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Klingelkasper

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  1. Das "immer" würde ich so nicht unterschreiben wollen. Man kann hier durchaus auch zweckorientiert wählen. Klar, für einen Motor der bei über 10000rpm seine Höchstleistung von Ü20PS abdrückt würde ich auch C3 nehmen. Bei nem 12PS-7000rpm-Polini-Treckermotor mit Kontaktzünder, rundlaufgeprüfter Welle und nicht verzogenem Gehäuse fährt man mit 6303/NU204 in Standardlagerspielversion nach meinen Erfahrungen langlebiger und besser. Die Kontaktzündung funzt präziser wegen der besser geführten Welle und die Lager leben länger. Ein C3-Kugellager lässt per se eine größere Schiefstellung des Innenrings zu, die durch die Radialkraft der Primärverzahnung wiederum zwangsläufig zu verstärktem Kantentragen des limaseitigen Rollenlagers und damit zu schnellerem Verschleiß führt, was noch verschärft wird wenn das NU204 auch in C3-Ausführung verbaut ist. M.E. ist es durchaus angemessen zwischen Endurance- und Quartermilesetups bei der Wahl des Lagerspiels zu unterscheiden.
  2. Klingelkasper antwortete auf skrotum's Thema in Blabla
    Nein, für solche Fälle ist die Mietkaution nicht da. Soweit mir bekannt, darf diese nicht gegen Mietschulden verrechnet werden. Effekt der ganzen Sache wird sein, dass die Mietschuld weiter bestehen bleibt, mit allen negativen Folgen wie oben beschrieben, zudem der Vermieter (aufgrund des vertragsbrüchigen "ich wohn jetzt mal die Mietkaution ab"-Verhaltens des Mieters, defakto gleichzusetzen mit Nichtzahlung des Mietzinses) jeden legalen Hebel ansetzen wird um die Mietkaution einzubehalten, was garantiert passieren wird, wenn der Vermieter eine Wohnungsbaugesellschaft mit der entsprechenden juristischen und finanziellen Performance ist. Für Leute die eh schon den Offenbarungseid geleistet haben mag das alles egal sein, für einen Jungspund mit reiner Weste sind die möglichen Konsequenzen weitreichend, wie oben ja bereits angemerkt. Ich kann nur dringend abraten...
  3. Ich bin mir ziemlich sicher dass ers trotzdem schaffen wird das Zeug irreversibel plattzumachen. Macht aber nix, SS180-Motoren gibts ja zum Glück wie Sand am Meer...
  4. Transparentes Plastikschildchen, von der Rückseite bemalt/bedruckt, Farben hellblau/dunkelblau RAL-Nummer weiß ich nicht. Bei meinem waren die Farben stellenweise angekratzt, habe das als Patina verbucht und das Teil wie es war mit Pattex wieder aufs Beinschild geklebt. Das Pattex hat der Plakette nicht geschadet und sie ist seit mehr als 20 Jahren mit Regen, Schnee, Sonne, Hitze und Kälte an Ort und Stelle geblieben und hat sich auch nicht gelockert.
  5. Klingelkasper antwortete auf roadrunner's Thema in Blabla
    Es erstaunt mich immer wieder, wie schlecht die meisten Menschen über die Abhängigkeit vom Erdöl und die Konsequenzen zunehmend sinkender Fördermengen informiert sind, trotz des (wie lange wohl noch?) sehr informativen Internets. Offensichtlich möchte man sich doch lieber der verlogenen Medienpropaganda, dummseligen Politikerwachstumsgewäsch oder albernen Ölindustrieverschwörungstheorien hingeben anstatt der schmerzlichen Wahrheit offen ins Auge zu blicken. Derlei Bequemlichkeit wird nicht folgenlos bleiben. Jede weitere Stunde dieses unsäglichen Verschwendungswahns macht die folgende "Diät" nur umso schmerzhafter bzw. den Absturz steiler. Es wäre höchste Zeit die rosaroten Brillen abzusetzen und dem Größer-Weiter-Schneller-Mehr-Trashiger-WasweissIchnochalles-Konsumwahnkack abzuschwören. Was wohl nicht passieren wird, den "Oben" weiß man zwar Bescheid, ist aber aussschließlich mit persönlicher Bereicherung ("Schäfchen ins Trockene") und ansonsten mit Verwaltung des Notstands beschäftigt, "Unten" ist die Informationslage zu schlecht und die Verrohung weit vorangeschritten. Das wird in jedem Fall demnächst ´ne Menge Ärger geben, noch viel mehr als ohnehin schon in den letzten Jahren. Prost Mahlzeit. Halbwegs urteilsfähigen Mitmenschen mit Englischkenntnissen empfehle ich z.B. www.theoildrum.com zur Versorgung mit tragfähigen Informationen, allerdings sollte man sich etwas Zeit nehmen und sich einlesen, da das Thema zugegebenermaßen nicht ganz unkompliziert ist.
  6. http://wiki.germanscooterforum.de/index.php?title=Motorschrauben_Vespa_150_GS
  7. Vieleicht Dreck drin? Kommst Du an den Kram ran und kannst nachsehen? Ich hatte bisher diverse defekte Laufwerke und immer war der Mechanik-Kram ausgelatscht, typisch dafür ist auch DVD geht nicht mehr, aber Audio geht noch, das jeweilige Schadensbild differiert aber in weiten Grenzen Das hochfrequente Störgeräusch bei Audiobetrieb ist allerdings ungewöhnlich und könnte doch auf einen eventuellen Elektronikdefekt hinweisen.
  8. Hört sich von der Schadensbeschreibung nach ausgeleiertem Positioniermechanismus der Linse an. Das ist der häufigste End OfLife-Grund dieser Geräte. Schön waren die Zeiten der Philipps-Laufwerke mit Glaslinse und Linsenschwenkarm a la Festplatte, gesamtes Laufwerk im Alu-Druckguss-Rahmen. Unzerstörbar, m.W. aber nicht mehr hergestellt (wohl zu gut für diese Welt). Heutzutage muss man aufgrund des in den Laufwerken verbauten Plastikzahnrädchengedöns mit kurzer Lebensdauer der Geräte rechnen.
  9. Klingelkasper antwortete auf mps's Thema in Blabla
    Frisch markensonnenbebrillt und -beuhrt könnte man anschließend die 50km auf der A12 Richtung Norden fahren um an der Küstenstraße zwischen Massa und Carrara auf ein erlesenes Angebot echt echter Kunstwerke aus Carrara-Marmor zu treffen. Mit einer 1:50 Ausgabe besagten Turmes im Vorgarten ist man der König jeder Reihenhaussiedlung.
  10. Klingelkasper antwortete auf JOB's Thema in Blabla
    So einen habe ich als Kühlschrank in meiner Küche seit 25 Jahren im Einsatz, habe das Teil damals für 50 Mark gekauft und kurz darauf den Thermostat wechseln müssen (Standardteil, 30 Mark) seitdem läuft er einwandfrei. Schluckt so ca. 120 kWh per Jahr (trotz der schwarzen Lackur). Finde das ziemlich ok, denn das Teil ist gute 50 Jahre alt. Für die Herstellung eines Kühlschranks geht ja auch einiges an Energie drauf und das FCKW ist bisher brav in dem Teil dringeblieben. Schade das dieser Pfad der langlebigen Produkte verlassen wurde, eigentlich ist das genau die Technologie die man jetzt bräuchte, denn für den ganzen kurzlebigen Trash werden in absehbarer Zeit keine Ressourcen mehr vorhanden sein.
  11. Stimmt, man kann aber das Kabel von der Lima ruhig auf beide Wechselstromanschlüsse legen, das verteilt die Belastung dann auf beide Dioden im Brückengleichrichter. Der Minusanschluss des Brückengleichrichters muss bei der Rally übrigens nicht mit Masse verbunden werden, schaden tuts zwar nicht, aber nutzen tuts auch nix, man kann sich das Kabel auf jeden Fall sparen.
  12. Ahh, endlich weg die Scheiße. Wenn ich gewusst hätte, dass sich das durch Regelverstöße forcieren lässt, hätte ich mich ausgiebig als Outlaw betätigt. Riesendankeschön an die Regelverletzer.
  13. Todesfalle für Zweiradfahrer aufgrund der schlechten Übersicht/großem toten Winkel. Scheiß-Schießscharten-Design.
  14. Zahnriemen übergesprungen?
  15. Angefaste Seite der Verzahnung zeigt zur Kupplung.
  16. Nach meinen Erfahrungen ist die originale Zündspule bei 6V-Betrieb mit die Beste, da voll zerlegbar und dank der Asphaltisolation sehr langlebig sowie originaler Look, Todesursachen dieser Spule wie teilweise schon erwähnt: 1. Zündung zu lange anlassen bei stehendem Motor. 2. Vibrationen. 3. Nässeaussetzer 1. ist nicht (mit Hausmitteln) reparierbar bzw das Spulenpaket muss ersetzt werden. Bei 2. werden meisst die empfindlichen Anschlussdrähte (Vorsicht auch beim Zerlegen der Spule) der Primärwicklung durchvibriert. Kann man manchmal noch reparieren, man kann aber auch vorbeugen indem man die beiden Schrauben des Zündspulengehäuses auf festen Sitz kontrolliert und mit etwas Loctite mittelfest sichert, ebenso die Muttern an den Kabelanschlussbolzen (hier ohne Loctite). 3. Hat bei Originalspulen oft seine Ursache in vom Benzin-Öl-Gesabber zersetzten Dichtungen. Neuer O-Ring für den Deckel und neue Gummikappen sollten helfen, Risse im Gehäuse kann man mit Epoxid flicken. Bei den Nachbauspulen scheint nach den hier beschriebenen Erfahrungen zudem noch ´ne Epoxibehandlung des Spulenpakets nötig zu sein, damit die nässefest sind. Die Magnetzünderfuffispulen bringens nicht so richtig an 6V-Batteriezündung. Die Zündenergie ist doch recht niedrig und sinkt weiter im Gebrauch, die tuns oft nicht lange. Alubecherspule habe ich gute Erfahrungen gemacht, die halten bei mir prima, allerdings auch gummigelagert. Damit diese Spulen richtig nässefest sind sollten die Kabelanschlüsse vom Niederspannungskreis mit den entsprechenden Gummikappen abgedichtet werden.
  17. Skizze habe ich keine, verschraubt wird das Ding per Innenvielzahn (Innensechskant reicht wohl nicht aus, um das benötigte hohe Anzugsmoment zu übertragen) durch den limaseitigen Kuwezapfen, wie von Blue Baron bereits erwähnt. Bild von dem Schlüssel gibts hier, Seite 24. Das Funktionsprinzip des Differentialgewindes kann man hier auf Seite 355 untenganz gut erkennen, auch wenns keine Adler-Welle ist.
  18. Ja, ist verschraubt. Die nötigen Verspannkräfte damit der Bolzen sich nicht lockert werden dabei durch ein Differentialgewinde erzeugt. (Zwei Gewinde mit gleichem Durchmesser aber verschiedener Steigung auf einem Bolzen). Das hält dann sehr zuverlässig, diese Art der Monatge von wälzgelagerten Kurbelwellen hat sich in Flugmotoren bewährt (und stammt auch ursprünglich daher).
  19. Also mit dem Verschrauben wär ich mir selbst mit Loctite nicht so sicher ob das wirklich hält, zumal mit Hubzapfenversatz ungleich 180° und dem damit zu erwartenden Drehschwingungsaufkommen. Die Adler-Ingenieure haben bei den Twins die Hirthverzahnung und den Differentialgewindebolzen zum Verbinden der Kurbelwellenhälften bestimmt nicht nur zum Spaß verwendet. Wenn höhere Drehzahlen anliegen sollen, würde ich die Zündanlage für jeden Zylinder separat vorsehen, alles andere ist fast genau so aufwendig und letztlich ein fauler Kompromiss.
  20. Ich würde das Gehäuse übrigens schon warm machen bevor Du die Sicherungsmutter löst, dass erleichtert das Lösen erheblich. Die Stifte an Deinem Spezialwerkzeug sollten genau so lang sein, daß sie gerade eben mit ganzer Länge in die Löcher der Sicherungsmutter reingehen.
  21. Die ollen Dinger haben gerne mal einen Klemmrollenfreilauf, dann könnte die Ursache auch in abgenutzten Rollen liegen. Kann gerne versuchen, Dir das Teil wieder gangbar zu machen, Erfolgsgarantie kann ich Dir allerdings nicht geben.
  22. Ich hab mir vor 23 Jahren direkt nach der 1er-Prüfung ne GS150 gekauft und hab damit bis heute Spaß. Nur mal so frei in den lee(h)ren Raum reinassoziiert. "Gefühlt" empfinde ich die Karre bis heute als schnell genug und nach Hause zurück bin ich all die Jahre immer auf eigener Achse gekommen, egal ob der Heimweg 2 oder 2000km weit war. Mit dem 2,5kEuro könnte evtl. knapp werden, aber bei Deinem derzeitigen Wissenstand ist es eigentlich egal, ob Du Dich in Largeframe reinfuchst oder Dich auf die Wideframequeen einschießt. Ich wage mal zu behaupten, daß ´ne GS150 aufgrund der hochwertigeren Verarbeitung und der eingeschränkten Tuningmöglichkeiten langfristig gegenüber einer LF das zuverlässigere und werthaltigere Fahrzeug ist und verglichen mit einer SF bessere Langstreckentauglichkeit bietet (9,5l-Tank).
  23. Vergiß es...oder fahr nach Rotterdam leg die Scheibchen an Gleichspannung und versenk sie im Schlick der Nordsee an der Rhein-Maas-Mündung. Cadmium ist dort satt vorhanden, bin mir jetzt allerdings nicht ganz sicher ob Plus auf Metall und Minus an Nordsee muss oder umgekehrt.
  24. @tarzan: Die GS150-Trommeln haben alle 150mm ID. Du kannst also die Sternfelgentrommel ohne weiteres auf der Hinteradbremse mit den zwei Widerlagern für die Backen fahren. Bremsklötze passen von PX.

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