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Membranmotoren LF/SF/WF mit Blowback - Was tun dagegen?


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ich mache das verhalten runter, sich von anderen einschüchtern zu lassen wenn man eine lösung parat hat die zumindest bei eigene tests funktioniert hat.

allerdings hab ich deinen text wohl zu schnell überflogen, ich hatte fälschlich rausgelesen du willst keine infos mehr rausgeben, dabei stand das mit punzen von gravedigger als lösung im text - sorry mein fehler! :rotwerd:

 

 

dh man kann das blowback wie in meinem fall nur durch punzen verhindern?

ich dacht das war ein scherz vom gravedigger hier am anfang dieses topic?!

 

wie du am foto siehst fahr ich auf meiner px den vergaser ohne luftfilter und dabei will ich auch bleiben.

was soll ich denn nun alles punzen? vom vergaser vorm schieber, hinterm schieber bis in den schnüffler des ansaugstutzens - also im optimalen fall alles nach der membran, oder?

 

andere frage: wie mache ich das?

 

ohne%20LUFI.jpg

Edited by Motorhead
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Das dieses Blowback Phänomen nicht in 2 bis 3 Sätzen erklärt ist, sollten die Herrschaften mir verzeihen. Wenn ich dies könnte, stände ich nicht jeden Tag 14-16 h an den Maschinen.  

ich kann Dir im einen satz dir sagen warum ein membranmotor blowback hat resonanzschwingungen zwischen membran und vergaser (genau wie beim einen motor mit schlitzsteuerung)   die raue

Hi Helmut,    ich habe auch nicht 8-10 semester studiert,  und als maschinenbaustudent war auch meine noten sehr schlecht.  ich war aber sehr haufig in die versuchswerkstatt, als i

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vor 52 Minuten schrieb Motorhead:

ich mache das verhalten runter, sich von anderen einschüchtern zu lassen wenn man eine lösung parat hat die zumindest bei eigene tests funktioniert hat.

allerdings hab ich deinen text wohl zu schnell überflogen, ich hatte fälschlich rausgelesen du willst keine infos mehr rausgeben, dabei stand das mit punzen von gravedigger als lösung im text - sorry mein fehler! :rotwerd:

 

 

dh man kann das blowback wie in meinem fall nur durch punzen verhindern?

ich dacht das war ein scherz vom gravedigger hier am anfang dieses topic?!

 

wie du am foto siehst fahr ich auf meiner px den vergaser ohne luftfilter und dabei will ich auch bleiben.

was soll ich denn nun alles punzen? vom vergaser vorm schieber, hinterm schieber bis in den schnüffler des ansaugstutzens - also im optimalen fall alles nach der membran, oder?

 

andere frage: wie mache ich das?

 

ohne%20LUFI.jpg

@Motorheadnix für ungut,

bei der PX hab ich den Edelstahlansauger mit ganz grobem Silizium-Granulat strahlen lassen.

Fürs punzen ist das Material zu dünn gewesen.

 

Dann wurde der Gaser von beiden Seiten bis knapp zur Schieberführung gepunzt. (um Aufwerfungen zu vermeiden, wegen Schieber klemmen)

Auch um den Zerstäuber herum,

zwischen der Schieberführung von oben gut zugänglich.

Um die Austrittsbohrung Richtung Einlass,

ein wenig weg bleiben, um diese nicht zuzustemmen!:-(

 

Bis zur Membran alles bearbeiten.

Mehr wurde an der PX nicht gemacht.

@berlinwestsideich denke die Vertiefungen sind 0,3-0,7 mm tief. (daher die Gefahr, bei zu dünnen Wandungen zu starke Deformierung des Materials:sly:)

Durch die Handarbeit,

mit unterschiedlich kräftigen Stößen des ca. 300g schweren Punzers,

sind die Verteifungen unterschiedlich tief.

Es wird ja auch neben den Vertiefungen Material aufgeworfen,

das sich dann sehr rau anfühlt.

Bilder vom Werkzeug und den Oberflächen kommen noch,

 

Gruß

Edited by powerracer
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vor 5 Stunden schrieb AK200:

führt das nicht zu einem Überfetten des Motors in diesem Bereich?

@AK200hallo,

überfettet wird der Motor doch in dem Bereich,

wo die starke Blowback "Wolke" öfter über den Zerstäuber strömt.

Wir wissen ja nicht,

wie oft diese Gassäule hin und herschwingt.

Mit speziellen Kameras könnte man diese Schwingungen sehen,

evtl. sogar mit bestimmten Substanzen im Gemisch unter UV- Licht.

 

Ist nun diese Gassäule stark mit großen Kraftstofftröpfchen durchsetzt,

wird es beim ansaugen zu einer Überfettung der Gemischzusammensetzung kommen.

 

@Motorhead bei Beobachtung mit bloßem Auge,

sieht man auf der Rolle,

das im Reso kaum Blowback sichtbar ist.

Auch bei einem unbearbeiteten Gaser, samt anderen Teilen des Ansaugtraktes.

Das stärkste Blowback entsteht im Vorreso,

 

Gruß

 

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post-47102-0-12307700-1359838939.pngdas ist vom Hammerhai die Haut,

hat mir dankensweise @Polinizeizugespielt:cheers:

Siliziumgranulat MSS 10A

Hausmann-Zürich

Uetlibergstrasse 15

8045 Zürich

aber frag mal bei deinem Strahlbetrieb,

ich hab mir jetzt auch 20kg für € 80,- bestellt,

ist aber nicht auf Silizium Basis:-D

das oben genannte kostet 200,- Franken der 20kg Sack:-(

:thumbsup::cheers:

Edited by powerracer
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vor 7 Stunden schrieb erwinator:

wie ist es denn mit einem grob gegossenem Ansaugstutzen,wäre dass vergleichbar wie gepunzt?

@erwinator, hallo,

würde natürlich jede Menge Arbeit ersparen.

Ganz scharfkantigen Formsand nehmen.

Hab mal bei Alcan in Nürnberg im Formenbau, jetzt FederalMogul gearbeitet,

Alcan goss die Köpfe für die Werksporsche und damals auch für den Porsche- TAG- Turbo V6 Formel1 ab.

TAG wurde ja zweifacher Weltmeister mit diesem Motor.

 

Wir im Formenbau bekamen ja die Abgüsse zu sehen.

 

Hier wie es im "Hütten" heißt,

von "glatten" Kanaloberflächen zu reden,

wäre schlicht gelogen!;-)

 

 

Bei den 125er Rotax-Max Zylis ab Bj. 17 für die Karts,

werden sogar CNC gefräste Formkerne verwendet,

wir sagen dazu Streuselkuchen.

Könnten aber auch 3D gedruckte Sandkerne sein.

Auf alle Fälle extrem zerklüftet die Wandungen der Kanäle,

die teilweise an Golfballmuster erinnern.

 

In den Strömern ist aber auch das Streuselmuster mit gewissem Drall gefräst.:cool:

 

Gruß

 

PS: Bild folgt

Edit: Kann aber auch gut sein,

das der TK an der Oberfläche sofort sieht, wenn am Zyli gefräst wurde,

was lt. Reglement verboten ist.:-(

 

CIMG5945_kl.jpg

CIMG5943_kl.jpg

CIMG5940_kl.jpg

Edited by powerracer
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Ein Nachtrag zu dem Thema,

habe gestern Abend vom @Erdgeschoss den Hinweis bekommen,

er hat den gepimpten Gaser auf seinem M200 montiert.

 

Das Blowback aber,

wie hier schon angesprochen noch nicht ganz elemeniert.

Mit dem @Tim Eyseiner OverRev Zündung hat es sich dann deutlich gebessert.

 

Hab es auch schon vor einigen Einträgen erwähnt,

es sollten schon ASS und Membrankasten bearbeitet werden,

wenn möglich, noch mehr Teile. (siehe unten)

 

An dem Rotax-Polini vom Polinizei,

wurde dann nach Bremen auch der Zyli und Auslassstutzen bearbeitet.

Ans Gehäuse trauten wir uns nicht ran,

da alles sehr dünnwandig.

 

Der Bork hat natürlich an seinem Motor kplt. alles bearbeitet,

da sprayt nichts mehr!

 

Man sollte sich also "nur" vom Gaser, nicht das Wunderding erwarten!:-(

 

pr

 

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vor 9 Stunden schrieb oldie_v50:

summa summarum, der komplette ansaugtrackt sollte gesprenkelt sein - theroie/praxis bis heute war "schleif/polier det alles babypopo-glatt"

das polieren zumindest verschenkte Lebensmühe ist, wurde im hier im Forum doch schon seit Jahren geschrieben

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  • 2 years later...

Das dieses Blowback Phänomen nicht in 2 bis 3 Sätzen erklärt ist,

sollten die Herrschaften mir verzeihen.

Wenn ich dies könnte, stände ich nicht jeden Tag 14-16 h an den Maschinen.

 

Aber ich versuch es so kurz wie möglich zu machen.

Der Ideal- Motor sieht so aus,

die Gassäule schwingt max. bis kurz vor den Zerstäuber,

denn beim überstreifen des Zerstäubers fettet die Gassäule jedesmal an,

auch beim zurückschwingen.

 

Man bemerkt das sofort, wenn der Motor auf die verschiedenen Ansauglängen sofort reagiert.

Reagiert der Motor überhaupt nicht,

liegt die Auspuffabstimmung samt Auslasssteuerzeit total daneben.

 

Nun kann und will man hier nicht so tief eingreifen,

und den Auspuff und SZ mal so belassen.

Siehe bei @julianneubert, da weiss ich jetzt nicht genau, ob bei beiden Rollern die identischen Resotöpfe drauf sind.

 

Also versuche ich die Oberflächen im Ansaugtrakt, vom Gasertrichter bis Membrankasten,

alle Flächen die vom Gasstrom um und überströmt werden,

möglichst rauh zu gestalten.

 

Diese rauhe Oberfläche verändert die Wandströmung und die Turbolenz,

da an einer Wandung herrscht.

Ddie langsamste Strömungsgeschwindigkeit herrscht immer an einer Wandung.

Die höchste Strömungsgeschwindigkeit herrscht im Zentrum eines Kanales oder eines Rohres, hier z.B. der Gaser.

 

An zu glatten Oberflächen sammeln sich die Kraftstofftropfen solange,

bleiben stehen, rollen langsam "gegen" die Ansaugrichtung, bis die Tropfen so schwer sind und irgendwann mal mitgesogen werden.

In diesem Moment, wenn dann solch viele grosse Tropfen angesaugt werden, bricht die Leistung regelrecht ein.

Diese Ansammlung der Kraftstofftropfen sieht man wie in Zeitlupe.

Am gebremsten Prüfstand sehr schön zu sehen.

 

Bei rauhen Oberflächen,

wird an der Wandung die Turbulenz der Strömung verändert und umgewandelt.

An der Wandung bleiben die Tröpfchen nicht mehr stehen,

ein rückströmen gegen den Ansaugtrakt findet nicht mehr statt,

ein Sog , an der Bewegung der Tröpfchen Richtung Membran ist immer zu sehen.

 

Wenn dann nur leicht ans Gas gegangen wird,

saugt es die Tröpfchen, blitzschnell Richtung Membran.

Zudem verkürzt sich die Länge der Blowbacksäule extrem.

Wie schon erwähnt, wenn alles passt, sieht man die Blowbacksäule ausserhalb des Gasers nicht mehr.

 

Hier ist dann das menschliche Auge überfordert, da das ansaugen blitzschnell passiert.

Vieleicht liesse sich hier mit eingefärbtem Sprit unter Violettem Licht dies besser sichtbar machen,

oder mit Hochgeschwindigkeits Kameras.

 

Der beste Test aber ist der Fahrbetrieb nach wie vor,

bleibt das Teil trocken, oder sifft es immer noch.

Wie es auch deutlich wahrgenommen wird, das Ansauggeräusch ändert sich extrem.

Solche Motore haben dann ein ganz komisches Pfeifgeräusch beim Gasaufziehen.

 

pr

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  • 4 weeks later...

@wosso, da bin ich.

Mit verschiedenst rauhen Oberflächen habe ich mit meinen Testfahrern zig Versuch gemacht.

Fazit war, je rauher und so unterschiedlich wie möglich in der Rauhigkeit,

umso weniger Blowback war vorhanden und sichtbar.

 

Beim ribletieren mit noch so grobem Strahlgut, selbst mit dem Siliziumgranulat,

ist durch den gleichmässigen Druck von 6bar die Vertiefungen der ribletierten Oberfläche ziemlich gleich tief.

Dadurch natürlich auch die Materialaufwürfe neben der Vertiefung.

Die Vertiefungen sind zwar scharkantiger, aber zu gleichmässig.

 

Nun war und ist mein Gedankengang gewesen,

durch unterschiedliche Gasgeschwindigkeiten in den verschiedensten Drehzahlbereichen,

sollten auch unterschiedliche Rauhigkeiten vorhanden sein.

 

Das erreiche ich, in dem ich die Punzer extrem unterschiedlich in der Tiefe setze.

Wenn ich Makroaufnahmen der ribletierten Fläche und der gepunzten Fläche betrachte,

sind extrem unterschiedliche Vertiefungen und Aufwürfe sichtbar.

 

Um mal auf die 3M Folientechnik in der Luftfahrt zurückzukommen,

da wird der Bug mit einer anderen Strukturfolie beklebt, wie z.B. das Höhenruder.

Es herrschen ja rund um das Flugzeug verschiedenste Strömungsgeschwindigkeiten,

vor allem auch der gefürchtete Sog, dem nochmals mit anderer Folie entgegengewirkt wird.

Meines Wissens nach arbeitet 3M mit zig verschiedenen Oberflächen.

 

Man kann aber schon selbst bei "nur" ribletierter Oberfläche einen riesigen Erfolg betreffend Minderung des Blowbacks erzielen,

 

Gruß

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mmh. sicher, dass du durch andere  oberflächen nicht indirekt einen höheren luftdurchsatz erzeugst und damit das gemisch abmagert?  ich kenne das mit dem blowback natürlich auch, konnte es aber immer mit nd, nadelschaft, llg & schieber in den griff bekommen. bei mir war es so: viertakten bei minimalschieberöffnung = viel blowback. man liest ja oft so sachen wie "angstbedüsung“ oder "nd auf der sicheren seite“... da muss man sich dann vielleicht mit nem "feuchtraum-vergaser" anfreunden. vielleicht hast du auch recht. :thumbsup:

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