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Leistungsprüfstand - Wer bastelt mit...


1183 Antworten zu diesem Thema

#1 MiNiKiN

    god


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Geschrieben: 23. Juli 2003 - 15:37

Hallo
ich möcht mal anbieten einen einfachen Leistungsprüfstand zu bauen den jeder bei sich zu Hause verwenden kann. Dabei soll nicht der tatsächliche Leistungswert im Vordergrund stehen sondern es sollen nur Leistungskurven zum Vergleich nach Änderungen erstellt werden.
Die Idee ist wie folgt: man beschleunigt den Motor von Leerlauf auf Maximaldrehzahl (bei gezogener Kupplung) erfasst dabei die Drehzahländerung über die Zeit und errechnet sich aus der Beschleunigungszeit der bewegten Massen (Schwungrad, Kurbelwelle [teilw. oszilierende teilweise rotierende Massen], Primärrad, Kupplung) die Leistungskurve.
Das Konzept steht soweit, Formeln hab ich - was ich brauche sind die Trägheitsmomente der einzelnen Komponenten und eine geeignete Schnittstelle die ich an den Laptop (RS 232 seriell ??) zur Drehzahlerfassung anschließen kann.
Helfen würden auch Maßzeichnungen der oben genannten Komponenten (Schwungräder, Primärrad, Kupplung, LHW, Lippenwelle, Standardwelle, etc)

So jetzt seid Ihr an der Reihe :cheers:

LG Marcus

#2 Sebastian

    sexidol


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Geschrieben: 23. Juli 2003 - 16:00

vergiss doch die Trägheitsmomente und mach ne Kallibrationsmessung auf nem käuflichen Prüfstand dann kannst du die selbstgemessenen Werte einfach skalieren.

Als Problem sehe ich aber das du ohne Last also Straße oder Rolle sehr verschiedene Bedingungen hast und somit keine praktischen Aussagen mehr hast. Ich befürchte einfach wenn du on the Road im 3. Gang 20 sec von Leerlauf bis max-Drehzahl brauchst und ohne Gang 1sec das das abgesehen vom Einfluss der Schwungmassen auch auf die ganze Spülung usw. etwas ändert.. (hoffe irgendjemand hat verstanden was ich sagen will)


Sebastian

#3 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 23. Juli 2003 - 16:36

Hi !

Total super Idee ! Hatte schon der eine oder andere vor Dir !

Schau mal in die Suche mit den Schlagworten wie "Leistungsmessung" "Prüfstand" oder auch "Homedyno" oder "Streetdyno". Es gibbt sogar Bauanleitungen....und und und !

Greetz,
Armin

#4 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 23. Juli 2003 - 16:39

Oder guck mal 25 zeilen tiefer in diese Rubrik (GSF Projekte) :plemplem:

Greetz,
Armin

#5 MiNiKiN

    god


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Geschrieben: 23. Juli 2003 - 16:42

na dann werd ich heut´abend mal ein bisserl surfen....

ich dachte mir schon dass ich nicht der Erste bin mit der Idee weil in der Tuningschmiede in der ich mal arbeitete (vor 10 Jahren) hatten wir so ein Gerät in Profiausführung

LG Marcus

#6 DieHappy

    sexidol


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Geschrieben: 24. Juli 2003 - 12:04

Profiausführung? mit so wenig schwungmasse? :plemplem:

und ich glaube nicht das du so viel daten über die RS232 bekommst und verarbeiten kannst bei einen NICHT zeitkritischen System (wie PC).
da brauchst du dazwischen einen Puffer

#7 MiNiKiN

    god


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Geschrieben: 24. Juli 2003 - 12:27

DieHappy schrieb am 24. Jul. 2003, 13:04:

Profiausführung? mit so wenig schwungmasse? :plemplem:
---- das Teil war wohlgemerkt für Automotoren und die haben eine ganz beachtliche Schwungmasse (selbst nach der Bearbeitung :grins: ).
Danke für den Tip mit der RS 232!
PS: ich hab mir jetzt auch den Beitrag mit dem "Streetdyno" mal angeschaut und festgestellt dass ich dieses Topic VÖLLIG umsonst geöfnet hab - kann man diese Beiträge vielleicht in jenes verschieben.

LG Marcus

#8 DieHappy

    sexidol


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Geschrieben: 24. Juli 2003 - 12:42

du könntest doch ein spezial Lüra bauen, mit so 0.2-0.4 kgm^2, dann würde die sache wieder realistisch sein, NUR müßte das LÜRA extrem feingewuchtet sein, damit du mehr als eine prüfung durchführen kannst.

bin aber selber gerade am starten mir einen normalen dyn. Prüfstand zu bauen.

#9 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 24. Juli 2003 - 13:04

@die Happy: Vielleicht sollten wir uns mal kurzschliessen......Ich habe da noch so einiges an Material für mein Konzept rumfliegen.....

Greetz,
Armin

#10 DieHappy

    sexidol


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Geschrieben: 24. Juli 2003 - 18:24

@stahlfix
werde dir noch eine PM schicken wenn ich mehr zeit hab.

#11 gravedigger

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Geschrieben: 24. Juli 2003 - 20:42

wäre halt mal cool, wenn ein elektro fuzi so teile zusammenstellen würde.
IO karte, gabellichtschranke oder drehgeber etc. als teileliste für den conrad oder elv katalog mit bauanleitung. die bauanleitung kann ja auch 10 euros kosten.
billig und gut. da sollte doch für max. 100 euros was zu kriegen sein.
die mechanik kann jeder selber basteln.
dann noch ein softi, der die anbindung an excel macht und fertich.
die parameter für die angleichung an verschiedene rollen soll natürlich funzen.

oder sind hier nur maschinenbauer unterwegs?

#12 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 25. Juli 2003 - 06:29

Den Softie habb Ich hier im Instutut sitzen. Auswertung der Daten über Matlab.....macht der hier täglich.......Ich sollte Ihm nur mal Daten geben......


Greetz,
Armin

#13 gravedigger

    Hartendurist


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Geschrieben: 25. Juli 2003 - 09:33

bei uns nehmen die psychiker immer labview oder wie sich das schimpft.
leider hört der oberprofi für das proggi ende des monats auf...... :angry:

#14 jediknight

    sexidol


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Geschrieben: 25. Juli 2003 - 09:49

Moin

also es wurde mich ja auch mal reizen einen Prüfstand selber zubauen
ich arbeite in einer Elektronikfirma und komme an alles elektronikmaßiges ran
ich denke das unser techniker dann auch mal nen auge drauf werfen könnte
wenn er was festes in der hand hat (schaltpläne etc)

wenn ich helfen kann...gerne

robert

#15 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 25. Juli 2003 - 10:34

Na...gerade um den zu entwickeln brauchmer ja mal nen E-Man ! :-)

Greetz,
Armin

#16 Wuif der Wiesel

    pornstar


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Geschrieben: 1. August 2003 - 20:02

ich bin einer! Aber leider müss mada noch a paar semester warten, hab noch ned mal s Vordiplom! :-(

#17 Millord

    pornstar


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Geschrieben: 5. August 2003 - 11:08

Also, das alte Toppic war von mir und in der Software und Messerfassung sehe ich gar kein Problem. Das eigendliche Problem ist die Tatsache das man eine Art Bremse braucht, die vehinder, daß der Motor ohne Last läuft. Dafür gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten.

1. Eine wirkliche Bremse, sowas haben wir hier an der UNI, ist im Prinzip nix anderes als ein Propeller der im Wasser Läuft. Wenn man eine solche Bremse hat, kann man die Leistung sehr genau und exakt bestimmen. Bei uns hier haben wir den Motor drehbar gelagert und messen die Kraft und damit das Drehmoment das man braucht um den Motor festzuhalten, damit er sich gerade nicht dreht. Der Nachteil ist, das die Bremse umso stärker wirkt, je schneller sich der Motor dreht. Diese Methode ist eigendlich nur geeignet wenn man einzelne Werte bei bestimmten Drehzahlen ermittelt, weil die Bremse auf die jeweilige Drehzahl abgestimmt sein muß.

2. Bremsung über Trägheit, so funktionieren die erwerblichen Pfüfstände. Mann nimmt eine möglichst schwere Trommel, stellt sich mit dem Hinterrad drauf und beschleunigt sie. Messtechnik wäre sehr einfach, man rechnet sich das Trägheitsmoment der Trommel aus (Was für eine Zylindrische Trommel nicht sonderlich schwer ist) und mist einfach die Drehzahl über der Zeit. Das Trägheitsmoment der Trommel ist natürlich umso größer je schwerer die Trommel ist und je größer ihr Durchmesser ist. Theoretisch also gar kein Problem, aber, wo bekommt man so eine Trommel und wo bewart man sie auf? Gelager sollte sie natürlich auch noch sein und der Roller sollte sich auch draufstellen lassen. Nur an diesen Punkten bin ich bisher gescheitert, alles andere ist leicht zu lösen. Die Drehzahl des Motors über der Zeit kann jede Mess PC Karte erfassen, da habe ich im Insitut wahrscheinlich sogar noch eine (Ansonsten sind die Dinger glaube ich recht teuer)

Aber wenn ihr die Mechanikprobleme löst, werde ich euch mit dem Messtechnik know how beliefern, habe hier bereits 3 bis 4 Prüfstände aufgebaut

Ach so, das Trägheitsmoment des Rollermotors interessiert nicht, man muß nur die Trommel berechnen. Formeln kann ich euch wie gesagt auch gerne liefern

Bearbeitet von Millord, 5. August 2003 - 11:13,


#18 Ryder

    newbie


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Geschrieben: 5. August 2003 - 12:38

Hi, die Idee ist sogar bereits Patentiert!

Das Problem besteht besonders bei Zweitaktern in den unterschiedlichen Verbrennungsgeschwindigkeiten.
Der Motor beschleunigt dann am besten wenn ein optimal zündfähiges Gemisch vorliegt.
Das muß aber nicht bei der Höchstleistung liegen!

Das heißt mit dieser Art Prüf-"Stand" mißt man lediglich wie drehfreudig ein Motor ist.

Das Problem mit dem PC ist auch nicht zu mißachten.
Die Datenn müssen auf jedem Falle vom Prüfstand zwischengespeichert werden, da der PC keinen kontinuierlichen Arbeitsrhytmus hat.

Ich hatte diese Idee vor knapp 15 Jahren und habe solange damit weitergemacht bis es jetzt endlich einwandfrei funktioniert.

Siehe: www.SDC1.de

#19 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 5. August 2003 - 13:54

@Millord:
Abgesehen davon dass es viel Arbeit ist iss es kein Problem mit der Rolle/Trommel. einige haben schon vorgeschlagen zb eine LKW Bremstrommel vom schrott zu nehmen. Die bekäme man auch problemlos gewuchtet und gelagert unsw. Aber das mit der Messwertaufnahme bedarf denn doch einer Schnittstelle, denn Du musst ja die Drehzahl der Trommel bzw des Motors aufnehmen. Dabei ist ja entscheidend die Drehzahländerung festzustellen und dafür ist das Inkrement "eine Umdrehung" zu gross, eine Drehzahländerung wird nur noch grob gerastert dargestellt, wichtige punkte können verlorengehen, zb ein Leistungsloch in einem kurzen Bereich. Wenn man un hingeht und etwa90 Inkremente pro Umdrehung hat (zB Lochscheibe mit Lichtschranke) wird die Datenmenge schon so gross dass jeder PC erstmal nicht mitkommt und hier wird schon mal eine ordentliche Schnittstelle benötigt......und soweit sind wir nun schonmal......wer baut die Schnittstelle mit Datenzwischenspeicherung ?? :-P

Greetz,
Armin

#20 StahlFix

    gay-sf-lord


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Geschrieben: 5. August 2003 - 14:01

@Ryder:

Jo....wie auf der Webseite angegeben sieht wohl ein Prüfstand aus !
Bist Du der Erfinder ?
Wenn ja.....hilf uns mal auf die Sprünge.....was für eine Schnitstelle nutzt Du ?

Greetz,
Armin





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