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Lagerwechsel wenn man nur von einer seite dazu kommt

Featured Replies

Geschrieben

so, ich steh vor dem Problem, daß dieses kleine Nadellager der Antriebswelle, daß man ja normal nicht wechseln muß, gewechselt werden muß weil da wohl ein grobmotoriker die schlecht angesetzte Antriebswelle reingedroschen hat:

post-1270-1164556676.jpg

wie bekomm ich das teil raus?

mit dem gasbrenner die hälfte erhitzen und die hälfte flach auf die werkbank fallen lassen hat nichts gebracht.

2 löcher bohren und das teil rausschlagen möcht ich nur als notlösung machen.

Geschrieben

Rausdremeln, oder Mutter draufschweißen und dann eine passende Schraube reindrehen und somit das Lager rausziehen oder mit einen Innenauszieher und Gleithammer rausziehen.

Innenauszieher.

Bearbeitet von dr177

Geschrieben

was bis jetzt am besten funktionierthat war:

mit dem Deremel zei gegenüberliegende schlitze inden rand des lagers machen so dass die nadeln raus können.

dann eine kleine beilagscheibe auf den grund legen, dann eine Mutter drauflegen, dann eine beilagscheibe finden die sich genau durch die schöitze passt dei vorher reingedremelt wurden, dann eine scraube am besten mit sechskant durch die Beilagscheibe in die mutter drehen und damit abziehen.

Geht! :-D habs schon drei mal so gemacht mit der selben konstruktion

Bearbeitet von Teak

Geschrieben
  • Autor

von dieser konstruktion kannst du nicht vielleicht ein foto schießen?

unklar für mich sind:

- auf welche höhe bzw wo diese 2 gegenüberliegenden schlitze setzen?

- "eine beilagscheibe finden die sich genau durch die schlitze passt" hä?

notlösung wird rausdremeln sein, aber vorher will ich andere sachen probieren.

schweißen wird mir da nicht gelingen.

das mutteraufschweißen oder einfach klumpen aufschweißen bietet sich ja beim außeren Lagerring eines Walzlagers Limaseitig an :-D

Geschrieben
von dieser konstruktion kannst du nicht vielleicht ein foto schießen?

unklar für mich sind:

- auf welche höhe bzw wo diese 2 gegenüberliegenden schlitze setzen?

- "eine beilagscheibe finden die sich genau durch die schlitze passt" hä?

notlösung wird rausdremeln sein, aber vorher will ich andere sachen probieren.

schweißen wird mir da nicht gelingen.

das mutteraufschweißen oder einfach klumpen aufschweißen bietet sich ja beim außeren Lagerring eines Walzlagers Limaseitig an :-D

also ich habs jetzt auch zum ersten mal an 2 Motoren gemacht.Mit dem Schlitz geht wunderbar.TOP....Ich hab dafür so ne Schraube genommen mit nem runden Kopf....An das Gewinde hab ich einfach ein Flacheisen genommen mit loch.Und in das loch die schraube.Dann mit ner Mutter das ganze angezogen.Lager erwärmt mit Fön...fertig..

wenn du möchtest mach ich dir morgen mal Bilder (natürlich im ausgebauten zustand,sind ja draussen.)Dann erkennst du das ganze besser.

Kauf mir doch nicht für 50 euro dafür nen abziehersatz..püühh...fpr was ist man den schlosser.. :-D

Geschrieben
  • Autor

ja, bitte um bilder :-D

Geschrieben

Ich habs bei mir immer bei 180° in den Backofen, Lager nach unten, dann sind die bisher immer rausgefallen. Ob das klappt, wenn das Lager schon so verdellt ist weiß ich natürlich nicht. Ich kenn da nen Grobmotoriker, der hat mal die Hauptwelle soweit versetzt angesetzt, dass es hinterm Lager ein Belüftungsloch geploppt hat :-D

Tschööö, Mox :-D

Geschrieben
ja, bitte um bilder :-D

kein thema ich mach morgen mal ne serie....wenn bis dahin nichts da ist....

Geschrieben
  • Autor
Suchen :-D ... hab ich schon ein paar mal gepostet.

danke,

auch du setzt 2 schlitze.

solangsam kann ich mri vorstellen wie ihr das meint, bin auf die fotos gespannt.

ich habe die überschrift absichtlich allgemein gehalten, um auch die möglichkeit zu bieten zB über das lager des tannenbaums zu sprechen.

Geschrieben
danke,

auch du setzt 2 schlitze.

solangsam kann ich mri vorstellen wie ihr das meint, bin auf die fotos gespannt.

ich habe die überschrift absichtlich allgemein gehalten, um auch die möglichkeit zu bieten zB über das lager des tannenbaums zu sprechen.

schlitze einfach mit ner trennscheibe vom dremel gegenüberliegend machen....dann den käfig mitner spitzzange rausziehen...

dann hebelst du die u-scheibe bzw wie ich die abgerundete schraube nach innen...

Geschrieben
  • Autor

:-D

alles klar!

Geschrieben
:-D

alles klar!

dann brauh ich ja keine mehr zu machen...ich hab zwar keine uscheibe genommen...aber gleiches prinzip..

Geschrieben
  • Autor

...ich frag mich grad was ihr macht damit sich die mutter nicht mitdreht...

Geschrieben
...ich frag mich grad was ihr macht damit sich die mutter nicht mitdreht...

Beten!

Oder mit viel Gefühl an die Sache!

_____________________________________________________________________

@Teak: Sehr schöne Bilder!

@MadMox: HAst du schon mal durch das erwärmen Verzug im Gehäuse gehabt!

Probleme mit Unduichtigkeiten,...

________________________________________________________________

Kannst auch ein Stück Langgewinde nehmen (ca. 10 cm),

Eine große Nuss aus dem Ratschekasten, U-Scheibe, und Zange.

Mutter rein ins Lager, Scheibe drauf (Durch den Schlitz)und positionieren, Gewinde rein drehen,

(Zur Not kannst du die Mutter verkeilen, ein paar Stücke Holz,... Wirkt oft Wunder)

Nuß drauf, U-Scheibe, Mutter drauf nach unten drehen, Langgewinde mit der Zange festhalten und Mutter drehen!

Dabei dreht die untere Mutter auf keinen Fall mit!

Mal Hirn benutzen!

So ist das beim "Vespa" - Schrauben!

Ich liebe es :-D

Bearbeitet von Beni

Geschrieben
...ich frag mich grad was ihr macht damit sich die mutter nicht mitdreht...

... zb. den Kopf der Schraube reinfrickeln anstatt der Mutter. Der verkantet sich dann irgendwo oder man kann sie die ersten Umdrehungen noch festahlten und gut is.

Geschrieben

Es soll auch Funktionieren, wenn du alles voll mit Fett machst! Dann die Antriebswelle oder eine Welle die den Drm. des Lagers hat (Innendrm.)

Dann mit einem Leichten Schlage auf der Welle und das Lager soll sich durch den Druck des Fette´s nach oben Drücken!!!

Viel Erfolg, habe es auch noch vor der Brust.

gruß

Geschrieben
Es soll auch Funktionieren, wenn du alles voll mit Fett machst! Dann die Antriebswelle oder eine Welle die den Drm. des Lagers hat (Innendrm.)

Dann mit einem Leichten Schlage auf der Welle und das Lager soll sich durch den Druck des Fette´s nach oben Drücken!!!

Geht nicht. Auch nicht mit Knetmasse oder sonstigem Kram, falls doch kriegt man es sicher auch mit den Fingern raus und sollte das Gehäuse dann evtl. nicht mehr fahren.

Die Frage gab es aber echt schon mehrfach und wurde auch beantwortet. Ich meine sogar der Gerhard hätte mal ein Bild von seiner "Abzieherlösung" gepostet oder hat diese zumindest sehr plastisch beschrieben.

Das Thema wäre jedenfalls was für die GSF-Mitschrift :-D

Geschrieben
  • Autor
Das Thema wäre jedenfalls was für die GSF-Mitschrift :-D

*kopfnick*

deshalb auch so allgemein, ich möchte hier alle "Problemlager" besprechen und das in die mitschrift übernehmen.

achja ich bin auf der suche nach nem besseren programm als word.

word is irgendwie schon an seinen grenzen und hängt sich gerne auf.

es soll aber allesn zugänglich sein, also freeware oder office-grundausstattung.

Geschrieben

@KK: Einfach zum Motoreninstandsetzer bringen, dem einen Kaffeeeuro geben und dann mit nem professionell entfernten (also mit Innenabzieher) nach Hause gehen!

Ich lass solche Spezialsachen da machen:

Bruno Schloffer

Zylinder- und Kurbelwellenreperatur

Feuerbachgasse 21a

8020 Graz

Steiermark

Österreich

Tel: ++43 / 316 / 716378

Grüße,

Phil

Geschrieben
*kopfnick*

achja ich bin auf der suche nach nem besseren programm als word.

word is irgendwie schon an seinen grenzen und hängt sich gerne auf.

es soll aber allesn zugänglich sein, also freeware oder office-grundausstattung.

Open Office Alles drin was man braucht.

Für die Lager habe ich mir die Innenauszieher gegönnt. Geht damit wunderbar.

Gruß

SubWay

Geschrieben

@subway: Freut mich zu hören. :-D

edith korrigiert.

Bearbeitet von dr177

Geschrieben

Nadellager Antriebswelle:

Etwas mehr Bastel- und Dremelaufwand. Mutter lässt sich aber einfach gegen verdrehen sichern. Die Fase der Mutter runterschleifen, sonst biegt sich die Lasche des Ausenring hoch. Die U-Scheibenlösung ist wohl einfacher.

Nebenwellenlager aus dem Gehäuse ziehen:

Mutter aufschweissen. Während dem Schweissen keine Schraube in die Mutter drehen (bleibt stecken) und Gewinde nachschneiden. Dürfte aber klar sein.

Lager von Kurbelwelle oder Nebenwelle abziehen:

Äusseren Ring wegflexen (KW vorher zukleben, dass keine Späne ins Pleullager fallen). Inneren Ring ganz zärtlich in zurechtgeflexten Schraubstock spannen . Ring erhitzen und Welle rausklopfen.

Nadellager Schaltgabel (PK XL2) abziehen:

Nadeln mit Körner rausklopfen. M12 Schraube in die Lagerschale schrauben (passt einfach so). Mutter gegen das Gehäuse schrauben.

Geschrieben

das lager der nebenwelle kann man auch einfach mit dem tannenbaum herauswackeln.

von der nebenwelle kann man es dann im schraubstock abwackeln.,

hat bisher immer geklappt!

Geschrieben

Ist aber auch nicht das Wahre, oder?

Hab`s mal versucht rauszubekommen mit sammt dem Tannenbaumm, vergiss es! Soll ja welche geben, die überhaupt erst aus`n Block rausfallen und sich dann noch per hand vom Tannenbaum lösen....egal!

Hab dann einen Art Schlaghammer, glaub ich heisst das Ding, gebastelt. Damit gings dann sehr schön auszubauen.

An das Lager wurde dann wie oben beschrieben eine Mutter angeschweisst und dann mit ner Schraube abgepresst!

  • 7 Monate später...
Geschrieben

Sers zusammen,

beim Ausbau des Nadellagers habe ich die wirklich guten Vorschäge beherzigt.

Ende vom Lied, bei der Anwendung der Methode mit der Unterlagscheibe, natürlich nicht ohne die

Motothälfte vorher massiv zu erwärmen, hat es mir den kompletten oberen Lagerkäfig ausgebrochen.

Jetzt sitzt das lager immer noch drin, allerdings nur mit "halbem Käfig"

Nun zu meiner Frage, um das Lager rauszukriegen müsste ich den Rest des Lagers aus dem Lagersitz bohren.

Kann ich die Motorhälfte dann noch gebrauchen ? Evtl mit einem einem Ringeinsatz für das neue Lager,

oder Reif für den Schrtt.

MFG

Geschrieben
Sers zusammen,

beim Ausbau des Nadellagers habe ich die wirklich guten Vorschäge beherzigt.

Ende vom Lied, bei der Anwendung der Methode mit der Unterlagscheibe, natürlich nicht ohne die

Motothälfte vorher massiv zu erwärmen, hat es mir den kompletten oberen Lagerkäfig ausgebrochen.

Jetzt sitzt das lager immer noch drin, allerdings nur mit "halbem Käfig"

Nun zu meiner Frage, um das Lager rauszukriegen müsste ich den Rest des Lagers aus dem Lagersitz bohren.

Kann ich die Motorhälfte dann noch gebrauchen ? Evtl mit einem einem Ringeinsatz für das neue Lager,

oder Reif für den Schrtt.

MFG

kannzte nicht irgendwas wie ne schraube anschweißen, in den schraubstock einspannen, und das ganze prozedere mit schlägen gegen die motorhälfte austreiben?

Geschrieben
kannzte nicht irgendwas wie ne schraube anschweißen, in den schraubstock einspannen, und das ganze prozedere mit schlägen gegen die motorhälfte austreiben?

Nachdem der obere Lagerkäfig ausgebrochen ist, wüsste ich nicht wo ich die Schraube noch anschweissen soll.

Hab keine Fläche mehr auf der die Schweißnaht halten könnte.

Das beschissene Lager hat sich mit dem Lagersitz untrennbar vereint. Ich muss es jetzt sowieso aufboren, die Frage ist nur die lohnt der Aufwand ? Wenn die Motorhälfte danach im A.. ist. Kann ich mir die ganze Bohrerei incl. der Besorgung eines

so großen Bohrers auch sparen. Die Frage ist nur, kann ich in den Lagersitz einen Ring einsetzen der dann das lager aufnimmt ?

Geschrieben

ne Mutter reinlegen, ordentlich festpunkten. Gewindestange reindrehen (lange Schraube geht auch),

dann mittels großer Beilagscheibe/Mutter über 2 Flacheisen (quer über die Dichtfläche gelegt) rausZiehen!

alles schön erhitzen vorher. Das ist, abgesehen vom prof. Lagerabzieher, die schonendste Methode.

mfg

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