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Champ

Moderator a.D.
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Alle Inhalte von Champ

  1. Der Sicherheitsaspekt ist natürlich nicht außer acht zu lassen. Das gilt aber generell für alle Zweiräder, egal ob alt oder modern und für Fünfziger im besonderen, auch aktuelle Fahrzeuge, die zwar von der Beschleunigung besser sind als alte originale 50er, dürfen nur 45 km/h fahren, was bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h die meisten Autofahrer dazu verleitet unbedingt überholen zu müssen. Wenn man möchte, daß seine Brut so sicher wie möglich durch den Straßenverkehr kommt landet man letztendlich irgendwo bei M-Klasse, VW Touraeg oder ähnlichen Fahrzeugen.
  2. Und wieder einer, der das mit dem Beratungstopic nicht verstanden hat. Das ist nicht so ganz der Sinn der Übung hier. Hier soll es, sowohl bei kompletten Fahzreugen, als auch bei alten Teilen ja in erster Linie um Erfahrungsaustausch bezügl. Werteinschätzung / Preisfindung gehen. Von daher sollen die Topics nicht gelöscht werden sondern mit Beschreibung der Artikel und Preiseinschätzungen, gegebenenfalls auch erzielter Preis, erhalten bleiben, um weiterhin als Anhaltspunkt zu dienen. Es ist nicht so gedacht, daß man das hier als Versteigerungsplattform nutzt und nach dem Verkauf alle Spuren verwischt.
  3. An Tachowelle, Antrieb etc. glaube ich nicht. Ich denke die Ursache für dieses Phänomen liegt im Bereich der Tachonadel selber, bzw. der feinen Spiralfeder an der sie befestigt ist. Eventuell (Kondens-) Feuchtigkeit im Tacho durch die die Nadel am unteren Anschlag oder in der Lagerung festbappt.
  4. Hat Deine Tochter ein Fahrrad? Falls ja, hat das eine Gangschaltung? Vieviele Gänge?
  5. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und jeder soll die Karre fahren, die ihm gefällt. Ich würde einen Teufel tun und versuchen irgendwelche Leute, die Yamahe Aerox, Rex, GT300 oder sonstwas fahren davon zu überzeugen einen klassischen Schaltroller zu fahren. Im Gegentum, die sollen alle schön bei Ihren Kisten bleiben und mich einfach in Ruhe lassen. Was ich nur einfach nicht verstehe, warum muß, wenn jemand nach der Zuverlässigkeit einer PK fragt, sich die Diskussion nur noch darum drehen, daß so ein alter Schaltroller eh nix für die Tocher ist, weil man da ja schalten muß? Das man bei alten Fahrzeugen im Vergleich zu aktuellen Modellen Abstriche im Bereich technischer Feature machen muß sollte wohl klar sein. Das war hier aber nicht die Frage und ich denke, daß das jemandem der sich mit alten Karren, von Mercedes bis MZ beschäftigt, durchaus bewußt ist.
  6. Also dieses Argument mit dem Schalten finde ich ehrlich gesagt etwas albern. Eigentlich fährt doch (fast) jedes Kind und dann Jugendlicher Fahrrad. Wieviel Gänge haben die in der Regel heute so? Führerschein macht man in der Regel doch auch auf Schaltfahrzeugen, egal ob Auto oder Motorrad. Aber beim Roller soll das nicht gehen? 50 Jahre lang hat Vespa damit geworden, daß es ja ein bequemes und komfortables Fahrzeug auch und gerade für Frauen und junge Leute ist. Und heutzutage ist das auf einmal so ein Unding damit klar zu kommen. Ist die allgemeine Verblödung bzw. Degeneration der Grobmotrik tatsächlich schon soweit fortgeschritten?
  7. Ein Vespa mit Schaltgetriebe, wie z.B. die PK 50 ist, wenn sie einmal vernünftig überholt ist, zuverlässiger und alltagstauglicher, als die ganzen modernen Fahrzeuge, aber... und jetzt kommts: - es ist inzwischen sehr schwierig geworden eine wirklich gute und unverbastelte Vespa zu bekommen - viele Fahrzeuge, die als "überholt", "restauriert", mit "überholtem Motor" oder sonstwie angeboten werden, sind zusammengepfuschte Blender Der einzigste, aber auch wesentliche Punkt, der in meinen Augen die Alltagstauglichkeit massiv einschränkt ist eben, daß die alten Vespas so belibt sind. Leider kann man so eine klassische Vespa nicht mehr einfach überall stehen lassen. Das ist um so problematischer, um so schicker sie ist. Ältere oder besonders beliebte Modelle kann man in manchen Regionen gar nicht mehr aus den Augen lassen.
  8. Also ich würde da ehrlich gesagt keine Experimente machen. Wenn Du unbedingt den Tank retten und weiter fahren möchtest, solltest Du Dir einen Fachbetrieb suchen, der sich mit sowas auskennt und den Tank löten lassen.
  9. Was für Komponenten hast Du so verbaut?
  10. Gestern abend per Email an alle LCD-Mitglieder, die im Verteiler sind rausgegangen: Liebe Mitglieder, hiermit möchten wir euch schon einmal vorab über den Termin für die nächste Jahreshauptversammlung des Lambretta Club Deutschland informieren. Wie bereits angekündigt, soll diese bereits zum Jahresbeginn stattfinden, da einige wichtige Dinge zu beschließen sind. Über eine rege Teilnahme würden wir uns daher ganz besonders freuen. Die Jahreshauptversammlung wird am Samstag, den 13. Januar 2018 in Hamburg stattfinden. Bitte merkt euch diesen Termin schon einmal vor. Alles Weitere, genauer Ort und Zeit, sowie die Tagesordnung folgen in Kürze. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung findet eine von Mitgliedern des LCD organisierte Musik- und Tanzveranstaltung statt: Faith, Love, Hope - Souliges Scooterist new year happening ab 21 Uhr im Komet in der Erichstraße 11 in Hamburg 2 Floors, 10 DJ's, günstige Getränke
  11. Das der Roller übergepinselt wurde sollte eigentlich sofort jedem Klar sein, auch ohne besondere Vespa-Kentnisse. Wenn man Teile abschraubt und darunter eine andere Farbe ist könnte dies als Indiz gewertet werden. Nichtsdesdotrotz denke ich, daß die Einschätzung weiter oben, 1,7 - 2k eher am unteren Rand der Preisspanne einzuordnen ist. Immerhin ist es eine Augsburger T4, also schon ein durchaus begehrtes Modell. Deutsche Papiere und die org. Fahrgestellnummer auf dem Prägeschild. Scheint ja auch weitesgehend komplett zu sein. Man möge einfach nur mal so zusammen rechnen, was so Teile wie Tacho, Schwanenhalsrücklich, Sitzbank etc. kosten. Für eine genaue Einschätzung muß man sich den blechzustand natürlich genau im realen Leben anschauen, ich denke aber schon das da, je nachdem wie der Rahmen tatsächlich so beinander ist da ein deutlich höherer Betrag möglich ist.
  12. Chefin treibt sich halt mal wieder in Italien rum um Pizza zu essen, da läuft dann hier nicht viel.
  13. Bitte noch ein paar Tage Geduld. Ich zitiere mich mal selber: Soviel schon mal vorweg, das größte Engagement als Reaktion auf diese Rundmail kam in diesem Fall aus dem Norden Deutschlands.
  14. Habe gerade noch mal geschaut, Lagersitz am Hinterrad ist von außen an beiden Kanten, also sowohl die äußere zur Abdeckplatte hin, als auch die innere für den Absatz des Lagers sind beide ganz leicht verrundet, also wenn man mit dem Finder drüber geht fühlt es sich weich an.
  15. Wie Rainer schon richtig schrieb wird das Kurbelwellenlager wie gehabt von innen getauscht. Eine Simmerringabdeckplatte ist bereits enthalten. Bei dem GT Mag-Housing (habe ich aktuell noch nicht da, kann aber bestellt werden) wird das Lager ebenfalls von innen getauscht, der äußere Wellendichtring kann jedoch von außen gewechset werden, da ist dann eine Abdeckplatte hinter der Zündgrundplatte. Kann ich noch nicht sagen, muß ich nachfragen (weiß zufällig jemand die üblichen englischen Begriffe für Überströmer und Zylinderstehbolzenbohrungen?) Das Widerlager für den Bremszug paßt leicht in die Bohrung. Bremsnocke habe ich gerae leider keine zur Hand, das Wiederlager paßt aber auch hier leichtgängig von außen in die Bohrung, genau wie bei dem alten Innocenti Gehäuse, von daher gehe ich davon aus, daß es über die komplette Länge ok ist. An den Lagersitzen sind keine Fasen. Warum die Dichtfläche so aussieht kann ich nicht sagen, da wird Richard sich schon irgendwas bei gedacht haben. Ob es auch die Möglichkeit gibt das anders zu bekommen siehe oben. Wellendichtringplatte ist standard Maß, habe gerade nur eine etwas ältere von MB, die paßt rein. Ob / wann breitere Kurbelgehäuse kommen kann ich nicht sagen. Aktuell ist Richard mit den Seitendeckeln beschäftigt, wenn das abgeschlossen ist will er sich mit Kurbelwellen beschäftigen.
  16. Da es hier bislang ja nur relativ wenig Infos über das GT Motorgehäuse gibt und die auch noch auf verschiedene Topics verteilt sind mache ich hier mal ein eigenes Topic auf. Der ein oder andere hat ja bereits ein GT Gehäuse (die erste Charge wurde ja bereits vor fast einem Jahr verkauft, die zweite Charge wird aktuell angeboten), gerne könnt Ihr ja Eure bisherigen Erfahrungen beitragen. So sieht das also aus, die Getriebeabdeckplatte gehört inzwischen automatisch dazu Ich habe das Gehäuse mal mit einem org. Innocenti Smallblock verglichen. Leider habe ich kein originales 200er Gehäuse mehr hier rumliegen. Abgesehen von der Aufnahme für den Zylinder sind die meines Wissens aber schon ziemlich ähnlich. Rund um den Zylinder haben wir auf jeden Fall schon mal deutlich mehr Material: Aber auch sonst ist das GT Gehäuse überall deutlich massiver ausgeführt. Da wo das org. Gehäuse z.B. eine Wandstärke von 6 mm hat, ist das GT Gehäuse 8mm dick. Die Dichtflächen für Motordeckel und Maghousing sind deutlich breiter ausgeführt. Sämtliche Verstrebungen, sowohl im Motor, als auch außen, z.B. an der Motoraufhängung, sind massiver. Hier das Kurbelgehäuse von oben, in alle Richtungen viel mehr Material Die Getriebeabdeckplatten im Vergleich In Summe führt das natürlich dazu, daß das Gehäuse auch deutlich schwerer ist. Laut meiner "Salter Wirtschaftswaage" von 1880, Prädikat "garantiert genau" wiegt das Innocenti Gehäuse incl. Getriebeabdeckplatte rund 5,5 kg und das GT Gehäuse ca. 8 kg (da benötigt man dann natürlich wieder mehr Leistung um das Mehrgewicht auszugleichen - oder abnehmen halt...)
  17. Von GrandTurismo gibt's jetzt auch verschiedene Motordichtungen: Weitere Infos siehe hier:
  18. Ich habe keine Ahnung, wie die Löhne da so sind, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß für 700,- €, die Karre nacher wirklich gut ist. Komplett zerlegen, Strahlen, Lackieren und wieder zusammen bauen. Wenn das vernünftig gemacht werden soll gehen da so mache Stunden für drauf. Dann kommen aber noch Teile dazu. Du schreibst selber, daß es vieles Sachen gar nicht gibt. Also muß man die in Deutschland, Österreich, Italien, England oder wo auch immer bestellen, das kostet dann aber wieder ordentlich. Das Problem mit den Kommunikationsschwierigkeiten mit den Monteuren kommmt dann ja noch dazu. Ich halte es daher nicht für abwägig, daß Du, solltest Du diese Option wählen, letztendlich mehr als 2.000,- € zahlst, eine Menge Rumgestresse hast und mit dem Ergebnis dennoch nicht zufrieden sein wirst. Wenn Du dennoch Spaß an der Karre haben könntest versuch die so billig zu kriegen, wie es geht, optisch so belassen, aber technisch so, daß sie läuft und zugelassen ist. Wenn Du den Roller ja auch tatsächlich fahren willst, dann macht das doch eh keinen Sinn, wenn sie zu chic ist. Dann selber mit der Technik auseinandersetzten und selbige auf einen vernünftigen Stand bringen, so daß der Roller verkehrssicher und zuverlässig läuft. Letztendlich hast Du ja die Möglichkeit hier Teile zu kaufen und selber mitzunehmen.
  19. Ja, genau und wenn dann diese total zuverlässige Vespa gekauft ist, die ersten Fahrten zur Eisdiele erfolgreich absolviert sind, wird dann das 724igste topic eröffnet, daß man ja jetzt eine ganz lange Reise plant 300, 500 oder gar 800 km und gemeinsam mit den gleichgesinnten Forumskollegen wird dann das notwendige Bordwerkzeug zusammengestellt (rund 800 Teile, aber auch wirklich nur das Nötigste) und eine Liste der Ersatzteile, die man auf jeden Fall dabei haben sollte (da könnte man dann noch mal zwei komplette Roller draus zusammen bauen...) sollte man auf jeden Fall dabei haben, genau wie mindestens 20 Liter Sprit in Ersatzkanistern, weil man weiß ja nie wie die Tankstellenversorgung außerhalb seines heimischen Landkreises so aufgestellt ist.
  20. Es geht nicht darum ob und wie oder nicht zuverlässig oder nicht. Es geht einfach darum, daß dieses Kriterium einfach keine Rolle spielen sollte. Wenn dir eine bestimmte Vespa gefällt dann kauf sie dir halt, wenn dir eine bestimmte Lambretta gefällt, kauf dir diese. Wenn alle die Fahrzeuge kaufen, die ihnen gefallen ist es bunt, abwechslungsreich und interessant. Wenn dagegen alle genau die Fahrzeuge kaufen, die am zuverlässigsten sind, aber wenigsten Wartungsaufwand haben und die höchste Wertsteigerung versprechen, dann ist es stinkenlangweilig. Genau wie diese Menschen stinklangweilig sind. Man muß doch auch einfach mal unvernünftige Fahrzeuge fahren.
  21. Ich finde ja, das so eine Frage als solches nicht in dieses oder ein ähnlich gelagertes Forum gehört. Wer ein zuverlässiges Fahrzeug sucht, sollte aktuelle Zeitschriften, Testberichte, etc. studieren um dann in die Verkaufsniederlassung eines großen Fahrzeugherstellers zu tapern. Dann kann man sich ein tolles Neufahrzeug leasen oder mietkaufen, am besten mit Wartungsvertrag, Mobilitätsgarantie, Schutzbrief und Vollkasko-Versicherung. Wenn man einen Oldtimer oder ein Liebhaber-Fahrzeug kaufen / fahren möchte, dann sollte es da nur ein einziges Kriterium für geben: man hat da Bock drauf
  22. Das erinnert mich jetzt irgendwie an diese schöne, alte Geschichte: Ein Angler garnt jeden Abend in der Kneipe über seine letzten großen Angelerfolge, wie riesig groß wieder der heute von ihm gefangene Hecht gewesen sei. "Sooooo groß!" ruft er dann immer und breitet seine Arme soweit aus wie er nur kann. Eines Abends beschließen seine Saufkumpane ihm die Hände zu fesseln. Mit Schadenfreude fragen sie ihn ....und, was hast Du heute gefangen!? Ihr könnt es Euch gar nicht vorstellen. Der Fisch war riesig, riesig groß, größer als alle anderen. Er öffnet seine Hände soweit wie möglich und sagt: ... solche Augen!!
  23. Wobei ich in der heutigen Zeit weder das eine, noch das andere in Originalzustand fahren mögte. Egal wie gut überholt. Die ein oder andere Optimierung ist da schon notwendig und dann kommt das zum Tragen, was Rainer im Beitrag über mir schrieb.
  24. Aktuell ist auch gerade eine restaurierte DL bei Kleinanzeigen drin, bei der sich der Beschreibungstext liest, als wäre er automatisch aus einer sehr fremden Sprache übersetzt. Auch ist kein Kontakt über Ebay Kleinanzeigen möglich, nur über eine angebene Email Adresse.

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