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timundtom

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Alle Inhalte von timundtom

  1. Weil ich heute die erste interessierte Nachfrage bekommen habe, habe ich mich dazu entschlossen, nach und nach den wirklich lesenswerten Artikel (15 Seiten!) von Ebeler und seiner Gräfin hier im Topic zu präsentieren. Ebeler und Gräfin sind 1952 für 40 Monate mit einer HA (mit Anhänger) um die Welt gefahren. Aber lest selbst:
  2. Ich freue mich mit! Unwiederbringlich herrlich ist das letzte Photo, von den verrosteten Utensilien aus der Seitenbacke. Bei meiner HA war das eine zerknüllte Zeitungsseite von 1961 drin, die ich immer noch habe. Was ich nicht wußte: hatte die HA auch schon das moderne Bremspedal und die Dämpfer/Feder-Schwinge vorne?
  3. Danke für das Lob. Und hoffentlich auch eine Aufmunterung für alle anderen, neues Material (alte Artikel, Büchertitel, Bilder etc.) über die Roller-Reisenden hier reinzustellen.
  4. Schon mal was von W. Dussel gehört? Hat als Jourmalist gearbeitet und ist Ende der 50er Jahre mit dem Riesen-Maciomobil um die Welt gefahren. Er hat eine Reihe von Büchern geschrieben und war recht clever in der "Vermarktung" seiner Reisen und Abenteuer. Er hat u.a. 3 witzige Bücher geschrieben, für die es sich wirklich lohnt, niederländisch zu lernen: 1. Wie man auf Reisen photographiert, 2. Wie man auf Reisen schreibt 3. Wie man auf Reisen Tonbandaufnahmen macht. Also, so ein Maico-Mobil hätte ich gerne. Hat einer zwei?
  5. Habe den Hauptbremszylinder mal vor einigen Jahren ohne größere Probleme aus- und wieder eingebaut (bei Cosa ohne EBC). Hilfreich ist das Vespa-Buch von Schneider, bei dem einiges zur Bremsanlage der Cosa steht. Noch was für MICHA und andere: Das Geruckel habe ich bei meiner Cosa auch lange Zeit gehabt. Nimm einfach mal das kleine Benzinsieb raus, was im Vergaserdeckel liegt. Bei meiner Cosa war das Thema "Ruckeln" dann erledigt.
  6. Ich würde aus gutem Grund zu einem neuen Polrad raten. 2005 war ich in Tschechien mit der T4 (mit Sprint Motor) und da sind bei meinem Polrad auch einige Nieten "abhanden" gekommen, zusätzlich gab es feine Risse im gesamten Polrad. Die Tschechen sind sehr gute Schweißer! Einer hat mir das Ding wieder zusammengebraten (eine Metall-Kupplungsscheibe eignet sich hervorragend zur Verstärkung). Hat die ganze Rest-Tour gehalten. In diesem Jahr war ich mit der T4 und dem reparierten Polrad in Ungarn. Am zweiten Tag gab es bei moderater Drehzahl einen kurzen und trockenen Schlag. Alle Nieten abgeschert. Schönes Gefühl, wenn man ein Ersatz-Polrad dabei hat! Das alte liegt im Papierkorb am Schloss von Esterhazy.
  7. Und hier ist Ilse im Jahr 1962
  8. Hoffmann-Geschichte-Spezialist ist Mika Hahn (hat das neue Vespa-forever-Buch (siehe oben rechts) zusammen mit R.D. herausgegeben. Er beschäftigt sich schon seit Jahren mit der rheinländischen Motorsportgeschichte. Auf dem Lintorfer-Treffen (2001?) hatte er eine große Ausstellung über Hoffmann. Wenn Du was über Hoffmann schreibst will, dann darf natürlich Ilse Thouret nicht fehlen
  9. Die Blinker-Backen für die GS3 hatten tatsächlich einen Schlitz weniger? Hier habe ich auch noch schöne Photos gefunden. Am 11.3.1959 wurde die neue T4 der "deutschen Fach- und Tagespresse" offiziell präsentiert. Die Damen durften derweil die erste Ausfahrt mit der T4 machen.
  10. Das Topic "Augsburger Runde" ist eine gute Idee. Hoffentlich kommt da in Zukunft einiges an Informationen zusammen. Wernerson hat in seinem VNB-Report.de schon einiges über die Augsburger Modelle (nicht nur VNB) zusammengetragen; siehe ganz unter auf der Seite http://www.vnb-report.de/v2/html/technische.html.
  11. Ich würde Dir raten, keine Zeit in die Suche des Schriftzuges zu investieren. Den findest Du nicht. Stattdessen lieber einen Schriftzug "nachbauen" (ähnliche Probleme mit den geklebten Schriftzügen habe ja auch die deutschen T4, GS3, GS4 Fahrer). Damentritte gibt es z.B. als preiswertes Zubehör für die indischen BAJAJ-Roller. Damentrtitte sind aber in Deutschland seit 1960(??) verboten - und so was tut man ja auch nicht (dranbauen). Die deutsche VNA (Vorgängermodell von der VNB) hatte einen anderen Schriftzug, der aber wahrscheinlich auch geklebt war; der sieht aus wie der an Patricks VNB
  12. Tatsächlich gibt es kaum eine Augsburger VNB1, an der der Schriftzug noch dran ist. An denen mit Originallack sieht man manchmal noch die Klebespuren. Ausnahme ist die vom Patrick Pfälzer, bei der allerdings nur "Vespa" drauf steht. Nachtrag: So sah der Schriftzug im Mai 1960 auf einer originalen VNB aus (Ausschnitt aus dem Titelblatt der Vespa-Tip Zeitschrift Nr. 31)
  13. Wenn es sich um eine deutsche 50 S im Originallack "bläulich" handeln sollte, dann könnte ich mit einem schönen Schwanenhalsrücklicht im Orignallack und einem ebensolchen Lenker aushelfen. - Aber nur, wenn ich das Originale damit förden kann, sonst wird das SHR gesandstrahlt und an meine deutsche VNB gebaut. - Leider ist meine deutsche 50S (die 93., die vom Band lief) nicht mehr im Originallack.
  14. Hier mal wieder was Neues über und für die Langstreckenfahrer. Das Buch ist frisch aus Frankreich bei mir angekommen. Nicht billig, aber lohnt sich. 1953 sind 4 Typen auf komischen Lambretta-Rollern von Paris nach Tibet gefahren. Immerhin 23000 km! Aber was sind das für klapprige Roller.
  15. Glückwunsch zur GS4. Meine habe ich auch in Teilen gekauft und seitdem liegt sie da. Immerhin habe ich mittlerweile fast alle Fehlteile beisammen. Auch die Schrauben sind schon herausgesucht. Das Rücklicht will ja der Ulrich Savannia nachfertigen, aber habe lange nichts Aktuelles mehr gehört .. Antworten auf einige Deiner Fragen: 1: Trittleisten- m.W. kann man die der Rally nehmen, nur bei den äüßeren Leisten Abweichungen 2: Luftfilterkasten- runde Konserve oder leicht eckige Variante ?(Ich hab eckig) die frühen Modelle hatten auf jeden Fall das runde Ding, später eckig. 3: Zündschloss- wie von GS3? Ja! 4: Lichtschalter-wie GS3? Ja! (mit Blinkerleuchte, wie bei den späten GS3) 5: Vespa GS Schriftzug- wie GS3 Schriftzug hohlgeprägt? Nein! Hohlgeprägt, aber etwas länger. 6: Hupe- Hella wie die anderen Augsburger oder Muschelhupe? Hella Hupe wie z.B. bei T4. 7:Scheinwerfer- deutsche Eigenwurst (Hella,Scharlach) oder wie Italo? Ich glaube Scharlach. 8: Scheinwerferring- Hella oder Italo? Hella. 9.:Chokeknauf- wie Rally/PX etc? Ja. 10:Schlitzrohr -immer Edelstahl? ?? 11:Schlösser- baugleich mit anderen? Nein. Die GS4 hat ein Speziallenkradschloss, das aber noch erhältlich ist. Beim rückwärtigen Heckklappenschloss weiß ich nicht Bescheid. Spezieller VDO-Tacho, Denfeld-Sitzbank und Hella-Blinker sind weitere deutsche Besonderheiten der GS4.
  16. Gratilation! Er hat es geschafft! Schuetze aus Unterschleißheim ist nun am Atlantik. "Licht sparen"
  17. Hier noch was Neues für alle wahren Freunde der Vespa-Langstrecken-Fahrer. Die Franzosen Daniel und Francoise Sauvage sind 1956 mit der Vespa 25000 km durch den Mittelmeerraum gefahren. Das unterhaltsame Buch, das sie darüber geschrieben haben, ist 1957 in französischer Sprache erschienen und wurde 1958 auch ins Spanische übersetzt. Dank an Gattinator, der mich darauf aufmerksam gemacht hat! Das spanische Buch enthält zahlreiche Photos, die in (meiner?) frz. Ausgabe fehlen.
  18. Du solltest auch darauf achten, dass die Aussparungen bzw. Bohrungen, die im Kupplungskorb und in der großen Scheibe (mit Zahnrad) sind, übereinander liegen. So ist es jedenfalls bei der Kupplung der PX200. Kannst Du Dir hier im wikipedia-Lexikon anschauen. Meines Wissens müssen auch die Metallscheiben zwischen den Kupplungsbelägen so auf das Zahnrad gesetzt werden werden, dass sie ein wenig Öl durchlassen.
  19. Wenn die Zündkerzen "kaputt gehen" ist meist der Kondensator samt Unterbrecher daran Schuld. Tauschen!
  20. München - Budapest (710 km) in 15 Stunden mit der GS3. Diese Tour ist Hans Fiegen am 26. September 1959 gefahren. Damals war er 20 Jahre alt und Mitglied des Clubs der Münchner Vespa-Freunde. Bin mit dem Roller und anderen Freunden vor 2 Wochen auch in Budapest gewesen und habe gleich ein Photo vor dem Paralamentsgebäude gemacht, so wie damals Hams Fiegen. Die Zeiten haben sich geändert: der kommunistische Stern ist nicht mehr am Paralamentsgebäude etc., aber was Fiegen damals berichtet hat, ist fast noch genauso: "Wo ich mit meiner VESPA parkte, bildete sich schnell ein Kreis Interessierter darum." Schönes Gefühl, wenn einem die Menschen zuwinken, obwohl man doch nur eine alte Vespa fährt.
  21. Eine rot-graue Messerschmitt T1 ist mal vor ein wenig mehr als 1 Jahr bei ebay in Teilen verkauft worden. Das Ding war wohl ziemlich rostig und der Rahmen völlig hinüber. Auf jeden Fall hatte der Roller Pagusa Sitzkissen (keine Ahnung welche Farbe) und rote Seitenhauben und eine abgesetze rote Kaskade (vieleicht war auch das Rücklicht rot). Leider war der Verkäufer nicht sehr gesprächig und hat keine weiteren Informationen rausgerückt.
  22. M5*50; DIN 85 passt als Tachobefestigungsschraube für den Muscheltacho bei VMA1-VMA2. Zusätzlich gehören da Unterlegscheibe und Federring hin. Die originale Schraube hat einen etwas kleineren Kopf und läuft zudem am Ende des Gewindes spitz zu.
  23. Danke für den Tipp. Tankentlüftung war so ziemlich das erste, was ich kontrolliert habe. Pickup kann es auch nicht sein, weil ich die kpl. Zündung getauscht habe. - Noch eine Frage, die was peinlich ist: Habe den Gasschieber ausgebaut und weiß jetzt nicht mehr, ob die kleine Stange, die in den Gasschieber eingehängt wird, durch die Feder läuft. Wer kann schnell helfen? Stehe gerade auf dem Schlauch (aber nicht auf dem Entlüftungsschlauch).
  24. Das Besondere an der deutschen VNA ist wohl, dass sie im Gegensatzt zur italienischen keinen geteilten Lenker hat. Ansonsten wurden auch hier die deutschen Anbauteile verbaut (Schwanenhalsrücklicht, VDO-Tacho, Scheinwerfer, Hella-Hupe).Unterschiede zur VNB bestehen im Motor (Direktansauger), im Choke unter dem Sattel, in der zusätzlichen Bohrung im Rahmenrohr (Höhe Lenkradschloss) zur Befestigung einer Windschutzscheibe. Die VNA gab es in Normalausführung (mit Sattel) und in "de Luxe" (mit Sitzbank). Standardfarbe war wohl auch hier bavariablau. Blinker gab es erst später für die VNB. Von der 125er gab es bei Vespa Augsburg insgesamt (VNA1 und VNA2, und VNB1 und VNB3) vier verschiedene Typen: Typ 152 125/1 Typ 122 125/2 Typ 282 125/2 Typ 392 Folgende Fahrgestellnr. und interne Augsburger Typenbezeichnungen: 1957-58 VNA1T 01001bis 068031 1958-59 VNA2T 068032 bis 0116431 1958-59 VNA1T (Augsburg Typ 152; ca. 1500 Stück) 1958-59 VNA2T (Augsburg Typ 125/1; ca. 2000 Stück) Noch ein paar Daten zum Motor: VNA bis Motor-Nr. VNA 1M 036776 Vergaser UA 16 SI Hauptdüse 63/100 Leerlaufdüse 48/100 konisches Nadelventil Markiert B3 VNA ab Motor-Nr. VNA 1M 036777 Vergaser UB 16 SI Hauptdüse 72/100 Leerlaufdüse 38/100 konisches Nadelventil Markiert C2 auf der 3. Kerbe befestigt
  25. Auf der IFMA 1956 hat man auch eine Messerschmitt T2 aufs Seil gesetzt. Das Staunen ist geblieben

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