Ich finde der Gedanke Optionsgeschäfte eigenen sich besser zum zocken verwerflich. Leider werden Optionen viel zu oft aus Geldgier missbraucht und das macht die Preise kaputt. Der eigentliche Gedanke hinter Optionsgeschäften ist, dass man sich einen Preis (Aktie, Währung, Nahrungsmittel) sichern kann, da man diesen in Zukunft auch tatsächlich zahlen muss. Es ist also sowas wie eine Versicherung, die dafür benutzt werden kann Preisschwankungen am Finanzmarkt auszugleichen. Beispiel: Ich bin Einkäufer einer grossen Kaffeeverarbeitungsfabrik. Ich weiss das ich im Frühling 1Tonne Kaffe benötige, diese kostet heute 10.000€. Weil ich weiss, dass ich das Geschäft tatsächlich machen werde, bestelle ich den Kaffe, erhalte ihn im Frühling und weiss, dass ich auch den Preis der im Frühling für Kaffee zu zahlen ist zahlen muss. Jetzt habe ich die Möglichkeit ein Optionsgeschäft 1Tonne Kaffee für 10.000€ am 01.04.2014 zu erstellen. Sollte der Preis am 01.04 bei 12.000€ liegen muss ich den Kaffee zahlen bekomme aber 2000€ aus den Optionsgeschäft zurück - zahle also 10.000€ liegt der Preis am 01.04 bei 8.000€ verliere ich 2000€ durch die Optionsgeschäfte - 10.000€ So oder so ähnlich ist der Gedanke von Termingeschäften und dieser dient zur Absicherung meiner Kalkulation. Problem der ganzen Geschichte ist, dass nun dort Personen (Zocker, Geldsäcke) mitmischen, die mit dem eigentlichen Kaffeebohnengeschäft nichts zu tun haben. Ihr einziges Ziel ist, Geld zu verdienen und das auf Kosten der ganzen Kaffeebranche inklusive Endverbraucher. Wenn man nun Kaffee gegen lebenswichtige Nahrungmittel ersetzt und bedenkt, dass ein Grossteil der Menscheit hunger leiden muss weil diese Lebenmittel zu teuer sind (weil auch der Geldsack mit seinem Optionsgeschäft verdienen will), finde ich das handeln an der Termingeschäftsbörse aus Gründen der Gewinnmaximierung etwas bedenklich.