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GSFwA: Maschinenbau Ingeneure, heute suche ich: Richtige Beschichtung von Stahlteilen

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Geschrieben

Bei mir macht Aceton die beste Oberfläche und Spantrennung bei Alu.

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  • So liebe Leute. Wollte Euch mal präsentieren, wo mein Focus die letzten drei Jahre war und warum ich hier diesen Thread benötige und eben Eure Hilfe. Danke an alle hier die mir immer weiter helfen mit

  • Diese spec. ist Dein Freund:  https://de.misumi-ec.com/pdf/fa/2014/P1_2287-2288_F80_DE.pdf    

  • Ich "flüstere" mal mit meinem "Richtmegaphon" in diesen Thread, dass der Jimmy eigentlich Skinner "Skinny" Norris heißt. Und sich die Stimme mit Morton, dem Chauffeur teilte. Zurück zum Thema

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Geschrieben

ich werfe noch petroleum in den ring das hat bei mir immer schön geklappt. hat aber halt nicht mehr jeder für die sturmlampe rumstehen ;-) 

was ich sagen kann: lieber 2 mark mehr für einen schön neu geschliffenen senker ausgeben (markenware, nicht LUX Tools) und bei der drehzahl ist weniger mehr beim senken. bei 800 wäre in Va der Senker vermutlich relativ zügig futsch. ich senke glaub ich fast alles unterhalb der 100 u/min. ich gebe zu ich gucke nie auf die anzeige aber es ist halt "langsam". dazu muss man natürlich auch der passende gerät haben. viele Ständerbohrmaschinen fangen ja erst ab 600 an, da muss man sich erstmal nen billigen frequenzwandler vorhängen.

 

aber wenn man pröll alu hat kann man viel versuchen, das schmiert einfach immer. ich meine mich zu erinnern, dass sich AlMgSiPb bei mechanischer Bearbeitung besser tut. 

 

Geschrieben
  • Autor
vor 18 Minuten schrieb mottin86:

ich werfe noch petroleum in den ring das hat bei mir immer schön geklappt. hat aber halt nicht mehr jeder für die sturmlampe rumstehen ;-) 

was ich sagen kann: lieber 2 mark mehr für einen schön neu geschliffenen senker ausgeben (markenware, nicht LUX Tools) und bei der drehzahl ist weniger mehr beim senken. bei 800 wäre in Va der Senker vermutlich relativ zügig futsch. ich senke glaub ich fast alles unterhalb der 100 u/min. ich gebe zu ich gucke nie auf die anzeige aber es ist halt "langsam". dazu muss man natürlich auch der passende gerät haben. viele Ständerbohrmaschinen fangen ja erst ab 600 an, da muss man sich erstmal nen billigen frequenzwandler vorhängen.

 

aber wenn man pröll alu hat kann man viel versuchen, das schmiert einfach immer. ich meine mich zu erinnern, dass sich AlMgSiPb bei mechanischer Bearbeitung besser tut.

 

Ja, Qualitätssenker ist schon bestellt. Die Standbohrmaschine in der Arbeit ist ein großes älteres Modell mit klingenden Namen aus Italien. Sie dreht auf 1 eher langsam, muss heute mal schauen was da überhaupt übersetzt ist. :rotwerd:

Leider bin ich an genau diese Legierung gebunden.

 

 

Geschrieben
  • Autor

Maschine ist von Gillardon und geht mit 100Umin.

 

Ja, so einen Vielschneidesenker habe ich, damit lassen sich die kleine Grate super per Hand entfernen. Mit Drehzahl denke ich verklebt der sehr schnell.

  • 1 Monat später...
Geschrieben
  • Autor

So, jetzt mal amtlich ein dickes Dankeschön an den @Sloth für diese delikate Spannhülse. Nicht nur dass ich kratzfrei spannen kann, sie hat auch gleich seitlich die Bohrschablone und gegenüber die Gewinde als Schneidehilfe. Man sieht ja, sie kann auch in den Schraubstock gespannt werden, dank der flachen Seitenteile. Das war für meine Mittel ein sehr angenehmes Arbeiten und die gefertigten Teile sehen nun auch alle vernünftig aus und haben zentrierte Bohrungen/Gewinde.

 

Hatte eben endlich alles fertig gebohrt und angefangen gewinde zu schneiden, es fehlen noch die seitlichen Gewinde und ich bin durch mit den Teilen.  :cheers:

 

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Bearbeitet von Scumandy

  • Scumandy änderte den Titel in GSFwA: Maschinenbau Ingeneure, heute suche ich: Richtiges Material für Welle
Geschrieben
  • Autor

Hallo Leute.

Hab vor einem Jahr ein paar Antriebswellen aus Titan Grade5 fertigen lassen. Das war nicht nur teuer sondern auch kompliziert für den Fertiger.
Jetzt möchte ich selbige Welle noch mal machen lassen, aber diesmal aus Stahl. Was würde sich da eignen, wenn es nach Fertigung nicht beschichtet aber trotzdem rostfrei sein soll?

Also ich hab einmal gehört es gibt Edelstahl der sich so oder so verhält. Mancher ist sehr spröde, anderer wieder etwas dehnbarer/zugfester. Könnt ihr mir da bitte etwas auf die Sprünge helfen? Danke :cheers:

 

ds_ti_01.thumb.jpg.998631cde7abeb59322c993370735581.jpg

Geschrieben

"Silberstahl" 1.2210. Ist nicht unbedingt die Speerspitze was Rostbeständigkeit betrifft, aber gut für präzise Teile.

Geschrieben

Wie wäre brünieren?

Das ist doch auch irgendwie stimmig bei RC-Car-Geschichten.

Geschrieben
  • Autor
vor 1 Stunde schrieb ösirally200:

Was spricht gegen beschichten?


Hatte mal verzinken lassen, war dan mit den Lagersitzen zu eng. Ich will mir den Schritt einfach sparen.

Geschrieben
  • Autor
vor 32 Minuten schrieb AAAB507:

Wie wäre brünieren?

Das ist doch auch irgendwie stimmig bei RC-Car-Geschichten.


Ja das wäre in der Tat eine sehr schöner Weg und so waren die orignalen Wellen auch. Das trägt auch nicht dick auf. Setzt brünieren irgend einen speziellen Werkstoff voraus?

Geschrieben

Chemisch nickel ist halt schon was anderes als verzinken.

Wir verwende das speziell für Präzisionsteile mit Passungen, weil es eben beherschbar wenig aufträgt.

 

Korrosionsschutz im vergleich zu brünieren ist wesentlich besser, aber halt auch nicht galvanisch..

Bearbeitet von ösirally200

Geschrieben

Martensitischites Inox,

 

Bitte net nach Werksnummer fragen (vielleicht kann @BerntStein helfen) , bin nach 1 Woche hackeln in Indien komplett fertig und im semi Psychose Status und will nur noch schlafen

Bzw 4130 CrMo oder 25CrMo4 mEa. Mit anschließender oberflächenpassivierung.

Ansonsten C45 oder 42CrMo4 wobei dazu kann ich nix wegen surface protection sagen.

 

Rlg Christian 

 

 

PS: Handbuch der Ingenieure kaufen sollte viele Fragen bereits einengen können, was ein Tip sein soll aber keine Kritik :)

 

Geschrieben

ich würd da einfach irgendein Haus-und Hof-Automaten Niro verwenden.

1.4305

ist kein Exot, bekommt man in allen möglichen Abmessungen und jeder Fertiger freut sich. Sollte ausserdem noch halbwegs rostträge sein.

Geschrieben

So ganz feine Bearbeitungen wie DIN471er Einstiche bei 5er Wellen werden halt mit 1.4301 oder 1.4305 lt meiner Erfahrung nicht ganz sauber. Wenn sich der Fertiger Zeit nimmt wirds besser, aber dann wirds halt auch nicht billiger.

Geschrieben
  • Autor
Am 16.3.2024 um 18:05 schrieb Yamawudri:

Martensitischites Inox

 

Namaste Christian. Das erste Wort musste ich jetzt drei Mal laut lesen. Wow.

 

Also ich würde gerne zwei Sachen eingrenzen.

A) Brüniert weil geiler Look und die Originalwelle war auch so, tät mir sehr gefallen. Da wären wir dann bei "Silberstahl" 1.2210.  Denn da fallen alle Edelstahl Sorten raus, weil die sich nichtbrünieren lassen, richtig?

B) Edelstahl der sich gut zerspanen lässt und eben "rostarm" ist. Das wären dann die von @Yamawudri erwähnten.

 

 

Leider hab ich im letzten Jahr gelernt, wenn man es dem Fertiger nicht einfach macht, wirds sehr kompliziert : )

 

Bearbeitet von Scumandy

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

1.7227 würde ich nehmen und dann brünieren.

Allerdings warnt unser "Brünierer" immer mit folgendem Vermerk auf dem Angebot: "Achtung: Brünieren ist kein Korrosionsschutz!"

 

Sonst, wenns INOX sein soll, würde ich dir 1.4542 empfehlen

Geschrieben

1.4305 lässt sich wenigstens einigermaßen gut spanen.

Übrigens ist Rost auf plasmanitrierten Oberflächen auch nicht schnell da.

 

Geschrieben
  • Autor

Also die Sache mit dem Senken hat nun tadellos geklappt. Langsame Drehzahl, Senker für Alu und Isopropanol damit die Späne nicht verpicken. Es ging traumhaft gut. Danke für die zahlreichen Tips.

 

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  • 2 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Heyho. Hab dank einem Kollegen hier einen Fertiger-Pool angeschrieben. Es kam die Frage ob "suj2" Material akzeptabel sei für die Wellen. Equivalent sollte es 1.3505 Wälzlager-Stahl sein. Das müsste ja dann auch gut für meine Modellauto-Buggy Wellen passen, nicht wahr? Es kam auch die Frage nach der gewünschterm Härtegrad. Leider steige ich da mangels Erfahrung aus...

Was meint Ihr?

 

lgTom

Geschrieben

Ich hab mir heute mal die Spezifikation von 1.3505 angeguckt. Ich gehe davon aus dass das für deine Zwecke passend ist.

 

Zum härten: muss das überhaupt sein?

 

Falls du allerdings eine gewisse Oberflächenhärte und Korrosionsschutz brauchst bietet sich auch eine DLC-Beschichtung an. Hätte auch den Vorteil das du Härteverzug ausschließen kannst, der ja bei den kleinen Wellen durchaus entstehen kann.

Ich hab heute mal im Einkauf in der Firma nachgefragt und bekam die Info dass die Beschichtung nicht teuer wäre, konkrete Preise hab ich aber nicht. Ist ja auch Stückzahlabhängig.

Frag doch mal bei den potentiellen Lieferanten ob die das mit anbieten.

 

Zudem sieht die Beschichtung recht edel aus, ist ja auch nicht zu verachten.. ;-)

Geschrieben
  • Autor
vor 15 Stunden schrieb Sloth:

Ich hab mir heute mal die Spezifikation von 1.3505 angeguckt. Ich gehe davon aus dass das für deine Zwecke passend ist.

 

Zum härten: muss das überhaupt sein?

 

Falls du allerdings eine gewisse Oberflächenhärte und Korrosionsschutz brauchst bietet sich auch eine DLC-Beschichtung an. Hätte auch den Vorteil das du Härteverzug ausschließen kannst, der ja bei den kleinen Wellen durchaus entstehen kann.

Ich hab heute mal im Einkauf in der Firma nachgefragt und bekam die Info dass die Beschichtung nicht teuer wäre, konkrete Preise hab ich aber nicht. Ist ja auch Stückzahlabhängig.

Frag doch mal bei den potentiellen Lieferanten ob die das mit anbieten.

 

Zudem sieht die Beschichtung recht edel aus, ist ja auch nicht zu verachten.. ;-)

 

Hi, danke für Deine Expertise. Ach die meinen dann warscheinlich ob nachträglich gehärtet werden soll. Nein das muss dann gar nicht sein.


DLC-Beschichtung seh ich mir mal an.

 

lgT

 

  • 2 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

So liebe Leute. Wollte Euch mal präsentieren, wo mein Focus die letzten drei Jahre war und warum ich hier diesen Thread benötige und eben Eure Hilfe. Danke an alle hier die mir immer weiter helfen mit ihrer Erfahrung und ihren Quellen. :cheers:

 

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  • Scumandy änderte den Titel in GSFwA: Maschinenbau Ingeneure, heute suche ich: Richtige Beschichtung von Stahlteilen
Geschrieben
  • Autor

Hi Leute. Ich bin wieder am RC Modellbau und muss ein paar Teile nachfertigen. Am Ende sollen sie so wie die Originalteile aus den 90ern aussehen. Dehalb die Frage dieses Mal zur Beschichtung.

 

Es geht um diese Differenzialausgänge, die eher dunkelgrau und rauh anmuten. Die Welle dürfte ebenso geschichtet worden sein. Die beiden Rechts sind spätere Produktion, die wurden auch anders beschichtet, so will ich es nicht, ich brauche das Dunkelgrau.
 

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Ich denke mal je nach Material wird sich die Beschichtung auch ander "färben"? Zz. steht Silberstahl 1.2210 als Materialempfehlung, habe da aber Bedenken, dass die Oberfläche dann so wird wie gewünscht. Hatte letztens einen Werzeugbauer in der Arbeit, der meinte überhaupt Stahl 42CrMo4 und anschließend Gasnitrieren. Oder 1.4305. Denn das erst gedachte brünieren war bei anderen Stahlteilen dann sehr glatt, glänzend und sehr dunkel, eher ins bräunliche und nicht grau.


Die Originalteile stammen ja aus Anfang der 90er Jahre aus Japan und wurde erst in Kleinstserie gefertigt. Ich denke mittlerweile, die werden damals eher gewöhnlichen Stahl genommen haben und den am Ende einfach gehärtet, bevor sie zu "superedlen" Metallen gegriffen hätten?

 

Also vielleicht kann jemand meinen Gedanken teilen oder auch mutmaßen, was da früher abgelaufen sein muss und wie ich da heute hin komme. Materiallanalye habe ich von den Teilen noch nicht machen können, wäre auch mit meinen Kontakten nicht zerstörungsfrei möglich.

 

@Sloth @500 Miles Habt ihr Füchse eine Idee? 

 

 

 

 

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Geschrieben

Moin!

 

Ich kann mir vorstellen dass das gar keine Beschichtung ist, sondern das die Oberflächenfarbe durch´s härten und anschließende abschrecken im Ölbad entstanden ist.

 

Oder doch brüniert, sieht dann halt durch Alterung und Abnutzung jetzt so aus wie es ist.

 

Könntest auch mal hier nachfragen: https://chromfabrik.co

Vielleicht haben die eine Idee..

Geschrieben

Denke ich auch, dass das einfach Herstellungsbedingt ist.

Meiner Einschätzung nach war da früher die Optik eher zweitrangig. Insbesondere bei Teilen, die man sowieso nicht sieht. Die Spurstangen aus beidseitigen Gewindestangen z.B. waren ja oft verchromt - obwohl sonst nur dunkle / schwarze Teile verbaut waren, weil es die eben so als Standardteil gab... :whistling:

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