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Primavera-Opa

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  1. @robertundsophie kannst du ev. ein Bild des Nockenhebels und dessen Länge bzw. die gesamte Einbausituation hier einstellen?
  2. Das ist schon eigenartig. Meines Wissens gibt es auch einen schmäleren Nocken, aber das kanns nicht sein, weil das sonst in der Führungsbuchse wedelt wie ein Hund mit seinem Schwanz. Was ich mir vorstellen könnte wäre, dass es die falschen Backen sind - ev. von der Vorderbremse einer wide- oder largeframe
  3. Der Vorspannwinkel der Bremsnocke sollte für beste Bremsleistungen so gering wie möglich sein. Wenn bei dir schon viel Weg/Winkel fürs Vorspannen verbraucht wird, dann liegt das oft an abgebremsten Backen und/oder Trommel. Falls du bereits neue Backen verbaut hast, dann kannst dir dabei abhelfen, indem du unter den Auflageklammern der Backen mit dünnen Blechstreifen unterfütterst. Ich hab aktuell kein Bild davon, aber das ist auch gängige Praxis bei den Simson Mopetten. Siehe da
  4. da hab ich ehrlich gesagt keine Info parat, denke aber, dass der HP4 sicher nicht weniger abwirft. Zudem kannst du den ruhigen Gewissens nach Lust und Laune bearbeiten, was sich am Originalen total verbietet.
  5. Is für mich halt schon krass, wenn so ein seltenes Teil (sorry) verbastelt wird. Ich meine der originale Zylinder braucht eigentlich nicht sehr geschont zu werden, is ja Alu mit großen Rippen. Durch Normalgebrauch quasi unkaputtbar. Lediglich trägt er das Risiko des Falschtankens ohne Öl oder dass er bei Lagerschaden am Pleuel geschrottet wird. Nun da er original nicht mehr zu beschaffen ist, ist das das größte Problem. Du könntest den aber gegen einen HP4 Zylinder tauschen, die gibts häufiger. Ich würds einfach nicht machen, hätte davor zu großen Respekt.
  6. Nicht falsch verstehen, aber dass das mit glücklich und so - so bleibt, würde ich da am originalen Aggregat gar nix machen. Du weißt schon, wieviele 50SR gebaut wurden? Wenn schon, dann leg dir einen Zweitmotor zu und mach damit dicke Eier
  7. Nach dem ich über die Jahre mit all meinen lackierten und polierten Ostereiern mal mehr oder weniger Schiffbruch erlitten habe, weil mal die Straße zu eng war, weils mal nass war, weil der Arsch vor mir eine Vollbremsung hinlegte oder einfach nur weil mir dir die Gute beim Aufbau von der Bierkiste gerutscht ist, haben/bekommen alle meine Kisten nur noch den Ratten-Look oder werden mit Absicht patiniert. Daher würde ich nur noch das machen:
  8. genauso ist es. Ich würde anstandshalber trotzdem einen ordentlichen Stecker verbauen. Die originalen un-isolierten mit Gummihaube sind dann problematisch, wenn die Gebläse-luft auch Feuchtigkeit (b. Regen) mitzieht. Nur nebenbei bemerkt… @SuperSprint du düftest mit den 7ner Kerzen das Fake-Los gezogen haben.
  9. Bei welchem Setup? Wenn der Motor/Vergaser/Zündung gut eingestellt ist, dann macht ein Sprung hin zum nächst-größeren/kleineren Wärmewert das Kraut nicht fett. Die 8er ist kühler als die 7er, von da her handelst du dir so gut wie keine Probleme damit ein - lediglich wird sie schneller verdrecken, da die Selbstreinigung bei deinem Setup vielleicht nicht mehr so passt. Nochmal für mich zum Verständnis: Du hast das Problem nur bei einer einzigen BR7ES Kerze?
  10. Ja, auch eine Möglichkeit, aber dann müsste das Problem auch mit einer BR8ES auftreten. So wie ich das lese, tut es das nur bei einer 7er Kerze. Falls es das bei allen 7ern tut, dann ist das eindeutig ein China Fake-Produkt mit qualitativ systematischen Produktionsfehler. Ganz typisch für so ein Fehlerbild. wie geschrieben, ich hab mich damit schon mal tiefer auseinandergesetzt, und dazu viele interessante Beiträge gelesen.
  11. Es handelt sich hier ja um eine entstörte Kerze (BR7ES), ergo hat die im inneren der Mittelelektrode einen 5K Widerstand verbaut. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Grund an der zusätzlichen Komponente = zusätzliche Fehlerquelle liegt. Bei Wärmeausdehnung der Materialien verschwindet dann ein vorhandener Kontakt Fehler. Das würde für die Fehlerbeschreibung sprechen. Es gibt Unmengen von Berichten und Videos über gefakte China Zündkerzen - kann auch sein, dass du da welche erwischt hast, denn die lassen sich auf erstem Blick kaum vom Original unterscheiden.
  12. Wenn du die Zündausetzer testen willst, dann kannst du den Motor über eine Bohrmaschine und Stecknuss am Polrad auf Drehzahl bringen (mehr als 2-3000 Upm werdens aber nicht werden) und dabei abblitzen. Dafür braucht es ein paar Hände mehr... Einfacher wird es gehen, wenn du mal den Kondensator auf Verdacht tauschst - ist ja keine große Sache
  13. Vermutlich hast du gar keinen Funken mehr - Um das zu überprüfen, dreh die Kerze raus, steck sie in den Zündkerzenstecker, halte die Kerze im Stecker gegen Masse und betätige den Kicker. Das ganze machst du mit Vorsicht (am besten mit Handschuhe) und bei dunkler Umgebung (Garage) damit du gut sehen kannst, ob überhaupt ein Funke zwischen den Kerzenelektroden überspringt.
  14. Also der rechte Arm samt Pilz gehört zum PK XL2 Deckel. der linke (langer Arm) ist einen Deckel einer PV oder PK mit aufsetzbarem inneren Hebel für die Betätigung des Trennpilzes. Hier lässt sich auch der Winkel des Hebels nicht einstellen, da es an einer Stelle der Verzahnung eine breite Doppelverzahnung gibt.
  15. Wieso sollte die Buchse wieder raus? - die bleibt drin bis Sanktnimmerlein. … und was dicht is, is dicht Mann kann nie zuviel dicht sein
  16. Gibt es bereits ein Update zu dem Thema? Ich hab momentan fast die selbe Baustelle, deshalb meine Frage.
  17. Sintermetall hat gute Schmiereigenschaften, von da her würde ichs dabei belassen. Die Buchse muss nach dem Einpressen einen festen Sitz haben, um dem O- Ring eine ordentliche Dichtnut anzubieten. Von daher schaden paar Tropfen Schraubensicherung beim Einpressen nicht, zudem dichtet das die Buchse. Vorsichtig sein bei der Einpresstiefe!
  18. Lass dich nicht zu sehr von mir verwirren. Dein MKP hat eine Spannungsfestigkeit von 305V~ bei 0,33µF. Es gibt auch spannungsfestere Kondensatoren mit 450V~ oder höher, die gibts dann auch mit 0,33µF, sind dann aber deutlich größer in ihrer Bauform, im Gegenzug gibts dafür eine wesentlich höhere Lebensdauer. Bezüglich der Funktion als Funkenlöscher in Wechselstrom-Unterbrecherzündungen macht es wenig Unterschiede, wenn die Kapazität +- 10% bis +-20% abweicht. Von Natur haben Kondensatoren sowieso die größten Toleranzen von Elektronikkomponenten - bei Elektrolytkondensatoren bis zu +50% - hier nur als Beispiel genannt. Daher brauchst du dir dazu nicht so viele Gedanken machen. Funktional wären etwas größere Kapazitäten besser, diese haben aber hinsichtlich der Spannungsfestigkeit dann das Problem, dass sie relativ groß werden und nicht mehr in die Zündgrundplatte passen (was ja bei der externen Montage so gut wie belanglos ist). Von da her waren den damaligen Herstellern von Kontaktzündungen Grenzen gesetzt gewesen, und nur deswegen hat der Originalkondensator diese Werte. Heute schaut die Sache anders aus - andere Materialien, bessere Eigenschaften ... Leider werden 1:1 Ersatzteile immer noch nach den damaligen Spezifikationen oder schlechter gefertigt - fast nie besser. Also ich will dir damit sagen, du musst nicht unbedingt die Kapazität von 0,32µF auf Punkt und Beistrich exakt erreichen, viel wichtiger ist die Spannungsfestigkeit - je höher diese ist, umso höher die Lebensdauer
  19. Neben dem Schutz vor Feuchtigkeit würde ich bei Verwendung von MKP Kondensatoren als Funkenlöscher auf eine möglichst hohe Spannungsfestigkeit achten. Je größer umso besser! Ansonsten verlieren die rel. schnell an Kapazität, was sich dann wieder durch starkes Kontaktfeuer bis hin zu Zündaussetzer bemerkbar machen wird.
  20. Ja, macht absolut Sinn. Vorsicht aber beim Einsetzen der Welle, die scharfkantige Verzahnung verträgt sich nicht so mit dem O-Ring
  21. Und wenn ich da noch ergänzen darf, dann lässt sich das Problem auch mit einem größeren Cuttaway beheben. Siehe Seite 107 bis 108 dieses Topics
  22. Warum wolltest du den Kondensator an der Grundplatte nicht tauschen? Der wäre ja dort konstruktiv spritzwassergeschützt… du hättest auch den alten Kondensator entfernen, und an dessen Stelle den MKP Kondensator verbauen (ev. Einkleben) können … Aber egal, an der Zündspule kommt man im Fehlerfalle leichter ran… Ein bisschen wirds an den Kontakten immer funken, das ist normal.
  23. Es wär schon nicht verkehrt dir eine neue Zündung zu empfehlen, zumal die von dir verbaute noch von der ersten Serie stammt und sicher schon ihre besten Zeiten hatte. Trotzdem bin ich ein Freund der Reparaturen, weil man da am meisten über die Technik lernt und das dann so schnell auch nicht vergisst. Ich würde wie folgt vorgehen: 1. Löse in der Kabelklemmbox das Kabel zum Abstellknopf und prüfe, ob jetzt funke vorhanden ist, Falls ja ist der Fehler im Kabelbaum/Abstellknopf zu suchen. Falls Nein, dann gehts hier weiter 2.) Reinigung der Unterbrecherkontakte mit einem Stück feinem Sandpapier (Körung ca.300), welches man mehrmals zwischen den Kontakten durchzieht, danach Reinigung der Kontakte und der gesamten Grundplatte mit Bremsenreiniger, mit Druckluft abblasen. 3.) Kontaktabstand mit Fühlerlehre auf ca. 0,4mm einstellen. 4.) Messung der Komponenten: du steckst zwischen die Unterbrecherkontakte ein Stück Plastikfolie oder trockenes Papier, dann löst du den Masseanschluss der Zündspule (auf dem Foto die Schraube der Spule auf 6 Uhr) und lässt den Kontakt frei in der Luft. Prüfe jetzt wieder mit dem Ohmmeter den Kondensator zwischen Mittenanschluß und Gehäuse - es darf kein Durchgang zu messen sein (lasse dabei das Messgerät angeschlossen!). Testweise kannst du jetzt den Abstellknopf betätigen - dabei prüfst du auch dessen Funktion, in dem beim Betätigen wieder Durchgang zu messen ist. Entferne das Papier aus den Kontakten und messe jetzt erneut. Durchgang muss jetzt da sein. Jetzt misst du die Durchgängigkeit der Primärwicklung der Zündspule über den abgelösten Kontakt und Mittenanschluss Kondensator - > auch hier muss Durchgang vorhanden sein! Prüfe die Sekundärseite der Zündspule, indem du hier mit dem Ohmmeter den Widerstand zwischen Zündkabel und Masse misst - wenn so ca. 500 Ohm bis - 5kOhm, dann OK. Prüfe dabei die Isolation der Kabel am Unterbrecher, und/oder ob diese nicht irgendwo an der Grundplattenmasse anstehen. 5.) Wenn alle Tests abgeschlossen- und die Kontaktstellen der Kabel wiederhergestellt sind, dann erst wird der Zündzeitpunkt eingestellt. 6.) Falls jetzt immer noch kein Funke vorhanden, dann tausche Unterbrecher und Kondensator gegen Neuteile. 7. ) Falls das auch nichts hilft, dann bleibt nur noch die Zündspule samt Zündkabel und Stecker zu tauschen 8.) kein Erfolg? dann komplett neue Zündung samt neuem Polrad und PiPaPo
  24. is ja fast zu 100% bei allen heutigen Geräten so. Geplante Obsoleszenz… Aber im vorliegenden Fall ist da nirgends Elektronik im Spiel, nur feinste Elektro-mechanik. Die Fehler da sind meist nur auf geringe Isolationswiderstände (durchgescheuerte Isolierhülle) oder hochohmige Kontakte (Korrosion) und Kabel (innenseele abgerissen) sowie auf den guten alten Kurzschluss beschränkt. Bleibt nur zu Hoffen, dass der Fehler dann doch mal gefunden werden kann.
  25. Dann kanns wohl nur ein Kontakt- oder Isolationsproblem gewesen sein. Is irgendwie blöd, wenn man den Fehler unbeabsichtigt eliminiert hat, aber nicht weiß wo.

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