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OhVBAler

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  1. Vielen, vielen Dank scoot-fish! Damit kann ich jetzt was anfangen. Meine berechnetet Werte kommen teilweise schon ganz gut hin. Jetzt geht es an den ersten Prototypen!
  2. Hi Marcel, ja wenn es nicht gerade ne Sitzbank einer deutschen GS ist, passt die ja immer auf die VBA. Natürlich gibt es z.B. zwischen der augsburger T4 und der ital. VBA unterschiede, wie Rücklicht, Hupe, längere bzw. kürzere Lenkstange, anderer Kotflügel, Lenkkopf, Tacho usw... aber der Rahmen ist immer gleich. Ich möchte ja die Sitzbank der T4 für meine VBA nachbauen, und benötige nur eine kleine Kontrolle meiner berechneten Daten. Da ich ja den Sitzbankbezug der T4 kaufen werde, müssen die Abmessungen schon stimmen. Kann also keine reinen Schätzwerte nehmen, weil sonst am Ende wohl der gekaufte Sitzbankbezug nicht passen würde... Gerade geht es eben um den "grünen Wert" aus der oberen Grafik, ob dieser etwa 21,1 cm beträgt (ohne der Alu-Sitzbankleiste, also nur der echte Rahmen). Vielleicht kann da bei Gelegenheit mal ein stolzer Besitzer einer echten Denfeld Sitzbank einer Vespa T4 nachmessen, das wäre wunderbar!
  3. Hallo an alle Freunde der Denfeld Sitzbank. Leider habe ich kein passendes, bestehendes Thema gefunden, deshalb hab ich hier ein Neues eröffnet. Natürlich kenne ich die „Augsburger Runde“, aber hier soll es ja nicht um das aufpolstern/restaurieren einer originalen Denfeld Sitzbank gehen, sondern um das Gedankenspiel, eine Reproduktion einer solchen zu erstellen. Warum sollte man so etwas tun? Einfach nur wegen der Freude am Basteln und am ausprobieren. Leider muss ich jetzt die Erwartungen gleich zu Beginn gewaltig nach unten schrauben. Hier im Forum habe ich schon einige Beiträge von wahren Meistern in Sachen Blech gesehen. Da werden Teile mit Lasern geschnitten und die CNC-Drehmaschine erledigt den Rest. Meine Maschinen beschränken sich auf eine Bohrmaschine und einen Dremel, einen Kompressor habe ich auch, aber der wird mir hier wohl nicht viel bringen. Bedeutet, es würde sicher Personen geben, die haben sowohl die fachliche Expertise, als auch die entsprechenden Maschinen/Werkzeuge, um eine täuschend echte Kopie einer „Vespa Denfeld Sitzbank“ zu erstellen. Ich bringe nur den Willen mit, mein Bestes zu geben und es zu versuchen. Und ich habe noch nicht einmal eine Augsburgerin. Dafür eine VBA mit einer T4 Gabel, und somit ist an dem Roller wenigsten ein echtes, augsburger Teil. Warum also nochmal die Aktion hier? Vermutlich bin ich ein Sitzbank-Fetischist. Ich habe z.B. nur eine Vespa PX in meiner Garage, aber 3 verschieden Sitzbänke dafür. Für meine VBA hab ich auch drei verschiedene Sitzbänke, darunter auch eine „Super Gandolf“, nur eine Denfeld bleibt mir bislang verwehrt. Und das, obwohl es ja eigentlich „FAST“ alles NEU zu kaufen gibt: -Gepäckhacken (30€) -Alu-Sitzbankleiste plus passende Schrauben (30€) -Schaumstoff (75€) -Emblem (10€) -Abschlussblech (14€) -Sitzbankbezug in verschiedenen Variationen (120€) -und diverse Kleinteile Nur eben den Rahmen gibt es nicht. Das es aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten totaler Harakiri ist, darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Rechne ich noch die Anschaffungskosten meiner Ausgangsbasis dazu, bin ich bei fast 400 € für eine zusammengeschusterte Sitzbank. Gebraucht ist so eine Sitzbank aber leider total selten zu bekommen. Bislang war ich immer zu langsam. Mein sehr teurer Versuch lautet also, aus einer bestehenden VBB Sitzbank rein Optisch eine Denfeld zu zaubern. Dabei verfolge ich schon einen gehobenen Anspruch. Zumindest auf den ersten Blick aus einiger Entfernung soll das Endprodukt wie eine neu bezogene Denfeld Sitzbank aussehen. Auf den zweiten Blick wäre es OK, wenn man sagen würde…Hmmm, ist das echt eine originale Denfeld Sitzbank? Aber genug dem „Vorwort“. Wie sehen die nackten Fakten aus? Fakt ist, ich habe keine Denfeld Sitzbank zur Verfügung, auch keinen Freund/Bekannten, der eine hat, und möchte aber eine nachbauen. Somit bin ich wohl in der ähnlichen Situation, wie viele professionelle Hersteller von Vespa Nachbauteilen. Weil ich denke mir oft, das Teil passt so schlecht, haben die noch nie ein originales Teil gesehen… Hier meine Ausgangslage (VBB Sitzbank): Ich entschuldige mich, falls ich von jemanden ungefragt Bilder von seiner Denfeld Sitzbank hier zeige. Da ich ja kein eigenes Anschauungsobjekt besitze, musste ich im Internet nach geeigneten Bildern suchen. Hier der Vergleich der beiden Sitzbänke: OK, kleine Ernüchterung. Viele Ähnlichkeiten haben die Sitzbänke nicht, gerade die Form ist doch deutlich unterschiedlich. Hinten ist klar, muss eigentlich alles geändert werden, nur vorne habe ich gehofft, die Konstruktion so übernehmen zu können. Die Denfeld ist ab dem Gepäckhaken Richtung Halteriemen sehr viel bauchiger, die VBB viel schlanker und spitzer. Klar, eine eindeutige Aussagekraft haben die Bilder natürlich nicht, nur ein Vergleich mit echten Sitzbänken würde was bringen. Bilder können ja auch täuschen… Jetzt geht es um die Abmessungen. Da ich keine vorliegen habe, wird erstmal grob geschätzt und gerechnet. Die einzige Abmessung, die ich ableiten kann, ist der Abstand der drei Bohrungen zur Befestigung der Sitzbank. Nachdem ich den Abstand der Bohrungen von meinem VBA-Rahmen abgemessen hatte, konnte ich die anderen Abstände hochrechnen. Es wäre sehr schön, wenn jemand meine groben Daten verifizieren könnte Mir würde z.B. der grüne Wert schon reichen (gemessen ohne die Alu-Sitzbankleiste), die anderen Werte könnte ich dann selber berechnen…
  4. Ich habe nur die Tachowellenhülle gekürzt, somit wird die Tachowelle innen "verlängert". Jetzt kann bei mir die Welle nicht mehr aus der Führung rutschen. Die Tachowelle selbst kann man wohl nicht kürzen, außer man hat die Möglichkeit, die Welle wieder zu einem Vierkant unten zu verpressen.
  5. So Tachowellenhülle wurde um gut 1 cm gekürzt und um das fehlende Messingteilchen ergänzt, jetzt springt sie nicht mehr raus und der Tacho funktioniert. Obwohl ich immer viele Bilder mache, habe ich doch nicht immer alles fotografiert und auch nicht alles notiert. Besser wäre es, wirklich alles zumindest aufzuschreiben, was den Motor betrifft. Bei meinem Motor bin ich mir nicht sicher, welche Übersetzung verbaut ist. Weil irgendwas stimmt einfach nicht. Ab 80/90 km/h dreht sich der Roller schon halb zu Tode. Man kann zwar noch Gas geben, aber es fühlt sich echt nicht gesund an. Unten rum geht er echt sehr gut, nur im vierten Gang dreht er viel zu hoch (Roller vibriert wie blöd und man erwartet jeden Moment den Polini Hitzetod). Ein Bild vom verbautem Kupplungsritzel (Cosa 2 Kupplung bzw. Superstrong) brachte dann die gewünschte Info. Habe ein 21 Kupplungsritzel verbaut. Somit kann die Primär ja nur 67 oder 68 Zähne haben. Insgesamt schon eher eine „kurze“ Übersetzung. Könnte jetzt von BGM ein 23 Ritzel für 67/68 einbauen. Wäre die schnellste Lösung. Allerdings kann ich mich auch nicht mehr erinnern, ob ich die Federn vom Primär verstärkt bzw. überprüft hatte. Zeitgleich hatte ich an meinem PX 200ter Motor geschraubt. Da hab ich sicher die Primär überholt. Aber hier auch? Irgendwie hüpft die alte Dame schon etwas nach vorne, beim einlegen vom ersten Gang… Laut Prüfstand hat die Vespa jetzt etwa 15 PS, somit sollte die Kombi 23 Kupplungsritzel und 65 Primär doch möglich sein. Was meint Ihr? Zur Not könnte man ja noch auf ein 22 Ritzel gehen, falls 23 zu lang sein sollte…
  6. Ja immer ist mal was. Aber sonst wäre es ja auch langweilig. Ich hatte mal ne moderne Vespa GTS mit 250ccm, Viertakter usw...bis auf ne Rückrufaktion von der Benzinpumpe, die ab einer bestimmten Temperatur einfach nicht mehr funktioniert hatte, war nix an dem Teil. Ist immer gefahren. Das war so langweilig, da hab ich sie wieder verkauft... Vespa-Fahrer wollen leiden bzw. schrauben/verbessern... Finde ich zumindest.
  7. Ja, diese Ständerproblematik zieht sich schon länger bei mir durch. Der erste, originale Ständer (8 Zoll) war natürlich bei 10 Zoll zu kurz, daher Gewinde innen reingeschnitten, war aber trotzdem zu krumm und verbogen. Der zweite war ein gebrauchter Ständer für eine T4, bei diesem waren die Anschläge im falschen Winkel angeschweißt, daher wurde der wohl auch verkauft…und mein aktueller Ständer ist von einer VBB (8 Zoll), den ich verlängert habe. Schon ganz schön viel Aktion, nur um seine Vespa abstellen zu können. Also was tun…für 25 euro wieder den Status quo herstellen? Piaggio hatte ja auch irgendwann erkannt, dass dieses 16mm Hauptständerlein und Alugussteile als Befestigung nicht die optimale Lösung darstellen. Einzige Alternative wäre ein Hauptständer mit 2 Loch Befestigung. Aber soll ich da echt zwei weitere Löcher in den Roller bohren?!? OK, sehen wir es mal realistisch, was wäre verkehrt daran, in meine VBA mit LML Motor, GS- Lenkkopf,- Kotflügel, Gs 160-Tank,-Sitzbank, T4 -Gabel, -Blinker, VBB Rücklicht weitere Löcher ins Bodenblech zu bohren…wäre sie dann nicht mehr Original… Überwindung hat es trotzdem gekostet. Habe mich für den BGM Hauptständer mit Soft Stopp (20mm endlich) entschieden. Funktioniert super, komischerweise besser also bei meiner PX, die so ein System ja auch ab Werk verbaut hat. Jetzt liegt der Hauptständer natürlich nicht mehr so schön an, und am Kesselberg muss ich jetzt die ganzen BMW-Fahrer überholen lassen, weil ich mich nicht mehr so reinlegen kann, aber das war es mir wert. Auch bei der Motorseite schleift nix, alles super. Und man kann auch die blöden Gummis gegen diese Alu-Teile ersetzen, die wie ich finde ewig halten. Wie schon angedeutet, bei einer O-Lack VBA im 100%tigen Originalzustand hätte ich es sicher nicht gemacht, aber für mich war es die richtige Entscheidung. Also nächsten, kleinen Zwischenfall hatte ich beim fixieren der Seitenbacke plötzlich den Hebel in der Hand… Wie sich die Mutter hier mit der Zeit losrappeln konnte, verstehe ich nicht ganz. Bin auch der festen Überzeugung, ich hatte da ne selbstsichernde Mutter verbaut. Naja, also wieder Tank raus usw… Meine „Reserveanzeige“ für den Tank (Sip fast flow mit Reserveanzeige) funktioniert auch nicht so, wie gehofft. In meinen Tank gehen etwa 8 Liter. Ziemlich genau bei 4 Litern Restinhalt blinkt meine Anzeige im Rhythmus der Wellenbewegungen des Benzins im Tank, um kurze Zeit später auf Dauerbetrieb zu schalten, und bei ca. 3,5 Litern geht die Anzeige dann aus. Effektiv habe ich also eine „der Tank ist jetzt nur noch halb voll“ Warnlampe. Besser als nix, kann man jetzt sagen. Grundsätzlich schalte ich wegen dem besseren Durchfluss immer auf Reserve, daher wäre eine bessere Funktion der Warnlampe schon praktisch… Nächstes Problem war der Blinkerschalter, welcher immer auf der linken Seite mal nicht funktionieren wollte. Hatte schon die Kontakte mit feinem Schleifpapier bearbeitet, Pol-fett hin usw…alles ohne Erfolg. Daher neuen Blinkerschalter gekauft und montiert, und siehe da, die Sicherung fliegt sofort?!? Nach 5 weiteren, durchgebrannten Sicherungen und mit den Nerven langsam am Ende, war ich schon am Aufgeben. Komischerweise funktionierte der Blinkerschalter frei in der Luft schwebend immer, im eingebauten Zustand fliegt die Sicherung. Verändert hatte ich ja nichts. Nur dann hatte der neue Blinkerschalter auch den gleichen Fehler, wie mein alter Schalter. Also der linke Blinker funktionierte einfach nicht. Kann dann eigentlich nicht am Blinkerschalter liegen, und so war es auch. Meine selbst montierten Steckverbindungen für den linken Blinker hatten sich im Stecker gelöst und somit nur sporadisch den Kontakt zugelassen. Warum beim neuen Blinkerschalter immer die Sicherung fliegt, habe ich nicht weiter verfolgt, einfach wieder den Alten montiert, jetzt geht alles. Und zum Abschluss noch was Positives. Mein Übergang vom Vergaser zur Membrane sieht nach 700 km so aus… Ist also dicht. Nur beim Kupplungshebel treibt sich immer ein Tropfen ÖL herum. Der Roller steht in der Garage immer an der selben Stelle, und am Boden ist kein Öl-Fleck. Daher vermute ich einen leicht undichten O-Ring vom Kupplungshebel, oder die BGM-Kupplung schaufelt etwas Öl über die Entlüftungsschraube hinaus. Hab auch mal das Getriebeöl gewechselt, um zu sehen, wieviel eigentlich noch drin ist. Nicht das ich unterwegs immer was verliere. War aber OK. Werde dies im Auge behalten. Mein indischer, 27 euro Tacho funktioniert eigentlich gut, nur er hat immer 10-15 kh/h zu viel angezeigt. Dann habe ich die Vorspannung der Nadel verändert, dann zeigte er 20 km/h zu wenig an…irgendwie habe ich es nicht mehr hinbekommen, und meinen zweiten, indischen Ersatztacho verbaut. Dieser zeigt bis etwa 80-90 km/h die gleichen Werte wie mein Navi an. Somit bin ich happy. Bei 100 etwa 8 km/h mehr.. Nur jetzt springt immer wieder die Tachowelle raus…hatte er vorher nicht. Naja, ich bin trotzdem noch immer total reinverliebt in meine Vespa, macht MEGA Freude das Teil
  8. Statusbericht nach ca. 700 gefahrenen Kilometern. Eigentlich könnte ich es ganz kurz machen. Und zwar, der Roller macht einfach nur Spaß, hab jedes Mal ein fettes Grinsen im Gesicht, wenn ich damit fahre. Geiler Sound, fährt sich gut, hat ordentlich Durchzug und bis jetzt recht zuverlässig, bis auf ein paar kleinere Zwischenfälle, die ich hier kurz anreißen werde. Auch weitere Optimierungen hat es gegeben. Obwohl ja ein Vitonring am Auspuff angeschweißt ist, hat es da nach kurzer Zeit schon ordentlich gesifft. Schuld war die nicht 100% dichte Schweißnaht. Mehr als ersten Versuch habe ich einfach etwas Kaltmetall aufgetragen. Sieht nicht schön aus, hält aber seit etwa 500 km und ist dicht! Dann habe ich die vorderen Bremsbeläge gegen die weicheren Beläge von SIP getauscht, und bilde mir zumindest eine Verbesserung ein. Bremse funktioniert gut, und an das „tiefe“ eintauchen der Gabel (trotz verstärkter Feder und anderem Dämpfer) beim Bremsen gewöhnt man sich. Als nächstes wurde der alte Klemmspiegel gegen eine runde und größere Version ersetzt und dieser mittels selbstgebogener Alustange an den Reservereifen montiert. Ob dies den zukünftigen TÜV-Prüfer stört, wird sich zeigen. Zumindest kann ich jetzt etwas im Spiegel erkennen, wenn der Roller in Bewegung ist. Im Stand vibriert es schon noch stark. Ein weiterer Punkt war/ist die Vergaserabstimmung. Bei höheren Geschwindigkeiten zeigte der Choke eine beschleunigende Wirkung, also etwas zu mager unterwegs. Da ich mit selbstgebasteltem Luftfilter fahre, wollte ich hier ansetzen. Bei mir war die 185 Hauptluftkorrekturdüse (T5 Vergaser 24.24G) verbaut. Die einzige, käufliche Alternative ist die 120 Düse… wollte aber lieber mal ne 160 Düse testen. Also Dremel und Feile raus, und nach kurzer Zeit hatte die 160 T5 Düse das Licht der Welt erblickt. Nach weiteren Testfahrten und Einstellungen am Vergaser bin ich jetzt schon ganz zufrieden. Springt (immer) nach dem 2ten antreten an, hält sauber das Standgas und der Choke zeigt keine erkennbare Wirkung mehr (im Fahrbetrieb). Wenn ich rasant beschleunige und vom 2ten in den 3ten schalte bei hoher Drehzahl, dreht der Motor bei gezogener Kupplung hoch, also zwischen dem Schaltvorgang. Dies hat mich zuerst beunruhigt, sowas kenne ich von meiner drehschieber PX nicht. Ein Schaltvorgang mit normaler Drehzahl zeigt dieses Phänomen nicht. Weil sich der Motor sonst nicht auffällig verhält, erkläre ich mir dies so: Beim Beschleunigen mit hoher Drehzahl geraten die Carbon-Plättchen der Membran in stärkere Schwingung. Nach der gezogenen Kupplung bremsen die Plättchen ja nicht sofort ab, sondern bewegen sich weiter und befördern somit weiterhin Luft und Sprit in den Brennraum. Da dem Motor bei gezogener Kupplung ja auch keine Leistung abverlangt wird, erhöht sich die Drehzahl. Weil wohin mit dem ganzen Sprit. Liege ich hier Richtig oder könnte das Hochdrehen eine andere Ursache haben? Eine Materialermüdung muss ich leider auch berichten. Roller steht in der Garage, ich starte den Motor und fahre los. Nach einem Kilometer höre ich verdächtige Geräusche. Bei Bodenwellen und in Kurven werden sie lauter und nach kurzer Zeit klingt es sehr metallisch und sehr ungesund. Ich fahre rechts ran, Motor läuft noch und klingt eigentlich wieder normal. Schalte ihn trotzdem ab. Freunde mich schon mit dem Gedanken an, den weiteren Weg zu schieben. Was hängt den hier zur Seite raus…? Auf einer Seite war der Gummi schon bis aufs Metall abgeschürft. Daher die Geräusche. Na toll, was für eine blöde Panne. Da wo ich eigentlich hin wollte, geht nicht, kann das Ding ja nicht wirklich sicher abstellen. OK, die ersten Vespa´s hatten auch keinen Hauptständer, aber ich habe keinen Bock auf solche Experimente. Ich war echt angepisst von der Panne, aber auch froh, dass es eigentlich nur ne Kleinigkeit ist. Und ich mache jetzt den 60zig Jahre alten Alugussteilen gar keinen Vorwurf. Vielleicht auch zu gefühllos angezogen, kann man nicht sagen. Mein Bericht der etwas radikaleren Reparatur folgt die nächsten Tage…setzt mich jetzt lieber vor die Glotze
  9. Bin mega happy! Mein, zugegeben nicht sehr ambitioniertes Ziel, einfach nur in München anzukommen, wurde erfüllt. Und ohne größere Zwischenfälle wie Kolbenklemmer, abrauchende Zündung, sich auflösende Kupplung usw… Heute somit die ersten 160 KM abgespult. Es gab nur zwei kleine Schrecksekunden, beides jeweils beim runterschalten und anhalten wegen einer roten Ampel. Ohne größere Vorwarnung ging einfach der Motor aus. Da hätte wohl das Standgas höher gedreht werden müssen. Abgestimmt hatte ich den Motor ja bei weit niedrigeren Temperaturen. Weil der Roller sonst gut fahrbar war, hab ich da nicht rumgedreht. Dafür etwas den Gashebel betätigt, bei den weiteren Ampeln… Beim Rollerladen stand ich erstmal vor der Entscheidung, welchen Roller nehme ich den jetzt mit? Gut, hab mich dann doch für MEINE Vespa entschieden… Kennzeichen dran und los zur Tanke. Wie ihr seht, habe ich ein besonders schönes Kennzeichen, nur mit einem schlichten „M“. Leider gibt es hier in München nur noch diese Kuchenbleche, aber dies ist ein anderes Thema. Von meinem rein subjektiven Fahrgefühl her, liegt meine PX noch etwas „satter“ auf der Straße und die Gabel taucht beim bremsen vorne nicht so stark ein. Aber sonst fährt sich der Roller echt gut. Von der Geräuschkulisse her ist mir der Membranmotor nicht negativ aufgefallen. Etwas hört man es schon. Mein „Problemblinker“ hatte keinen Störfall. Mein Navi hatte ich erst wie auf dem Bild oben angebracht, und wegen der Sonne einfach nix gesehen, dann unter dem Reservereifen positioniert, dies war auch nicht optimal, aber besser. Hatte „Fahrradrouten“ ausgewählt, und waren echt tolle kleine Straßen mit wenig Verkehr. Bin nur maximal 85 gefahren, meist langsamer und nie Vollgas. Nur irgendwann war ich doch für etwa 15 Kilometer auf der B388, mit vielen LKW´s…naja, hab´s überlebt. Manchmal verstehe ich die Logik der Navis nicht. Besonders gespannt war ich auf meinen indischen, 25 € Tacho. Hätte mich nicht gewundert, wenn er die Geschwindigkeit entweder gar nicht, oder in einer breiten Spanne in schwankenden Bewegungen angezeigt hätte. Aber die Tachonadel zieht sauber gleichmäßig hoch ohne jegliche Schwankungen. Nur der Tacho zeigt eigentlich immer gut 10 KM zu viel an… Wenn ich die angezeigte Geschwindigkeit vom Navi als Referenz nehme. Gut, kann jetzt echt am Tacho liegen, oder ich hab doch das falsche Tachoritzel verbaut. Das einzige war für mich gar nicht geht, ist der aktuelle Klemmspiegel. Bei jeder Motordrehzahl hatte der sich einen abvibriert. Wenn überhaupt, konnte man nur schemenhaft etwas erkennen. Irgendwie ist mir der auch zu klein. Mein Navi dagegen hat überhaupt nicht vibriert. Hatte dies hier im GSF auch schon mal gesehen. Also ein Spiegel am Reservereifen befestigt und keinen Klemmspielgel dafür am Beinschild. Also, nächstes Projekt steht schon. Klemmspiegel 2.0…
  10. So es geschehen noch Zeichen und Wunder, Fehler der Reifengröße wurde berichtigt, Papiere und Zulassung vollendet, morgen ist Abholung und erste nennenswerte Probefahrt überhaupt... Ich hab zwei neue Zündkerzen, Zündkabel, verschiedene Haupt- und Nebendüsen, Gretriebeöl, einiges an Werkzeug, und ein Satz Innenseilzüge dabei...
  11. Bin echt genervt, der Prüfer hat wohl die Berichtigung der Reifengröße von 3.00-10 auf 3.50-10 erledigt, nur bei mir kommt die Berichtigung nicht an. Möchte kommenden Dienstag den Roller abholen, und zwar ohne Anhänger... Was meinst ihr, so zur Zulassung bringt ja nix. Im TÜV-Gutachten steht ja defenitiiv die falsche Reifengöße drin, und zwar zu klein / bzw. zuwenig breit. Dies sollte ja gelten als fahren ohne Betriebserlaubnis, oder?
  12. Heute sind die Papiere vom TÜV gekommen. Soweit alles gut, PX Motor Typ VLX1M, Polini 177, SI 24.24 G, SIP Road, SIP Felgen 2.10x10 und YSS Stoßdämpfer hinten... 11 KW und 100 Höchstgeschwindigkeit... Nur was sehe ich da... Reifengröße 3.00-10 Hab aber 3.50-10 drauf....nur mein Reservereifen ist ein 3.00-10, und auch nur deshalb, weil man so etwas mehr Beinfreiheit hat...und ich eh hoffe, den nicht zu brauchen. Der TÜVler wollte sich wohl nicht bücken und hat nur auf den Reservereifen geschaut. Der Prüfer kommt erst wieder nächsten Mittwoch, also wieder warten...
  13. Natürlich kommt noch ein ausführlichster Bericht, wenn ich den Roller abgeholt habe, mit mind. 1000 Fotos in jeder Lebenslage, wenn das Ding endlich auf der Straße ist Und es gibt echt Breaking News, der TÜV is durch Habe die TÜV-Papiere zwar noch nicht in Händen, aber man hat nix negatives gehört, alle Eintragungen sind also wohl durchgegangen. Jetzt warte ich auf die Unterlagen. Sollten die am Wochenende da sein, geht es in KW 22 gleich zur Zulassungsstelle und je nach Wetter, wird die Vespa so schnell wie möglich abgeholt und die erste, langersehnte Testfahrt kann beginnen...
  14. Transport zum Rollerladen hat gut funktioniert... Also lieber TÜV, gib bitte deinen SEGEN...und zwar flott, ich will eindlich fahren!
  15. Ja vielen Dank. Die Geschichte mit dem TÜV macht mir eigentlich keine Angst, die vom Rollerladen werden das Baby schon schaukeln. Viel mehr bewegt mich die Frage, ob ich es echt riskieren soll, mit dem dann zugelassenen Roller direkt die 120 km zurück nach München zu fahren? Bin den ja nur ein paar Mal im Hof gefahren. Vielleicht geht der vierte Gang gar nicht rein... Oder mir schmilzt nach 10 km der Zylinder durch... Oder einfach, drauf, ich mach es einfach, bin ja beim ADAC...
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