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Das Große GARTEN Topic

Featured Replies

Geschrieben
Am 10.8.2025 um 21:10 schrieb 125vnb6:

 

Die aufgebrochenen Rindenteile versuchen zu lösen bzw. mit dem Okkuliermesser zu glätten.

 

Danach entweder Kalkanstrich oder den Stamm mit einer Schilfmatte vor den Temperaturunterschieden

am Stamm zu schützen.

 

....sind leider schon eher massivere Rindenaufbrüche!

Könntest du so nett sein und dir Fotos von meinem Apfelbäumchen mal ansehen und deine Expertise bitte einbringen.:cheers:

 

Folgende Fragen habe ich:

1. Müsste ich hier nicht mal beschneiden? Habe nur genau null Ahnung, wo und was genau.

 

2. Seit 1 Jahr hat das Bäumchen diese miesen Flecken (Pilz?) an/auf den Blättern. Was ist das und was kann ich dagegen tun?

 

Vielen Dank!

 

 

20250918_164135.jpg

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20250918_164154.jpg

Bearbeitet von Dirk Diggler

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    Als Kontrapunkt zu den toten Spießerödnissen auch mal ein lebender Garten. Aufnahme vom 9. Mai. Seit langen Jahren gibt es hier kein Gift, keine Chemie, kein Maschineneinsatz, Wiese nur mit Sensenmahd

Veröffentlichte Bilder

Geschrieben

servus @Dirk Diggler,

bezüglich Expertise bei deinem Bäumchen:

 

Ist momentan etwas schwieriger an Hand von Fotos da großartig Aussagen zu treffen, da bereits die

Herbstfärbung an den Blättern einsetzt und ich auch nicht der Fitteste bin bezüglich Schadbild Diagnose

an Gehölzen!

 

Für mich schaut es entweder nach Blattfleckenkrankheit (Pilzerkrankung) aus, oder es kann auch ein 

Nährstoffmangel vorliegen. 

Beides jetzt nicht ganz so dramatisch und es ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht zwingend der Einsatz

von Fungiziden notwendig. Das wäre im Frühjahr aktuell (kurz nachdem Blattaustrieb) und würde auch 

von deiner Einstellung zur Spritzerei im Allgemeinen abhängen. Nachdem das keine gewerblichen

Obstkulturen sind, würde ich eher Abstand nehmen.

 

Im Allgemeinen reicht fürs Erste mal, dass das Laub sorgfältig entsorgt wird, da der Pilz in diesem überwintern kann.

Als weitere Maßnahme würde ich um den Baum eine "offene" Baumscheibe bevorzugen. Der Bewuchs

mit Gras bis zum Stamm hemmt oftmalig die Aufnahme von Nährstoffen bei Jungbäumen.

Wenn die Möglichkeit besteht, dann kannst auch mal den pH-Wert des Bodens messen, der sollte beim

Apfel um die 6-7,5 liegen!  ........Einarbeiten von Rohkompost bzw. organischen Düngern würde ich da

anraten.

 

pH - Wert des Bodens ist ein entscheidendes Kriterium bezüglich optimaler Nährstoffaufnahme der

Pflanze.  

 

Bezüglich Rückschnitt: Da würde ich im Jungstadium nur die seitlichen Leitäste leicht einkürzen (Saftwaage) und starke Kreuzungen entfernen.

 

 

Geschrieben

Vielen Dank! Das hilft mir schon mal sehr!

:cheers:

 

Das werde ich alles so machen.

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Kann mich nicht recht entsinnen, ob ich das schonmal gefragt habe über die Zeit:

die via gezieltem Schnitt gewollt angelegten Zweige gehen am Stamm ab in einer Höhe von weniger als einem Meter.

Wird sich im Laufe der Zeit diese Situation weiter nach oben verändern über das Wachstum des Baumes/Stamms - oder hat man an diesen Bäumen für ewig die Zweige schon so niedrig abgehend?

 

 

 

 

20251012_164859.jpg

Bearbeitet von Lapflop

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb Lapflop:

Kann mich nicht recht entsinnen, ob ich das schonmal gefragt habe über die Zeit:

...da ging es um nen Walnuss:

 

 

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb AAAB507:

...da ging es um nen Walnuss:

 

 

Das GSF. :inlove:

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Mal eine Frage in die Runde. Ich habe eine sehr alte Ligusterhecke, die unten kahl und insgesamt extrem verholzt ist. Derzeit grüble ich über zwei Optionen. Entweder radikaler Rückschnitt auf den Stock bzw. auf 20-30 cm für einen Neuaustrieb oder Ersatz durch Kirschlorbeer. 

 

Was würdet ihr machen?

 

Liguster ist ja ökologisch sinnvoller und Kirschlorbeer wird ja teilweise fast schon geächtet. Dafür wächst Kirschlorbeer meist dichter und da es in der Hecke auch Götterbäume, Holunder, Haselnuss und anderes Unkraut gibt, gehe ich davon aus, dass sich Kirschlorbeer hier besser behaupten könnte.

 

Ich müsste wohl kommendes Jahr die endgültige Entscheidung treffen, weil ich erst rund hundert Kirschlorbeerpflanzen ziehen müsste.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Rote PV:

 

 

Was würdet ihr machen?

 

 

 

Kenn mich nicht speziell aus mit Ligusterhecken, aber lass den Scheiss mit Kirschlorbeer.

Das Zeugs kann echt nix ausser wachsen.

Hier in der Schweiz ist der Verkauf und das Neuanpflanzen als invasiver Neophyt sogar schon verboten.

 

Es gibt reichlich Alternativen, die indigener und besser für eigentlich alles is, was drumrum kreucht und fleucht.

Mir fallen da auf die Schnelle ein: Stachelblättrige Duftblüten, echter oder falscher Jasmin, allenfalls Weiden (ok, nicht immergrün)

 

Oder Deinen Liguster radikal zurückschneiden und ein Jahr erholen lassen, die meisten Heckenpflanzen vertragen das ganz gut und treiben frisch und dicht wieder aus.

 

Geschrieben

Ich kann auch nur von Kirschlorbeer abraten. Bin froh wenn ich den Mist hier weg habe.

Was ist mit Hainbuche?

Geschrieben

@Arnelutschki

Ich weiß, dass der Verkauf von Kirschlorbeer in der Schweiz verboten wurde. Bei den Preisen, was eine Pflanze kostet und der Menge, die ich brauche, würde ich die aber eh selbst ziehen.

 

Die "Einfriedung" ist hat relativ lang. Wir reden hier von vielleicht 20m. Aktuell habe ich bereits rund 30m Kirschlorbeerhecke und finde diese vom Pflegeaufwand sehr überschaubar.

 

Mein Problem ist halt, dass ich den Vorteil zwischen Liguster und Lorbeere nicht so ganz greifen kann. Viele pflanzen Liguster und säbeln diesen ab, bevor er überhaupt blühen kann. Wenn ich den Kirschlorbeer blühen lasse und nur im Frühjahr schneide, haben die Vögel einen viel höheren Nutzen daraus.

 

Mir geht es bei dieser Einfriedung wirklich nur um einen "lebendigen Zaun". Auf dem Grundstück selbst habe ich ja genug Wiese, Sträucher, Bäume und Pflanzen für Tiere und Insekten.

 

@Quickshifter

 

Hainbuche gefällt mir im Sommer schon wenig und im Winter gar nicht. Das ist dann immer so trostlos. Außerdem will ich keine Hecke mehr, die ziemlich hartes Holz ausbildet. Kirschlorbeer lässt sich selbst beim starken Rückschnitt sehr leicht sägen (und verbrennen).

Bearbeitet von Rote PV

Geschrieben

Na die sind ja nicht verboten worden, weil sie so teuer sind, sowas stört den Schweizer Einzelhandel eher wenig, sondern weil die eben invasiv sind und somit auch das Neupflanzen von selbstgezogenen theoretisch nicht erlaubt ist.

Bin ja nicht die Polizei, zeigt meines Erachtens aber, dass das zumindest aus Naturschutzgründen, wenn man denn einen shit gibt, keine gute Idee ist. :rotwerd:

 

Alternativen gibt's glaub genug, es sei denn, es muss wie Kirschlorbeer sein.

Denn nix is wie Kirschlorbeer ausser Kirschlorbeer. ;-)

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Rote PV:

Mir geht es bei dieser Einfriedung wirklich nur um einen "lebendigen Zaun"

 

Dann nimm doch eine Betonmauer. Die ist laut NABU ökologisch sinnvoller, als Kirschlorbeer, lebt also im Zweifel mehr ;-)

 

vor 1 Stunde schrieb Rote PV:

Kirschlorbeer lässt sich selbst beim starken Rückschnitt sehr leicht sägen (und verbrennen).

 

Verbrennen sollte man den Kirschlorbeer, insb. wohl wegen des Blausäuregehalts, gerade nicht. Kompostieren geht auch nicht. Bliebe also eigentlich nur, das Zeug zum Wertstoffhof zu fahren. Viel Spaß bei dann 50 m ...

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb milan:

Verbrennen sollte man den Kirschlorbeer, insb. wohl wegen des Blausäuregehalts, gerade nicht. Kompostieren geht auch nicht. Bliebe also eigentlich nur, das Zeug zum Wertstoffhof zu fahren. Viel Spaß bei dann 50 m ...

 

Die Blausäure von Kirschlorbeerholz entweicht beim Trocken. Und frisches Holz darf man eh nicht verbrennen.

 

Mit kompostieren hatte ich noch nie Probleme. Ich häcksle das und liebe sogar den Duft nach Bittermandeln dabei. Auf dem Kompost ist das Zeug nach einem Jahr spätestens verrottet. Meist nehme ich aber das Häckselgut und mulche damit die Sträucher direkt wieder. Was man oben abschneidet sind Nährstoffe, welche die Pflanzen ja auch wieder für den neuen Austrieb brauchen können.

 

 

vor 23 Stunden schrieb Arnelutschki:

Na die sind ja nicht verboten worden, weil sie so teuer sind, sowas stört den Schweizer Einzelhandel eher wenig, sondern weil die eben invasiv sind und somit auch das Neupflanzen von selbstgezogenen theoretisch nicht erlaubt ist.

 

Das Thema Neophyten wird ja zwischenzeitlich zu einer Ideologie aufgebauscht. Selbst der Schmetterlingsstrauch, welcher ewig für Schmetterlingsraupen empfohlen wurde, steht jetzt auf der Abschussliste. 

 

Ein andres Kuriosum ist das Drüsiges Springkraut. Es wurde argumentiert, dass dieses über Bäche verbreitet würde und große Reinbestände verursachen könnte. Nach einigen Jahren zeigt sich aber an vielen Stellen, dass das Drüsiges Springkraut oft nur für kurze Zeit Reinbestände erreichen kann und dann wieder von anderen Pflanzen verdrängt wird.

 

Auch die Goldrute, welche gerade im Spätsommer vielen Insekten noch als Nahrung dient, wird zwischenzeitlich verteufelt.

 

 

Aber zurück zum Thema. Ich persönlich habe das Problem, dass ich im Bereich der Hecke mit Götterbäumen einen ungleichen Kampf austrage. Meine Hoffnung ist daher ganz bewusst, dass ein Kirschlorbeer, der ebenfalls mit Gift Nahrungskonkurrenten ausschalten kann, hier die Austriebe der Götterbäume schwächen kann.

 

Götterbäume sind wirklich ähnlich wie Hartriegel oder gewöhnlicher Flieder eine furchtbare Plage.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Rote PV:

Meine Hoffnung ist daher ganz bewusst, dass ein Kirschlorbeer, der ebenfalls mit Gift Nahrungskonkurrenten ausschalten kann, hier die Austriebe der Götterbäume schwächen kann.

Na dann… 

Warum fragstn dann überhaupt? :blink:

Bearbeitet von Arnelutschki

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Rote PV:

Selbst der Schmetterlingsstrauch, welcher ewig für Schmetterlingsraupen empfohlen wurde, steht jetzt auf der Abschussliste. 

Der Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Ideologie: die Natutwissenschaft hört nie auf sich selbst zu hinterfragen, was ab und an dazu führen kann, dass Annahmen durch anderslautende Erkenntnisse abgelöst werden.

Das mag für den ein oder anderen ein sehr komplexes Verhalten sein. Am besten verhält man sich in diesem Fall so, dass man anfängt zu reflektieren wieviel Kompetenz man in diesem Fachgebiet hat und auf Leute mit größerer Fachkompetenz hört. Auch wenn das bedeutet, dass man überholten "Wahrheiten" abschwören muss. 

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Arnelutschki:

Na dann… 

Warum fragstn dann überhaupt? :blink:

 

Ich hatte gehofft, dass es vielleicht einen Strauch gibt, welcher dem Kirschlorbeer sehr ähnlich ist, aber ökologisch etwas besser abschneidet. Tante Google hatte mir halt außer Ölweide nicht viel vorgeschlagen.

 

Kirschlorbeer kann ich nächsten Sommer schnell und einfach in erforderlicher Stückzahl im Gewächshaus heranziehen.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb PK-HD:

Der Unterschied zwischen Naturwissenschaft und Ideologie: die Natutwissenschaft hört nie auf sich selbst zu hinterfragen, was ab und an dazu führen kann, dass Annahmen durch anderslautende Erkenntnisse abgelöst werden.

 

Das ist übrigens auch ein Punkt, der mir in der aktuellen Verbotsdiskussion zu kurz kommt. Artenvielfalt ist wichtig, aber wir reden von einem Garten, der das Gegenteil von Natur darstellt. Was hier wächst bestimmt der Mensch bzw. ich, meine Motorsense und meine Säge. Eine unkontrollierte Ausbreitung im städtischen Raum ist schwer vorstellbar. 

 

Der Klimawandel verändert die Ansprüche an die optimale Bepflanzung. Einheimische Arten sind schlechter an Trockenheit und Hitze angepasst als Neophyten, die sich in einem entsprechenden Klima herausentwickelt haben. Ich hinterfrage hier dann gerne die stoischen Verbote, die den Klimawandel aus meiner Sicht teilweise zumindest ignorieren. 

  • 5 Monate später...
Geschrieben

Weiß jemand wo es die violetten Dichtungsringe gibt, die sich in einer Nut auf der Stirnseite der Schraubverbinder befinden? Sie dichten die 1 Zoll Anschlüsse zu den Magnetventilen (rot markiert) ab. Normale O-Ringe aus dem Sanitärbereich passen leider nicht, die Schnurstärke der Sanitärringe ist viel zu groß.

thumbnail.jpg

Geschrieben
  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Ich hab hier einen Makita 36V Akku-Rasenmäher (2x18V BL Akkus) DLM 432, der manchmal - aber nicht reproduzierbar - rückwärts läuft. Also das Messer dreht sich verkehrt herum und schneidet dann natürlich schlecht, außerdem drücken die "Flügel" das ungemähte Gras dann runter und befördern das Schnittgut auch nicht vernünftig in den Korb. Meist merkt man das dann nach wenigen Metern, mal reicht dann ein Neustart, mal müssen es mehrere Neustarts sein und der Mäher läuft wieder richtig rum und mäht ordentlich. Hat einer ne Idee? Bei 230V hätte ich jetzt auf den Anlaufkondensator gewettet...

Geschrieben

Kannst versuchen irgendwie ein Video davon zu machen. Ich kann es dir dann zur Makita Tecnica schicken und anhören was die dazu sagen.

Geschrieben

Das wird ein Brushless-Motor sein.

Da macht der Controller das Drehfeld und damit auch die Richtung. Wenn der Sensor der dem Controller die Position des Rotors (der Magneten) mitteilt irgendwie einen weg hat oder der doof verschoben ist, dann kann das passieren, dass der sich verhaspelt.

Geschrieben

Der DLM 432 hat keinen Brushless Motor sondern einen ganz konventionellen mit Bürsten.

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb 125vnb:

Kannst versuchen irgendwie ein Video davon zu machen. Ich kann es dir dann zur Makita Tecnica schicken und anhören was die dazu sagen.

Probiere ich, danke! Das wird lustig, wenn man es filmen will, passiert es garantiert nicht -)

Geschrieben
Am 8.5.2026 um 06:15 schrieb Mad Marc:

Probiere ich, danke! Das wird lustig, wenn man es filmen will, passiert es garantiert nicht -)

Lösung: billige Kamera montieren! -)

Geschrieben

Um es zu sehen, muss der Mäher schon auf der Seite liegen... leider regnete es hier in strömen - das lässt aber wenigstens den Rasen schnell nachwachsen...

Geschrieben

Gibt es hier Erfahrungen zu den Segway Navimov Mährobotern?

Taugt das?

Bislang tut im Garten meiner Eltern ein Gardena Roboter einigermaßen ok seinen Dienst - allerdings ist das Kabel 2-3x im Jahr durch (Wühlmäuse & Co.) und das nervt.

Bei den Schwiegereltern funktioniert so ein Worx mit Kamera echt tadellos. Aber das geht hier nicht, weil der Garten einen großen offenen Bereich zum Nachbargarten hat und da ein anderer Roboter läuft...

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