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Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf

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Bearbeitet von freibier

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Geschrieben

  

vor 7 Stunden schrieb pehaa:

Ja, liest sich alles sehr lustig. Stimmt aber nicht.

In Aufstelldächern sind aus genau dem Grund Stahlfäden eingearbeitet und über das Scharniergestänge mit der Karosserie verbunden. Damit man bei den oberen Schlafplätzen eben genauso von einem Faradayschen Käfig geschützt ist.

 

 

Hast du da genauere Infos zu? Im Rahmen einer Schülerfrage zu genau dem Thema habe ich mich letztes Jahr ausführlich damit beschäftigt und recherchiert. Mein originaler 81er T3 Westfalia mit Aufstelldach hat nur einen Baumwollzeltstoff, der Sunlight Camper von einem Kollegen hat ebenfalls nur Stoff (modernes Funktionszeugs, was ganz anderes als beim T3 klar, aber keine wie auch immer geartete Metalleinlage, um die Funktion eines faradyschen Käfigs zu erreichen), originale T6 Califonia und alle mir bekannten Nachrüstdächer ebenfalls... Auf Anfrage bei den Hersteller kam jeweils die Antwort, dass es keinen Schutz im Sinne eines faradayschen Käfigs in den Zeltstoffen gibt, lediglich die originalen T6 Aufstelldächer haben im geschlossenen Zustand nahezu die gleiche Schutzfunktion wie ein "normales" Dach, da die Dachschale aus Aluminium gefertigt ist.

 

 

 

vor 6 Stunden schrieb pehaa:

Am KIT Hochschule Karlsruhe Institut für Hochspannungstechnik gibt es eine interessante Vorlesung: Experimentalphysik.

 

Die ist nur Show und Spaß.

In der 20 m hohen Halle für hochspannungsversuche werden Kondensatoren aufgeladen bis auf 300 KV..

Der Zuschauerraum ist abgedunkelt es ertönt theatralische klassische Musik. ( also sprach Zarathustra, etc..)

Dann hört man im rabenschwarzen Dunkeln einen VW Bus starten ein alter T3 Boxer.

Er fährt langsam in die Mitte der Halle und plötzlich .... ein gigantischer Blitz von der Hallendecke ... fließt mit vielen Einzelästen über den ganzen gelben VW Bus in den Boden.

Der Donnerhall ist enorm alle Studenten und Zuschauer hatten auch MickyMäuse auf.

Das Licht geht an und der Prof steigt aus dem VW Bus und die Vorlesung kann beginnen.

Diese Vorlesung gibt es seit über 30 Jahren jährlich und inzwischen kommt man nur noch mit Eintrittskarten oder Beziehungen rein.

Der VW Bus hat inzwischen kein Lack mehr auf dem Dach aber er fährt immer noch. Und der Prof erzählt, dass dieses Experiment deswegen mit dem alten T3 gemacht wird, weil er als einzigstes Auto hinterher immer noch fährt. Bei neueren Autos würde es die komplette Elektronik zerlegen.

 

Noch mal die gleiche Frage vor dem selben Hintergrund: Hast du da Infos zu? Eine Suche im Netz hat mir nicht weitergeholfen. Während der Fahrt ist die Geschichte klar, da das Aufstelldach geschlossen ist und der Fahrer unter dem originalen Blechdachteil des Fahrerhauses sitzt. Im geöffneten Zustand unter der T3 GFK Haube mit dem Metallaufstellgestänge im Inneren des Dachs schätze ich die Nummer allerdings ganz anders ein...

 

 

 

Gruß, Ralf

Bearbeitet von freibier

Geschrieben

Mein Wissen bezieht sich tatsächlich auf den VW T4.

Die dortigen am meisten verwendeten Aufstelldächer von Westfalia oder Reimo haben Stahlfäden in den Kunststoff des Aufstelldachs eingewoben.

Der Zeltbalg ist natürlich aus einem Baumwollgewebe oder einem Baumwollmischgewebe und hat keinerlei Eigenschaften die helfen.

Allerdings fließt Strom immer den Weg des geringsten Widerstandes.

Daher die verbreitete Annahme dass ein Blitz nicht seitlich durchschlägt.

Im t4forum hatte ich mal Bilder von einem durchgesägten Aufstelldach gesehen. Wenn ich den thread noch finde, verlinke ich ihm später noch hier.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb pehaa:

Allerdings fließt Strom immer den Weg des geringsten Widerstandes.

 

Welcher im Zweifelsfall über das innenliegende Metalgestänge läuft... ;-)

 

Im geschlossenen Zustand mögen die Drähte in der Dachhaut vllt noch helfen, im aufgeklappten Zustand würde ich mich bei Gewitter niemals in einem Camper aufhalten, genauso wenig wie in einem Wohnwagen oder teil-/vollintegrierten Wohnmobil.

Bearbeitet von freibier

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb freibier:

[...]

Im geschlossenen Zustand mögen die Drähte in der Dachhaut vllt noch helfen, im aufgeklappten Zustand würde ich mich bei Gewitter niemals in einem Camper aufhalten, genauso wenig wie in einem Wohnwagen oder teil-/vollintegrierten Wohnmobil.

 

Das beschreibt meinen Ansatz von zuvor. Die Volt und vermutlich Ampere, die ein Blitz mitbringt, spältet riesige Bäume. Habe dabei keine Ahnung über das Maß der beiden Größen. Das es sich um xxtausend Volt Spannung handelt okay, aber über die Stärke weiß ich nichts.

 

Egal: die Metallfädchen im Gewebe sehe ich schlicht pulverisiert mitsamt dem Rest der Konstruktion. Mein Hilfsmittel hier sind mein Überlebenswille und Ahnungsfreiheit in Sachen Strom. Zerstörte Bäume sind dabei ein Bild der Gewalt und Zerstörung, das ich verstehe und dem ich mich beuge. :withstupid:

 

Bearbeitet von Lapflop

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Lapflop:

Egal: die Metallfädchen im Gewebe sehe ich schlicht pulverisiert mitsamt dem Rest der Konstruktion.

Mein Gedanke: der Weg des geringsten Widerstands wird genutzt. Und wenn der Widerstand durch die Summe der Drähte (sollte es diese tatsächlich geben) geringer ist als die Luft nebenan zu ionisieren, dann werden die Drähte genutzt. Ob die danach noch sichtbar sind steht auf einem anderen Blatt. 

Aber ist es nicht auch so, dass vom Boden aus, also von einem erhabenen Gegenstand als Bodenverlängerung, ein Gegenblitz in Richtung des Hauptblitzes schießt? Heißt also eigentlich schlägt der Blitz gar nicht im Camperdach ein sondern wird einige Meter darüber vom Gegenblitz gefangen und abgeleitet. 

Dennoch möchte ich nicht ansatzweise in der Nähe eines leitenden Karosserieteils sein, wenn da einige tausend Ampere fließen, nicht dass sie das ein oder andere Ampere dazu entscheidet meinen Körper als Abkürzung zu benutzen. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Lapflop:

Die Volt und vermutlich Ampere, die ein Blitz mitbringt, spältet riesige Bäume.

Ein Baum wird durch den Blitz gesprengt weil durch die elektrische Energie das im Stamm enthaltene Wasser schlagartig verdampft und Wasserdampf

ein deutlich höheres Volumen, also Platzbedarf, als flüssiges Wasser hat.

 

Das Volumen von Wasserdampf ist fast 1700 mal höher als das von flüssigem Wasser.

Geschrieben

Wäre man vor dem Blitz bzw. dessen Auswirkungen geschützt, wenn man im Camper mit aufgestelltem Stoffdach ohne Metallfäden in einer Ritterrüstung (komplett aus Metall) liegen würde?

Denn dann wäre doch die Ritterrüstung der Faradaysche Käfig? 

Bearbeitet von Dirk Diggler

Geschrieben

Radio Eriwan würde sagen: jaaaa,  im Prinzip schon, aber... es könnte dem Probanden hinter der Rüstung zu warm werden. :whistling:

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb pehaa:

Radio Eriwan würde sagen: jaaaa,  im Prinzip schon, aber... es könnte dem Probanden hinter der Rüstung zu warm werden. :whistling:

Korrektur hier: " dem Gargut".

Geschrieben

Wie heiß wird denn ein normales Auto, wenn da ein Blitz einschlägt?

Geschrieben

Ich würde sagen die Oberfläche an der Einschlagstelle und den weiteren Kontaktstellen wird für einen Bruchteil einer Sekung ein paar 1000 K heiß, sodass alle Arten von Beschichtungen verdampfen. Aufgrund der sehr geringen Zeit des Ladungsausgleich wird aber kaum thermische Energie auf das Auto als solches übertragen werden.

Lange Rede kurzer Sinn: Mit handelsüblichen Messgeräten wird keine Temperaturänderung über das gesamte Auto messbar sein.

Geschrieben

Vielen Dank. :cheers:

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb freibier:

Ich würde sagen die Oberfläche an der Einschlagstelle und den weiteren Kontaktstellen wird für einen Bruchteil einer Sekung ein paar 1000 K heiß, sodass alle Arten von Beschichtungen verdampfen. Aufgrund der sehr geringen Zeit des Ladungsausgleich wird aber kaum thermische Energie auf das Auto als solches übertragen werden.

Lange Rede kurzer Sinn: Mit handelsüblichen Messgeräten wird keine Temperaturänderung über das gesamte Auto messbar sein.

Dann würde analog dazu doch auch bei der Ritterrüstung keine Temperaturänderung mit handelsüblichen Messgeräten messbar sein?

 

Demzufolge wäre es dann doch recht gemütlich für den Ritter in der Ritterrüstung? Höchstens ein Federschmuck auf dem Helm könnte etwas schwärzlich und verschrumpelt geworden sein?

Bearbeitet von Dirk Diggler

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Dirk Diggler:

Dann würde analog dazu doch auch bei der Ritterrüstung keine Temperaturänderung mit handelsüblichen Messgeräten messbar sein?

 

Demzufolge wäre es dann doch recht gemütlich für den Ritter in der Ritterrüstung?

 

Da sist korrekt. Die Ritterrüstung inkl. geerdeter Metallfußsohle würde einen perfekten Faradayschen Käfig darstellen, solange du nicht schreckhaft bist und bereits hörgeschädigt bist, würde ich mir bei der Ritterschlacht im Gewitter wenig sorgen machen. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb freibier:

 

Da sist korrekt. Die Ritterrüstung inkl. geerdeter Metallfußsohle würde einen perfekten Faradayschen Käfig darstellen, solange du nicht schreckhaft bist und bereits hörgeschädigt bist, würde ich mir bei der Ritterschlacht im Gewitter wenig sorgen machen. 

 

Sitzen Herr aber auf Ferd, gibt's zum Abend Salami satt.

Geschrieben

Gewicht
 

Ich bin 1,75 m groß und wiege ca. 68 kg.

Ich habe auch schon mal 72 kg gewogen, da fühlte ich mich wie kurz vor dem Platzen. Da fühlte ich mich auch echt dick und vor allem der Bauch hat oft gespannt.
 

 

Wenn ich jetzt Menschen sehe, die (so schätze ich) 150 kg wiegen, dann frage ich mich, wie das geht. 

Prinzipiell ist es mir schon klar: Große Zufuhr von Kalorien und wenig Energieverbrauch.

 

Aber 150 kg ist jetzt nicht völlig absurd viel, aber es ist trotzdem doppelt so viel, wie ich jetzt wiege. 
Könnte ich es auch schaffen, mal so ein hohes Gewicht zu erreichen?

Oder kotze ich davor?
Oder reißt meine Haut am Bauch ein?
Gibt es eventuell eine individuelle, natürliche Grenze bezüglich des maximal möglichen Gewichts?

Kann jeder so dick werden, wie er will?

 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Beo:

Gewicht
 

Ich bin 1,75 m groß und wiege ca. 68 kg.

Ich habe auch schon mal 72 kg gewogen, da fühlte ich mich wie kurz vor dem Platzen. Da fühlte ich mich auch echt dick und vor allem der Bauch hat oft gespannt.
 

 

Wenn ich jetzt Menschen sehe, die (so schätze ich) 150 kg wiegen, dann frage ich mich, wie das geht. 

Prinzipiell ist es mir schon klar: Große Zufuhr von Kalorien und wenig Energieverbrauch.

 

Aber 150 kg ist jetzt nicht völlig absurd viel, aber es ist trotzdem doppelt so viel, wie ich jetzt wiege. 
Könnte ich es auch schaffen, mal so ein hohes Gewicht zu erreichen?

Oder kotze ich davor?
Oder reißt meine Haut am Bauch ein?
Gibt es eventuell eine individuelle, natürliche Grenze bezüglich des maximal möglichen Gewichts?

Kann jeder so dick werden, wie er will?

 

Ich empfehle hierzu die Doku aus 2004 „Super Size me“ mit anschließendem Selbstversuch. 

Geschrieben

Hm… 🤔

 

 

(Ich kenne den Film.)

Geschrieben

Ich vermute mal, das ist ne Mischung aus beidem, als einerseits Veranlagung, anderseits Ernährung. Wenn gut die Hälfte aller Deutschen, aber knapp drei Viertel aller US-Amerikaner übergewichtig sind, dann liegt das sicher an Lebensstil und Ernährung. Die meisten Amis haben ja europäische Wurzeln, also ähnliches Genmaterial wie wir. 

Aber körperlichen Vorraussetzungen spielen da auch mit rein. Manche Leute nehmen halt recht schnell zu, andere nicht. 

Geschrieben

Es hängt natürlich auch von der Statur und dem Anteil an Muskeln ab. Nicht alles an Körpermasse spielt sich am Bauch ab. 

Mancher hat, vielleicht aufgrund von viel Sport in der Jugend, einen deutlich breiteren Oberkörper als ein anderer. Ich meine nicht Bodybuilder, die nur auf maximal gehen. 

Ein Freund von mir ist genauso groß wie ich, 180 cm, der hat noch nie Sport gemacht außer hobbymäßig Radfahren. Ein absoluter Lauch, nicht despektierlich gemeint. Der wiegt schlanke 20 kg weniger als ich. Und ich bin mit meinen 87 kg auch nicht übergewichtig. Aber alleine mein Unterarm hat wahrscheinlich den doppelten Umfang wie seiner. Er ist einfach unglaublich drahtig. 

Es gibt Bodybuilder mit sehr niedrigem Körperfettanteil, die sind bei 120 kg. 

Es gibt sehr kleine Menschen, die sind mit 70 kg absolut übergewichtig weil viel zu viel Fett im Körper. 

Die Frage des Platzens ist wahrscheinlich nicht ernst gemeint. 

Deine Haut am Bauch wird genauso reißen wie die einer Schwangeren mit einem 4 kg+ Fötus im 10. Monat. 

Ja, jeder kann so dick werden wie er will, bis eben die Organe es nicht mehr schaffen den Körper am Leben zu erhalten. 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb PK-HD:

… 

Ja, jeder kann so dick werden wie er will, bis eben die Organe es nicht mehr schaffen den Körper am Leben zu erhalten. 


Was ist denn dann der final limitierende Faktor?

 
Wenn mein Plan ist, den Weltrekord von Manuel Uribe zu brechen, sterbe ich davor oder werde ich eine für mich nicht überwindbare Plateauphase erreichen und den Rekord nicht überbieten?
Und lebe ich dann die nächsten 20 Jahre überfettet auf diese Plateauphase? 

Daher halte ich die Aussage „Jeder kann so dick werden, wie er will.“ nicht für allgemeingültig. 

 

 

[Selbstanzeige_ON]
Ich habe zum Film „Supersize me“ gegoogelt, und die Meinungen bezüglich der enormen Gewichtszunahme sind - laut Wikipedia - auch eher kritisch. 
Es scheint also nicht „alles möglich“ zu sein…

[Selbstanzeige_OFF]


 

@Dirk Diggler

Halb- oder Vollpension? 
Also, in Bezug auf die Neunschwänzige…

 

Bearbeitet von Beo

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb PK-HD:

 

Ja, jeder kann so dick werden wie er will, bis eben die Organe es nicht mehr schaffen den Körper am Leben zu erhalten. 

 

Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Irgendwie hat ja jeder diesen einen Kumpel, der eine Hantel nur scharf angucken muss, und direkt die perfekte Beachboy-Figur hat. Und genauso gibt's Leute, die schneller Speck ansetzen, als andere. Ich bin auch 1,80, und wiege 90 Kilo. Damit das so bleibt, muss ich allerdings ziemlich kämpfen. Wenn ich einfach esse, worauf ich grad Bock habe, bin ich im Nu bei 100Kg+. Und würde ich täglich Croissants frühstücken, zu McDonald's gehen, Energie-Drinks trinken und jeden Abend mein XXL-Schnitzel mit nem Liter Bier herunter spülen, würde ich nach ein bis zwei Jahren vermutlich an der 3-Zentner-Marke kratzen :crybaby: 

Andere essen Chips, Weingummi, Fettkram und bleiben schlank. Ich schätze mal, zur einen Hälfte ist das Gewicht dem Lebensstil, zur anderen den Genen geschuldet. 

 

vor 4 Minuten schrieb Beo:


...oder werde ich eine für mich nicht überwindbare Plateauphase erreichen und den Rekord nicht überbieten?
Und lebe ich dann die nächsten 20 Jahre überfettet auf diese Plateauphase? 
 

 

 

 

Ja, ich denke, darauf dürfte es hinauslaufen. 

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb kuchenfreund:

Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Irgendwie hat ja jeder diesen einen Kumpel, der eine Hantel nur scharf angucken muss, und direkt die perfekte Beachboy-Figur hat. Und genauso gibt's Leute, die schneller Speck ansetzen, als andere. Ich bin auch 1,80, und wiege 90 Kilo. Damit das so bleibt, muss ich allerdings ziemlich kämpfen. Wenn ich einfach esse, worauf ich grad Bock habe, bin ich im Nu bei 100Kg+. Und würde ich täglich Croissants frühstücken, zu McDonald's gehen, Energie-Drinks trinken und jeden Abend mein XXL-Schnitzel mit nem Liter Bier herunter spülen, würde ich nach ein bis zwei Jahren vermutlich an der 3-Zentner-Marke kratzen :crybaby: 

Andere essen Chips, Weingummi, Fettkram und bleiben schlank. Ich schätze mal, zur einen Hälfte ist das Gewicht dem Lebensstil, zur anderen den Genen geschuldet. 

Nichts anderes schrub ich. Siehe mein Vergleich mit dem Lauchkumpel. Vielleicht kam es nicht so rüber, aber ich wollte auf die körperliche Veranlagung raus. 

Mein Dad hat, ohne außerhalb der vielen Bewegung durch gärtnerische Tätigkeiten etwas zu tun, auch eher die athletische Figur. 

Wobei ich glaube (!), dass das nicht unbedingt nur mit Veranlagung zu tun hat. Eher damit, was man als Kind und Jugendlicher so getrieben hat. 

Wer früh viel Muskulatur aufbaut hat später kein Problem diese zu halten oder wieder aufzubauen. Wer erst mit 30 anfängt abzunehmen und was für seinen Körper zu tun hat es sein Leben lang schwerer. Das ist afaik erwiesen. 

vor 54 Minuten schrieb Beo:

Was ist denn dann der final limitierende Faktor?

 
Wenn mein Plan ist, den Weltrekord von Manuel Uribe zu brechen, sterbe ich davor oder werde ich eine für mich nicht überwindbare Plateauphase erreichen und den Rekord nicht überbieten?
Und lebe ich dann die nächsten 20 Jahre überfettet auf diese Plateauphase? 

Du hast mich nicht verstanden. 

Jeder Jeck ist anders. Heißt in diesem Fall: Jeder kann so fett werden wie er möchte. Die Konsequenzen sind aber auch bei jedem anders. Ob man bei gleicher Gesundheit das gleiche Gewicht über den gleichen Zeitraum halten kann hängt von so vielen Faktoren ab. 

Aber grundsätzlich kann man so fett werden wie man möchte. Der eine stirbt früher daran, der andere später. 

 

Edit: multiples Organversagen geht übrigens nicht nur durch zu fett sondern auch durch zu mager. Meine Schwiegeroma lebte (vegetierte) letztes Jahr über mehrere Monate  mit nur 28 kg Körpergewicht. Zum Glück wurde sie letzten Endes erlöst. 

Bearbeitet von PK-HD

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Dirk Diggler:

Vollpension


Fuck! 😖

Geschrieben
Am 5.9.2025 um 13:02 schrieb Beo:


Gibt es eventuell eine individuelle, natürliche Grenze bezüglich des maximal möglichen Gewichts?


Das scheint das Ergebnis zu sein. 

Geschrieben

Rotlicht

 

Warum ist alles in Verbindung mit Prostitution das sogenannte „Rotlicht“-Milieu?

 

Geschrieben

Weil Bordelle früher meist rot beleuchtet waren. Rot bringt man mit Leidenschaft und Erotik in Verbindung, daher hat sich das angeboten. Außerdem sieht man in rotem Licht Hautunreinheiten, Ekzeme, Injektions-Narben usw. nicht so deutlich, die Sexarbeiterinnen sehen jünger und gesünder aus. 

Geschrieben

Gin

 

Die Flasche stand eine Weile:
 

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Was ist der „Wattebausch“ auf dem Boden der Flasche:

 

IMG_1543.thumb.jpeg.b1f42ff80a24136ebecafe4e9d8dd3b3.jpeg

 

 Irgendeine Ablagerung, ist schon klar. 
Aber wie finden sich die abgelagerten Schwebstoffe, um eine Kugel zu bilden?

 

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