px200hh schrieb am 4 Oct 2005, 17:53:
Ein Gutachten, das vom Verkäufer in Auftrag gegeben worden ist kann man als Käufer vergessen. Die erste Frage, die ein Gutachter den Hausbesitzer stellt ist nämlich "Wieviel soll's denn bringen?". Das Gutachten wird dann halt so geschrieben, daß der Wunschpreis des Verkäufers dabei rauskommt. Es gibt so viele Faktoren, wie z.B. Wohnlage, Infrastruktur, Umfeld u.s.w. die sich natürlich stark auf den Kaufpreis auswirken, die aber auch jeder anders bewertet. Nur ein Beispiel: eine junge Familie findet es gut, wenn Kindergarten, Schule und Spielplatz in unmittelbarer Nähe ist. Kinderlose Leute, die ihre Ruhe haben wollen sollte so eine Immobilie eher meiden.
Letztendlich mußt Du selber entscheiden, ob Dir ein Haus den aufgerufen Preis wert ist oder nicht. Wenn ansonsten alles paßt, sollte man dann auf eigene Kosten einen sachverständigen Menschen da durchschicken, der die Bausubstanz auf Mängel etc. prüft. Wenn man dann doch nicht kauft hat man unter Umständen zwar ein paar hundert Euro ausgegeben, aber bei den Summen sollte man das in Kauf nehmen.

















