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  • Ich hätte dich Stoßstange und Scheinwerfer demontieren lassen, einfach nur, damit du eine Beschäftigung hast und dir die Finger schmutzig machen musst :-)

  • Nach einer 45 minütigen Fahrt bei ca 12 Grad. Messfühler lag direkt am Lampensockel.   Das wird nicht einmal lauwarm. Das Lichtbild bei Abblendlicht ist außen etwas heller als in d

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Geschrieben

Meine Batterie an der PX alt mit Bevinsee LED lag seit einiger Zeit immer wieder bei nur 11-12V. Blinker, Hupe und Bremslicht funktionierten dann nicht mehr richtig. Nachladen hielt immer nur etwa 3-4 Wochen, dann war die Spannung wieder bei 11-12V. Offensichtlich wurde die Batt. vom 343420 Regler (Cosaregler GGB+CM an Cosa ZGP) nicht richtig geladen.

Dem hab ich mich heute mal angenommen und festgestellt, dass die Ladespannung an B+ (wenn an C 12V anliegen) mit dem TrueRMS Multimeter im Leerlauf bei unter 12V liegt.

 

Mit dem PicoScope und dem 1/10 Tastkopf (danke nochmal @GelbStich :cheers:) habe ich dann den Output der beiden Reglerausgänge (AC und DC) angeschaut und festgestellt, dass die AC und DC Spannung im Leerlauf und auch bei höheren Drehzahlen tatsächlich zu tief liegt:
DC = 12.3V (rot)

ACeff=8V (blau)

- die Batteriespannung lag abgeklemmt bei 12.2V

- Drehzahl lag hier bei grob 3500-4000/min (Frequenz*60s/3 Polpaare)

dabei war das Licht (also die LED + Standlicht vorne und Glühbirne hinten ) immer an:

343420alt_builtin_CH_Ageregelt_wBatt12.2V_LED_ON_200Hz.thumb.jpg.da630da434c0605d5bb54bcb0d783699.jpg

 

dasselbe Ergebnis mit zwei weiteren Reglern von dem Typ (neu + gebraucht).

Auch bei ca 6500/min lag DC nur bei 12.3V und ACeff=8V

 

Dann habe ich die LED ausgemacht (nur Standlicht v+h) und die Spannungen lagen nun bei:

3500/min:

DC = 13V

ACeff=14V

343420alt_builtin_CH_Ageregelt_wBatt12.2V_LED_OFF_180Hz.thumb.jpg.1176edf62a284805b7f343ce85985107.jpg

 

 

Dann das ganze wieder auf H4 35W umgebaut, lag mit Licht an und 3500/min bei:

DC = 12.5-12.7V

ACeff=14.2V
343420alt_builtin_CH_Ageregelt_wBatt12.2V_H4_ON_195Hz.thumb.jpg.6125b31123736ffabe77849f38498f73.jpg

 

mit H4 aus bei:

DC = 12.8V

ACeff=14.3V

 

Taugt also so nicht wirklich bei mir mit der Bevinsee. Die LED frisst AC und DC.

 

@GelbStich Liegt das an der Schwellenspannung der Diode von ca 0.7-1.2V?

 

 

Bearbeitet von Pholgix

Geschrieben

okay, das wäre ja schräg!

ich hab bei meinem PK50SS Umbau von Elestart auf "normal" da Egig Motor eine Vape eingebaut + GGB+CM Regler. Dazu habe ich schon diverse Tests gemacht mit Fedenlampen und gute Ergebnisse bekommen was Ladespannung und CO betifft.

 

Wenn die LED Lampe das negativ beeinflussen sollte wäre das Blöd :-(

 

Da bin ich gespannt!

 

 

Geschrieben

Das klingt echt schräg, bin auch gespannt was ihr da noch raus bekommt und ob es generell an den Bevinsee Led liegt.

 

Wäre ja echt schade wenn die dann nicht zum Einsatz kommen könnte

Geschrieben
22 hours ago, Pholgix said:

Liegt das an der Schwellenspannung der Diode

Wenn Du die 1860er Tripple-LEDs meinst denke ich eher nicht.

Wenn evtl. die Treiberschaltung in der Fassung, die Transienten im ersten Bild sind nur bei eingeschalteter LED vorhanden.

Hatte mal gemessen, bei 9 Volt AC zieht die Bevinsee nur ~ 1Ampere, sollte also weit unter der 35Watt H4, mit knapp 3 Ampere liegen, die aber ja funktioniert.

 

Hat sich schon mal jemand den LED-Treiber von dem Ding angesehen?

 

  • 2 Monate später...
Geschrieben
Am 21.1.2024 um 15:48 schrieb Scumandy:

Ich frag mal so einfach drauf los, hat die Bevinsee schon jemand im Jockey Klarglas-Scheinwerfer in Betrieb?

 

Werf das hier noch mal in die Runde. Jockey Scheinwerfer hat zwar H4, aber gut, fragen tu ich mal : )

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Gibt's hier Neuigkeiten? Ich hab am Wochenende auch festgestellt, daß die Bordnetzspannung bei Betrieb der Lampe abfällt. Vape Full-DC.

Geschrieben

Was bricht bei dir ein, AC oder DC?

Ich fahre ja bei mir AC/DC in Verbindung mit der VAPE da ich den AC/DC Regler von Piaggio behalten habe.

 

Also bei mit läuft das aber Boardnetz sehe ich mit im Detail noch mal an.

Bearbeitet von blutoniumboy

Geschrieben

Ich hab nur noch DC.

Geschrieben

Ja, da habe ich das nicht.

Geschrieben

Nein, ich denke es liegt an dem von Pholgix geschilderten Problem....

Geschrieben

GGB+CM hätte ich auch drinn aber mit VAPE ZGP

mit dem Oszi war i no nid drauf

Im LL habe ich 14V auf der Bat mit Fluke87V

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Ob ein Ladregler seine Aufgabe gut erfüllt, kann man mit einem größeren Elko (mehrere tausend Mikrofarad) anstelle des Bordakkus recht einfach überprüfen! Zusätzlich schaltet man eine moderate Mindestlast in Form eines 12 Volt 2 Watt Glühlämpchens mit dem Elko parallel. Dann kann man ohne zusätzliche DC Verbraucher mit jedem DC Voltmeter sofort feststellen, ab welcher Motordrehzahl eine brauchbare Ladeschlußspannung zwischen 14 bis max. 15 Volt DC erreicht wird.

 

Will man die mögliche DC Ladeleistung ermitteln, schaltet man so viel Last an den Elko, bis die erforderliche Ladeschlußspannung (deutlich vor der möglichen Höchstdrehzahl) gerade noch erreicht wird. An einem noch gesunden Bleiakku mit eher hoher Entladetiefe wären solche aussagekräftige Messungen extrem zeitaufwendig, weil der mögliche Ladestrom vom Generator mit kombinierter AC/DC Versorgung aus nur einem gemeinsamen Generatorkabel, häufig sehr bescheiden ausfällt.

 

https://www.motelek.net/andere/scooter/lambretta/generator/geregelt/?file=12v80w_ac_dc_kokusan.png

 

Ist ein Bleiakku aufgrund ständiger Misshandlungen schon erheblich sulfatiert, sinkt die mögliche Ladestromaufnahme stark ab und die erwünschte Ladeschlußspannung kann schon nach kurzer Zeit erreicht werden. Allerdings bekommt man derart verwahrloste Bleiakkus auch nach 20 Stunden nicht mehr annähernd vollgeladen.

 

In solchen Fällen helfen vorsorglich energiesparende Netzteile mit max. 13,4 Volt Ausgangsspannung, welche man in der Garage permanent zum Bordakku parallelschaltet.

 

https://www.motelek.net/allgemein/erhaltungsladung.html

 

Der gute alte Audi 80 TDI meiner Frau, wird pro Jahr nur ca. 2000 Kilometer bewegt und steht in den gesalzenen Wintermonaten sogar dauerhaft in der Garage. Die letzte neue "No-Name" Starterbatterie kaufte ich im Frühjahr 2007. Mittlerweile sind 17 Jahre vergangen und diese betagte Starterbatterie erfüllt (dank permanenter Erhaltungsladung) ihre Aufgabe noch immer problemlos. Die wird zwar in absehbarer Zeit an Plattenkorrosion sterben, worüber man nach so langer Zeit nicht meckern darf.

 

PS: Aber keinesfalls handelsübliche Erhaltungslader mit üppigen 13,8 Volt Ausgangsspannung verwenden, dann sterben Bleiakkus nicht selten (je nach Umgebungstemperatur) schon nach 2 bis max. 5 Jahren an Plattenkorrosion. 

 

 

 

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Alsonich habe auf die Bevinsee nun 800km drauf gefahren.

Scheinwerder hält im vergleich zu 35/35W Halogen. Da schmilzt der Scheinwerfer...

  • 1 Monat später...
Geschrieben
Am 29.10.2023 um 19:42 schrieb Dirk Diggler:

Gibts nun tatsächlich eine LED-Birne mit Sockel Ba20d (mit eingebautem Gleichrichter), die dauerhaft AC-Betrieb aushält?

Wäre ein AC-DC Wandler nicht eine Möglichkeit, dass LEDs dauerhaft halten?

Mit zB 5A = 60W bei 12V sollte mehr als genug Spielraum für jegliche Art von LED Lampe oder Scheinwerfer da sein. Man könnte dann vielleicht sogar eine 18W H4 in den Klarglas-Scheinwerfer der letzten PX Modelle einbauen?

Geschrieben

Ein handelsüblicher Step Up Converter wird aus dem Drehzahlkellen nicht funktionieren und zieht dort möglicherweise auch so viel Strom, dass der Generator zusammenbricht!

 

Deshalb einen ordentlichen Energiespeicher installieren, dann klappt es auch mit einer Philips oder OSRAM LED H4 Lampe mit durchschnittlich 18 bis 24 Watt Leistungsaufnahme.

 

Bearbeitet von Ewald-R

  • 1 Jahr später...
Geschrieben
Am 8.6.2024 um 18:26 schrieb blutoniumboy:

Alsonich habe auf die Bevinsee nun 800km drauf gefahren.

Scheinwerder hält im vergleich zu 35/35W Halogen. Da schmilzt der Scheinwerfer...

Darf ich hier mal nachfragen?
Diese Osram S2 Halogen 35/35 grillt den Scheinwerfer?
Glasscheibe und Reflektor nähme Schaden?
Ich wollte die PK der Tochter mit legal maximal möglichem Licht ausstatten, aber ohne Defektrisiko.

Geschrieben

Eine 12V 35 Watt Lampen bringt erfahrungsgemäß keine ausreichend großen Plastik Scheinwerfer zum schmelzen, außer es handelt sich dabei wirklich um minderwertigsten China Müll! An kleinen Motorfahrrad Scheinwerfern welche von der Reflektorgröße teilweise kleiner wie uralte Fahrrad Scheinwerfer sind, sollte man besser bei max. 25 Watt bleiben. Immerhin werden deutlich über 95% der zugeführten elektrischen Energie, sinnlos in Abwärme verbraten! Der Vorteil von klassischen Scheinwerferlampen an Mopeds liegt in der Tatsache, dass man diese problemlos mit Wechselstrom vom Generator versorgen kann.

Geschrieben

Mir hats einen PK Scheinwerfern geschmolzen.

Bei einem Glasscheinwerfer der recht selten ist würde ich keine Experimente machen....

Das Risiko mit dem LED Brenner gehe ich ein. Blenden tut der nicht, Lichtausbäute top.

Und wer soll den beibeiner Kontrolle ausbauen...

Geschrieben

Wenn eine "alte" Vespa aufgrund des Lichts die Aufmerksamkeit der Rennleitung erregt, muss da vor Ort gar nix ausgebaut werden. Da wird ne Mängelmeldung ausgestellt und auf Rückrüstung bzw Bescheinigung des originalen Zustandes bestanden. Vermutlich bzw höchstwahrscheinlich unter gleichzeitiger Untersagung der Weiterfahrt.

Und damit haste dann noch Glück, die Karre kann auch gerne mal sichergestellt und dem bewanderten (oder auch nicht). Gutachter vorgestellt werden... Selten, aber durchaus möglich. Dazu kommen dann natürlich noch die entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Geschrieben
Am 27.7.2024 um 13:57 schrieb Ewald-R:

Ein handelsüblicher Step Up Converter wird aus dem Drehzahlkellen nicht funktionieren und zieht dort möglicherweise auch so viel Strom, dass der Generator zusammenbricht!

 

Deshalb einen ordentlichen Energiespeicher installieren, dann klappt es auch mit einer Philips oder OSRAM LED H4 Lampe mit durchschnittlich 18 bis 24 Watt Leistungsaufnahme.

 

Du meinst die NIGHT BREAKER LED VINTAGE?

Den Kragen kann man ja anscheinend abnehmen,wenn ich die Anleitung richtig verstehe:

https://look.ams-osram.com/m/7e81c338f2baad4b/original/NIGHT-BREAKER-LED-VINTAGE.pdf

Evtl könnte man da was für den BA20D Sockel tüddeln?

Bearbeitet von Pholgix

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Ewald-R:

Eine 12V 35 Watt Lampen bringt erfahrungsgemäß keine ausreichend großen Plastik Scheinwerfer zum schmelzen, außer es handelt sich dabei wirklich um minderwertigsten China Müll! An kleinen Motorfahrrad Scheinwerfern welche von der Reflektorgröße teilweise kleiner wie uralte Fahrrad Scheinwerfer sind, sollte man besser bei max. 25 Watt bleiben. Immerhin werden deutlich über 95% der zugeführten elektrischen Energie, sinnlos in Abwärme verbraten! Der Vorteil von klassischen Scheinwerferlampen an Mopeds liegt in der Tatsache, dass man diese problemlos mit Wechselstrom vom Generator versorgen kann.

Danke für die Info, ernst gemeint.

Allerdings stechen praktische Erfahrungen die theoretischen Transferleistungen aus und ich verlasse mich lieber auf die Besitzer der gefährdeten oder sogar zerstörten Teile.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb blutoniumboy:

Mir hats einen PK Scheinwerfern geschmolzen.

Bei einem Glasscheinwerfer der recht selten ist würde ich keine Experimente machen....

Das Risiko mit dem LED Brenner gehe ich ein. Blenden tut der nicht, Lichtausbäute top.

Und wer soll den beibeiner Kontrolle ausbauen...

vor 12 Stunden schrieb Humma Kavula:

Wenn eine "alte" Vespa aufgrund des Lichts die Aufmerksamkeit der Rennleitung erregt, muss da vor Ort gar nix ausgebaut werden. Da wird ne Mängelmeldung ausgestellt und auf Rückrüstung bzw Bescheinigung des originalen Zustandes bestanden. Vermutlich bzw höchstwahrscheinlich unter gleichzeitiger Untersagung der Weiterfahrt.

Und damit haste dann noch Glück, die Karre kann auch gerne mal sichergestellt und dem bewanderten (oder auch nicht). Gutachter vorgestellt werden... Selten, aber durchaus möglich. Dazu kommen dann natürlich noch die entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Ok, da es hier dann um eine Fahranfängerin gehen wird, keine Experimente.

Eventuell dann doch irgendwann Full DC mit legalem LED Umbau falls möglich, wir werden sehen. Danke!

Geschrieben

Das Hauptproblem bei zahlreichen LED Scheinwerferlampen liegt an deren überwiegend kaltweißen Lichfarbe von 6000 Kelvin, welche für manche uniformierten Straßenräuber irgendwie eine magnetische Anziehungskraft haben. An meinem alten Passat B4 von 1994 wurden von 1½ Jahren die hellen H1 LED Leuchtmittel von Philips freigegeben, welche ich schon alleine für Provokationszwecke gegen diese Fraktion sofort montierte.

Tatsächlich wurde ich im Zeitraum von ungefähr 15000 gefahrenen Kilometern (mit gut sichtbarem kaltweißen LED Abblendlicht am Tag), schon mehrmals angehalten und die "übermäßig helle" Beleuchtung von diesen Parasiten als Grund genannt. Anschließend verwirrte ich die Beamten mal mit zahltreichen technischen Spezifikationen (wovon sie allgemein keine Ahnung hatten) und nachdem sie wie zu erwarten Anzeigen schreiben wollten, konfrontierte ich sie mit der offiziellen Freigabe Bescheinung von Philips. Als ich abschließend noch fragte ob ich auch Stoßstange und Scheinwerfer demontieren sollte (was bei diesem Fahrzeug gar nicht nötig wäre aber die hatten technisch absolut keine Ahnung) verneinten sie und machten sich schnell aus dem Staub!

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