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Klingelkasper

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  1. Du musst halt die Spulen phasenrichtig zusammenschalten (Wicklungsrichtung). Bauform des Eisenkerns und des Polrades spielen dabei eine wichtige Rolle, im Polrad wechseln sich immer magnetische Süd- und Nordpole ab, d.h. der magnetische Fluß läuft im Eisenkern in die Stirnseite der jeweiligen Spule rein, zur Mitte und dann über die direkt benachbarte Spule wieder raus. Nehmen wir mal an, der Strom fließt zum Kabel der ersten Spule rein und dieser Strom umläuft in der Spule dann von der Magnetseite aus betrachtet den Eisenkern im Uhrzeigersinn. Die Anschlüsse der benachbarten Spule müssen dann so verbunden werden, daß der Strom in dieser Spule von der Magnetseite aus betrachtet gegen den Uhrzeigersinn um den Eisenkern läuft. Kompliziert wird das ganze unter anderem dadurch, daß die Spulen durch ihre Induktivität, die von der Wicklungszahl abhängt , eigene Magnetfelder erzeugen, die sich mit den vorhandenen Magnetfeldern im Eisenkern überlagern. Könnte sein, daß über diese Effekte auch die Batterieregelung mit den Spulen rot und gelb in der Originalbeschaltung Deiner Lima gemanagt wird. Du kannst natürlich immer zwei benachbarte Spulen in Reihe und die beiden Pärchen dann parallel (auch hierbei die Phasenlage beachten) schalten wie ich das oben beschrieben habe, und schauen was zuerst abraucht -Die Limaspulen, der Regler oder die Magneten im Polrad. Aber vielleicht funzt es ja auch ohne Probleme. Edith hat den Verschaltungsvorschlag korrigiert...
  2. Danke für eure lieben Wünsche! :love: Muss getze aber ersma dringenst nachem Bette hin...
  3. Naja, ein Signalhorn, das man auch hört, ein Bremslicht, das auch bei niedrigen Drehzahlen zu sehen ist und Standlichtfunktion auch bei stehendem Motor habe ich bisher immer zu schätzen gewusst (anne 150GS dranne). Wenn man den richtigen Lichtschalter verwendet, braucht man wohl auch keinen PX-Kabelbaum reinzufrickeln, das sollte auch mit den vorhandenen Kabeln machbar sein. Bleiben die Gerätschaften (=Batterie) unter der Seitenhaube, mit einer kompakten Gelbatterie, die zudem in jeder X-beliebigen Lage zu montieren ist auch nicht so das Problem. Würde selbst vermutlich aber auch eher nach einer passenden Limagrundplatte suchen, sofern sich das kostenmäßig günstiger ausginge und die Polräder kompatibel sind... :wasntme:
  4. Ich zitiere mal chasegioberti aus crusties Acma-Umbautopic letzte Seite: Das umschreibt wohl eine der Funktionen der LIMA, die Du da gerade in der Mache hast. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer. Was spricht dagegen, den zur Lima passenden Regler zu besorgen und eine Gelbatterie unter die linke Seitenhaube zu feuern? Der Rest (Kabelbaum/Schalter) sollte eigtl. anzupassen sein, gab ja auch Sprints mit Batterie.
  5. Die Verwendung eines Alu- oder Kupferdorns beim Austreiben verhindert das Aufpilzen des Bolzens und erhöht die durch den Hammer übertragene Schlagenergie. Nur mal so als kleiner Tip am Rande...
  6. Klingelkasper antwortete auf SeuteDeern's Thema in Blabla
    Kann das bestätigen, toller Wagen mit hervorragendem Nutzwert, fährt sich komfortabel wie ein PKW. Bei 180 sind´s zwar eher so 8 bis 9 Liter, aber für so ein Schiff voll akzeptabel. Den gesamten Daimler-Dreck wie Vito etc. kannste dagegen getrost vergessen. Mit der Langversion nervt allerdings die Parkplatzsuche in der Großstadt heftigst, aber für Deine Zwecke dürfte der Kurze voll und ganz genügen. Weiterhin fällt negativ auf, daß man als Besitzer eines solchen Fahrzeugs bei sämtlichen Umzügen und Rollertransporten im Bekanntenkreis eingespannt ist.
  7. Habe ich wohl deswegen als ziemlichen Wackeldackel empfunden. Durfte im direkten Vergleich eine aufgebohrte V7 Spocht fahren und war schon nach einem Kilometer voll inne Liebe drinne :love: , nach diesem prägenden Erlebnis habe ich die V65 trotz Schnäppchenpreis stehengelassen. Lieber noch fünf Jahre Toastbrot mit Margarine und dann Nägel mit Köppen machen...
  8. Das Polrad könnte entmagnetisiert sein, man kann das aber neu aufmagnetisieren lassen. Im guten Zustand hebt so ein Polradmagnet ein auf dem Tisch liegendes 500 Gramm-Eisenstück an, wenn man sich demselben annähert. Was sonst noch sein kann: Der Luftspalt zwischen Spule und Polradmagneten muss stimmen, vor allem wenn die Spule gewechselt wurde kann der auch mal zu groß sein. Der sogenannte "Abriss" muss stimmen, d.h. die Kante des entsprechenden Magneten soll im ZZP (Kontakt öffnet gerade) zwischen 7 und 8mm über das Ende des Spulenblechpakets hinausragen. Der Kondensator sollte i.O. sein, d.h. keinen Durchgang haben.
  9. V65 eher nich so...*hüstel*
  10. Prinzipiell ist das möglich mit den 12V-Birnen, fahre das auch bei 6V-Fuffi-Kontaktzündung für Zweifachblinker (am 133er). Funzt astrein, insbesondere Fernlicht voll tauglich für nächtliche Landstraßenfahrten mit 100 km/h trotz 105er Fuffi-Rundlichtlenker. Habe auf der gelben Ex-Blinkerleitung eine 12V 35/35Watt als Hauptlicht, auf der grünen Ex-Lichtleitung 12V 15 Watt Standlichtbirne vorne und 12V 10 Watt Rücklichtbirne. Zusätzlich im Rücklicht über die Rülibirne eine bidirektionale 18V-Supressordiode geschaltet. Bremslicht habe ich original 6Volt gelassen, da sonst die Zündung beim Bremsen wegbleibt. Wackelkontakte gibt´s bei mir natürlich keine. Das ganze funktioniert deswegen so gut, weil die Verlustleistung in den Limaspulen aufgrund der geringeren Ströme bei 12Volt-Betrieb stark absinkt. Prinzipiell lässt sich auf diese Art JEDE 6Volt-Vespe auf 12Volt umrüsten, die Verwendung von 6 Volt-Leuchtmitteln beruhte bei den Vespen wohl nicht auf zu geringer Limaperformance, sondern darauf, das 6Volt-Birnen früher wesentlich robuster (Vibrationen und Stöße) als die 12Volt Dinger waren wegen der dickeren Glühfäden.
  11. Schlechter Kontakt am Lichtschalter oder am Zündschloß oder sonstewo im Lichstromkreis erzeugt diese lustigen Birnenabraucher. Die Verzinnung der Kabelenden "fließt" wenn neu gemacht ein wenig unter dem Druck der Anschlußschrauben und verursacht sehr gerne mal diesen Fehler. Anschlußschrauben nachziehen und gut ist. Bevorzugt tritt das am Abblendschalter auf.
  12. Gasschieber schwergängig/hängt minimal/Feder gebrochen? Für direkten Zusammenhang Gangwechsel/Falschluft müssten am Motor schon hier und da diverse Schrauben lose sein.
  13. Werde mir das Vergnügen nicht nehmen lassen, persönlich zu gratulieren. Bis später denne....
  14. Das Kabel 4 führt direkt zur Hupe, wenn die Karre noch original verkabelt ist. Sinnigerweise löst Du dieses Kabel an der Hupe, entfernst das mit dranhängende Kabel zum Lichtschalter und misst dann nochmal, wieviel rauskommt. Auf die Weise lässt sich der Fehler einkreisen.
  15. Das mit dem Nocken verkehrt rum könnte ja auch die Geschichte mit dem Abriss negativ beeinflussen. Da kann der Funke durchaus schonmal ganz wegbleiben auch wenn sonst alles an der Zündung stimmt. Bei meiner Fuffi ist das so extrem empfindlich, weil das Limalager ein bischen reichlich viel Spiel hat :wasntme:
  16. Du kannst den Widerstand der Spule messen. Als Vergleichswert ziehst Du ersteinmal die Werte der Spulen anderer kontaktgesteuerter Vespa-Magnetzünder heran, wie ich Dich einschätze, wirst Du ja sowas rumliegen haben, oder?. Das verschafft Dir schonmal einen ungefähren Anhaltspunkt. Wie sieht es mit dem Abriss aus (Stellung Magnet zu Spule im ZZP)? Kann bei neuen UB-Kontakte aufgrund von Abweichungen schonmal zu Problemen damit kommen. In dem Falle würde ich ein wenig mit dem Kontaktabstand herum experimentieren, hangt auch vom Zündwinkel ab. Kleines Beispiel: Meine kontaktgesteuerte Fuffizündung schmeißt mit den derzeitigen Kontakten bei 16° ZZP keinen Funken mehr, wenn der Kontaktabstand auch nur einen Hauch größer als 0,3mm ist. Bei 0,35mm funkt da schon gar nix mehr.
  17. Chapter Eisenarsch ist soeben vollzählig wieder in Hannover eingelaufen. Riesendankeschön an die Münchner für diese gigantische Rollerparty. :love: Ihr wart echt Spitze. Tolle Organisation. Wahnsinn, was Ihr da auf die Beine gestellt habt. Da hat sich die Fahrt gelohnt. Bin zwar ganz schön schachmatt, hat aber mal wieder einen Riesenspass gemacht, über die Landstraßen zu knattern, zumal ich permanent von einer GL verfolgt wurde. Die gelbe Farbe war diesmal echt Programm, fehlt eichelich nur noch der große ADAC-Schriftzug an der Karre @Familie Lacknase: :love:
  18. So, ganzen Tach gebastelt, mehr Schweiß innen Motor drinnen rein gekommen als Öl, aber die GS läuft wieder wie ´ne Eins mit neuen Hauptlagern und neuem Kolben. :love: Thomas und ich ballern dann morgen hier in Hannover los, Zwischenstation irgendwo in Thüringen, Donnerstag dann Verwandtenbesuch in Gröbenzell, Freitag früh in München wie besprochen. Sind wir zwei Touristen aus Hannover denn am Samstag auch zum Frühstück/WarmUp zugelassen oder ist das nur für Eingeborene und/oder Bertafahrer?
  19. Klassiker ist eine zu kurze Bowdenzughülle, die beim Einfedern die Bremse immer weiter zuzieht. Oder die Bremse ist so ausgeleiert, das der Bremsnocken "einrastet", da rückt der Bremshebel dann unten aber schon der Aufnahme der Bowdenzugeinstellschraube deutlich auf die Pelle d.h. man sieht das von außen. Trotzdem würde ich vor dem Zerpflücken der Gabel erstmal die Bremstrommel runternehmen und dort nach dem Rechten schauen.
  20. Asbest in Kulu- und Bremsbelägen ist soweit mir bekannt erst seit Anfang der 90er in der BRD verboten. Ich würde mich bei Bremsbelägen ungewisser Herkunft erst gar nicht erst mit der Frage Asbest oder nicht aufhalten und die Bremsen konsequent nur mit Wasser und Wurzelbürste reinigen, sodaß der Staub gebunden wird.
  21. Bei mir wirds nochma eng. Habe gestern meinen Zylinder vom Schleifen geholt, joooo, prima, der neue Kolben geht fast nicht in den Zylinder rein, Laufspiel 0. Die Deppen haben wohl den Kolben oben am Feuersteg vermessen, allder, unfassbar sowas. :uargh: Ich glaube es einfach nicht. Da muss Montag nochmal nachgebessert werden, werde trotzdem versuchen, noch ein bischen Einfahrstrecke abzureißen und dann am Mittwoch zusammen mit karlakolummna von Hannover aus zu starten. Wenn alle Stricke reißen, fahr ich dann halt am Donnerstag alleine los.
  22. Is für ne Vfuffich mit Plastikkaskade, Form also eher egal, nur die typische Vespagröße muss sie haben und eine Schnarre muss es sein, keine Hupe. Die 2.86er habe ich leider vor kurzem gerade weggegeben, hättste sonst auch haben können
  23. Würde meine 6Volt-Schnarre gegen eine 12Volt-Schnarre tauschen, wenn Du sowas vorrätig hast.
  24. Ich frage mich eher, WAS dein Problem sein kann, da Deine Fehlerbeschreibung abzüglich der WervielmisstmisstMist-Konstante nicht mehr hergibt als das, was in den beiden Antworten steht. Brennen Dir ständig die Rücklichtbirnen durch? Was bedeutet, das Du Deinen Kabelbaum geprüft hast? Ist der nun in Ordnung oder nicht? Oder umfasste die Prüfung des Kabelbaums ausschließlich die Messung von 50V AC am Rücklicht?

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