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Nur mal schnell ‘ne Smallframe-Technikfrage


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Wollte heute meinen v50 Motor wieder zusammensetzen nachdem ich ihn neu gelagert habe. Soweit verlief alles einwandfrei. Hatte die Gehäusehälften bis auf 10mm zusammen, im Bereich des bolzen bis auf 2-3mm - eben nur fast. Hab dann die ersten schrauben angesetzt und dachte die restlichen mm bekomme ich mit denen voll zusammengezogen. 2 gewindegänge später (war eine schraube im bereich der lima) war auf einmal ein leises, dumpfes "knack" zuhören. Ich dachte zuerst scheisse, irgendwo wird das Gehäuse gebrochen sein. Also wieder alles auseinander. Gehäusehälften begutachtet und konnte keinen riss o.ä. erkennen, weder lima noch kuluseitig. habe jetzt trotzdem ein ungutes gefühl bei der sache das sich doch irgendwo ein haarriss eingeschlichen hat...

jetzt zu meinen fragen:

Gibt's typisch "Rissstellen"?

Wenn es kein Riss ist, woher kann das dumpfe knacken hergekommen sein?

Das lässt mir keine ruhe, ich könnte kotzen...

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Das kann alles Mögliche sein, entweder nichts oder alles. Lässt sich mit der Kristallkugel nur schwer erkennen, die Sicht ist trüb.

 

Um deine Frage zu beantworten: es gibt am Gehäuse keine Sollbruchstellen, falls du sowas meinst. Es kann sein, dass da einfach irgendetwas Metallisches an etwas anderem Metallischem vorbeigeschrammt ist, ohne großen Schaden zu nehmen. Es kann aber auch was (an)gebrochen sein. Wenn du keine offensichtlichen Defekte finden kannst, kannst du halt nur hoffen, nichts kaputt gemacht zu haben.

 

Vor weiteren Operationen am offenen Herzen rate ich zur Lektüre bspw. der Anleitung zum Zusammenbau eines SF Motors, zu finden in Subways Signatur.

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ok danke. wenn die weiter rein muss könnte das vllt das knacken gewesen sein. lies sich problemlos von hand ohne kraft einsetzen. beide teile hatten Raumtemperatur. werd die welle wieder rausnehmen und dann wie du geschrieben hast heiss/ kalt einsetzen.

 

aber vorsicht. dann nicht umdrehen, mir ist sie dabei dann schonmal wieder rausgefallen :-D

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das war nicht der Fall bei mir. Dachte die wird jetzt einfach wieder herausfallen wie bei dir. Brauchte schon ein wenig sanfte gewalt, was mich verwundert hat. vielleicht hat die KW sich beim Einbau verkantet, was beim zusammenbau das knacken war.

oft muss man ein stück am kickstarter und / oder nebenwelle drehen um den letzten cm zu überwinden, evt. hat da eines der ritzel geknackt...

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vielen dank euch allen für die schnellen und hilfreichen Antwort :)!!!

hätte da aber noch eine frage:

meine nebenwelle plumpst ohne Widerstand in das neue lager.

woran liegt das, bzw ist das so normal?

 

nein eigentlich nicht. dann hat entweder deine welle leichtes untermass, oder das lager leichtes übermass.

ich probiere dann ein anderes lager, ist es da gleich, kleb ich es ein. mit loctite 2701.

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ok gut wird gemacht. hab noch eine frage bezüglich der feder für die schaltklaue:

ist es wirklich ratsam gleich eine verstärkte feder einzusetzen oder reicht eine normale neue völlig aus?

(motor bleibt fast komplett serie, das einzigste was gemacht wird ist ein dr75/16.16 vergaser/banane)

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ok gut wird gemacht. hab noch eine frage bezüglich der feder für die schaltklaue:

ist es wirklich ratsam gleich eine verstärkte feder einzusetzen oder reicht eine normale neue völlig aus?

(motor bleibt fast komplett serie, das einzigste was gemacht wird ist ein dr75/16.16 vergaser/banane)

 

da reicht locker die originale.

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    • Heute mal einen kleinen Testlauf gemacht:     Vorweg, dies war kein hochwissenschaftlicher Test. Die Bohrmaschine erreicht den Messwerten nach nicht die Drehzahl des Leerlaufes. Dennoch habe ich alle Lichtmaschinen mit der gleichen Drehzahl getestet und kann somit zumindest einen Vergleich auf Grundlage der gleichen Testbedingungen erstellen.   Die "China-Zündung" erreicht folgende Werte (immer gegen SCHWARZ "Hauptmasse" gemessen: SW zu Gelb 7V        mit Erregerspule zusammen 6,6 V SW zu Weiß 8,5V    mit Erregerspule zusammen 8,3 V SW zu Erregerspule 104 V   LML mit Erregerspule: SW zu Blau Weiß 10,2 V   mit Erregerspule 9,8 V SW zu Grün          11,7 V   mit Erregerspule 11,5 V SW zu Erregerspule 93 V   LML Original Zündung: SW zu Blau Weiß 9,2 V  SW zu Grün         11,3 V    Obwohl ich im Bereich "Strom" nur über gefährliches Halbwissen verfüge, kenne ich natürlich den Zusammenhang zwischen Volt und Ampere. Die Stromstärke der einzelen Spulen hätte mich auch interessiert, allerdings komme ich durch den Wechselstrom auf keine glaubwürdigen Messwerte. Vermutlich mache ich bei der Messmethode einen Fehler.   Zusammenfassend kann man sagen, sobald ich bei den Zündungen, die eine Erregerspule haben, diese mit den anderen Spulen verbinde, habe ich insgesamt eine geringere Ausgangsleistung. Es bringt also nichts, die Erregerspule so zu verbinden.   Somit tauchen neue Fragen auf:   Wenn ich die Erregerspule nicht anschließe und der erzeugte Strom nicht verbraucht wird, raucht die dann mit der Zeit ab?   Sollte ich die zwei Kabel der Erregerspule mit Plus Zündspule und Masse Zündspule verbinden, würde nun statt 12 V Gleichspannung von der Batterie plötzlich z.B. 95V Wechselspannung anliegen. Was macht das mit der Zündspule?   Klar, die Zündspule ist ja dafür gebaut, von einer niedrigen Volt Zahl ausgehend auf 5000V oder mehr hochzutransformieren. Bin unsicher, ob ich eine Zündspule opfern soll für einen Testlauf. Über kurz oder lang muss ich eine Lösung finden, weil es ja keine originalen Ersatzteile bei der Zündung mehr gibt...  
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