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Oldschool Alltagsmotor für 50 Special mit Polini DoA

Featured Replies

Geschrieben

Ja ist normal. Ich hab auch gerade vom besten Kumpel so ein Teil liegen. So lange die nicht ausgefranst ist, und dichtet, wenn die Membran durch den Überdruck im Kurbelwellengehäuse gezwungen wird sich zu schließen, halte ich das für ok.

 

Das wird laufen. Bin ja auch ein Fan von dem hier...hab aber bis jetzt noch nix anderes, was ich aus Spanien bestellen will: https://www.recambiosmotosclasicas.es/carburador/toma-admision-doble-primavera sonst hätte ich den für die 5€ mal probiert. Das kleine Fenster des DoA im Kolben bringt mich der Vermutung nahe, dass man den DoA auch Kolbengesteuert fahren kann ;-)

 

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Bearbeitet von Dr.Tyrell

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  • Der Schalthebel hatte kein Spiel, ich beschloss, vorsichtshalber einen weiteren O-Ring hinzuzufügen. Der Stift wurde ohne größere Schäden ausgebohrt. Ich habe bereits einen neuen konischen Stift gekau

  • Würd mal gleich oben beim zylinder ansaugloch zumachen...  Spaart nerven Und nen normalen blocksauger ansaugstutzen verbauen. 

Veröffentlichte Bilder

Geschrieben

Soweit ich mich erinnern kann, hatte die älteste Version keine Membran (siehe oben), dann eine Stahlmembran und zum Schluss die schwarze Membran von Seite 1.

Geschrieben

Dann würde meine Vermutung ja richtig sein. Geil. Kolbengesteuerter Doppelansauger, so wie der Pinasco den ich hab :inlove:

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb salami:

Soweit ich mich erinnern kann, hatte die älteste Version keine Membran (siehe oben), dann eine Stahlmembran und zum Schluss die schwarze Membran von Seite 1.

Ja genau.

Habe als auch die Membran rausgeschmissen.

Läuft ja auch ohne.......

Geschrieben
  • Autor

Ich habe auch einen 102 DoA, der mit einem 24er-Verteiler ohne Membran geliefert wurde, aber trotzdem zweiteilig war. Die einteiligen Verteiler hatte ich noch nie gesehen. Interessant.

Geschrieben

Der Nachteil bei "ohne Membran":

Ich hatte einen Verbrauch von 10l/100km.

Dann aber voll Knallgas.

Auf dem PV- sowie kl.Rundlicht-Tacho stand dann

die Tachonadel allerdings auf 120/130 km/h.

GPS gabs damals noch nicht.

Gedreht hat das ü 10.000 U/min.

Alles mit Kontaktzündung.

 

 

vor einer Stunde schrieb potatoPL:

Die einteiligen Verteiler hatte ich noch nie gesehen. Interessant.

Das war glaub die Variante, bei der der Kolben 

einen normalen und einen L-Ring hatte.

 

Geschrieben
  • Autor

Das bringt mich zu der Frage, warum Polini empfiehlt, eine Standardkurbelwelle mit offenem Einlass zu verwenden. Ich habe hier irgendwo gelesen, dass es etwas damit zu tun haben muss, dass beide Einlassventile gleichzeitig schließen und sich nicht gegenseitig behindern. Aber für mich ergibt das keinen Sinn. Ich würde dieses Phänomen gerne verstehen.

 

Hier ist eine vereinfachte Winkelsteuerung für mein Setup (die Kolbenhöhe ist Standard, ich habe vergessen, sie zu messen). Der direkte Einlass ist 92° -> 92° = 182°. Ich verwende eine „Renn“-Mazzu-Kurbelwelle mit Steuerzeiten von 113° -> 49° = 162°.

 

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Die Originalkurbelwelle ist etwa 20 mm länger, was 19° weniger Einlass entspricht. Da man die Kurbelwelle nicht in Richtung Hubzapfen „kürzen“ kann, gehe ich davon aus, dass die Steuerzeiten von v.OT abziehen. Dadurch öffnen beide Einlassventile mehr oder weniger gleichzeitig. Was wäre der Vorteil davon? Mehr Unterdruck im Kurbelgehäuse, um die Membran zu öffnen? Weiß das jemand?

 

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Wenn ich mit einer Rennkurbelwelle beide Einlässe gleichzeitig öffnen möchte, müsste ich den Kolbenschaft um ca. 9 mm kürzen. Ist das sinnvoll? Gleichzeitig würde der Direkteinlass dadurch symmetrisch länger schließen. Ist das aber bei Verwendung einer Membran ein Problem?

 

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Was meinen Sie dazu?

 

Geschrieben
  • Autor

Ich weiß, das klingt etwas monolog, aber vielleicht hilft es ja irgendwann mal weiter (oder auch nicht, da Polini die DoA-Produktion eingestellt hat).

 

 

Ich habe diesen Thema komplett gelesen. Viele tolle Beiträge von @momo, dessen Beobachtungen meinen ähneln. Seine Theorie besagt, dass bei Rennwellen die Öffnung des Drehschiebers nicht mit der Direktansaugung synchronisiert ist, was zu einer Überflutung des Zylinders im mittleren Drehzahlbereich führt.

 

Da mein Ziel ein sauberer Lauf im mittleren Drehzahlbereich ist, werde ich für einen Alltagsmotor wohl die Kurbelwelle gegen eine Standardkurbelwelle austauschen. Muss nur noch eine finden :D

Bearbeitet von potatoPL

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb potatoPL:

Ich weiß, das klingt etwas monolog

Och, ich lese hier gerne mit, nur beitragen kann ich nicht viel.

Bei meinem DoA hatte ich damals den gleichen Fehler gemacht und eine Rennwelle verbaut. Das lief theoretisch gut, ließ sich aber schlecht abstimmen, sodass ich mehrfach einen Kolbenklemmer hatte. Damals fehlte mir das entspechende Wissen und ich habe entnervt aufgegeben.:sigh:

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Toll das mal wieder jemand einen DoA macht. -> Gleich abonniert.

Ich habe auch einige DoA Motoren. Bei Einem das volle Program. Hier muss das Membran die Abdichtung des Kurbelgehäuse übernehmen, weil Boost Port offen zum Membran ist und ein Rotax/Polini 60 Kolben verbaut wurde mit Loch. Ansonsten verschliesst der originale DoA Kolben den Bypass Einlass auch.  Der Motor hat eine Rennwelle mit 53 Hub. Läuft gut. 

 

Zusätzlich kommt auch noch ein original belassen DoA Motor (nur gesteckt) mit Rennwelle und PHBH28.

 

Ich habe ebenfalls fast alle Topics zum DoA hier durch. Denke Polini empfehl eine Standart Welle als Verkaufsargument für ihr DoA Konzept. Plug & Play Ansatz ohne Motor öfen zu müssen und trotzdem längere Einlasszeiten.

Ich finde diese Konzept aus den 80er immer noch genial. Wenn man es nicht dicht bekommt oder sonstige Bedenken hat, kann der Zylinder auch als Mono betrieben werden. Er liefert dabei eine vergleichbare Leistung (vorgesetzt gleiches Setup).

  • t4. änderte den Titel in Oldschool Alltagsmotor für 50 Special mit Polini DoA
  • 4 Monate später...
Geschrieben
  • Autor

Zurück zur Arbeit.

 

Montage des Schaltarms. Trotz Reinigen der Löcher, Erwärmen der Welle und Abkühlen des neuen Stifts ist dieser nicht so tief wie das Original. Vielleicht war der neue Stift einfach etwas dicker? Ich glaube, er hält trotzdem.image.thumb.jpeg.c833406c4c4e4a9277a4f14ffe0de401.jpeg

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Ich habe das Spiel unter dem Primärzahnrad bei ca. 0,60 mm überprüft. Ich möchte es mit einer Unterlegscheibe ausgleichen. Welche Dicke sollte ich nehmen? Enge 0,60 mm oder weniger? In meinem örtlichen Lagerfachgeschäft gibt es 25x35x Unterlegscheiben in den Stärken 0,1 mm, 0,2 mm, 0,3 mm und 0,5 mm.

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Ich habe zwei Getriebe zerlegt und vertauscht. Ich nehme an, das mit dem dünneren Gewinde für die Radmutter (rechts) ist von Special und das dickere (links) von PK, richtig?

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Geschrieben
  • Autor

Also geht die Welle rechts zur Montage. Trick mit 3 Kugeln statt harter Feder. Getriebe auf 0,15 mm unterlegt (danke @Motorhead für den Unterlegscheibensatz). Original Piaggio-Schaltklaue verwendet.

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In meiner Kiste mit gebrauchten Schaltklaue habe ich eine seltsame gefunden, sozusagen ein „schwarzes Schaf“ :) (im Bild links, neben original Piaggio). Ist sie vielleicht von DRT, da ich mich erinnere, vor etwa zehn Jahren eine gekauft zu haben? Sollten Schaltklaue von Denis mit DRT-Schriftzug gekennzeichnet sein? Meine ist einfach schwarz ohne Schriftzug.

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Bearbeitet von potatoPL

Geschrieben
  • Autor

Die Lager sind drin.

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Ich habe den Primärkorb mit 0,5 mm unterlegt.

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Sind 0,5 mm Unterlegscheibe für die Nebenwelle ok? Nicht zu viel? Ich habe sie trocken mit einer 0,35 mm Dichtung montiert, der Kupplungskorb dreht sich frei.

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Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Standard- oder härtere Federn für die Kupplung verwenden oder eine 3+3-Mischung verwenden soll? Der Motor dürfte nicht so stark sein. Es werden 3 Korkplatten verwendet.

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Bearbeitet von potatoPL

Geschrieben

also ich mach meist 0,20 bzw 0,30mm unter den Korb aber auf der anderen Seite.

Hat den Vorteil, dass sich das nicht blöd in der Nut für den Seegerring spießen kann und da eventuell was aufgeht, aber auch den Nachteil, dass der Korb noch weiter richtung Spinne wandert.

 

Musste bis jetzt nur 1x und auch nur bei einem SIP Gehäuse die Nebenwelle unterlegen.

Bei zu viel passt dann irgendwann nichts mehr zusammen (Kicker/Getriebe)

 

wärs ohne die 0,5mman der Nebenwelle nicht gegangen?

 

Geschrieben
  • Autor
vor 12 Stunden schrieb blutoniumboy:

also ich mach meist 0,20 bzw 0,30mm unter den Korb aber auf der anderen Seite.

Hat den Vorteil, dass sich das nicht blöd in der Nut für den Seegerring spießen kann und da eventuell was aufgeht, aber auch den Nachteil, dass der Korb noch weiter richtung Spinne wandert.

 

Musste bis jetzt nur 1x und auch nur bei einem SIP Gehäuse die Nebenwelle unterlegen.

Bei zu viel passt dann irgendwann nichts mehr zusammen (Kicker/Getriebe)

 

wärs ohne die 0,5mman der Nebenwelle nicht gegangen?

 

Ich verstehe jetzt, was du mit dem nicht funktionierenden Kickstarter meintest (wenn die Nebenwelle zu hoch eingestellt ist, greift sie ständig in das Kickstarterritzel ein).

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GUTE NACHRICHT: Ohne Unterlegscheibe schleift der kleine Kupplungskorb auch nicht.

 

SCHLECHTE NACHRICHT: Wenn ich jedoch eine untere Scheibe locker einlege, schleift sie am Primärkorb. Ich kratze sowohl mit als auch ohne Nebenwellen-Unterlegscheibe (mit kratzt sie weniger).

 

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Ich habe die Kupplung vollständig zusammengedrückt, um zu prüfen, ob die untere Scheibe jemals so nah an den Korb kommen kann, aber es scheint, als ob sie es kann. Aber vielleicht ist das nur Theorie, da der Pilz im Kupplungsdeckel nie einen so großen Weg haben wird. Vollständig zusammengedrückt beträgt der Ausrückweg gut 3 mm.

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Ich habe den Motor mit komplettem Getriebe und 0,5mm Unterlegscheibe trocken zusammengebaut – alles dreht sich ohne seltsame Geräusche, und der Kickstartermechanismus scheint zu funktionieren und sich ordnungsgemäß zu lösen. Ich werde die Unterlegscheibe wahrscheinlich sicherheitshalber auf 0,3mm ändern.

 

Ich habe auch angefangen, über die Position der Kickstartergummis nachzudenken. Sind sie richtig?

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Geschrieben

Kontzollier mal ob deckscheibe und federteller plan sind

Geschrieben

Hast du die Möglichkeit den Kupplungskorb zu bearbeiten? Ich hatte auch schon öfters Fälle wo es ohne entsprechende Nachbearbeitung keine zufriedenstellende Lösung gab. Deshalb verbau ich auch nur mehr von hinten verschraubte Repkits, sind preislich mittlerweile auch schon sehr ähnlich.

Geschrieben

Ich hab gerade auch einen "Resteteile-Motor" auf der Werkbank. Da kommt alles rein, was ich nie mehr verbauen werde oder doppelt und dreifach habe. Ne XL2 Kupplung kommt da mit einer 3,25 PK75XL Spanienprimär rein, die einen Rückdämpfer hat und schrägverzahnt ist.

Ich habe den Korb der XL2 Kupplung mal in die Drehbank eingespannt und grob 1,00-1,50mm unten abgedreht. Die Nebenwelle werde ich mit 0,3-0,5mm unterlegen. Dann sollte die XL2 nirgends mehr schleifen. Sieht trocken, mit einer 0,3mm Gehäusedichtung, jedenfalls so aus.

 

Ich werde aber auch vorm Zusammenbau prüfen, ob die untere Druckscheibe im Primärkorb schleift. Hatte ich noch nicht bis jetzt. Hab bis jetzt nur den kleinen Kupplungskorb getestet, das war unauffällig. Verbaut wird bei dem Motor ein altes SIP Repkit von oben verschraubt.

Wenn ich früher eine XL2 Kupplung haben wollte, die funktioniert, dann blieb einem nichts anders übrig, als die Nebenwelle zu unterlegen mit 0,3-0,5mm, so das die Nebenwelle nicht ins Kickerritzel einhakt. Dann den XL2 Kupplungskorb unten um die 1-1,5mm abdrehen und den Korb am Besten von der APE50 verwenden. Der ist von Piaggio unten bei der Schweißnaht abgedreht und ich habe das Gefühl, dass der höher ist. Muss ich mal vergleichen und messen. Repkit mit der Deckscheibe für XL2 verwenden oder wenn es geht, eins mit der Verschraubung von unten benutzen, dann sollte da nix mehr schleifen und die Kupplung ordentlich trennen.

Kann man auch super mit einem XL Deckel fahren...man brauch nicht unbedingt den XL2, dass das gut funktioniert, man braucht aber die gelagerte Andruckplatte. Dann zieht sich das butterweich.

Bearbeitet von Dr.Tyrell

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Dr.Tyrell:

Kann man auch super mit einem XL Deckel fahren...man brauch nicht unbedingt den XL2, dass das gut funktioniert, man braucht aber die gelagerte Andruckplatte.

Nein.

Welche Andruckplatte man braucht, hängt vom Trennpilz ab. Bei XL2 Deckel ist dieser aus Stahl, daher gelagerte Andruckplatte. Bei normalem Langarmdeckel ist der aus Messing (?), da nimmt man die starre normale Andruckplatte.

 

Oder meinst du wegen des Höhenunterschieds? Das täte vielleicht Sinn ergeben, hab' ich noch nie getestet.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Spiderdust:

Oder meinst du wegen des Höhenunterschieds? Das täte vielleicht Sinn ergeben, hab' ich noch nie getestet.

Exakt. Selbst getestet. Geht zwar, aber rate ich von ab. Der Messingtrennpilz hängt dann zu zweit raus quasi in Ruhestellung. Zumindest bei dem Deckel, den ich versucht habe. Die XL2 Kupplung ist, wenn man jetzt nicht unbedingt massiv unterlegt, tatsächlich 1-2mm niedriger als die normale XL.

Die Kombo Messingtrennpilz mit gelagerter Andruckplatte finde ich auf jeden Fall besser als XL2 Deckel mit normaler ungelagerter Andruckplatte :-D das hält nämlich eher nicht wirklich lange und verschweißt sich dann ohne Schweißgerät :laugh:

Bearbeitet von Dr.Tyrell

Geschrieben
  • Autor
Am 12.9.2025 um 19:59 schrieb roland851:

Hast du die Möglichkeit den Kupplungskorb zu bearbeiten? Ich hatte auch schon öfters Fälle wo es ohne entsprechende Nachbearbeitung keine zufriedenstellende Lösung gab. Deshalb verbau ich auch nur mehr von hinten verschraubte Repkits, sind preislich mittlerweile auch schon sehr ähnlich.

 

Am 14.9.2025 um 00:51 schrieb Dr.Tyrell:


Wenn ich früher eine XL2 Kupplung haben wollte, die funktioniert, dann blieb einem nichts anders übrig, als die Nebenwelle zu unterlegen mit 0,3-0,5mm, so das die Nebenwelle nicht ins Kickerritzel einhakt. Dann den XL2 Kupplungskorb unten um die 1-1,5mm abdrehen und den Korb am Besten von der APE50 verwenden. Der ist von Piaggio unten bei der Schweißnaht abgedreht und ich habe das Gefühl, dass der höher ist. Muss ich mal vergleichen und messen. Repkit mit der Deckscheibe für XL2 verwenden oder wenn es geht, eins mit der Verschraubung von unten benutzen, dann sollte da nix mehr schleifen und die Kupplung ordentlich trennen.

Kann man auch super mit einem XL Deckel fahren...man brauch nicht unbedingt den XL2, dass das gut funktioniert, man braucht aber die gelagerte Andruckplatte. Dann zieht sich das butterweich.

 

Ich habe den Kupplungskorb unten, in der Nähe des Konussitzes, bereits gedreht. Der Kupplungskorb allein schleift also nirgends.

 

Ich habe jedoch auch einige Unebenheiten zwischen den Laschen des Kupplungskorbs entgratet (orange markiert), was sich jedoch als schlechte Idee herausstellte.

Dadurch sitzt die Bodenplatte nun tiefer im Kupplungskorb und näher am Primärkorb – was zu mehr Reibung führt.

 

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Die Reibung entsteht jedoch zwischen der Bodenplatte (bei Einbau ohne Federn, was ein vollständiges Einkuppeln simuliert, was in der Praxis aber nicht unbedingt passieren wird) und dem Primärkorb (nicht zwischen dem Repkit oder den Repkit-Schrauben) - grün markiert. Ich werde alles mit einem anderen, nicht modifizierten XL2-Kupplungskorb, den ich noch herumliegen habe, überprüfen.

 

Im schlimmsten Fall wäre es auch möglich, an der Stelle, an der ich den Korb bearbeitet habe, kleine Schweißnähte anzubringen, um die Bodenplatte anzuheben.

 

Ich möchte die XL2-Druckplatte mit Lager und einen 50er Spezial-Kupplungsdeckel mit langem Arm und Messingpilz verwenden.

Bearbeitet von potatoPL

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb potatoPL:

 

 

Ich habe den Kupplungskorb unten, in der Nähe des Konussitzes, bereits gedreht. Der Kupplungskorb allein schleift also nirgends.

 

Ich habe jedoch auch einige Unebenheiten zwischen den Laschen des Kupplungskorbs entgratet (orange markiert), was sich jedoch als schlechte Idee herausstellte.

Dadurch sitzt die Bodenplatte nun tiefer im Kupplungskorb und näher am Primärkorb – was zu mehr Reibung führt.

 

image.thumb.png.4f44a819b0576999bcc7aa5ebd4f32c5.png

 

Die Reibung entsteht jedoch zwischen der Bodenplatte (bei Einbau ohne Federn, was ein vollständiges Einkuppeln simuliert, was in der Praxis aber nicht unbedingt passieren wird) und dem Primärkorb (nicht zwischen dem Repkit oder den Repkit-Schrauben) - grün markiert. Ich werde alles mit einem anderen, nicht modifizierten XL2-Kupplungskorb, den ich noch herumliegen habe, überprüfen.

 

Im schlimmsten Fall wäre es auch möglich, an der Stelle, an der ich den Korb bearbeitet habe, kleine Schweißnähte anzubringen, um die Bodenplatte anzuheben.

 

Ich möchte die XL2-Druckplatte mit Lager und einen 50er Spezial-Kupplungsdeckel mit langem Arm und Messingpilz verwenden.

Hab das auch gerade alles durch, wie geschrieben und das auch alles nun fertig zusammengebaut. Ist halt 3.Gang Getriebe, aber sollte von der Nebenwellenkonushöhe gleich sein. Ich habe die Nebenwelle um 0.5mm mit einer Passscheibe distanziert, den XL2 Innenkorb um 1.5mm abgedreht und verwende das gleiche Repkit von SIP, wie Du auch. Das passt alles. Da schleift nichts.

Die orangen Laschen, die Du "entgratet" hast, spielen eigentlich keine Rolle, weil die untere Druckscheibe, auf der die unterste Belagscheibe aufliegt, durch die Federn sowieso nach oben gedrückt wird. Wenn Du die Druckscheibe ohne Federn reinlegst, ist das klar, dass das aufliegt und schleift und wenn Du den Messingtrennpilz nun runterdrückst, trennt die Kupplung lange bevor die Deckscheibe unten aufliegen kann.

Bearbeitet von Dr.Tyrell

Geschrieben

Du kannst mal das Blockmaß der zu verbauenden Federn messen und dann suchst du dir was in gleicher Höhe (Muttern, Scheiben, Stück Holz) um die Minimalhöhe damit unter der „Bodenplatte“ zu simulieren. Das wird sich dann ausgehen ohne zu Schleifen, bin ich mir sehr sicher. 

Geschrieben

was kann man denn der XL2 Kulu zumuten?

 

ich hatte in einem 133er Minderleistungsmotor (11PS) auch eine grundsätzlich gut funktionierende XL2 Kulu verbaut, die mit den stärkeren BGM Federn aber trotzdem gerutscht ist. 

 

Edit: fahrt ihr die mit 3 oder 4 Scheiben?

 

 

Bearbeitet von polinist

Geschrieben

Mit entsprechender Modifikation sollte die bis grob 20PS wohl halten.

Modifikation im Sinne bspw. einer verstärkten Deckplatte á la Xyger/Polinizei, harten Federn + Cosafedern, Carbonbeläge, passendes Öl etc.

 

Da wird die nötige Handkraft aber irgendwann zum Problem und auch der Hebel am Deckel kommt irgendwann an seine Grenzen und kann verbiegen.

 

11PS sind aber für eine XL2 Kupplung ohne Voodoo noch locker machbar. Hier würde ich auf 4 Scheiben BGM Racing Red gehen mit 75W140 Öl (Castrol oder Motul).

Geschrieben

Den Nerv würd ich mir sparen und eine sonne, oder fb 24 evo einbauen.

Die verbliebenden Nerven und Zeit in auslassbearbeitung / ringe und brennraum investieren. 

 

Luk

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