Also pass auf, die Drehzahlerfassung geht relativ schnell wenn man viele Messpunkte pro Umdrehung hat. Bei 60 Zähnen wie im oberen Beispiel hat man bei 1000 1/s 1000 *60 flanken pro sekunde sprich der Abstand zwischen 2 Flanken beträgt 0,0000166 sekunden (oder andes ausgedrückt, das Signal hat eine Frequenz von 6000Hz) nun speichert man natürlich nicht jeden einzelnen Peek, sonst käme man in der Tat nicht mit der RS232 Schnittstelle aus, sondern man speichert mit der Messrate von z.B. 50 Hz (also alle 0,2 Sekunden) die Momentane gemessene Frequenz der Signalspannung. Wenn man also weiß, das man die Frequenz (nichts anderes als die Drehzahl geteilt durch 60) alle 0,2 sekunden gespeichert hat, kann man die Werte einfach in Excel auswerten 1. Wert ist dann die Drehzahl bei 0 sekunden 2. Wert die Drehzahl bei 0,2 sekunden 3. Wert die Drehzahl bei 0,4 sekunden und so weiter. Jetzt versteht ihr hoffentlich was ich meine, man speichert also nicht die Peeks und wertet die dann aus sondern direkt die Drehzahl. Die Anzahl der Messwerte pro Umdrehung hat also nichts mit der Datenspeicherung zu tun sondern nur mit der Frage welche maximale Frequenzen mit der PC Karte gemessen werden können. Natürlich muß die Anzahl der Peeks pro Umdrehung groß genug sein, damit selbst bei Maximaldrehzahl pro 0,2 sekunden genug Peeks für eine Frequenzmessung zur verfügung stehen.
Gute Nachricht habe ich von meinem Chef erhalten, vielleicht kann ich wirklich eine alte PC Messkarte abstauben, es liegen wohl noch welche rum! Ansonsten tut es Conrad standart wahrscheinlich auch, ich weiß nur nicht ob die Karten von denen Lapview oder ähnliches zur Auswertung bereitstellen.
Gute Nachricht war gerade auf Conrad HP und habe folgendes gefunden:
Messkarte bei Conrad
Die kann alles was wir brauchen!
Bearbeitet von Millord, 6. August 2003 - 11:14,