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Wir bauen eine Elektrovespa


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verfolge das e-topic ja schon länger und bin immer noch fasziniert davon. meinen ersten e-roller durfte ich aber erst im oktober probefahren. war zwar nur was kleines aber schon sehr faszinierend die geschichte.

auf alle fälle haben mein bruder und ich uns unterm christbaum vorgenommen die geschichte mal ein bisschen genauer unter die lupe zu nehmen und zu versuchen so einen elektrowuzzler in einen lambrettamotor zu integrieren. er hat da zur anschauung einen prototypen motor mit 7ps mitgehabt (um den herum er einen heli aufbauen möchte), das teil war kleiner als meine faust. :-D

leere motorblöcke hab ich noch rumliegen, daran scheiterts nicht. aber zuerst wird mal theoretisiert und dann schauen wir ob sich das auch umsetzen lässt. mir schwebt ja eine lösung vor die den e-motor anstatt der kurbelwelle/zylindereinheit platziert und von dort weg den üblichen antriebsstrang der berta mit kette und ritzel (wobei ein riemenantrieb noch cooler und passender wäre), kulu und getriebe verwendet. damit könnte man dann auch je nach gang unterschiedliche tempi fahren. ausserdem dann von aussen bis auf den fehlenden auspuff nicht zu erkennen, keine neue schwinge notwendig usw. das wär schon was.

gänzlich stumpfsinniger ansatz oder dranbleiben und festbeissen?

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Ich hab heute mal den Roller der in Köln stand am Prüfstand gehabt. Jetzt heißt es noch etwas Tuning am Laptop, weil bei den erste Sekunden (Ampelstart) noch nichts weiter geht. Aber auf den Kurven si

Wenn Du nicht schweissen kannst,bau das Ding aus Holz! mein ich ernst, zum Probieren reicht das allemal, und wenn Du happy bist mit der Position,den Massen und der Geometrie, wird sich hier bestimmt w

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mit der idee hat mich menke auch schon besprochen.

ich finds als ansatz gut,

die frage ist ob es motoren gibt die von der abmessungen und der dann vorhandenen leistung ins lamy kurbelgehäuse passen?

platz für batterien ist dann auch vorhanden ohne tank,luftfilterkasten und toolbox.

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Diese Brushlessmotoren haben im vergleich zu einem Verbrennungsmotor gleicher Leistung schon bei sehr niedriger Drehzahl ein sehr hohes Drehmoment. Man sieht es im Modellbau das die kleneren Maschinen (Kunstflug) meist mit Elektromotoren ausgestattet sind. Wenn man den Gasknüppel durchdrückt steht sofort Leistung an und das Modell "hängt" deutlich besser an der Latte. Die Motoren haben jedoch den Nachteil das die "Dauerbelastbarkeit" in den meisten Fällen für Akkus bis 5Ah angegeben ist. Daher muß für ausreichen Kühlung gesorgt werden.

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Naja, einen Modellbaupropeller mit ordenlich Power antreiben ist eine Sache. Um 200kg Blech/Mensch + Rollwiderstand + Verluste im Antriebsstrang vom Stand weg vorwärts zu bringen brauchts dann schon etwas mehr "schmackes". Ein massiger Motor würde dann auch kurzzeitige Überlastung erlauben ohne gleich zu überhitzen.

Oder halt das ganze extrem kurz Übersetzen.

Geiler Drahtesel!

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jau, der bock sieht geil aus- "jenseits der dönerkuppel" oder so. :-D

@mm, der vespatreiber bringt es schon auf den punkt, was die schmalbrüstigen modellbaumotoren betrifft. es geht nur über torque.

für ein das andere spielzeug ist heute material gekommen- ein wahre freude, dermassen teures zeug gleich erstmal auseinanderzupflücken.

wie schon angedeutet, kann dieser konstellation mit agni-motor durchaus ein für lambretten passender antriebsstrang entspringen! mir fehlt

-zeit (ja, scheiss privatleben..)

-cad-stuff

-cnc- "

-personal dafür

-gelegentlich material

-(also eher das geld dafür)

dazu kommt, dass es weitere zeit kostet, mit interessenten darüber zu sprechen-

ohne erahnen zu können, ob es der entwicklung förderlich- oder umgekehrt ist:

bei dem wissensvorsprung lässt sich nur jesus noch die butter vom brot nehmen!

insofern, (@aluschweisser z.b.), bitte nicht böse sein wenn ich nicht gleich

am telefon-

einem mir unbekannten menschen mal eben konkrete (und damit für mich verbindliche)

ansagen mache- während andere leute, welche meine dienstleistungen in anspruch nehmen, leibhaftig neben mir stehen.

grüsse!

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@Cal68: Ich weis nicht ob du im LML Topic mitliest, aber der Ron hat da was sehr interessantes gepostet (die Inder haben scheinbar was nettes elektrisches in der Pipe)

Ich habe die 4T schon mal im April gefahren.

Abgesehen von Geräusch fährt sich das Teil wie eine ganz normale PX

Die ersten 10 Stk gebe ich um 2.660,- her.

Das ganze mit Vorort Service in der Alpenrepublik.

Das wurde bereits für 2010 bestätigt: (wiederum nur in AT):

Die Elektro gibts ab Mai zu kaufen. Im Prinzip kauf man den Roller ohne Batterien unter 3K.

Dafür wird es Batterietauschpools in Wien, Salzburg, (Linz) und München geben.

ron

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mit der idee hat mich menke auch schon besprochen.

ich finds als ansatz gut,

die frage ist ob es motoren gibt die von der abmessungen und der dann vorhandenen leistung ins lamy kurbelgehäuse passen?

platz für batterien ist dann auch vorhanden ohne tank,luftfilterkasten und toolbox.

platz für batterien sollte wirklich reichen. zur not könnte man den motor sonst auch anstatt des zylinders vorne montieren. diese seite wäre aber auch ganz gut geeignet für eine dementsprechende luftansaugung/kühlung

Das problem dieser Modellbaumotoren ist halt das fehlende Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen...

Aber du hast ja noch die Lamy-Kupplung drin, musst halt beim Anfahren ordentlich schleifen lassen :-D

feiner wäre es zwar anders, aber wieso nicht. kupplung macht ja eigentlich auch im schiebebetrieb also bergab ohne strom/gas zu geben sicherlich sinn sonst wirds doch dem e-motor zu warm hab ich mir sagen lassen.

Naja, einen Modellbaupropeller mit ordenlich Power antreiben ist eine Sache. Um 200kg Blech/Mensch + Rollwiderstand + Verluste im Antriebsstrang vom Stand weg vorwärts zu bringen brauchts dann schon etwas mehr "schmackes". Ein massiger Motor würde dann auch kurzzeitige Überlastung erlauben ohne gleich zu überhitzen.

Oder halt das ganze extrem kurz Übersetzen.

der drehmomentgeschichte geh ich gleich noch hinterher. überhitzung ist ja schon ein problem, aber da sollte doch eigentlich die kupplung und das 4 gang getriebe ein bisserl unterstützen.

nachdem sich bisher noch keiner vollkommen dagegen ausgesprochen hat kanns also nicht ganz verkehrt sein. ich bleibe da also fix weiter drann.

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@Cal68: Ich weis nicht ob du im LML Topic mitliest, aber der Ron hat da was sehr interessantes gepostet (die Inder haben scheinbar was nettes elektrisches in der Pipe)

Know-how kommt aber aus Österreich.

Es wird auch an einem 1/4 Meile Roller mit übersteuerten Motoren gebaut.

Und am Häusl bleibt LML stehen.

ron

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Mal etwas zu den Brushless-Motoren:

Ich hab mir letztens mal einige solcher Motoren für Modellbau angesehen.

Ich brauch so etwas für ein anderes Projekt.

Ich würde diesen Brushless-Gedanken für eine Elektro-Verspa nicht weiter verfolgen,

da ich einen solchen Motor dafür für ungeeignet halte.

Die hohe Leistung dieser Motoren steht erst bei einigen zigtausend

Umdrehungen an. Da das Drehmoment mit der Leistung nur mit einem

Faktor verbunden ist, wird es auch nur sehr spät anliegen;

deshalb wird ein stark untersetztes Getriebe gebraucht, große Umformverluste bei der Umwandlung

von Gleich- auf Drehstrom treten auf....sehr, sehr, sehr teurer Motor und sehr teure Ansteuerungs-

elektronik für Anwendung als Vespa-Motor. Ist so was überhaupt verfügbar?

Warum denn solch einen Motor nehmen? Gleichstrommotoren sind sehr gut regelbar, lassen

im Schiebebetrieb Energierückgewinnung zu.

Das Gewicht ist außerdem für diesen Anwendungsfall nebensächlich. Wobei ich gar nicht mal

glaube, daß incl. Getriebe und Ansteuerungsteil eine Gewichtsersparnis bei rauskommt.

Ich würd versuchen ohne Kupplung und ohne irgendein Getriebe, den Antrieb mit einem GL-Motor

aufzubauen. Möglichst einen Motor mit hoher Nennspannung verwenden. Ich denke mal so

an 200V. (...ist allerdings gefährlich wegen Gleichspannung), aber dann fließt viel weniger

Strom; somit läßt sich die Regeleinrichtung mit herkömmlichen Bauteilen realisieren.

...ist nur mal meine Meinung zu dem Vorschlag. Eine E-Vespa zu bauen würde mir auch Spaß

machen, aber ich habe die Mittel nicht dafür.

@Aluschweißer

...ziemlich weit oben, der Schwerpunkt der Maschine???

Edited by Don
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Der Motor hat durchaus Drehmoment. Wenn ich mit etwa 5 Km/h über ne Wiese fahre und den Hahn aufmache dreht das Rad durch (mit etwa 100 Ballast).

Das ist ja unglaublich! :-D

Hast wohl die stärkste Ausführung genommen, die da war?

Wie hoch dreht denn der Motor? 50 000 rpm?

Was hat der Motor für eine Lebenserwartung bei Nenndrehzahl?

Im Modellbau laufen diese Motoren ja immer nur ein paar Minuten.

Wie teuer waren denn Motor und Regler?

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...mit 48 oder 60v kommt da ja vernünftig leistung raus.

...na, ja - Leistung ist ja nicht direkt abhängig von der Spannung.

Ein Motor mit höherer Nennspannung hat lediglich den Vorteil,

daß geringere Ströme fließen, kleinere Leitungsquerschnitte verwendet werden können,

aber vor allen Dingen das Regelteil damit besser klarkommt.

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Guest Skysaxon

Kurz zum thema Modellbau.

Ich fahre meinen 7,5turn brushless jetzt die 2.Saison ohne auch nur die kleinste Kleinigkeit an dem Motor gemacht zu haben :-D

Bei den alten Bürstenmotoren war nach jedem 2. Rennen einen Überholung notwendig.

Da auch geschrieben wurde das diese Motoren nur für Akkus mit 5Ah ausgelegt seien, dass ist so nicht ganz richtig.

Die Motoren sind meißten für 3 Lipopack sprich 11,4Volt und eine Stromaufname von max.100A :-D ausgelegt. Die größe des Akkupacks intessiert den Motor nicht sonderlich sondern bestimmt nur die Fahrzeit.

Habe ich jetzt also einen Motor der Hausnr. 50v benötigt und max. 100A abkann kann ich durch Schaltung der Lipozellen (1Zelle hat 3,4V) mir einen Akku bauen der mir eine Fahrzeit erbringt die ich benötige.

50/3,4=14,705

Also 14 Lipozellen

100A also 100Apro Stunde = 100Ah sagen wir 3h Fahrzeit macht 300Ah

5000mAh = 5Ah haben momentan die Akkupack im Modellbau

macht also 14 mal 60 Lipozellen :-D

Geht also mächtig ins Geld das Ganze.

Edited by Skysaxon
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Kurz zum thema Modellbau.

50/3,4=14,705

Also 14 Lipozellen

100A also 100Apro Stunde = 100Ah sagen wir 3h Fahrzeit macht 300Ah

5000mAh = 5Ah haben momentan die Akkupack im Modellbau

macht also 14 mal 60 Lipozellen :-D

Geht also mächtig ins Geld das Ganze.

ein 48v-system fährt man eigentlich mit 16 zellen- mit meinem bleiakkuantrieb-48v bin ich z.b. vollgeladen bei 53v. die controller haben alle verschiedene lowvoltage-shut-offs- eine zu niedrig angesetzte versorgungsspannung lässt den (falschen) controller bei unter last sinkenden spannung ständig abschalten, obwohl im akkupaket noch ausreichend energie vorhanden ist..

kostenrelevanter noch wird es bei der "C-rate", und wenn man dann noch auf lifepo statt lipo setzt,ein entsprechendes bms um diese investition zu pflegen, sowie ein ladegerät mit hohen strömen für kurze ladezeiten..

aber toitoitoi, auch an ron- "lets push things forward"

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Mein Motor dreht etwa 7000 bei "Vollgas". Der kraftentwickelnde Teil ist ca 8x8cm. Motor kostet in China ca 100 Euro und der Regler hier bei YGE 449 Euro.

Bei 48V fährt man nicht zwangsweise 16 Zellen. Die Lipo und Lifepo haben unterschiedliche Lastspannungen.

Mit den 5Ah Akku meinte ich das der Motor danach ne Kühlpause bekommen sollte....

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  • 2 weeks later...

hallo hallo.

leider bin ich noch nicht dazu gekommen mir das ganze topic durchzulesen.

ich finde es sau geil, dass es leute gibt, die trotz des relativ geringen verständnisses in

der "szene" sich an so nen projekt machen!

ich werde mir das topic auf jeden fall weiter durchlesen und hoffentlich bald auch meine

um- und (achtung!) neubauten hier präsentieren können.

ich "arbeite" seit einiger zeit nebenher als "entwickler" eher schrauber für eine firma welche nur

fahrzeuge auf elektrobasis herstellt.

ich bin der festen überzeugung, dass sich in zukunft diese technik durchsetzen wird.

die große achillesferse ist aber leider noch die akkutechnik.

wie gesagt ich habe erst das thema hier angeriffen- aber einen lipo akku zu finden der so hochstromfest ist,

ist schwer möglich...

das was bisher möglich ist, ist aber schon enorm. ich durfte neulich mal im tesla mitfahren und auch die quantya, emax und einige andere efahrzeuge bin ich schon geheitzt...

echt beeindruckend, was so ein "motörchen" für eine leistung entwickeln kann und das bei einem so sensationellen wirkungsgrad.

so genug gelabert.

hier nur noch eine kleine warnung- ja- elektroschrauben ist gefährlich :-D so verpolte akkus haben mächtig saft...

post-1047-1263756739,91_thumb.jpg

nochmals- sau geil!

christoph

Edited by Schmidt
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Interessant - darf man wissen welche firma das ist? :-D

Auf die Akkutechnologie können wir ja warten, ein späteres umrüsten ist schließlich kein Problem... Bis dahin machen es doch auch NiCd und NiMh.

Edit meint noch: schlimmer Finger, aber schöner Dielenboden :-D

Edited by Vespatreiber
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danke für den boden :-D

wo kommst du denn her? vielleicht könnte man sch mal irgendwo treffen und sich gegenseitig

seine projekte vorstellen.

ich hoffe, dass ich euch mitte des jahres meinen ersten komplett eigenbau e-roller präsentieren kann...

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p.s.

hab gerade etwas weitergelesen.

eine allrad "vespa" also vielmehr einen roller gibt es schon lange. auf e-basis versteht sich.

ich weiß nicht, ob es hier schon erwähnt wurde.

ich habe mal einen filmtip bekommen.

ich glaube er heißt: "who killed the electric car"

ich meine in erinnerung zu haben, dass es dort um den lobbiismus in amiland geht, der einen recht erfolgreichen e-autobauer

in den untergang getrieben hat, durch irgendwelche gesetzesänderungen...

vielleicht interessant.

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