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Klingelkasper

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  1. Nicht das ich jetzt hier einen Zickenkrieg vom Zaun brechen wollte, aber solange die Welle in den Lagern ohne Rumpeln dreht und kein übermäßiges Spiel vorhanden ist, sollte man von einem Ausbau immer Abstand nehmen. Der ganze Vorgang ist nirgendwo vernünftig dokumentiert (ich versuche derzeit was fürs Wiki zu zimmern, dauert aber noch) und die Schäden damit vorprogrammiert. Mein erster Blick an gespaltenen Motoren gilt i.d.R den Zahnkanten am Primärrad und in 90% der Fälle findet man dort Spuren fehlerhafter Hauptwellendemontagen und die zugehörigen Kratzspuren am Absatz der Hauptwelle. Wie man an diesem Topic sieht, passiert das sogar wenn alle "Experten" live dabei sind. Wirft man mal einen Blick auf die originalen Werkzeuge für den Einbau des Rollenlagers und das Einziehen der Hauptwelle sollte einem klar sein, das auch beim Wiederzusammenbau einiges schief gehen kann (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn mit dürftigen Hausmitteln nach Gutsherrenart dahergestookelt wird. Schaut man sich übrigens das obige Bild genau an, so ist gut zu erkennen, das der Raum zwischen den Lagern ein Absetzbecken für den Dreck darstellt Dank der Kante der stähleren Buchse, die als Lagersitz für das Kugellager ins Gehäuse gepresst ist. Alles was dort an Dreck erstmal gelandet ist, bleibt da auch liegen und da ist Platz für eine Menge Dreck. Völlig problemlos, es sei denn, man schüttet irgendwelche hochadditivierten Öle rein die den Dreck anlösen.
  2. t4.

    Klingelkasper antwortete auf Likedeeler's Thema in Grüße
    Und Zack, wieder ein Jahr durchgebracht....allet Jute auch von mir nachträglicherweise, munter bleiben!
  3. Zum Wechseln des Schaltkreuzes musst Du die Hauptwelle nicht ausbauen. Schade, dass Dir das keiner vorher gesagt hat. Die Hautpwellenlager halten normalerweise locker 100.000km, daher am besten in Ruhe lassen. Naja, jetzt musst Du da durch, da das innere Kugellager durch die Schläge eh hin ist. Hier findest Du weitere Infos insbesondere zum Wiedereinbau der Hauptwelle, bei dem auf keinen Fall Einbaukräfte über die Kugeln des Kugellagers geleitet werden dürfen. Auch dieses Bild vom inneren Aufbau des ganzen hilft vielleicht noch ein wenig:
  4. Meine Herren, hier gehen ja wieder heiße Tips über die Bühne. Warum baust Du die Hauptwelle aus? War da was kaputt? Hast Du passendes Werkzeug, um die Welle hinterher ohne Schäden in die Lager zu ziehen? Bin ja mal gespannt wie der Absatz an der Hauptwelle nach Deinen bisherigen Bemühungen aussieht und wieviele Zahnecken am Vorgelegerad schon abgesplittert sind. Oder sogar schon Vorgelegeachse und Gehäuse krumm gedroschen... Dabei war die Karre so schön unverbastelt, MannMannMann... Beim Ausbau der Hauptwelle auf die draufgedrehte Bremstrommelmutter zu prügeln ist maximal unprofessionell, dass mag bei PX und Co. noch funzen, bei der GS wird oft das Gewinde deformiert (und dann passt nur noch die geprügelte Mutter drauf, aber keine neue mehr). Die GS-Hauptwellen sitzen meist extrem stramm in den Lagern, wenn die Lagersitze nicht ausgeschlagen sind. Besser ist es ein kurzes Stück Wasserrohr mit Gewinde aus dem Baumarkt zu verwenden, da passt die richtige Größe (ich glaube es ist 1 1/4, Preis ca. 1 ?)) genau über den Gewindezapfen und stützt sich am Absatz vor der Kerbverzahnung ab. Diese Rohre sind so weich, dass eine Beschädigung der Hauptwelle ausgeschlossen ist. Dies entspricht auch der offiziell von Piaggio empfohlenen Methode zum Ausbau der Hauptwelle. Beim Austreiben der Hauptwelle sollte man die Vorgelegeachse besser nicht lösen, da sonst das Vorgelege im Gehäuse rumhüpft und gerne mal die Dichtfläche des Kurbelgehäuses anknabbert oder ähnliches Unheil provoziert.
  5. 180er Rally-Puff könnte ich zum Ausprobieren zur Verfügung stellen...
  6. Bei den Magnetzündern muss der Eisenkern der Zündspule in einer eng begrenzten Position zum Polradmagneten stehen in dem Augenblick wo der Unterbrecher öffnet, der sog. "Abriss". Steht der Zündzeitpunkt schon ungefähr richtig? Wenn ja, dann variiere doch einfach mal den Kontaktabstand und schau ob es beser wird, den Fingertest solltest Du aber nur machen, wenn Du kein schwaches Herz oder so hast, nicht das Du womöglich noch mit Kammerflimmern neben Deiner Karre verröchelst. Da du die Spule getauscht hast, solltest Du auch folgende Dinge prüfen: Sieht der Eisenkern Deiner neuen Spule genauso aus wie der von der alten Spule? Ist die Spule exakt an der gleichen Position wie die alte Spule montiert? Ist der Luftspalt zu den Magneten nicht zu groß?
  7. Nix mit Masse und Karosse, der Strom läuft bei den 6Volt-Fuffis im schwarzen Kabel zur Lima zurück, also Anschlüsse des schwarzen Kabels am Scheinwerfer und am Kabelkästchen des Motors prüfen
  8. Vielleicht doch erstmal den Brägen einschalten bevor man pampig wird. Hol schon mal den Taschenrechner raus: Kolbenhub H in Abhängigkeit vom Kurbelwinkel alpha: r = halber Gesamthub L = Pleuellänge alpha = Kurbelwinkel H = r * (1 - cosinus alpha + (r/L/2)*sinusQuadrat alpha) Spätestens jetz sollte Dir klar sein warum Deine Milchmädchenrechnung nicht funzt. Ist übrigens nur eine Näherungsformel mit max. 1% Fehler. Reicht für Dich.
  9. Nein. Auch wenn nichts sofort kapuut geht riskierst Du trotzdem Fresser an den Zähnen und Kupplungs-, Wälzlager- und Sirischäden. Das linke Kuwehauptlager wird ebenfalls vom Getriebeöl geschmiert. Auf Ideen kommen manche Leute....irre
  10. Moin, Die Scheibe liegt da nicht lose drin sondern ist zwischen Lagerbuchse und Gehäusewand eingeklemmt, ist also eigtl. keine Distanzscheibe sondern eine Bordscheibe, an der der Innenring anläuft. Buchse un Scheibe sehen im eingebauten Zustand wie ein einziges Bauteil aus. Achja, volle Deckung, Sprengung läuft......KAWUMMM!
  11. Hausmacherart ist das Teil als Waage zu missbrauchen, also mit dem Vierkant in den Schraubstock, Griff waagerecht und Gewicht dranhängen > Moment = Kraft mal Hebelarm und 1 Newton entspricht 98,1 Gramm. Kannst ja mal eine Kiste Bier auswiegen...und evtl. noch andere Gewichte, um die Linearität zu prüfen. Man sollte Die Dinger übrigens immer schön auf Null zurückdrehen wenn sie nicht gebraucht werden. Hier wird mit einem 40 Jahre alten Gedore 8-45Nm geschraubt, ist immer noch topgenau. Gutes Werkzeug zahlt sich immer aus...
  12. Habe heute nachmittag die Bestätigung vom Lieferanten bekommen. Sobald die Teile da sind, bekommst du eine PN. Preis wurde 9,80? + Mwst. angesagt. Die Achillesferse dieser Lager is übrigens, dass sie durch Schmutz blockieren können, daher sind Sauberkeit bei der Montage sowie regelmäßige Ölwechsel Pflicht (siehe dazu den Post von Senior Gomezz auf Seite 412 in "übel zugerichtete Teile", sorry wg. kein Link, funzt wegen neuer Forensoftware bei mir nicht mehr). Am besten noch eine ohnehin sehr empfehlenswerte magnetische Ölablassschraube (erhältlich z.B. bei www.grand-sport.de) und es wird keine Probleme geben. .
  13. Kann ich voll und ganz bestätigen...
  14. Klassische Schmutzblockade. Die vollnadeligen Dinger sind zwar echt stabil, aber unsauberes Arbeiten oder Brocken im Öl mögen die gar nicht...
  15. Ich würde da im Zweifelsfalle eine Passbuchse anfertigen lassen und das 16x22x12 einsetzen. Leicht Offtopic: Die von den Shops vertickte HK1612-Nadelhülse mit Käfig entspricht übrigens zumindest für V50 NICHT der originalen Ausstattung. Da gehört eigentlich ein vollnadeliges Lager von Torrington rein mit in der Lagerhülse geführten Enden der Nadeln. Dieses Torrington-Lager verkraftet die Drehzahlen dort ohne Probleme und hat eine wesentlich höhere Tragfähigkeit als das Käfiglager HK1612. Da die Firma Torrington erst von Timken aufgekauft wurde und mittlerweile an eine japanische Firma weiterverkauft wurde, sind die Vertriebswege leider nahezu völlig ausgetrocknet. Torrington wurde wohl mit System plattgemacht, so wie´s aussieht. Das vollrollige HN1612 als Alternative zum HK1612 ist auch nicht leicht zu beschaffen und gefällt mir persönlich nicht so, weil die Nadeln nur lose in die Hülse eingelegt sind und daher Nerverei bei der Montage der Gehäusehälfte nanahezu vorprogrammiert ist und zudem die Tendenz zum Verschränken der Nadeln im Betrieb recht groß ist. Ich bin derzeit an Nadella dran, deren Bauform DL1612 ist ebenfalls vollrollig und hat in der Hülse geführte Nadeln. Da ich vermutlich größere Mengen abnehmen muß, könnte ich ein paar von den Lagern weitergeben. Mal sehen, was da so rumkommt.
  16. Nochmal zum Thema Polrad SS180-Rally180: Die Polräder sind nicht gleich, allerdings sind die Naben der Polräder baugleich. Ansonsten wiegt das Rally-Polrad ca. 200g weniger, was ja erstmal nicht soo schlecht ist. Es könnte jedoch sein, dass die Geometrie der Lüfterschaufeln anders ist, zumal die Lüraabdeckungen beider Modelle ebenfalls nicht baugleich sind. Evtl. muss man das Rally-Polrad für ausreichende Kühlwirkung mit der zugehörigen Lüraabdeckung fahren, ist zwar reine Spekulation aber doch einen Blick wert.
  17. Sieht aus wie 150D-Motor auf Kettenabtrieb konvertiert und mit vorderer und hinterer Schwinge mitsamt Rädern von Puch-Roller(Arne=USA=Sears-Puch?)zusammengaystrickt
  18. Das ganze rangiert wohl eher in der PlasteBugattiT35aufKäferChassis-Liga. Peinlich, peinlich....
  19. Hier nun das versprochene Bild, es zeigt die späte Ausführung des GS150-Hauptständers, die Federn dieser Version haben oben an der Federöse keinen langen Draht wie die frühe Version auf dem Bild von der ACMA, die auch andere Anschläge und Befestigungslaschen am Ständer hat. Damit dürfte alles klar sein, oder? PS: Auf dem Bild sieht man an der Staubschicht auch schön, wie das Sander-Korrosionsschutzfett die Falze der Hutprofile während der vergangenen 15 Jahre versiegelt hat. Geiles Zeug.
  20. Also ich meine bei meiner GS sind die Federn an der hinteren Schraube befestigt und nicht an der vorderen wie auf dem Bild, dann würgt sich die Feder auch nicht so ums Ständerrohr rum. Bin mir aber nicht ganz sicher , mache wohl besser doch ein Foto heute abend. Ähm, wie hies sie so doch gleich Bea? fügt an das ich auf dem Bild vorne und hinten verwechselt habe...
  21. Hmm, gibt mehrere Versionen der Ständerbefestigung, aber generell sind die Muttern oben auf dem Trittblech und unten in die Haltelaschen des Ständers kommen die Schrauben rein, da wo die Anschläge des Hauptständers anschlagen sind das glaube ich auch Senkschrauben. Bei Bedarf gehe ich heute abend gerne mal in die Garage und knipse unters Bodenblech
  22. GT160: 57mm Hub, GS/4: 60mm Hub
  23. Ich mach mal den Geier für Dich: AlSi 12 ist eine eutektische Legierung, d.h. sie erstarrt mehr oder weniger sofort bei Unterschreiten der Schmelztemperatur. Die untereutektische Legierung ALSi 5 erstarrt über einen Temperaturbereich, d.h. bei Unterschreiten einer Temperatur A wird das Zeug erst dickflüssig und erst bei einer Temperatur B < A richtig fest. Gerade bei Alu, wo viel Wärme von der Schweißstelle weg ins Bauteil fließt verarbeitet sich das natürlich angenehmer.
  24. BREVETTATO heisst eher sowas wie "patentiert", ähnlich wie früher das "D.B.P" auf deutscher Ware oder "patented" im englischsprachigen Raum.
  25. Eigentlich schade, passt doch sehr gut zu der lieblos zusammengeschossenen Müll-Optik Deiner Karre.

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