@Pamcakes, hi, in einem Punkt muss ich dir recht geben, jeder konventionell arbeitende Zweitakter, besitzt einen Kurbelraum als Ladevolumen, aber, dieser Kurbelraum arbeitet abwechselnd, sowohl saugend, als auch ladend! Beim Ryger Engine Patent, wird dem aufgeladenen Gasgemisch durch die Membranen der Weg zurück versperrt, also arbeitet der Ringspalt des Kolbens nur ladend. Der Unterschied beim konventionellen Zweitakter, bei dem der Kolben, in einem klassischen Zyli, bei der Abwärtsbewegung, die Gase verdichtet und über die Strömer in den Brennraum drückt, ist folgend. Hier ist dies kein Gasvolumen, das z.B. wie in einem Stufenkolben, Doppelkolben usw. verdichtet wird, und in den Brennraum gedrückt wird. Du kannst den Kurbelkasten-Totraum nicht als Hubraum deklarieren, da der Kolben nur im Bereich der Bohrung zu Hub, eine berechenbare Arbeit verrichtet. Deinen Gedankengang hatten damals die Technischen Kommissare, die den Wankelmotor zur Berechnung des Hubraums, den Garaus machten, weil Kammern zur Hubraumberechnung herangezogen wurden, die andere Arbeiten verrichteten. Bei dem Ryger Engin Patent, wird das Gasvolumen, das in dem Ringraum vorhanden ist, bei der Abwärtsbewegung verdichtet, dann durch diverse Membranen am zurückströmen gehindert, und durch Kanäle zur Aufladung des Brennraumes genutzt. Da dieser Ringraum dazu noch hermetisch gegen durchblasen, mit Koris oben und unten, dazu unten noch mit Ölabstreifringen, eine sehr wirksame Ladepumpe darstellt. Da in der Offenlegungsschrift die Anordnung der Membranen nur zu erahnen ist, ob diese Membranen nach oben oder nach unten abdichten sollen, für mich als Motorenmann, nur logisch, den Ladedruck des Ringspaltes nach unten abzudichten! Nur so macht es Sinn, solche Leistung erreichen zu können. Da die Regularien von sehr vielen Rennsportklassen, Motore mit Aufladung, sei es durch Kompressor, Ladepumpe, Turbolader usw. verbieten, werden sich die Homoligations Behörden, den Ryger Motor sehr genau ansehen, Gruß