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sidewalksurfer

Corona und so

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vor 1 Stunde hat Arthur folgendes von sich gegeben:

Könntest du das mal näher erläutern, steht das irgendwo geschrieben? Das würde mich echt interessieren.

Nicht, dass ich mir nicht wünschen würde, dass es sowas gäbe aber außer einem reflexartigen Schrei nach

Bier und Titten ist mir sowas noch nicht begegnet. Was meint überhaupt "klassische Scooterszene", was ist das?

Oder wer?

 

Gibt's für die Zu-spät-Eingaystiegenen keine Primärliteratur? :whistling: Die 80er/90er anlasslos in ein paar Zeilen mit allen subkulturellen Kontexten und Entwicklungen von Mod, Skin, Scooterboys et al zu subsumieren, finde ich etwas zu viel verlangt ;-), selbst wenn man es im Kern auf UK/DE beschränken möchte. :laugh: Irgendwo habe ich ein paar ironische Zeilen dazu abgeworfen, die deine Frage aber nicht wesentlich beantworten. Mit Kinderbetreuung zu Hause plus "Arbeit" bin ich zu ausgelastet für solche (eigentlich spannenden) Erklärstücke, no offence. Mal so als Gedanke: In einer Szene, die musikalisch und ästhetisch stark geprägt ist von Kulturen und Menschen, die von

vor 2 Stunden hat sähkö folgendes von sich gegeben:

rechten/völkischen/identitären/demagogischen

Gruppierungen und Parteien nicht akzeptiert werden oder Ziel von Kampagnen und Hetze sind, die ästhetische und subkulturelle Codes umnutzen (Boneheads, Nazi-Skins) und so nach außen hin für Unerfahrene eine vermeintliche Nähe nach Rrrrechts etablieren, ist eben dafür kein Platz. Also auch nicht im GSF. Edwin Starr Konzert irgendwann bei Filthy & Sly auf'm Run, oder Laurel Aitken auf 'nem anderen … in so einer Szene ist kein Platz für rechte Ideologien. Aber hier geht's um Corona-Infos und Redebedarf, weitermachen …

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vor 10 Minuten hat sähkö folgendes von sich gegeben:

 

 

 

Kein Ding, das ist wohl zuviel erwartet und diese Primärliteratur kenne ich selbst, sofern die sich dann

darauf bezieht. Ich habe meinen ersten Roller 1986 mit 20 gekauft und behaupte, über das ganze Thema

Mod, Skinhead, Scooterboy mehr zu wissen als 90% der Leute hier, die ihre in den 90ern gekaufte Lederweste

immer noch nicht entsorgt haben, wenn sie denn überhaupt solange dabei sind. Ich glaube nur nicht (mehr) 

an die Homogenität dieser Szene , was Gesinnung angeht. Gerade in der englischen Szene sind nicht wenig

Leute mehr oder weniger offen Nazis und bei manchen Leuten aus D oder Ö würde ich auch keine Hand dagegen

ins Feuer legen. Aber dieses Thema hat hier natürlich überhaupt nichts verloren.

 

In diesem Sinne: Rude Boys outa Jail! :cheers:   

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vor 3 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Dass sie nebenbei als knallharte Schusswaffen-Lobbyistin mit äusserst klaren Ansagen unterwegs ist


 

 

vor 4 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

David Berger aufgebauten Netzwerk von jungen, rechten, auch mal identitären, aber immer (teils hinter vorgehaltener Hand) streng parteilichen Influencern wie Niklas Lotz, Naomi Seibt, Timm Kellner, Lisa Licentia oder auch den ursprünglich im Beitrag von @CDI 


In der Art fände ICH PERSÖNLICH das schon besser und informativer für alle, vor allem, wenn die „Influencer“ (Dir) bekannt sind: Links löschen wie geschehen, GSF-Mitglied auch gerne verwarnen, dann aber z.B. Verweis: „Das Video von XY wird als politisch unkorrekt, lobbyistisch, ... was weiß ich, angesehen und gehört hier nicht hin“ oder so. Dann kann jeder mal recherchieren und lernt dazu und kann auch andere Aussagen von GSF-Teilnehmern besser einordnen.

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vor einer Stunde hat sähkö folgendes von sich gegeben:

Mal so als Gedanke: In einer Szene, die musikalisch und ästhetisch stark geprägt ist von Kulturen und Menschen, die von

Gruppierungen und Parteien nicht akzeptiert werden oder Ziel von Kampagnen und Hetze sind, die ästhetische und subkulturelle Codes umnutzen (Boneheads, Nazi-Skins) und so nach außen hin für Unerfahrene eine vermeintliche Nähe nach Rrrrechts etablieren, ist eben dafür kein Platz.

Puh, wenn mal jemand Ian Stuart erzhlt hätte... da wär uns einiges erpart geblieben.

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vor einer Stunde hat BugHardcore folgendes von sich gegeben:

Puh, wenn mal jemand Ian Stuart erzhlt hätte... da wär uns einiges erpart geblieben.

 

Jetzt wird's arg OT... Ian Stuart war kein Scooterboy, sondern irgendeine hardcore-durchgeknallte Nazi-Hackfresse.

 

Zu Rechten auf GB-Scooter-Rallies, um bei Deinem Beispiel zu bleiben: informier Dich doch bitte einmal selbst z.B. über DISC '86 (IOW). Glaubwürdige Quellen wie Gareth Brown's "Scooter Boys" (Jobz For The Boyz LTD., 1996, s.109-115) werden Dir folgendes bescheinigen: Freitag und Sonnabend: Scooterboys und -girls, Soul Galore mit Edwin Starr und sonst von Mod über Psycho, Punk, 2-Tone, Reggae und Power Pop, etc. alles szenegemäss querbeet, eitel Sonnenschein.

 

Sonntag dann das Extra vom Veranstalter, um auch am 3. Abend (aus Geldgier) volles Haus zu haben: The Business, Condemned '84 und Vicious Rumours, das Gelände von Fascho-Glatzen überrannt, Scooter-Leute verprügelt und an den Rand getrieben, Musik allgemein als scheisse und viel zu laut empfunden. Barzelt wurde auch gestürmt, geplündert und angezündet, sämtliche Teile-Stände ebenso, Feuerwehrleute durch Steinigung zum Rückzug gezwungen, ebenso die Riot Police, die die nächsten 5 Stunden nur noch beobachtend im Abseits standen, während drinnen das Chaos regierte und die Gasflaschen in der Nähe der Leute hochgingen. Scooterboys und Faschos über Stunden in derben Prügeleien miteinander. Als die Verstärkungen morgens gegen 6 eintrafen, waren die Faschos weg und die special units machten stattdessen den verbliebenen Scooterboys die Hölle von neuem heiss. 

 

Irgendwie kam man dann traumatisiert zu Hause an und sagte: Nie wieder! Für sehr viele war's damit tatsächlich endgültig vorbei... Soviel zu Faschos als natürlicher Teil der Scooterboy-Kultur....

 

 

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Schau mal genau was ich da zitiert habe. In dem zitierten Absatz fehlt bewusst der Bezug zur Scooterszene.

Die Skinheadszene wiederum ist das Paradebeispiel dafür, wie eine Szene "die musikalisch und ästhetisch stark geprägt ist von Kulturen und Menschen, die von Gruppierungen und Parteien nicht akzeptiert werden oder Ziel von Kampagnen und Hetze sind..." unterwandert und gespalten wird. Weshalb ICH finde, dass das Argument nicht greift.

 

Ich bin selbst schon sowohl deutschen, als auch britischen Scooterboys begegnet, die einen bedenklishcen rechtsdrall hatten und musste mir auf Runs auch schon Skrewdriver anhören. Diese Typen gibt es in der Szene und damit auch hier im Forum... Genau so, wie es Antifas, Metzgergesellen, Fußfetischisten oder sonstwas gibt. Und komm mir nicht schonwieder mit "Informier dich". Das ist das Hohelied der Aluhüte. Um etwas anders zu sehen als du, muss man nicht uninformiert sein. Aber meine Meinung zu deinem Diskussionsstil kennst du.

Edited by BugHardcore
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Fazit: Alles klar, ich bin ein Aluhut. Könnte jetzt noch auf den "angestammten" Platz einiger weniger "English Patriotic Scooter Skins" (die nach deutschen Massstäben nichts als Nazis sind) eingehen, die z.B. zum allgemeinen Entsetzen bei der Great Yarmouth '86 während des Auftritts Desmond Dekker auf der Bühne zusammengeschlagen haben.

 

Ja, es gab und gibt sie, hüben wie drüben. Ob sie dazugehören steht auf einem anderen Blatt. Aber klar ist: solche Allüren haben mit allgemeiner Rollerkultur an sich einfach überhaupt nichts zu tun. Und mit dem Topic, wenn überhaupt möglich, noch weniger. Deshalb:

 

OT von meiner Seite off...

 

Hat zur Abwechslung vielleicht noch jemand was zu Corona?

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vor 51 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Fazit: Alles klar, ich bin ein Aluhut. Könnte jetzt noch auf den "angestammten" Platz einiger weniger "English Patriotic Scooter Skins" (die nach deutschen Massstäben nichts als Nazis sind) eingehen, die z.B. zum allgemeinen Entsetzen bei der Great Yarmouth '86 während des Auftritts Desmond Dekker auf der Bühne zusammengeschlagen haben. Aber solche Allüren haben mit allgemeiner Rollerkultur an sich einfach ü-ber-haupt nichts zu tun. Und mit dem Topic  wenn überhaupt möglich, noch weniger. Deshalb:

 

OT von meiner Seite off...

 

Hat zur Abwechslung vielleicht noch jemand was zu Corona?

 

Jo, hier.

Ist es eigentlich ausgeschlossen, dass das Virus  Haustiere oder auch wildlebende Tiere befällt?

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Nein. Es gab gerade kürzlich Nachrichten, daß ein Zoo-Tiger wahrscheinlich von seinem Pfleger mit dem Corona-Virus infiziert worden ist. Es wurde berichtet, daß es auch bei anderen, insbes. Katzen-artigen Tieren passieren kann. :satisfied:

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Faking News. Im NY Zoo wurden ein Wärter von einem Fledermaustieger angefallen. Hoffe dem Tier gehts gut und der Pfleger liegt ihm nicht zu schwer im Magen.

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vor 2 Stunden hat frankfree folgendes von sich gegeben:

 

Jo, hier.

Ist es eigentlich ausgeschlossen, dass das Virus  Haustiere oder auch wildlebende Tiere befällt?

 

War nicht am Anfang die Sache, dass dieser Virenstamm überhaupt erstmals vom Tier zum Mensch übergesprungen ist? Also ja. Tiere auch, aber nicht alle Spezien.

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vor 3 Minuten hat Scumandy folgendes von sich gegeben:

 

War nicht am Anfang die Sache, dass dieser Virenstamm überhaupt erstmals vom Tier zum Mensch übergesprungen ist? Also ja. Tiere auch, aber nicht alle Spezien.

 

Das ist der Grund meiner Frage.

Wenn es vom Tier auf den Menschen übertragbar ist, dann wohl auch wieder andersrum.

 

Was natürlich fatal wäre...

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vor 9 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Partei-Propaganda

 

Hab eben mal ein paar „Beiträge“ von Oli angeschaut (im Sinne von angefangen), weil ich dachte, es geht vielleicht um Informatives oder evtl. andere/neue Aspekte, auch bzgl. Corona. Und ich kann da nur vollumfänglich reusendreschers obig zitierter Einschätzung folgen. 

Nicht nur, aber jetzt vor allem ontopic betrachtet, stimmt es mich regelmäßig nachdenklich, traurig bis wütend, wenn bei politischen Themen und Diskussionen - und das ist ja gerade Masche der Populisten - konstruktive Betrachtungsweisen ausgelassen werden. Kritik, Schmäh und Fehlerschelte, besonders im Nachhinein, beispielsweise an der Vorgehensweise unserer Regierung, ist immer leicht. Vorschläge vortragen oder gar selbst Entscheidungen treffen ist da schon diffiziler, gerade wenn’s Thema komplex ist wie hier.

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Österreich startet richtig durch


 

Ostererlass: Hausdurchsuchungen ohne Durchsuchungsbefehl 

https://kurier.at/politik/inland/heftiger-wirbel-um-anschobers-oster-erlass/400803371
 

Dazu stimmt Kurz schon mal auf Zwangsimpfungen ein

https://kurier.at/politik/inland/kanzler-kurz-sieht-uneingeschraenkte-reisefreiheit-erst-wieder-wenn-es-impfung-gibt/400803698
 

 

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"Zwangsimpfung" - ein Wort wie :shit: im Mund. Wird übrigens bevorzugt in AfD-, FPÖ- und VTler-Kreisen verwendet und lässt daher zumindest Vermutungen über den Umgang bzw. Lesequellen des Autors aufkommen.

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Mal ganz abgesehen davon, da braucht es nun wirklich kein Zwang. Sobald ein wirksamer Impfschutz verfügbar ist, werden sich doch alle drum schlagen.

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vor 11 Minuten hat sidewalksurfer folgendes von sich gegeben:

Bei den bisherigen Impfgegnern kann ich mir einen plötzlichen Sinneswandel nicht vorstellen.

Auch das, fürchte ich, muss man differenziert betrachten. Ich sehe mich selbst als Impf-Befürworter, bin aber leider gegen staatliche Zwangsmaßnahmen äußerst allergisch.

Außerdem bin ich vehementer Gegner von zweifellos gesundheitsschädlichen Wirkungsverstärkern in Impfstoffen. Würden manche Impfstoffe nicht unter Inkaufnahme von Gesundheitsrisiken ("ist zu vernachlässigen" heißt das dann) mit Stoffen versetzt, deren einziger Zweck ist, die Gewinnmarge von GSK, Sanofi und Co. zu erhöhen, gäbe es vielleicht deutlich weniger Impfgegner.

Einfach alle Impfgegner in einen Topf mit Aluhüten zu stecken, greift vielleicht auch etwas kurz und spielt den Falschen in die Hände.

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