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Heute ist geil! weil...

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Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb FlorianD:

Brute Force. Nach dem ersten Blatt geht es schon besser, nach dem 2. Blatt flutscht es, das dritte Blatt ist breits langweilig, weil man es da schon kann.


:-) Bei einer Siebenjährigen ist der Anblick des ersten Blattes schon so langeweileerregend, dass Brute und Force keine Chance mehr haben. Ich hab schon Wochen gebraucht um zu verstehen, dass sie das Matheheft langweilig fand, weil zu viele Aufgaben drauf waren. 20 Aufgaben Bleiwüste auf einer Seite: 1 Stunde gejammert und die Hälfte falsch. 20 Aufgaben mit Bildern und zum Malen: 30 Minuten und meist richtig. 20 Aufgaben auf dem iPad mit Zeitdruck: 10 Minuten, weil sie die Durchgänge mehrfach gemacht hat, damit nichts Rotes im Abschlussbild zu sehen ist. 
 

Es gibt schöne und nicht so schöne Aufgaben und damit ist nie die Rechnung gemeint. Hallo!?

 

 Den Zehnerübergang wie das Einmaleins zu erlernen… ist mir gar nicht aufgefallen. Hast Recht! Anfangs wird so viel Zeit auf Zerlegung verwendet, damit das Mengenverständnis stabil steht, dass man das gar nicht mehr im Sinn hat.
 

Aber in der Schule hat das alles nicht gefruchtet. Ständig hat sie versucht mit Mustererkennung zu arbeiten, wo kein Muster über die Aufgaben zu erkennen war. und die Mengen waren trotzdem nicht im Sinn. 
 

Ist übrigens eine Montessori Schule. Gerade da sollte es funktionieren!

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Geschrieben

Das mit der Mustererkennung liegt leider am Betriebssystem. Da kannste auch den Sourcecode nicht umschreiben. :whistling:

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Thall1:

NA fetzt immer, sehr nice!

Oh, und gelb.

Ich hatte Schlumpf NA, Leberwurst NB und unplugged NB FL (GLP und Slalom gefahren seinerzeit) bis das mit Familie uninteressanter wurde (keine Garagenkapa).

 

Wenn irgendwann wieder, dann NA in gelb!

Schönes Autowagen!

Bearbeitet von MyS11

Geschrieben

das "fiese" an Mathe (so wird es genannt, ich sage da "Rechnen" zu. Richtige "Mathematik" lernt man an der Universität) in der Schule ist, dass wirklich alles aufeinander aufbaut.

Wenn man da einmal den Faden verliert, wird es sehr schwer, wieder auf den berühmten grünen Zweig zu kommen.

 

Zählen, addieren, subtrahieren, kleiner Zahlenraum, großer Zahlenraum (bis 100), multiplizieren, gemischte Aufgaben (3*6+7), teilen mit Rest, Teilbarkeit, Primzahlzerlegung, teilen mit Nachkommastellen, Brüche, Umstellen von Formeln, Binomische Formel, Prozentrechnung und Dreisatz, Potenzen+Wurzeln, Zinseszins, p/q-Formel, Logarithmus, Vektorrechnung, Differentiale/Integrale, Kurvendiskussion, Statistik/Stochastik.

(Geometrie mal weggelassen. Reihenfolge wie ich sie grob erinnere). Nimm 1 beliebiges raus und guck ob die Nachfolgenden ohne das gehen würden. 

 

Wir haben in der 11. Klasse gemault, weil unsere Mathelehrer uns 20 Aufgaben als Hausaufgabe gab. Der ist fuchsteufelswütend geworden: "Ihr müsst das ÜBEN! Das geht nur durch WIEDERHOLUNG! Und ihr werdet sehen, danach könnt ihr es aus dem ff"

Er behielt recht. Wir waren im Vergleich der beste Mathe-Grundkurs. Thema war Differentialgleichungen ("Ableiten", z.B. dx x^2 => 2x und dann kompliziert in Formeln 4x^5 + x^4 => 20x^4 + 4x^3)

PS: Der Lehrer hatte die Begabung, jedes Problem in mindestens 3-5 verschiedenen Wegen erklären zu können. "Hier geht keiner raus, ohne es verstanden zu haben!" Wenn es nach dem 3. Erklärungsversuch nicht fruchtete, sagte er meist: "Bleiben Sie mal nach der Stunde kurz da, ich erklär Ihnen das dann nochmal 1:1". Und er hat es immer hinbekommen. 

 

PPS "Mustererkennung": da bin ich auch drauf reingefallen. Immer schön alles nach Schema f ohne Nachdenken. Beim der Klassenarbeit "Dreisatz/Prozentrechnung" in der 7. Klasse dann schön eingesetzt und ohne Nachdenken gerechnet. Leider p und P (Prozentsatz und -wert) verwechselt. Richtig gerechnet, aber mit den Zahlen an der falschen Stelle. Die Ergebnisse auch nicht hinterfragt, war ja alles nach Schema.

20% von 200? P=(p/100)*G

richtig: P=(20/100)*200=40

falsch p=(200/100)*200=400 ist ja auch total logisch, dass ein TEIL von 200 doppelt so groß ist. :-(  

War eine "6" als Ergebnis.

Kann ich heute aber fehlerfrei und ohne Probleme ... ;-) 

Geschrieben

Die Grundschule heißt Grundschule, weil man dort die Grundfähigkeiten erlernen soll. Wenn diese sitzen und man später bei einem Thema der Mathematik nicht lernt, dann kann oftmals trotzdem bei einem neuen Themenbereich voll einsteigen und das nichtgelernte nebenbei nachholen. Es gibt immer mal wieder Lehrer, die ihre Aufgabe ernst nehmen, so dass kein Grundschüler schlechter als 3 ist. Das gibt dann Ärger, weil man immer Leute braucht, die sich als Idioten fühlen und später besonders preiswert zB am Fließband stehen sollen. Am Gymnasium wechselte meine Note in Mathe häufig zwischen 4 und 5. Wäre ich in ein benachbartes Bundesland gegangen (wie die, die Arzt werden wollten, weil Papa das auch war) wäre meine Note mindestens 2, normalerweise 3 Stufen besser gewesen. Zum Studium mußte man zwei Wochen früher erscheinen, weil dort alle auf den gleichen mathematischen Stand gebracht werden sollten. Ich hatte nicht schlecht gestaunt, was viele nicht wußten. Im Studium gab es dann alle zwei Wochen einen Mathetest, der sich "Quickie" nannte und durch den ich immer durchgekommen bin (was zwingend war). Parallel zu den Mathe Vorlesungen gab es immer Mathe Übungsgruppen. Einer der Gruppenleiter war dermaßen gut und beliebt, dass zu ihm mehr Studenten als zur Hauptvorlesung kamen...

Zu den nur Formeln Können: Eine Mitarbeiterin rief an, das mit dem Verkaufsprogramm etwas nicht stimmen würde. Raufschalten auf ein Terminal ging damals nicht, also gefragt was sie macht. "Als erstes die Stückzahl eintragen, dann Tab Tab Artikelbeschreibung vergleichen Enter F4 Tab Tab Tab vergleichen... Sie wußte also nicht, was sie da tat.

Bearbeitet von CDI

Geschrieben

In der Schule hatten wir Aristo rot und Aristo grün.

Ich hatte sogar einen kleinen Taschenrechenschieber.

 

Wenn die damals berechneten Brücken und Häuser nicht mehr stehen, dann liegt es nicht am Rechenschieber.

Bearbeitet von CDI

Geschrieben

Grüne Rechenschieber waren meines Erachtens von Faber-Castell, Aristo hatte immer schon rot/beige.

Den kleinen Rechenschieber habe ich auch noch. Der kann aber nur multiplizieren und dividieren, die großen hatte noch sin/cos, 1/x, x^2, x^3, Wurzel, Log x, ln x usw.

 

Und meinen Lieblings-Taschenrechner "HP32E". (anno 1994 aus dem Müllcontainer hinter dem Chemiegebäude der Uni Karlsruhe "gerettet". Akku war hin, läuft nun mit Batterien)

Gro(IMG_9304).thumb.jpeg.ea571baed31fb721163a5c1f2c574d5b.jpeg

Bearbeitet von FlorianD

Geschrieben

... und der hatte Polnische Notation, obwohl die Polen noch nicht in den Westen durften.

Dafür konnte man für 50DM das ganze Dorf zum gemeinsamen Besäufnis in der Ortskneipe einladen...

Bearbeitet von CDI

Geschrieben

Irgendwie un-geil.

Die Schüler wissen, dass nur gute Noten wichtig sind.

Die Lehrer wissen nur welcher Stoff dran ist.

Wofür der Lehrstoff später im Leben notwendig ist merken die Schüler erst später im Leben, wenn sie den Lehrstoff vergessen haben (Bulemie lernen).

Deshalb hatte ich oben auch die Textaufgaben eingestellt, die sogar thematisch geordnet sind. Wem sie am PC zu klein sind: 2mal hintereinander drauf klicken, dann STRG gedrückt halten und mit dem Mausrad die gewünschte Größe einstellen).

Geschrieben

@CDI ich habe aus Interesse gleich mal ein paar Aufgaben gerechnet, um zu gucken ob ich es noch ohne größere Probleme kann.

Läuft. :-) 

 

Im Job komme ich locker mit +-*/ aus. Dreisatz vielleicht noch. Meist beschränkt es sich auf Menge*Preis-%Rabatt.

 

Da freu ich mich dann, wenn beim Basteln/Konstruieren zuhause mal Pythagoras und der Sinussatz zum Einsatz kommt, um Winkel, Längen, Flächen zu berechnen. Oder wie letzten Sommer bei der Vorbereitung zum Sportbootführerschein See: Seemeilen, Knoten, Entfernungen, Kurse

Geschrieben

Früher war ja eh alles besser!

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb freibier:

Früher war ja eh alles besser!

 

Ist echt so! Vor zehn Minuten zum Beispiel, da hatte ich noch zwei Mars-Riegel. Nu' ist einer weg. Und gleich habe ich gar keinen mehr :-(

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb kuchenfreund:

 

Ist echt so! Vor zehn Minuten zum Beispiel, da hatte ich noch zwei Mars-Riegel. Nu' ist einer weg. Und gleich habe ich gar keinen mehr :-(

Die Riegel sind ja nicht weg. Du findest sie am Rettungsring aka Plauze. 

Geschrieben
Am 18.6.2025 um 10:24 schrieb Claudio:

… meine Tochter unter Papas strenger Hand (der regelmäßig von Mama ermahnt werden musste :whistling:) innerhalb von drei Monaten

 

ihre Leistung

 

verbessern konnte zu

 

zwei Mathetests:

1. Addition und Subtraktion mit zweistelligen Zahlen: 90% richtig

2. Multiplikation und Division bis Hundert: 94% richtig

und Mathe-Rätsel als Hobby. 
 

:rotwerd:

 

Ich fühle mit Dir.

Gestern erster Latein Test mit einer glatten 2. Ich bin happy.

 

Und Praktikumszeugnis (ja, ich habe das Kind in die Gießerei gewzungen) mit einer 1 mit Sternchen. Unsere Teenager-Tochter ist ganz happy, dass sie nun einen echten Betrieb von innen kennt, geschweißt hat, Stahl gegossen hat, Stapler gefahren ist, um Labor geartbeitet hat...und für die Chef zum Aschied eine schöne Übersicht erstellen lassen, wie sie denn (egal mit welchem Abschluss) dort anfangen kann. 

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Simple_simon:

 

Ich fühle mit Dir.

Gestern erster Latein Test mit einer glatten 2. Ich bin happy.

 

Und Praktikumszeugnis (ja, ich habe das Kind in die Gießerei gewzungen) mit einer 1 mit Sternchen. Unsere Teenager-Tochter ist ganz happy, dass sie nun einen echten Betrieb von innen kennt, geschweißt hat, Stahl gegossen hat, Stapler gefahren ist, um Labor geartbeitet hat...und für die Chef zum Aschied eine schöne Übersicht erstellen lassen, wie sie denn (egal mit welchem Abschluss) dort anfangen kann. 


Ich hab dafür übrigens letzte Woche einen Einlauf einer Freundin bekommen, die Gymnasiallehrerin ist. Wieso ich die Arbeit der Grundschullehrerin übernehmen würde und das als selbstverständlich ansähe!? 
tja, wenn man von den Schulen nichts mehr erwartet…

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Claudio:


Ich hab dafür übrigens letzte Woche einen Einlauf einer Freundin bekommen, die Gymnasiallehrerin ist. Wieso ich die Arbeit der Grundschullehrerin übernehmen würde und das als selbstverständlich ansähe!? 
tja, wenn man von den Schulen nichts mehr erwartet…

Deswegen würde ich mir keine schlaflosen Nächte machen.

 

Ich habe hier im Bekanntenkreis zwei Kinder, die beide in der Grundschule kleben geblieben sind. Eines davon Tochter einer Gymnasiallehrerin. An ihrem Wohnort sind die Kindergärten überlastet, die Eltern werden dazu motiviert, die Kinder so früh wie möglich einzuschulen, um Platz zu machen. Die Kinder sitzen dann in der Schule und sind manchmal einfach nicht weit genug...die zusätzlich benötigte Förderung dieser Kinder (zusätzlich zu den anderen...Inklusion, Sprachförderung, usw.) kann die Schule garnicht leisten. Und dann beginnt die erste Klasse von Misserfolg zu Misserfolg. Ich will mir garnicht ausmalen, was in deren Köpfen vorgeht....

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Simple_simon:

Deswegen würde ich mir keine schlaflosen Nächte machen.

 

Ich habe hier im Bekanntenkreis zwei Kinder, die beide in der Grundschule kleben geblieben sind. Eines davon Tochter einer Gymnasiallehrerin. An ihrem Wohnort sind die Kindergärten überlastet, die Eltern werden dazu motiviert, die Kinder so früh wie möglich einzuschulen, um Platz zu machen. Die Kinder sitzen dann in der Schule und sind manchmal einfach nicht weit genug...die zusätzlich benötigte Förderung dieser Kinder (zusätzlich zu den anderen...Inklusion, Sprachförderung, usw.) kann die Schule garnicht leisten. Und dann beginnt die erste Klasse von Misserfolg zu Misserfolg. Ich will mir garnicht ausmalen, was in deren Köpfen vorgeht....


was man auf jeden Fall sagen kann ist, dass gerade auch die älteren Lehrer oft emotional und pädagogisch überfordert sind. Scheint schon schwer genug zu sein, Körpergröße und Alter auseinander zu halten. Da werden kleine vierklässler ständig gelobt und große Erstklässler angemeckert. 

 

Geschrieben

Bitte noch einmal zurück zu Mathe, oder wie auch immer man das nennen mag. Ich verzweifle derzeit daran.

 

Junior hat sich von kleinauf nicht geöffnet, um zu verstehen. Er fand niemals den Zugang in die Dinge. Vielleicht, weil er's nicht anfassen konnte. Nun ist er am Ende der neunten Klasse, hat such bis hierher durchschlawienert, aber er wird zunehmend enttarnt: noch immer keinerlei Zugang. Er sucht nach Formeln.

Aber wenn die Platzhalter andere Namen haben, also z.B. Silke, Björn und Juliuas, statt Hans, Franz und Anita - geschweige denn als a, b und c im rechtwinkligen Dreieck, ist NICHTS lösbar. Nicht ansatzweise. Null. Herr Pyrhagos hilft bei l, m und n nunmal nicht, denn da steht ja nur a, b und c. Von dem, was dahintersteckt, mal ganz zu schweigen.

 

Kurz - ich befinde Junior höchstens auf Grundschulniveau. Aber: nur in Mathe und ansatzweise Physik. Alles andere klappt.

Wir haben dem Kind nun einen Namen gegeben bzw. herausgefunden, dass es sich um eine anerkannte Schwäche handeln kann oder müsste, die auch in den oben zu lesenden Posting benamt wurde.

 

Wie bekommen wir es gemeinsam hin, dass der Jung nicht mit der 5 oder 6 im Schnitt in einem Jahr in die Realschulabschlussprüfungsphase starten muss? Die Lehrer und ihn selbst sehe ich da ohne fremde Hilfe komplett aufgeschmissen.

 

All meine Bemühungen im Erklären, Erschließen und Aufzeigen von den einfachsten Zusammenhängen liefen bis dato in's Leere. Klassische Nachhilfe brachte auch keinen nenneswerten Erfolg.

Bearbeitet von Lapflop

Geschrieben
Am 19.6.2025 um 21:16 schrieb FlorianD:

fiel mir wieder ein: ein schöner Artikel im SPIEGEL.online

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schulmathematik-absurd-26-schafe-10-ziegen-36-jahre-a-806981.html

 

unbedingt lesen!

 

Total panne.

Danke für den interessanten Artikel. Die Aufgabe stelle ich heute Abend mal in der Runde...

Geschrieben

Das Käse-Paradoxon:

 

Wir schauen uns einmal Emmentaler an. Das ist Käse mit Löchern.

 

Es sind folgende Aussagen ganz offensichtlich wahr:

a) "Mehr Käse => Mehr Löcher" (habe ich mehr Käse, habe ich auch mehr Löcher)

b) "Mehr Löcher => weniger Käse" (sind im Käse mehr Löcher, ist es weniger Käse)

 

Wir können nun b) in a) einsetzen, nämlich den Term "Mehr Löcher" und erhalten

"Mehr Käse => (Mehr Löcher"="Mehr Löcher) => weniger Käse"

und erhalten

 

"Mehr Käse => weniger Käse"

 

q.e.d. Mathe kann Käse sein

Geschrieben

... ich immer noch ein Grinsen im Gesicht hab. War am Sonntag mit der Cheffin am Red Bull Ring in Spielberg bei der Formel 1 live mit dabei.

Ein absolut geiler Tag mit geilem Programm und lauter positiv verrückten Leuten. 

Endlich konnte ich bei der Legendenparade mal den letzten wirklich originalen General Lee (Dukes of Hazard) sehn :inlove: Mein absolutes Traumauto...

Die Kiste vom A-Team oder der Aston Martin DB5 aus James Bond haben auch ein paar Runden gedreht.

Und von den völlig irren Piloten von den Flying Bulls fang ich jetzt gar nicht mehr an... hab noch nie gesehen wie ein Heli einen Looping oder einen "Vorwärtssalto" macht!

 

Nächstes Jahr auf alle Fälle wieder am Start.

Geschrieben
Am 29.6.2025 um 14:11 schrieb Lapflop:

Kurz - ich befinde Junior höchstens auf Grundschulniveau. Aber: nur in Mathe und ansatzweise Physik. Alles andere klappt.

Wir haben dem Kind nun einen Namen gegeben bzw. herausgefunden, dass es sich um eine anerkannte Schwäche handeln kann oder müsste, die auch in den oben zu lesenden Posting benamt wurde.

 

Wie bekommen wir es gemeinsam hin, dass der Jung nicht mit der 5 oder 6 im Schnitt in einem Jahr in die Realschulabschlussprüfungsphase starten muss? Die Lehrer und ihn selbst sehe ich da ohne fremde Hilfe komplett aufgeschmissen.

 

All meine Bemühungen im Erklären, Erschließen und Aufzeigen von den einfachsten Zusammenhängen liefen bis dato in's Leere. Klassische Nachhilfe brachte auch keinen nenneswerten Erfolg.

 

 

Ich denke in Sachen Mathe kommen bei Deinem Junior Angst und Desinteresse zusammen.

 

Gegen Angst hilft vielleicht das locker gechrieben und gezeichnete Buch "Der Zahlenteufel" von Enzensberger in dem ein Junge im Traum Mathe "spielerisch" näher gebracht bekommt. Das haben wir mal in einem ähnlichen Fall verschenkt und der Junge kam von 5 auf 3 (ohne Garantie ;-))

 

Für Interesse helfen vielleicht solche Knobelspiele wie Sudoku oder das wo in "einfachen" Gleichungen Ziffern durch Symbole ersetzt sind und man die Ziffern entschlüsseln muss - hat in meiner Kindheit Spaß gemacht. Auch der Bezug von Mathe zum Alltag hilft z.B. wieviele Eimer Farbe müssen wir kaufen um Dein Zimmer zu streichen?

 

OK, ich hatte am Gymmi in der 8. Mathe 5 und Latein 5, Nachprüfung Mathe mit 2 bestanden aber dann in der 9. mit Mathe 4 aber Latein 6 sitzengeblieben, aber es gab Hoffnung: bin seit 1996 Dipl.Ing. Maschinenbau :-D ui, schon bald 30 Jahre :rotwerd:

 

 

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb scooterheiner:

OK, ich hatte am Gymmi in der 8. Mathe 5 und Latein 5, Nachprüfung Mathe mit 2 bestanden aber dann in der 9. mit Mathe 4 aber Latein 6 sitzengeblieben, aber es gab Hoffnung: bin seit 1996 Dipl.Ing. Maschinenbau :-D ui, schon bald 30 Jahre :rotwerd:

 

 

 

MB hat ansich ja eigentlich recht wenig mit "schwerer" Mathematik zu tun. Wer sich ganztags mit Integralen/LaPlace-Transformationen/Konvergenzen und Divergenzen/FE/etc. beschäftigen will, ist eher nicht der Standard-0815-Maschinenbauer, sondern hat sich spezialisiert (Berechnung/Stress/Simulation). MB ansich verlangt ja eigentlich nur viel Koordination und Problemlösungskompetenz. 
 

Das jemand alles kann, ist heute eher die Seltenheit. Früher noch eher, da wurde richtig gerechnet. Heute nimmt man den Pahl-Beitz oder Maschinenelemente, zieht sich die Werte und setzt in Formeln ein. Mal als grober Überschlag am Anfang.

 

Schade eigentlich

Geschrieben

Ich gebe ja auch nicht viel auf meinen "Titel" und wenn ich heutzutage mal tief in meine Diplomarbeit schaue

"Optimierung der Säuredosierung einer Rektifikationskolonne zur Verdampfung von Deponiesickerwasser"

denke ich mir auch WTF??? was habe ich damals so alles gekonnt aber inzwischen mein Hirn versoffen.

 

Selbst meine Koordination hat sich verschlechtert :wacko:

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Thall1:

 

MB hat ansich ja eigentlich recht wenig mit "schwerer" Mathematik zu tun. Wer sich ganztags mit Integralen/LaPlace-Transformationen/Konvergenzen und Divergenzen/FE/etc. beschäftigen will, ist eher nicht der Standard-0815-Maschinenbauer, sondern hat sich spezialisiert (Berechnung/Stress/Simulation). MB ansich verlangt ja eigentlich nur viel Koordination und Problemlösungskompetenz. 

 

Nach dem Studium nicht mehr.

Mir hat allerdings im Studium Höhere Mathematik 1 & 2 das Genick gebrochen. War Fahrzeugtechnik, damals noch Diplom an der FH. Aber dahingehend im Grundstudium war das parallel zu Maschinenbau.

 

Ich sage immer, dass ich mit Äpfeln und Birnen rechnen kann. Sobald es aber um Umstellungsgeschichten geht oder auch "komplexere" Kurvendiskussionen steige ich aus. Das was ich (an)"fassen" kann geht - wenn es irgendwie abstrakt wird bin ich raus. Ich "sehe" auch nicht, wo man was umstellen könnte oder so. Ein guter Kumpel, der mich damals für das Abi in Mathe unterstützen wollte ist da fast verzweifelt. Aber mit genau dem Kumpel bin ich widerum fast verzweifelt im technischen Zeichnen. Der sieht eine dreidimensionale Zeichnung einfach nicht. Das sind bei ihm alles nur Striche. So wie bei mir Formeln nur Zahlen, Buchstaben und Zeichen sind. 

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb AAAB507:

 

Nach dem Studium nicht mehr.

Mir hat allerdings im Studium Höhere Mathematik 1 & 2 das Genick gebrochen. War Fahrzeugtechnik, damals noch Diplom an der FH. Aber dahingehend im Grundstudium war das parallel zu Maschinenbau.

 

Ich sage immer, dass ich mit Äpfeln und Birnen rechnen kann. Sobald es aber um Umstellungsgeschichten geht oder auch "komplexere" Kurvendiskussionen steige ich aus. Das was ich (an)"fassen" kann geht - wenn es irgendwie abstrakt wird bin ich raus. Ich "sehe" auch nicht, wo man was umstellen könnte oder so. Ein guter Kumpel, der mich damals für das Abi in Mathe unterstützen wollte ist da fast verzweifelt. Aber mit genau dem Kumpel bin ich widerum fast verzweifelt im technischen Zeichnen. Der sieht eine dreidimensionale Zeichnung einfach nicht. Das sind bei ihm alles nur Striche. So wie bei mir Formeln nur Zahlen, Buchstaben und Zeichen sind. 


Ich meinte auch die Zeit nach dem Studium😀 War etwas missverständlich.

 

Mathe 1/2 und Technische Mechanik 1/2/3 sind überall die Exmatrikulationsfächer, speziell TM3

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Thall1:

Mathe 1/2 und Technische Mechanik 1/2/3 sind überall die Exmatrikulationsfächer, speziell TM3

 

Das ist ja auch bekannt. Ob das sinnvoll ist (/war), zweifle ich etwas an. Damit siebt man eben auch gute Leute, die z.B. aus der Praxis kommen und das wissenschaftliche Arbeiten nicht so kennen aus - und züchtet Fachidioten die dann Motorräume entwickeln bei denen man alle 90.000 km die ganze Front zerlegen muss um nen Riemen zu tauschen... :-D

 

TM ging bei mir. Da konnte ich mir was drunter vorstellen.

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