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Smallframekupplung/PrimärKorb.....
#21
Geschrieben: 14. Februar 2004 - 02:19
Mal ne blöde Frage,.. bei welcher Belastung/Fahrmanöver ist den die Primär aufgegangen..? Bei 50km/h vom 3ten in den 2ten...?
#22
Geschrieben: 14. Februar 2004 - 09:31
Greetz,
Armin
#23
Geschrieben: 14. Februar 2004 - 10:14
aber zurück: wozu werden diese federn überhaupt benötigt?
mein letzter selbst getunter polini 133 motor ist 1993-1995 auch ohne diese "federkörbe" sehr gut gefahren. sogar mit der polini-alu kupplung (von der ich hier schon so viel schlechtes gelesen habe), und das ohne ausfälle.
welcher ruck wird überhaupt gedämpft, denn es heisst doch ruckdämpfer? der "einkuppelruck"?
[Anmerkung: wie dämpft eine feder? also doch nicht, dann soll hier etwas abgefedert werden. aha. und diese popelige feder sollte dann bestimmt innerhalb der feder-kennlinie arbeiten? und nicht auf block komprimiert werden. dann sollte sie schon mächtig stark sein.]
oli
P.S.: wozu lässt man dann die kupplung schleifen beim anfahren? vielleicht minimiert sich der abrieb der kuluscheiben ein wenig, aber schleifen müssen immer noch alle, mit oder ohne ruckfeder.
#24
Geschrieben: 14. Februar 2004 - 12:31
Bearbeitet von Klingelkasper, 12. März 2005 - 15:26,
#25
Geschrieben: 14. Februar 2004 - 20:13
Greetz,
Armin
#26
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 01:12
trotzdem halte ich die ganze diskussion über eine mögliche modifikation des ruckdämpfers für obsolet. ich fahre in meinen smallframe- motoren seit gut 12 jahren ungefederte (teilw. verschweisste) sekundäre und habe bis jetzt keine negativen folgeerscheinungen darauf zurückführen können. mag sein, dass bei hoher laufleistung materialschwächen auftreten können, nur länger als ~15.000 km bleibt doch ein motor selten ungeöffnet (ausser einem originalen et3 motor vielleicht) und wie gesagt- innerhalb dieser intervalle gab´s nie besondere vorkommnisse.
mfg, christian
#27
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 01:29
#28
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 02:08
Auf jeden Fall fähren die wenigsten ein 3kg Polrad und ich denke, das ist schon nicht wirklich gut fürs Getriebe.. Laut meiner Erfahrung sind selbst mit Rückdämpfer nach 8000km deutliche Verschleißspuren in den Zahnradflanken..
Und nach Zahnverlust sprengst den Motor auch.. hat es zumindest bei mir
Aber nochmal zum Lambrettaruckdämpfer.. Wär es theoretisch nicht besser gleich das Primärzahnrad ruckzudämpfen..., weil eigentlich das Primär bzw. das Sekundärzahnrad nix davon haben..
Gibst da nicht Lambrettamodelle die zwei Ruckdämpfer haben,...?
Stefan
#29
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 07:49
Naja...bleiben wir mal auf dem Teppich !
Mit dem Schwung kannste knicken....die die wirklich was an Leistung haben wollen auch nicht auf Ihr HP4 verzichten. Und dass es sonst keine Auswirkungen hat auf den Ruckdämpfer zu verzichten kann Ich nicht glauben.....nicht bei 15 oder mehr PS.......
Greetz,
Armin
#30
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 08:05
Klingelkasper schrieb am 14 Feb 2004, 11:31:
Ohne geht´s nicht lange gut, und je mehr Leistung da ist, umso schneller kracht´s!
Wehr reinen Rennsport betreibt und nach jedem Rennen die KuWe wechselt und regelmäßig das Getriebe wechselt bzw. kontrolliert, der kann natürlch auch ohne Ruckdämpfer fahren.
bis jetzt hat die polini primär prima gehalten...
hatte ich bis jetzt glück??
motor zu wenig leistung/drehmoment ?
was ich natürlich sehr vermeide ist das wheely fahren u. burn out geschichten!!
gruß
Tom
#31
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 09:14
Armin
#32
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 10:56
darüber, wann ein motor beginnt ernsthaft zu werden liesse sich freilich trefflich streiten... um aber deine frage zu beantworten, gleich vorweg: mit extrem potenten layouts (zirri-, fabrizi-, rotax-, cagivazylinder o.ä.) hab´ ich leider keinerlei erfahrung. die meisten strassen- motoren, die ich gebaut habe basieren im wesentlichen auf modifizierten polini 130ern mit malossi membran und abgedrehter linker kurbelwange, schwungscheiben von 50 s original bis hp 4, übersetzung je nach auspuff. wir sprechen hier also nicht von monster- motoren, aber doch von ernstzunehmender ;) leistung im bereich von geschätzten 12- 15 ps. über die paar malossi motoren, die ich gebaut habe kann ich leider nicht viel sagen, da sie entweder nur im rennbetrieb gelaufen sind, oder aber aus anderen gründen einen frühen tod fanden... aber auch hier gab´s keine probleme, die ursächlich mit dem fehlenden ruckdämpfer in zusammenhang standen.
im übrigen war für mich der eigentliche grund, starren sekundärzahnrädern gegenüber gefederten den vorzug zu geben, die bequemere montage der kat- kupplung.
so long, christian
#33
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 10:57
Der Tom meinte wohl, dass er mit der Polini-Primär (die ja bekanntermassen sowas wie Ruckdämpfer nicht besitzt) bisher keine Materialschwäche/Verschleiss an dadurch evtl. stärker belasteten Bauteilen im Motor feststellen konnte und das trotz längerer Benutzung und exessivem Hang zum Fahren in der Vertikalen bzw. hohem Gummiverschleiss am Hinterrad
Bei eurem 2. Motor müsste es ja eigentlich der niedrigen km-Leistung nach ein Produktionsfehler an der Primär gewesen sein, der so wahrscheinlich nicht bei allen Nachbau-Primärs vorhanden ist.
Ich erinnere nur mal an mein nach 20km buchstäblich entzahntes Nachbau-Getriebe:

Scheint auch eher ein Einzelfall (sprich Produktionsfehler) zu sein, da dass ansonsten nicht unbedingt smallframetypisch ist.
Dass eine Primär bei entsprechender Leistung früher Verschleiss zeigt, als bei originalen Motoren stell ich damit nicht in Frage. Nur ob man deswegen verstärkt oder eben im Zuge der normalen Kupplungswechsel die Primär kontrolliert und evtl. tauscht oder neu vernietet (und somit als Verschleissteil betrachtet), ist dann wohl eher eine Sache der persönlichen Motivation
Mal was anderes, wie erklärst Du Dir eigentlich, dass die Motoren auf Grund des Primärdefekts so spektakulär reissen? :haeh:
#34
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 11:10
Is easy: Die Feder(n) verlassen den Korb, die Schwerkraft sagt--->unten. Da fallen die vor die Hauptwelle und werden von den Zahnrädern zwischen Welle/Zahnrädern und Gehäuse gezogen. Naja....und das Alu gibt denn irgendwann nach.....
Greetz,
Armin
#35
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 11:22
Bearbeitet von salih, 17. Februar 2004 - 11:22,
#36
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 13:18
Vielleicht könnte man diesen Wirkungsbereich mit anderen Federn auch sinnvoll verlängern oder aufteilen, 2/3 acceleration 1/3 deceleration oder so. Ideen/Anregungen dazu?
Progressive Federn allein würden wohl auch schon dazu beitragen ein "auf Block gehen" (bei zB Gangsprung) und dem dann meist folgenden Zahnausfall weitestgehend auszuschließen. Aber um zu beurteilen ob das sinnvoll ist müsste man wohl erst herausfinden in welchem Bereich die Federn arbeiten. Ich bin mir aber sicher dass die Federn bei einem Gangsprung bei maximalem Derhmoment eines ganz ordentlichen Motos bis zum Anschlag komprimiert werden. Auch darf die ganze Chose am Ende nicht zu hart sein weil sonst die Ruckdämpfung den Rest vom Getriebe nicht mehr ausreichend schützen kann.
die letzte RMS Primär (2,56 geradeverzahnt) bin ich 10 000km in meinem Motor gefahren, die hat mit dem Gehäuse zusammen 2 Highspeedklemmer, einen Zahnausfall mit daraus resultierenden mehreren Totalblockaden des Getriebes (man muss ja noch heimkommen) und wohl alle sonstigen Schindluder die man damit noch so treiben kann mitgemacht. Nach den 10 000km war eine Niete ein wenig locker, das war alles. Und ich würde mal wagen zu behaupten ausgewachsene 3-Gang-Zähnchen sind was übler als Primärfedern.
Das Gehäuse hat des Weiteren auch einige Zeit mit verbogener Hauptwelle überstanden (nicht die vom Getriebeblockierer). Die hatte 3mm Schlag zur Seite. Mir sind schier die Augen rausgefallen als ich das gesehen hab! :plemplem:
Also über Smallframe Primärs und Gehäuse kann ich mich wirklich nicht beklagen, ausser vielleicht dass die Gehäuse immer dann vom Tisch fallen wenn man 3 Meter davon entfernt steht, gerade alles bis aufs Polrad zusammengebaut hat nachdem man es monatelang umgebaut hat, und noch extra drauf geachtet hat dass das Gehäuse sicher auf dem Tisch steht und wenn, dann in die andere Richtung, zur Wand hin kullert. Naja, wenigstens hats ne Macke in den Steinboden geschlagen bevor die Schwinge abgebrochen ist. R.I.P.
Ohne Ruckdämpfer finde ich pers eher nich so geil. Entweder man hat Glück, oder/und ständig rutschende Kupplung durch breitgeschlagene Belagnasen oder halt Pech und alles geht hoch.
Achja, desto länger die Primär desto schonender für Primär, Getriebe und Kupplung, weiss nich ob das schon alle wussten.
#37
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 17:29
das was du da listest sind nach meinem dafürhalten ernsthafte motoren, wollte nur ausschließen das du von 50er standard oder ähnlichem redest. finde ich abgefahren dass das funktioniert, respekt auch für den mumm das anzutesten.
@gerhard:
jetzt wo du's sagst isses mir schon klar das eine lange primär das im antriebsstrang dahinter befindliche entlastet, muß aber zugeben das ich das vorher zumindest bei smallframe gar nicht so recht bedacht hatte. noch ein grund mehr 2,34 zu fahren.
wie dem auch sei, wenn sich aus diesen überlegungen eine lösung im sinne einer anfertigung von verstärkten blechen ergibt: eins bitte für mich! das dann mit der unterlagsscheibenlösung von gerhard kombiniert sollte dann ja für ruhe sorgen. dazu noch eins: gerhard, hast du die scheiben irgendwie fixiert, oder vertraust du darauf das sich die auch bei lastwechseln nicht aus ihrer federgeklemmten position rausarbeiten? wenn letzteres würde ich denken das ich schon ein ungutes gefühl hätte, könnte mir schon vorstellen das bei lastwechseln eventuell bewegung in die angelegenheit kommt.
#38
Geschrieben: 17. Februar 2004 - 23:39
#39
Geschrieben: 19. Februar 2004 - 17:02
ich hab mir dietage mal meine 2,56 primär vorgenommen. die mußte eh neuaufgebaut werden. deswegen hab ich sie mal zerlegt. ich muss schon sagen die federn waren alles andere als suber entgratet. genauso wie der rest der primär. entgraten ist auf jedenfall ein fremdwort von den jungs.
aber jetzt mal was anderes. wie wäre es denn wenn man den unteren ring nicht aus blech macht sonder aus vollmaterial und dann dem entsprechend die taqschen ausfräßt? da ist genug platz, um einen ring aus 6mm unterzubringen. dann ist mehr als genug material. org. ist es 1 mm. bei dem ring währen es dann locker 2- 3 mm. ich hab mal aus lust und laune einen gebaut. ist zwar nur aus normalem st37 aber sieht vom prinzip ganz nett aus.
wie sieht das denn mit dem zusätzlichem gewicht aus? der ring wiegt ca 80- 100gr. das org. nur ein bruchteil. (hab nur nach gefühl gewogen, war ein tafelschokoladen test)
aber noch einmal ne frage zum stahl. wie sieht das den mit der festigkeit bei st37 aus im vergleich zu dem was die jungs als ring genommen haben.
also bis dann
#40
Geschrieben: 19. Februar 2004 - 21:33

Warst nicht der einzige mit der Idee !
ST 37 sollte problemlos gehen. Allerdings würde Ich auch darauf achten (anders wie auf Michaels Skizze) die Kanten alle mit Radius zu gestalten.
Ich hab vorgesehen einen 31CrMoV9 zu verwenden und enn anschliessend zu nitrieren, um die Oberfläche gegen einarbeiten der Federn zu schützen.
Greetz,
Armin
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