ich habe jeweils die Wange gespannt und auf der Granitplatte mit der Tesa-2D-Höhenmeßmaschine (microhite) erst den tiefsten Punkt der Bohrung gesucht. Dann die lichte Weite gemessen.
Ganz normal also.
Und das mehrmals.
Bzw. hat der Kollege (der das schon oft und lange gemacht hat) eine Kontrollmessung gemacht. Er kam übrigens auf einen etwas kleineren Wert als ich.
Die Werte reichten von 19,924 bei ihm bis 19,938 bei mir maximal. Ich plädiere auf so 19,93mm.
Kann aber daran liegen, dass die Bohrung nichtmehr ganz 100% ist und von Pressen die eine oder andere Riefe da ist.
Habe allerdings nicht um 90° versetzt gemessen, weil das spanntechnisch grad ungünstig war.
Dafür habe ich beide Wangen gemessen.
Ergänzung:
Die Bohrungen sind geschliffen. Würde sagen so um die Ra 0,35. Also normal.
Die Tesa bringt so unter +-0,001 Genauigkeit meist. (Wiederholmessungen am Meistermaß) An der liegts nicht, wenns falsch ist.
Temperatur habe ich auch nicht protokolliert...

Ziel waren +-0,005 interessehalber zu schaffen.
Edit: Bolzenmessung sollte so ca. +-0,002 stimmen. Holex-Messschraube. Wiederholmessungen an Endmaß stehen aus.
2: der kleinste Wert darf als Ausreißer gesehen werden. Schwerpunkt/Mittelwert lag echt bei 19,93x
Grüssle
Bernt
Bearbeitet von BerntStein, 19. Januar 2011 - 12:18,