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Kurbelwelle hat Flugrost!

Featured Replies

Geschrieben

Juten!!!!!

Hab da ein kleines anliegen!!!!!

Wollte vorm Winter den Motor von meinem bruder fit machen!!!

Hab ihn auch so weit zerlegt und gesäubert!!!!!

Tja sind jetzt ein paar monate mehr vergangen und die ausgebaute kurbelwelle hat was rost angesetzt!!!!

Kann man die noch irgendwie retten oder kann ich die weg schmeissen!!!!

Hatte da mal so an Waschbenzin gedacht und ein paar tage in Öl einlegen kann das helfen???

Gruss showdown!!!!!

Wäre dankbar um weiter tips!!!!

Geschrieben

ich hab flugrost an chromteilen immer mit politurpaste und eisenwolle abgerieben.

das hat super geklappt.an der welle müsste das eigentlich auch gehen.

mfg matze

Geschrieben
Würd sagen fast überall!!!

wichtig sind eigentlich nur die Simmerringlaufflächen und das Pleuellager.

Wenn die Wangen bisschen Flugrost haben is das nich soo schlimm. Fürs nächste Mal dann halt in nen öligen Lappen einwickeln zum überwintern.

Geschrieben
  • Autor

Werd drann denken nen öligen lappen beim nächsten mal zu nehmen!!!!

Wie bekomme ich den rost jetzt weg mit politur oder so????

Oder einfach verbauen und jaaaas???

Die laufflächen der siris sind ok!!!!

Geschrieben

wenn du ein Foto posten kannst dann kann ich dir sagen ob ich die so einbauen würde

Geschrieben
Die laufflächen der siris sind ok!!!!

würde einfach den flugrost mit feinem schleipapier weg schleifen.

das wichtigste sind ja die siri laufflächen und die sind ja noch fit.

es ist auch wichtig das der konus komplett rostfrei ist.

Geschrieben

Wenn der Konus etwas angesetzt hat kann man ihn mit Ventileinschleifpaste neu einschleifen und gut is...

Wichtig sind die Sirilaufflächen und natürlich das Lager! Bei schlechter Behandlung kann auch das Hubzapfenlager Rost ansetzen! Da wird eine Reparatur schnell unwirtschaftlich weil die Auswechslung aufwendig ist.

  • 6 Monate später...
Geschrieben

So, nochmal ein altes Topic ausgekramt (damit Ihr seht, dass ich auch gesucht habe :-D )

Habe vor ein paar Wochen den Motor zerlegt und ehrlich gesagt, die Kurbelwelle ein wenig in der Ecke vergessen. Jetzt hat sie auf der Drehschieberdichtfläche (oder Einlasssteuerwange... Donaudampfschifffahrtsgesellschaft :-D ) etwas Flugrost angesetzt. Simmerringdichtflächen und Pleuellager sind soweit ich das sehen kann in Ordnung.

Wollte jetzt mal fragen, ob man so etwas noch fahren kann, oder wie man den Flugrost wieder weg bekommt.

IMG_4947b.jpg

Als ich dann den Einlass mal zum Vergleich angeschaut habe, konnte ich a. erkennen, dass die Welle wohl schon im geschlossenen Motor ein wenig gerostet hatte (braune Flecken) und b. der Flugrost (oder was auch immer) schon leicht die Drehschieberdichtfläche des Einlasses verkrazt hat.

Auch hier die Frage an die Experten, ob sich das noch lohnt zu fahren, oder ob man das mit Kaltmetall/Uhu Endfest reparieren sollte. Die Kratzer sind nicht sehr tief, aber wie Ihr sehen könnt, durchaus zahlreich.

IMG_4902b.jpg

Bisher lief das Ding aber (abgesehen von hartnäckigen Kaltstartproblemen) ziemlich gut.

Wäre nett, wenn mir jemand ein paar Tips geben könnte.

Viele Grüße,

Flameboy

Geschrieben

Einbauen und fahren, es sind schon schlimmere Exemplare gelaufen. Selbst wenn der Zylinder so aus sieht geht das so.

Geschrieben

Zum Flugrost:

Kein Grund zur Sorge, halb so wild. Du bekommst die Korrosion/Flugrost gut mit Fließgewebe und WD40 runter. Alternativ zum Fließ kann man noch 400er Naßschleifpapier und WD40 nehmen, das gibt zugleich auch eine saubere und mattglänzende Oberfläche. Wenn Du die Teile schon draußen hast, würde ich mir auch die (kleine) Mühe machen und nicht mit dem Flugrost wieder einbauen.

Gruß

Wolfgang

Geschrieben

Entweder so einbauen, oder mit nem ganz feinen Nassschleifpapier entfernen - Aber nur nicht zu wild rumschleifen! Soll ja dicht bleiben!

Die Dichtfläche schaut doch perfekt aus! Da brauchst dir keine Sorgen zu machen!

Geschrieben

Das Pleuellager und den Rest würde ich schön dick mit WD40 einsprühen! Eine Nacht liegen lassen und das ganze im Teilebad ordentlich reinigen! Den Rest dann mit Stahlwolle bzw. Ventilschleifpaste am Konus/Siri Dichtflächen, wenn denn erforderlich! Bei nem Kumpel haben wir mal in nen 80 Omotor ne Welle eingebaut, wo das Pleuellager doch schon aufgrund von Rost recht schwergängig war! Er hatte keine Kohle und Treffen stand an! :grins: Allerdings wie oben beschrieben gereinigt!

Hält jetzt auch schon seit mehr als zwei Jahren und 5000km!

:-D

Geschrieben

OK, danke für Eure Antworten, dann kann ich ja den Motorbau beruhigt angehen. Bin vielleicht doch noch ein wenig übervorsichtig in Sachen Motor, aber das wir schon noch :-D

Grüße,

Flameboy

Edith wird die KuWe nach Euren Tips bearbeiten...

Bearbeitet von Flameboy

Geschrieben

Bei Flugrost und ähnlichem an der Welle habe ich mit Never Dull beste erfahrungen gemacht. Reinigt und versieglet in einem, und das ohne Material ab zu tragen wie zB Stahlwolle ode Nassschelifpapier.

MfG, Heiko.

Geschrieben

muss ich dem highko recht geben. funktioniert einwandfrei. und zusätzlich hinterläst es keine schädlichen schleikörner im lager.

Geschrieben

messingbürste für bohrmaschine und eventuell stahlwolle, so mach ich das meistens

funzt echt super, messing ist ja ein eher weicheres material und kann so der kuwe nichts anhaben die laufflächen eventuell abkleben :-D

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