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kupplung trennt nicht
#1
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 05:26
hab gerade festgestellt, daß sich an meiner kupplung gar nix mehr tut. Das sonderbare ist, daß gestern alles noch völlig i.o. war und ich auch nicht mehr gefahren bin. Der einzige grund dafür kann eigentlich nur sein das ich unten am umlenkhebel den kupplungszugnippel aus- und wiedereingehängt habe.
Kann da irgenwas passieren wenn, wenn die leicht vorgespannte kupplung entlastet wird?
-Kupplungzugeinstellung ist unverändert, müsste also wie zuvor optimal sein.
-Beim ziehen des kupplungshebel am lenker ganz normaler wiederstand , kann also eigentlich nicht sein das sich die kupplung verklemmt hat.
hat jemand eine ahnung was das sein kann ? vielen dank
#2
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 08:56
hast du den Zug nur ausgehängt oder dabei auch den Klemmnippel gelöst?
"Nur" aushängen geht nämlich fast gar nicht, denn die ca. 5 mm zusätzlichen Zug, die man dabei afwenden muß, sind mit bloßer Daumenkraft meist nicht zu schaffen!
Egal wie dem auch ist: Eine nicht trennende Kupplung -dein aktuelles Problem- lässt sich nur durch zusätzliches Vorspannen des Zuges beheben. Dazu den Ausrückhebel am Kuludeckel mit einem starken Schraubendreher so weit nach vorne drücken, wie´s geht und in der Position den Klemmnippel setzen.
Eine dritte Hand wäre da sehr hilfreich. Ich habe mir dazu einen Abstandhalter gebastelt, mit dem der Ausrückhebel gehalten wird und ich beide Hände frei habe...
Hinterher die Feineistellung über die Einstellschraube am Bowdenzug nicht vergessen!
Viel Erfolg, bobcat
#3
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 09:56
#4
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 11:13
Zitat
Sofern noch vorhanden...
#5
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 12:48
#6
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 17:07
vermutlich hast du beim Kupplungszugaushängen, den Kupplungsstift herausgezogen, somit die Verzahnung verschoben...
würde mal den Kupplungstift gegen die Federkraft nach unten ziehen und dann den Kupplungshebel nach hinten <<--- ziehen, den Stift wieder einrasten und dann müsste die Kupplung wieder trennen....
mfg Sig Rossi
#7
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 17:54
Leider hab ich keine Lösung gefunden
Hab die fuffi heut aufgebockt und nochmal alles probiert
1.Einstellung des zuges ist perfekt, hab auch über die einstellschraube eine noch höhere vorspannung ausprobiert.(ausgehängt hatte ich den zug gestern indem ich die einstellschraube ganz reingedreht hatte um die vorspannung zu entlasten - geht ganz gut so)
2.Unabhängig vom zug hab ich dann den Umlenkhebel mit nem großen schraubendreher direkt betätigt (fühlt sich ganz normal an - erst leichter wiederstand von der feder am umlenkhebel ,dann der hohe wiederstand wen die kupplung zusammen gedrückt wird)
Mit viel kraftaufwand hab ich mehrmals den Umlenkhebel so betätigt (wirklich gaanz bis zum anschlag), aber das hinterrad lässt sich bei eingelegtem gang nur mit kolbenhub drehen.
Bin jetzt nah am verzweifeln
das kuriose ist doch das gestern noch alles ging und jetzt ohne das ich was gemacht hab nix mehr.
-fehlerquelle kupplungszug ist definitiv ausgeschlossen
-das die kupplung veklemmt oder zusammengeklebt ist kann ja eigendlich auch nicht sein, da der wiederstand des hebels normal ist (und ich ja rein gar nichts gemacht hab)
-einzige fehlerquelle die noch sein kann ist, daß ich noch das hinterad mit bremstrommel abmontiert hatte - aber was kann da passieren? kann man die hauptmutter zu stark anziehen ? kann das überhapt auswirkungen auf die kupplung haben - eigendlich doch nicht?
Hat irgendwer sowas schon erlebt? (passiert warscheinlich nur mir)
ps
Bin kein profi, kenn meine fuffi aber ganz gut da ich sie vor jahren selbst restauriert habe und dabei eigenhändig komplett zerlegt (einschließlich motor) und wieder zusammengebaut habe - bis gestern lief sie einwandfrei
#8
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 18:19
Hab deine Antwort grad erst gesehen und das hört sich ja gut an!
Habs noch nicht probiert, aber weis nicht recht wo bei ner v50 ne Verzahnung am Kupplungsstift ist? der umlenkhebel ist bei mir mit einem stift/od.splint fest auf dem kupplungsstift befestigt - oder ist diese Verzahnung auf der innenseite quasi im motor?
Werd´s nacher aufjendenfal mal probieren, danke
#9
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 22:10
#10
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 22:13
jetzt muß die fuffi wohl wieder in keller da ich gerade zu wenig zeit hab um tagelang zu schrauben. Zu schade das dies gerade jetzt passiert ist, da ich gestern nen größeren vergaser+et3 bahnane verbaut hab
eigentlich bleibt mir doch nur noch die möglichkeit die kupplung auszubauen (wenn ich´s grad auch nicht kann und will)
wenn jemand noch nen tip hat wie man ohne öffnen prüfen kann ob die kupplung irgendwie verklebt od. verklemmt ist wäre ich sehr dankbar - aber eigendlich kanns einfach nicht wahr sein...
danke jedenfalls für die hilfe! in 99 von 100 fällen hätts warscheinlich geholfen
#11
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 22:26
naja brauch wohl erst mal ein paar tage luft um das zu akzeptieren, und vielleicht schaff ich´s ja in den nächsten monaten irgendwann mal
#12
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 22:43
Das Einzige was Du dazu brauchst ist ein Kupplungsabzieher (kostet ca. 7.- Euro).
Rad mit Bremstrommel runter (an der Achse abschrauben), Bremsankerplatte weg (3 Schrauben, Zug kann dranbleiben), Kulu-Zug aushängen, Kul-Deckel weg (6 Schrauben), Andruckplatte weg ("Sicherungsfeder" aushängen), Sicherungsblech an der Kupplungsmutter umbiegen, so dass ne 17er Nuss draufpasst, mit nem Schraubenzieher das Primärritzel blockieren u. die Kulumutter aufdrehen, Mutter u. Sicherungsblech entfernen, Kupplungsabzieher reinschrauben u. Kupplung abziehen (Achtung: Der Halbmond zur Zentrierung der Kupplung fliegt dabei leicht raus und dann musst Du ihn im Getriebeöl suchen...).
Kupplung zerlegen dann im ausgebauten Zustand. Am besten bastelst Du Dir ein eigenes Werkzeug zum Zusammendücken der Kupplung. (Baumarkt Schrauben u. Beilagscheibensortiment hilft...). Sicherungsring weg, Beläge tauschen (am besten vorher einen Tag in Öl - SAE 30 - einlegen,....
Einbau dann andersherum.
Du siehst...: Gaaanz einfach.
Viel Spaß, King Olli
Edit: Ach ja, eine neue Dichtung für den Kulu-Deckel + Bremsankerplatte brauchst Du auch noch...
Bearbeitet von king olli, 19. Juni 2004 - 22:46,
#13
Geschrieben: 19. Juni 2004 - 23:12
da ich dazu nun sowiso erst nochmal teile bestellen muß - welche beläge, federn und ob 3od. 4 sind den sinvoll?
wenn ich das ding schon offen hab will ich natürlich auch das optimale verbauen.
Was drin is weis ich nicht mehr sicher (glaub normale korkbeläge mit verstärkten federn?)
(setup gaaanz zivilisiert: dr75, 16/16, et3 banane (orginal), standartprimär)
danke für tips
#14
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 00:07
Zitat
Gruß Olli
EDITH fügt noch hinzu, daß es nicht schaden kann, den Druckpilz und die Sicherungsfeder mit zu erneuern...
Nr. 24 und 25
Bearbeitet von Olliz, 20. Juni 2004 - 00:12,
#15
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 00:57
#16
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 13:57
verlängert die übersetzung um ca 7% und brauchst dafür nicht den motor zerlegen.
bei der kupplung würde ich dir original kupplungsbeläge mit verstärkter feder empfehlen. die 4 scheiben kupplungen sind meist verbogen und trennen nicht bzw. schleifen nervig rum, so grad wieder bei der pk125 meiner schwägerin passiert!
ne 3 scheiben kupplung mit verstärkter feder auf jeden fall gute wahl. schau zu, dass es auch original piaggio beläge sind, sind immer die besten!
schau mal hier rein
da steht wie du das am besten machst. vielleicht gehts dann ja schneller!
gruß,
doc
#17
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 15:37
du hast doch den Umlenkhebel, dieser ist auf einer Welle fest montiert, auf dieser welle befindet sich oben eine Verzahnung, welche in den Kupplungsausrücker eingreift und diesen nach innen schiebt, jetzt kann es sein, das du diese Verzahnung beim Kupplung aushängen verschoben hast ( einen Zahn nach rechts)
und jetzt trennt sie nicht mehr....
dies kann passiert sein, indem du den Umlenkhebel versehentlich nach unten gedrückt hast....
hatte auch mal das Problem...
hoffentlich konnte ich dir helfen...
#18
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 15:39
du hast doch den Umlenkhebel, dieser ist auf einer Welle fest montiert, auf dieser welle befindet sich oben eine Verzahnung, welche in den Kupplungsausrücker eingreift und diesen nach innen schiebt, jetzt kann es sein, das du diese Verzahnung beim Kupplung aushängen verschoben hast ( einen Zahn nach rechts)
und jetzt trennt sie nicht mehr....
dies kann passiert sein, indem du den Umlenkhebel versehentlich nach unten gedrückt hast....
hatte auch mal das Problem...
hoffentlich konnte ich dir helfen...
#19
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 19:07
der umlenkhebel ist, wie du ja auch sagst auf der welle fest montiert.
Am anderen ende im motor befindet sich doch aber nur eine abgeflachte stelle welche bei drehung auf einen kurzen bolzen (kupplungstrennpilz) "hebelt"
Also kann ich doch den umlenkhebel gar nicht verdrehen (auser evtl. um 360grad)???
Oder befindet sich diese "verzahnung" an dieser abschlusskappe die am ende auf diese welle kommt? (hab gerade nen ersatzteilkatalog vor mir)
-meinst du mit "nach unten drücken" - die welle in den motor hinein (was ja geht, da dieser durch die feder nach außen gezogen wird) ,oder hinaus (was eigentlich nicht geht, da die feder das schon macht) ?
deine erklärung wär für mich wirklich die logischste, da ich ja an der kupplung nix gemacht hab.
Wenns dir schon passiert ist und du ne v50 hast muß da doch wirklich wo ne verzahnung sein :heul:
#20
Geschrieben: 20. Juni 2004 - 20:13
Bei den Kupplungsdeckeln (und Ausrückhebeln) gibt es 2 Varianten: die eine (neuere von der PK), bei der der Ausrückhebel oben in einem Nadellager geführt ist -die hat eine Verzahnung, um den eigentlichen "Hebel" aufzunehmen- und die "alte" Variante von der V 50, bei der nur ein Gleitlager vorhanden ist und der Lagerhebel selbst über seine Ausklinkung den "Hebel" darstellt. Bei letzterem kann kein falscher Einbau schuld daran sein, daß kein Druck auf die Kupplung zustandekommt....
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