort schuldig.

Bremskolben gingen weit zurück. Aber nicht bündig mit dem Sattel. Weiß aber nicht, ob das original auch so war.

 

Heihei! es könnte sein, dass du zu viel Bremsflüßigkeit in deinem System hast, somit können die Bremskolben nicht ganz zurückfahren. Hier kannst du mal versuchen deine Bremspumpe waagerecht zu drehen und dann die Ent/Belüftungsöffnung zu öffnen. Wenn du nun die Bremskolben auseinanderdrückst, sollte die überflüssige Bremsflüßigkeit, falls vorhanden, überlaufen...Lappen...hatte ich mal bei einer Sram bremse mit DOT...

Bearbeitet von Nachwuchs Heitzer

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Nachwuchs Heitzer:

Wenn du nun die Bremskolben zusammendrückst, sollte die überflüssige Bremsflüßigkeit, falls vorhanden, überlaufen...Lappen...hatte ich mal bei einer Sram bremse mit DOT...

 

Die Nehmerkolben in die Bremszange hineindrucken, also auseinander.

 

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Nachwuchs Heitzer:

Heihei! es könnte sein, dass du zu viel Bremsflüßigkeit in deinem System hast, somit können die Bremskolben nicht ganz zurückfahren. Hier kannst du mal versuchen deine Bremspumpe waagerecht zu drehen und dann die Ent/Belüftungsöffnung zu öffnen. Wenn du nun die Bremskolben zusammendrückst, sollte die überflüssige Bremsflüßigkeit, falls vorhanden, überlaufen...Lappen...hatte ich mal bei einer Sram bremse mit DOT...

Hatte ich bei den frühen Formulas und bei Sram auch schon. Gerade Sram ist da mitunter zickig bei Überfüllung. Füllen/Entlüften immer mit korrektem BleedBlock durchführen.

Geschrieben

Das mit der Bremsflüssigkeit hab ich mir auch schon überlegt. Aber nachdem ich auch das Quietschen und die eigentlich nicht mehr vorhandene Bremsleistung bei stärkerem Regen einfach nicht in den Griff bekomme, wandert das Teil jetzt erst mal in eine Fahrrad-Werkstatt.

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