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Motor leckt aus der Schaltraste

Featured Replies

Geschrieben

Moin,

Nach dem ich mein tip top Motorgehäuse geschrottet habe, Primärfedern sin einmal durch den Block gewandert, habe ich nun ein "neues", altes Motorgehäuse verbaut. Nun musste ich mit entsetzen festsllen, dass das Getriebeöl aus der Schaltraste läuft. Diese ist natürlich auch aus geschlagen.

So meine Frage, was kann ich da machen? Gibt es da eine einfache Möglichkeit, dieses zu reparieren?

Auf zuschweissen etc. hab ich wenig lust, dann besorg ich mir lieber ein neues Motorgehäuse.

Mfg mathias

Geschrieben

mit glück reicht ein neuer o-ring auf der welle oder ne neue schaltgabel

mit pech brauchst nen messingeinsatz

Geschrieben
Moin,

Nach dem ich mein tip top Motorgehäuse geschrottet habe, Primärfedern sin einmal durch den Block gewandert, habe ich nun ein "neues", altes Motorgehäuse verbaut. Nun musste ich mit entsetzen festsllen, dass das Getriebeöl aus der Schaltraste läuft. Diese ist natürlich auch aus geschlagen.

So meine Frage, was kann ich da machen? Gibt es da eine einfache Möglichkeit, dieses zu reparieren?

Auf zuschweissen etc. hab ich wenig lust, dann besorg ich mir lieber ein neues Motorgehäuse.

Mfg mathias

Ich habe mal irgendwo gelesen und auch mal gesehen, dass sich da jemand mit dem selben Problem eine MEtallhülse hat reindrehen lassen, ähnlich wie ein neues Gewinde für die Zündkerze. Ist wahrscheinlich billiger als ein neuer Motor.

Musst du aber mal suchen, weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe.

Im schlimmsten Fall mal zum Motorinstandssetzer gehen, der weiß bestimmt, was man da machen kann

Geschrieben
Moin,

Nach dem ich mein tip top Motorgehäuse geschrottet habe, Primärfedern sin einmal durch den Block gewandert, habe ich nun ein "neues", altes Motorgehäuse verbaut. Nun musste ich mit entsetzen festsllen, dass das Getriebeöl aus der Schaltraste läuft. Diese ist natürlich auch aus geschlagen.

So meine Frage, was kann ich da machen? Gibt es da eine einfache Möglichkeit, dieses zu reparieren?

Auf zuschweissen etc. hab ich wenig lust, dann besorg ich mir lieber ein neues Motorgehäuse.

Mfg mathias

:-D doppelpost, sorry, und dann war noch jemand schneller

Bearbeitet von mulin

Geschrieben

... ich würde erstmal die schaltgabel selber prüfen, da mind. 50% der sich im umlauf befindenden schaltgabeln verbogen sind. das geht beim austreiben des keils leider relativ schnell. ich habe mir schonmal eine zweite nut gefeilt/geflext.

dann mit zwei oringen und reichlich zähem fett eingesetzt - hält 97% dicht.

dennis

Bearbeitet von smallframejunk

Geschrieben

Guck mal bei Worb,der hat übermaßoringe für die schaltgabel.Wenn du n Org. nimmst denk ich wirds immernoch etwas tropfen.War bei mir auch so.

Geschrieben

wird der Keil aus der Schaltgabel (also am Hebel aussen)einfach rausgetrieben????Weil der bei mir nicht raus geht???????Und ich möchte auch direkt den oring bei ner Revision wechseln....

Bearbeitet von vespa1980

Geschrieben

der bolzen der das teil wo man die seile einhängt mit der welle verbindet hat ungleich dicke enden.

geht somit nur in eine richtung raus

Geschrieben
der bolzen der das teil wo man die seile einhängt mit der welle verbindet hat ungleich dicke enden.

geht somit nur in eine richtung raus

jeep thx hat noch mehrmals versuchen geklappt.....*freu*.Kanäle sind auch schon bearbeitet*freu*.....Jetzt kanns bald ans zusammenbauen gehen....aber der Winter beginnt ja erst....

  • 19 Jahre später...
Geschrieben

Servus,

ich habe eine PK125S Bj. 83. Jedes mal, wenn ich die Kiste abstelle nach längerer Fahrt, tropft Getriebeöl aus der Schaltraste zwischen Raste und Welle. Es sind nur ein paar wenige Tropfen. Wenn das Öl abgekühlt ist, ist sie dicht. Den Motor zu spalten, um den O-Ring zu wechseln ist mir zu viel Aufwand bei dem geringen Ölverlust. Würde es etwas bringen ein viskoseres Öl zu verwenden? Bspw. das Malossi SAE80-w90 anstatt das Standard SAE30? Je höher der Zahlenwert, desto viskoser das Öl. Wenn es dickflüssiger wäre, dann würde es evtl. weniger tropfen. Oder ist das eine völlig hirnrissige Idee?

Cheers,

Tommy

Geschrieben

SAE-Motoröl ist nicht mit SAE-Getriebeöl ident. Such mal danach und du wirst feststellen, das dieser Wechsel kaum was an der Viskosität ändert. Spalten und zumindest auf zwei O-Ringe umbauen, oder gleich neu buchsen usw.

Geschrieben

Als spontane Notlösung, wenn du keinen Bock hast den Motor zu öffnen, kannst du kurzfristig auch einen kleinen Filzring oder O Ring zwischen Motor und Schaltgabel Klemmen. Hält für ein paar Monate.

Geschrieben

Oder: der Winter kommt mit großen Schritten. Teile besorgen und an einem Wochenende Motor raus, öffnen, reparieren, dichten, gleich mehr Leistung draufschrauben, abdrücken, einbauen, im Frühjahr Spaß haben.thumbsup

Was jetzt nur leicht tropft, wird im nächsten Sommer weiter und mehr tropfen.

Ach, und zum Öl: das sollte für Nasskupplungen geeignet sein, da kannst du nicht einfach irgendein Öl draufkippen.

Geschrieben

Danke für die vielen Antworten!

Dann ist das mit dem Öl keine Lösung. Da ich noch nie einen Motor geöffnet habe und ich der Meinung bin, dass bis auf die ölende Schaltraste alles in Ordnung ist, hadere ich ein wenig. Evtl. verkack' ich mehr als ich gut mache. Wenn ich die Schaltraste neu buchse, dann am besten auch die Schaltwelle wechseln wenn die Einflaufspuren zeigt und, und, und...

Ich habe die Vespa seit März letzen Jahres und schon zig Stunden und einiges an Kohle investiert und dachte, die steht in vollem Perfektionismus hier. Aber wahrscheinlich muss ich mich von dem Gedanken lösen und den Motor spalten. Ich schlafe nochmal ne Nacht drüber.

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb TommyC:

Danke für die vielen Antworten!

Dann ist das mit dem Öl keine Lösung. Da ich noch nie einen Motor geöffnet habe und ich der Meinung bin, dass bis auf die ölende Schaltraste alles in Ordnung ist, hadere ich ein wenig. Evtl. verkack' ich mehr als ich gut mache. Wenn ich die Schaltraste neu buchse, dann am besten auch die Schaltwelle wechseln wenn die Einflaufspuren zeigt und, und, und...

Ich habe die Vespa seit März letzen Jahres und schon zig Stunden und einiges an Kohle investiert und dachte, die steht in vollem Perfektionismus hier. Aber wahrscheinlich muss ich mich von dem Gedanken lösen und den Motor spalten. Ich schlafe nochmal ne Nacht drüber.

Wenn du wirklich nicht zerlegen willst, gibt es schon eine "russische" Lösung,
damit das zumindest eine Saison lang noch dicht bleibt!

Dazu klebst du einen Wellendichtring (10-18-4) mit Kaltmetall auf den Motorblock
und kürzt das Schaltrad unten soweit, bis sich der Kegelstift wieder einstecken läßt und min. 0,1mm Abstand zum Wellendichtring gegeben ist.


Eine dauerhaft dichte Lösung (cheap & tight) biete ich in meinem Dienstleistungstopic an:

Geschrieben
Am 25.11.2025 um 19:15 schrieb TommyC:

Aber wahrscheinlich muss ich mich von dem Gedanken lösen und den Motor spalten.

für eine sorgenfreie Endlösung wirst wohl nicht drum rumkommen.

@Han.F hat da echt Lösungen die quasi "Stand der Technik" sind thumbsup

Ich selber habe hier 2 SF wo ich vor Jahren Übermaß-O-Ringe auf der Schaltwelle verbaut habe. Die sind auch dicht.

  • 1 Monat später...
Geschrieben
Am 25.11.2025 um 19:46 schrieb Han.F:

Wenn du wirklich nicht zerlegen willst, gibt es schon eine "russische" Lösung,
damit das zumindest eine Saison lang noch dicht bleibt!

Dazu klebst du einen Wellendichtring (10-18-4) mit Kaltmetall auf den Motorblock
und kürzt das Schaltrad unten soweit, bis sich der Kegelstift wieder einstecken läßt und min. 0,1mm Abstand zum Wellendichtring gegeben ist.


Eine dauerhaft dichte Lösung (cheap & tight) biete ich in meinem Dienstleistungstopic an:

Die Schaltraste leckt immer noch, deshalb habe ich mich nun doch entschieden den Motor auf zu machen.

Die Bohrung am Gehäuse, an der die Welle für die Schaltraste durch geht hat einen Durchmesser von 10,14 mm (gemessen mit dem Messschieber). Was ist hier der Nominaldurchmesser? Ist die Bohrung mit 10,14 mm schon so ausgeschlagen, dass ein Übermass-O-Ring gegebenenfalls garnicht abdichtet? Was ist eure Meinung, macht es Sinn hier eine Buchse einzusetzen?

schon mal vielen Dank!

IMG_1513.jpeg

Bearbeitet von TommyC

Geschrieben

Buchse macht immer Sinn, sonst ärgert es dich nur ,wenn der Übermaß O -Ring nicht hilft.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb TommyC:

Die Schaltraste leckt immer noch, deshalb habe ich mich nun doch entschieden den Motor auf zu machen.

Die Bohrung am Gehäuse, an der die Welle für die Schaltraste durch geht hat einen Durchmesser von 10,14 mm (gemessen mit dem Messschieber). Was ist hier der Nominaldurchmesser? Ist die Bohrung mit 10,14 mm schon so ausgeschlagen, dass ein Übermass-O-Ring gegebenenfalls garnicht abdichtet? Was ist eure Meinung, macht es Sinn hier eine Buchse einzusetzen?

schon mal vielen Dank!

IMG_1513.jpeg

10,14mm kann nicht stimmen, die originalen Wellen haben 9,97mm!

Entweder hast du falsch gemessen oder die Welle ist irgendwie verschlagen oder jemand hat eine Übermaßwelle eingesetzt!

Ich würde dir empfehlen, schick mir das ganze und ich mach dir einen Komplettumbau auf meine cheap & tight Variante -> denn hier wird auch eine neue, verstärkte Welle eingesetzt, der O-Ring fällt weg, stattdessen kommt ein richtiger Wellendichtring à la XL2.

Dann ist dauerhaft Ruhe!

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Han.F:

10,14mm kann nicht stimmen, die originalen Wellen haben 9,97mm!

Entweder hast du falsch gemessen oder die Welle ist irgendwie verschlagen oder jemand hat eine Übermaßwelle eingesetzt!

Ich würde dir empfehlen, schick mir das ganze und ich mach dir einen Komplettumbau auf meine cheap & tight Variante -> denn hier wird auch eine neue, verstärkte Welle eingesetzt, der O-Ring fällt weg, stattdessen kommt ein richtiger Wellendichtring à la XL2.

Dann ist dauerhaft Ruhe!

Hast recht, die Welle vom Schaltarm hat genau 9.97 mm - habs gerade gemessen! Die Bohrung im Gehäuse, durch die die Welle geführt wird, hat 10.14 mm, wie im Foto beschriftet.

Hast PN!

Cheers

Geschrieben

Kurzzeitige Abhilfe schafft man auch indem man sich auf die Abdeckung ein Ölfließ zuschneidet und das dann wieder montiert.

Da hat man zumindest keine Tropfen am Boden.

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