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Drehschieber

Featured Replies

Geschrieben
vor einer Stunde hat Han.F folgendes von sich gegeben:

Vorsicht, immer mit der Kurbelwelle die Überdeckung seitlich prüfen!

 

Danke für den Hinweis. :thumbsup: Ich werde die  mögliche Breite prüfen, solange die Welle noch eingebaut ist.

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  • skinglouie
    skinglouie

    Es gibt nur die Zahlen, die sich bei unseren Motoren und Drehzahlkonzepten dem Einlaßsystem entsprechend als Kompromiß etabliert haben. Grundsätzlich ist das beim DS ein Zusammenspiel aus Kolbeng

  • Ich habe mir da gerade was gebastelt, um die Steuerzeiten meines Drehschiebers in der PX vor dem Fräsen zu vermessen. Welle und DS im Gehäuse werden getrennt mit Gradscheibe vermessen und am Ende einf

  • Ich habe gerade einen Smallframedrehschieber vermessen und mir dafür mal wieder eine Schablone gebastelt. Vielleicht hilft's ja auch anderen hier.   Schritt 1: Kurbelwellenschablone am

Veröffentlichte Bilder

Geschrieben
Am 21.5.2022 um 19:01 hat Han.F folgendes von sich gegeben:


Vorsicht, immer mit der Kurbelwelle die Überdeckung seitlich prüfen!

 

Hab schon zig Drehschieber repariert, die zu breit gefräst wurden und man bei der Welle seitlich vorbeischauen konnte …

joppp... mindestens 2 davon kamen von mir 😆

und wenn man noch so gierig ist mit dem fräsen zu beginnen bevor die Welle geliefert ist.... don´t do that! 🤙

Geschrieben

Hallo zusammen,

Hab nun ein paar Wochen mit dem gefrästen schieber fahren können.

2 Motoren getestet

 

1x Einlasszeit 200°

1x einlasszeit 190°

 

Original ETS, BGM Pro Box Auspuff, etwas angepasste ÜS auf Zylinder

 

Das Ding schiebt bei beiden Motoren sehr gut, finde aber der 190er fährt sich etwas besser. Stimmt wohl also das alles bis 200 locker und unbedenklich ist :D

 

Der Hobel wird nur etwas warm, schätze ich muss am Auslass nochmal den fräser rein halten

 

 

 

  • 6 Monate später...
Geschrieben

die drehschieberfläche final vernünftig auf maß zu verbreitern schafft man m.m nach nur mit kleinen schlüsselfeilen

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Moin zusammen,

hab mir den Thread in den letzten Tagen komplett reingezogen – echt viel gutes Zeug hier, aber scheint schon länger still zu sein.

 

Ich bau grad einen Motor mit altem Malossi 210, 60er mazzu, Sip performance 2.0 auspuff, PWK28 und DS. Ziel ist etwas mehr Leistung im mittleren bis oberen Drehzahlbereich, ohne dass er unten komplett tot ist.

 

Aktuell hab ich ca. 185° Auslass und 129° Überströmer (Blowdown ca. 27–28°).

Hat jemand mit dieser Kombi schon längere Rotary-Timings getestet?
Welche Öffnungs-/Schließwinkel (BTDC/ATDC) haben sich in der Praxis bewährt?

 

Was ich bisher aus dem Thread (und ein paar anderen Quellen) so mitgenommen hab:

1) Seitlich öffnen geht, solange man ca. 1 mm Überdeckung zwischen Wange und Dichtfläche behält.

2) Schließen kann man bis etwa 75–85° n. OT rauszögern. Spätes Schließen schiebt das Band klar nach oben und frisst Drehmoment unten.

3) Öffnen kann man im Prinzip so weit, wie es die Fläche erlaubt. Früheres Öffnen schadet nicht – untenrum bleibt stabil, solange die Fläche das hergibt.

4) Ein Overlap (Überschneidung) von ca. 15–25° zwischen offenen Überströmern und offener Rotationsfläche scheint interessant für Setups mit Fokus auf Midrange/High RPM.

Bei Motoren, die eher „Traktorcharakter“ haben sollen (viel Druck unten), ist das nicht optimal – da lieber weniger oder gar keinen Overlap.


Klingt das für euch plausibel? Oder hat jemand aktuelle Messungen/Erfahrungen zu ähnlichen Setups (PWK, SIP 2.0, Malossi alt, 60er Welle etc.)?

 

Entschuldigt bitte mein Deutsch – ich kann nur sehr wenig und benutze einen Übersetzer.

Ich hoffe, dass trotzdem alles verständlich ist. Wenn etwas unklar klingt, gerne korrigieren oder nachfragen!

 

Grüße,

Geschrieben

Ist plausibel... du  @Mtrex musst das jetzt auf deine vorhandenen Komponenten übertragen und ein "System" daraus machen. 

 

Welche Steuerzeiten will der Auspuff --> Zylinder spacern/bearbeiten --> Drehschieberzeiten bestimmen... der sip ist ja ein Reso, da würde ich eine Überschneidung anstreben

 

 

 

 

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Hallo, mich würde interessieren, was man zu dem Drehschieber sagt. Ist dieser anhand des Bildes noch zu gebrauchen? Die PX 150 Kurbelwelle hat leichte Spuren an der Wange.

Bin nach dem ich das Foto gemacht habe? Mal kurz mit etwas Vlies drüber. Spuren lassen sich leicht mit dem Fingernagel spüren. 

 

IMG_1985.png

Geschrieben

Da hilft nur messen. Das sieht manchmal schlimmer aus als es ist.

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Philipp.B:

Hallo, mich würde interessieren, was man zu dem Drehschieber sagt. Ist dieser anhand des Bildes noch zu gebrauchen? Die PX 150 Kurbelwelle hat leichte Spuren an der Wange.

Bin nach dem ich das Foto gemacht habe? Mal kurz mit etwas Vlies drüber. Spuren lassen sich leicht mit dem Fingernagel spüren. 

 

IMG_1985.png


In den aller meisten Fällen, wenn man so dunkle Stellen an der "Verdichterplatte" hat,
hat es die Kurbelwelle verdreht und die hat sich dann Platz geschaffen um weiter drehen zu können.

D.h.: Der Spalt zwischen Welle und "Verdichterplatte" wird größer als 0,08mm sein und somit unbrauchbar für Si Vergaser (dass die Kurbelwelle zumindest ein Service braucht sollte klar sein)!

Klar wird das noch laufen, aber wie und vor allem wie gut einstellbar, ist eine andere Geschichte ...

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Han.F:


In den aller meisten Fällen, wenn man so dunkle Stellen an der "Verdichterplatte" hat,
hat es die Kurbelwelle verdreht und die hat sich dann Platz geschaffen um weiter drehen zu können.

D.h.: Der Spalt zwischen Welle und "Verdichterplatte" wird größer als 0,08mm sein und somit unbrauchbar für Si Vergaser (dass die Kurbelwelle zumindest ein Service braucht sollte klar sein)!

Klar wird das noch laufen, aber wie und vor allem wie gut einstellbar, ist eine andere Geschichte ...

Bei einem Clubmate von mir das gleiche Problem. Hatte gestern die Kurbelwelle zum Vermessen da.

Wieviel Höhenschlag für die Verdichterwange ist zulässig? Ich hab 0,05mm gemessen.

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Hjey:

Wieviel Höhenschlag für die Verdichterwange ist zulässig?

Du meinst den (gleichbleibenden) Spalt zwischen Steuerwange und Dichtfläche? Idealerweise um 0,04-0,05mm.

Wenn die Steuerwange Schlag hat, muss die Welle gerichtet werden.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Hjey:

Bei einem Clubmate von mir das gleiche Problem. Hatte gestern die Kurbelwelle zum Vermessen da.

Wieviel Höhenschlag für die Verdichterwange ist zulässig? Ich hab 0,05mm gemessen.

Wellen mit mehr als 0,03mm Schlag sind Ausschuß und sollten getauscht oder gerichtet werden!

Im Idealfall hat der Spalt zwischen Gehäuse (Verdichterplatte) und Steuerwange 0,05mm.
Wenn deine Welle 0,05mm Schlag hat, ist die sicher angegangen!

Miß mal mit neuer oder gerichteter Welle den Spalt an mehreren Stellen,
wenn der nicht größer als 0,09mm ist, würde Besschichten reichen
und man muss nicht gleich den ganzen Drehschieber neu machen!

Oder auf z.B. 30er Vergaser umrüsten -> durch den langen Ansaugweg funktioniert der auch noch bei 0,1mm gut.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Han.F:

Miß mal mit neuer oder gerichteter Welle den Spalt an mehreren Stellen,
wenn der nicht größer als 0,09mm ist, würde Besschichten reichen
und man muss nicht gleich den ganzen Drehschieber neu machen!

 

Wie bzw. womit würde man den beschichten?

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb snowcrash:

 

Wie bzw. womit würde man den beschichten?

Hier mal lesen:

 

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb snowcrash:

 

Wie bzw. womit würde man den beschichten?

Bei sowas funktioniert Diamant Dichtol WFT mit Abstand am besten und haltbarsten. Polymer Imprägnierung die entsprechend nicht abplatzt und ist schichtbar.

Bearbeitet von Evorox

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Evorox:

Bei sowas funktioniert Diamant Dichtol WFT mit Abstand am besten und haltbarsten. Polymer Imprägnierung die entsprechend nicht abplatzt und ist schichtbar.


Dem muss ich leider vehement wiedersprechen, denn
 

  1. super dünnflüssig, da braucht es ewig und noch 3 Tage bis man 0,03mm aufgeschichtet hat
  2. keine Notlauf- & Gleiteigenschaften
  3. bei gebrauchten Motorgehäuse braucht es die gleiche Vorarbeit wie beim Löten, Schweißen oder Gleitlackbeschichten, damit das auch wirklich hält

UND die behandelten Stellen sind danach kaum noch schweiß,- laser-, lötbar!

Ich hatte einen Pinasco Block auf der Werkbank, der wegen seiner vielen Lunker, damit komplett behandelt wurde.
Hat auch funktioniert, war dann alles dicht, ABER dann mußte der Drehschieber repariert werden.
Der Kunde war vorher schon beim Wigschweißer, dann wurde vergeblich versucht aufzulasern ->
Ergebnis: nur Aluminiumschaum!

Ich hab dann, nachdem ich alles verhunzte komplett weggefräßt habe, versucht zu löten ->
Ergebnis: :shit:

Erst nachdem ich die Stelle 3x bei 350° ausgebrannt und danach jedesmal gestrahlt habe, hat es keine Bläschenflut mehr gegeben und das Lot hat sich gut verbunden.


Das Zeug ist für gewisse Anwendungen echt nicht schlecht, aber wer seinen Motorblock bei Schaden nicht wegschmeißen will, der sollte davon Abstand halten!

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Han.F:

super dünnflüssig, da braucht es ewig und noch 3 Tage bis man 0,03mm aufgeschichtet hat

Bei entsprechender Verarbeitung (zB mit dem Fön erwärmen), zieht das direkt an und kann geschichtet werden. 

 

Klar, dass so ein Produkt, dass seinen Vorteil durch Imprägnierung des Materials hat bei evtl. Irgendwann notwendigem schweissen oä Nachteile ergibt. 
 

Muss man halt entscheiden was man will, gerade bei Lunkern. Dauerhaft sauber zu oder die Schweissoption unkompliziert offen lassen für irgendwann.
 

Ich ziehe das Zeug seit Jahren sogar über Kaltmetallstellen an Zylindern und Gehäusen…idR alle gebraucht. Ohne jemals hier Probleme gehabt zu haben. 
Vorher erwärmt zum ausgasen, falls möglich gestrahlt, mit Aceton entfettet und fertig.

Bearbeitet von Evorox

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