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Umfrage vCDI
#41
Geschrieben: 19. April 2002 - 09:10
kann jemand nen Stromlaufplan von nem Plastikrollen mit ner verstellbaren Zündung?
Sebastian
#42
Geschrieben: 19. April 2002 - 09:16
Du magst auch recht haben. Nur habe ich den Pickup ausser Acht gelassen, da die vCDI ja die Grundverstellung erzeugt, eine weitere Verstellung aber nicht. Mein Gedanke war, Grundverstellung ist da, also Grundfunktion gegeben. Daher habe ich denn Pickup ausgeschlossen. Leider weiß ich auch nicht, wie die elektronische Steuerung der vCDI funktioniert (Versorgungsspannung, Pickupsignal, Zähler).
Wie gesagt, war nur ein Gedankenansatz.
Würde mich auch mal interessieren, ob die Verstellung plötzlich erfolgt, bei x U/min erfolgt 3 bis 4 Grad Verstellung, oder ob die Verstellung langsam ansteigend erfolgt (erst 1 Grad, usw.).
Ich denke aber das sich inzwischen alle einig sind, das das Problem in der Grundplatte oder direkt in der vCDI liegt.
Also entweder in der Spannungsversorgung (Spule) der vSteuereinheit, oder in dem Signal (Pickup) für die vSteuerung/ Zähler).
:grins:
Finde es klasse , wieviele an diesem "Webbrainstorming" teilnehmen, so findet man sicher den Fehler, bzw. einen Lösungsansatz.
;)
Olli
#43
Geschrieben: 19. April 2002 - 10:07
...hab mir jetzt nicht alles im einzelnen so genau durchgelesen, aber könnte sich vielleicht das Lüfterrad bei manchen beim Gasgeben soweit von seiner Ausgangsebene entfernen, dass die Magneten nicht mehr vernüftig mit dem Pickup fluchten?
Schrägverzahnung im Primärtrieb, ein ausgelutschtes Rillenkugellager und schon sind es bald 2mm Achsialversatz
! ???
Vielleicht wird ja der Spannungsimpuls irgendwann zu schlapp, und die CDI kann ihn nicht mehr richtig verarbeiten?!?
Wenn das so wäre, müsste man sich wohl Standard-Lagerspiel oder gar C2-Lagerspiel einbauen, um das mit der sicheren Fluchtung geregelt zu bekommen...und dann das mit der Lage des Pickups im LüRad noch optimieren... ??? ???
Gruss,
Volker
PS: Irgendwas muss man ja schreiben, um endlich mal "Expert" zu werden! :D
#44
Geschrieben: 19. April 2002 - 11:05
Hab mal den Zündbereich eines Runner 180 ins Netz gestellt.
Runner 180 Zünd
1. Grundplatte
2. Pickup
3. Zündschloß
4. vCDI
5. Zündspule
6. Zündkerze :grins:
Ist vom Aufbau mit der PX/ PK Zündung zu vergleichen.
Olli

So, jetzt hat es geklappt...
#45
Geschrieben: 19. April 2002 - 12:05
Also nix mit Gleichspannung, jetzt bitte mal jemand die Spule nachmessen die der Runner hat um die CDI zu treiben vieleiht macht die mehr Spannung oder sie liegt anders zum Pickup bzw. OT
Sebastian
#46
Geschrieben: 19. April 2002 - 12:38
Ich habe letztens mal mit einem richtigen Experten bei S.E.M. in Åmål gemailt. Die bauen Zündsysteme für Kettensägen, die auch so 6°-10° verstellen. Der meinte, man sollte darauf achten, dass der erste Magnet, der an dem Modul vorbeiläuft ein Nordpol ist.
Guckt man sich den Schaltplan an, dann könnte man doch einen "falschgepolten" Gebermagnet durch das Vertauschen der beiden Geberspulenkontakte korrigieren, - oder?
Gruss,
Volker
#47
Geschrieben: 19. April 2002 - 12:43
#48
Geschrieben: 19. April 2002 - 13:24
:) Da wird's einem ja richtig warm ums Herz! :) :) Aber ich habe ja da auch noch diese Zündungsbrocken rumliegen und bin mächtig daran interessiert, das Ding zum funktionieren zu bekommen...
Ausserdem war ich letztens mal am überlegen, ob ich mir nicht so zwei Kettensägenmagnete ans Polrad schweissen sollte und die eigentliche Zündung dann übers Zündmodul und die entsprechende Zündspule zu bewerkstelligen. ...
???
Wäre aber halt prima zuverlässige, Lappland-erprobte Schwedentechnik mit 'nem 6V oder 12V Vespa-Generator zu kombinieren... :p :p
namalsehen...
/ Volker
#49
Geschrieben: 19. April 2002 - 14:34
aber gefällt mir ... so langsam kommen wir der sache doch näher ;)
#50
Geschrieben: 19. April 2002 - 19:42
Ich hab heute das PK LüRa getestet: kein Unterschied und maximal 1 Grad Versellung, wenn überhaupt!
Fleißig, Leute, fleißig! Weiter so! :)
Gruß,
Max
#51
Geschrieben: 20. April 2002 - 19:37
#52
Geschrieben: 20. April 2002 - 23:38
Elektrpmagnetisch fallen mir auch keine Gründe ein, warum zuerst n und dann S-Pol oder umgekehrt die Schaltung beeinflussen sollte, da in der E-zentrale ein Gleichrichter sitzt (zumindest in der Orig.Ducati). Im anderen Fall (kein Gleichrichter) würde das Signal halt beim nächsten auf (oder ab) der Sinuswelle angesteuert, was doch recht egal sein dürfte, oder? Vielleicht kann uns der Meister aus dem hohen Norden (also ich befrage immer das Orakel in Australien!) aufklären, wie er zu dieser Schlußfolgerung kommt!?
#53
Geschrieben: 21. April 2002 - 00:26
also heut hab ich mal noch ein anderes LüRa probiert, was aber auch keinen Erfolg gebracht hat, also jetzt insgesamt 3 verschiedene LüRa, womit ich glaube, dieses als Ursprung des Übels ausschliessen zu können, weil es doch ziemlich selten sein dürfte, dass 3 davon den gleichen Fehler aufweisen. Des weiteren wie gesagt, demnächst noch eine oder zwei andere Grundplatten ausprobieren und hoffen, dass es dann funktioniert. Eine Frage hab ich aber noch dazu: Wie siehts mit der Zündspule aus? Ist es möglich, dass die irgendwie Einfluss nimmt? Normalerweise nach meiner Denkweise nicht, da ich aber nicht der grosse Elektrofreak bin meine Frage dazu.
Gruss Schmidi
#54
Geschrieben: 21. April 2002 - 01:23
Der Guru aus'm Norden meint folgendes:
Die Info mit Nord als erstes und Süd als zweites habe ich von einem Mitarbeiter von S.E.M. bekommen und die bauen halt Kettensägenzündungen. Wenns für die wichtig ist, heisst das richtigerweise noch lange nicht, dass es für unsere Zündungen auch wichtig ist. ...Aber wer weiss? Ich wollt's ja nur mal gesagt haben, - vielleicht hilft's ja...
Als ich mal bei PVL unter deren Jobanzeigen geschaut hatte, da suchten die einen E-Techniker, der Ahnung von PICs, 68HC11 Prozessoren und Assembler hatte. Demnach wird da in wenigstens einigen dieser Zündungen einiges an Signalverarbeitung ablaufen..., vielleicht ist diese Aussage von Herrn Leif Gustavsson garnicht soooo abwegig gewesen,- wer weiss...
Auf jeden Fall zählen solche Prozessoren in diesen Schaltungen immer ganz fleissig Takte, die zwischen irgendwelchen Eingangssignalen verstreichen und vergleichen den Wert dann mit einem anderen Wert aus einer Tabelle. Diese Tabelle stellt damit das Kennfeld dar, was bei uns ja eher nur eine einzelne Kurve ist.
Wenn mir noch was anderes oder besseres zur Lösung des Problems einfällt, sach ich bescheid,...
Gruss,
Volker
#55
Geschrieben: 21. April 2002 - 10:47
Welche ist die Geberspule und wie kann
ich messen wie der Gebermagnet gepolt ist?
Oder sollte ich einfach die Kontakte vertauschen?
Gruß,
Max
#56
Geschrieben: 21. April 2002 - 11:06
Ich fahr Lussoplatte mit Pk-1800g-Lüfter....
4° Grundversatz sind da...Verstellung im Stand auch nur max. 3°...
Vom Fahrgefühl her sind es aber irgendwie mehr...aber das kann auch Einbildung sein...
was ich nicht verstehe: Wieso kann die vCDI nicht verstellen, wenn sie zünden kann...
dass sie zündet, bedeutet doch, dass sie ein Signal erhält...und das müsste die CDI dann auch zählen können (-> Drehzahlinfo -> elektronische Verzögerung -> Verstellung)...
Meiner Meinung nach ist das ein Produktionsfehler....
#57
Geschrieben: 21. April 2002 - 11:23
Wenn das bei der PX wie bei dem runner 180 ausschaut, dann gehen ja die zwei Geberpulenkabel gleich links in die ersten beiden Kontakte der vCDI rein. Die könnte man ja mal vertauschen und sehen, was passiert.
Guck Dir das aber erst mal auf dem Schaltplan für Deinen Hobel an, um sicher zu gehen, welche Kabel es da sind.
...ach ja, übrigens... ich übernehme keine Haftung falls was schief geht...
Gruss,
Volker
#58
Geschrieben: 21. April 2002 - 11:36
Da bin ich jetzt skeptisch. Ich hab zuerst gedacht
du meinst, daß man 2 der angelöteten Kabel einer
Spule vertauscht. Ob das funktioniert? Ich weiß
nicht. ???
@Andre: Klingt logisch, aber ich glaube es ist ja schon
probiert worden die vCDI von einem Roller bei dem sie
funktioniert hat auf einen zu bauen bei dem sie nicht
funktioniert hat, mit unverändertem Ergebnis.
Gruß,
Max
#59
Geschrieben: 21. April 2002 - 12:08
Sowohl Pickup also die Geberspule hängt mit einem Ende auf Masse also muß man zum lötkolben greifen und die Polung an der Spule ändern.
Es ist durchaus möglich das die elektronik auf eine positive Flanke triggert also sie errechent den Zündzeitpunkt wenn die Spannung am Pickup vonniedrig auf hoch geht und wenn das verkehrt herum gepolt ist kommt dieser impuls zum falschen Zeitpunkt oder irgendwas stimmt mit der polarität der Versorgungsspule nicht obwohl ich mir das eher nicht vorstellen kann weil es wohl wahrscheinlicher ist das intern die Wechselspannung eh gleichgerichtet und gegöätet wird um ne saubere Versorgung der Elektronik zu erreichen
Sebastian
#60
Geschrieben: 22. April 2002 - 05:33
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