Moralapostel hin oder her, aber so was hier in ein Rollerforum zu schreiben finde ich jetzt mal gelinde gesagt nicht so richtig intelligent. In Zeiten, in denen die Straßen gefüllt sind mit Kleintransportern, die mit zwei Europaletten lose reingestellt immer noch 180 km/h fahren können, 2,5 Tonnen SUV, die derartig komfortabel sind, daß man selbst bei 200 km/h noch ganz entspannt gleichzeitig rauchen, telefonieren und Latte Machiato trinken kann oder Mittelklasselimousinen mit 250 PS (oder mehr) und Automaitk, bei denen der gut situierte Pensionär jenseits der 80 Lenze gerne mal Gas und Bremse verwechselt (diese Liste erhebt noch lange keinen Anspruch auf Vollständigkeit) sollte man als Fahrer untermotorisierter 2-Räder ohne Knautschzone eventuell nicht gerade für Anarchie im Straßenverkehr oder das Recht des Stärkeren plädieren. Diese ewige Leier mit der Abzocke und den "falschen" Blitzerstandorten ist doch auch nur ein gerne angeführtes und abgedroschenes Totschlagargument von Leuten, die einfach nix mitkriegen. Ich vertrete das eher einen anderen Ansatz. Jeder soll überall so schnell fahren, wie er will. Steht irgendwo ein Blitzer muß er halt bremsen. Wenn man so aufmerksam fährt, das man auch bei hoher Geschwindigkeit Blitzer, Polizisten mit Laserpistole u.s.w. rechtzeitig sieht und bremst, so das man nicht mehr geblitzt wird, der bremst auch bei Gefahrensituationen rechtzeitig. Wer Geschwindigkeitskontrollen nicht erkennt, der kriegt wohl auch nicht (rechtzeitig) mit, wenn ein Kind auf die Straße läuft, ein Radfahrer einen Schlenker macht oder auf der Autobahn ein Kleinwagen die Spur wechselt. Also, wer schnellfahren kann, kann dies auch tun, wer es halt nicht kann, sollte es besser auch bleiben lassen.