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kuchenfreund

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  1. Insgesamt muss es wohl drei dieser Fahrzeuge gegeben haben. 2 wurden zerstört und letztlich als Teileträger verwendet, um das verbliebene Exemplar zu restaurieren. Irgendwann nach der Jahrtausendwende hat das Prototypenmuseum die Restteile von einem der geschlachteten Fahrzeuge gekauft, und damit eine Replika gebaut. Schwer zu sagen, was sowas wert ist. Die Beschreibung finde ich dürftig.
  2. War jetzt nur so'n Schuss ins Blaue, Muscle Cars sind an sich nicht so meine Baustelle. Aber ja, ein echter Hemi dürfte deutlich sechsstellig kosten, einen 5,2 Liter bekommt man allerdings erheblich günstiger.
  3. Hatten wir doch alles schon auf Seite 1. Im Prinzip gibt's drei Möglichkeiten: - Du reißt den Roller auseinander, und schmeißt eine Karosse mit korrekter FIN dazwischen. - Du schweißt eine FIN aus einer Rostleiche ein. - Du lässt Dir vom Straßenverkehrsamt eine TP-Nummer zuteilen. Variante zwei ist natürlich nicht legal, interessiert aber im Prinzip keine Sau. Variante drei kann, je nachdem, wie das zuständige Straßenverkehrsamt so drauf ist, kompliziert werden. Ein Rechtsstreit mit ausländischen Behörden lohnt sich vielleicht, wenn die FIN darüber entscheidet, ob dein Dodge Charger 40.000 oder 140.000 Euro wert ist, ansonsten dürfte der Aufwand zu arg sein. Im Ernst: Wenn dich die Moppe nach wie vor interessiert, schlag Kelle doch einfach einen angemessenen Preis vor. Eventuell sieht er ja ein, das selbst eine PX in O-Lack Blue Marina nicht allzu viel wert ist, wenn man sie nicht ohne Komplikationen zugelassen bekommt. Ansonsten vergiss den Haufen einfach.
  4. Ausschlachten lohnt sich bei einer PX eigentlich nicht. Begehrt sind Motoren, Scheibenbremsen und Lackteile in gutem Originalzustand. Die meisten anderen Teile kann man für relativ kleines Geld neu bekommen, so was liegt dann irgendwie bloß rum. Ich denke auch, dass das hier im Topic Einzelfälle sind. Ich bin bei einem Gebrauchtkauf von Vespa-Kram eigentlich noch nie so wirklich auf die Schnauze gefallen. Es gibt so'n paar Händler - mit angemeldetem Gewerbe oder ohne - die sollte man besser meiden. Aber die allermeisten verhalten sich eher korrekt.
  5. Mir ist schon klar, dass thisnotes4u den Namen entfernt hat. Problem bei so einer Nummer ist: Wenn der Typ den Thread liest, und etwas dagegen unternimmt, dass er hier wie der letzte Abzocker rüber kommt - Wer muss dann wohl zahlen? Das wärst nicht du, sondern der Betreiber des Forums. Daher gehören Klarnamen nicht in derartige Warnungen. Dass es vom Verkäufer eine arschige Nummer war, zu verschweigen, dass der Motor mal unter Wasser gelegen hat, da gebe ich dir recht. Das hätte man definitiv vorher sagen müssen! Aber mach einfach das Beste draus. Das Getriebe scheint ja noch okay zu sein. Das Gehäuse kriegt man auch wieder hin, und diverse Kleinigkeiten ebenso. Wird schon!
  6. Newbie Pixie gibt Vollgas:
  7. Alter, was stimmt mit dir nicht? Du bist hier seit zwei Wochen Mitglied und pöbelst mehr oder weniger vom ersten Beitrag an rum. Was genau ist denn jetzt dein Problem? Dass nicht jeder dein Mofa so geil findet, wie du? Sorry, aber ist halt so. Applaus ist nunmal nicht einklagbar.
  8. Eigentlich kann man jede Vespa ziemlich easy verkaufen, zumindest, solange der Preis passt. Das ist in der Regel eine Sache von ein paar Tagen oder Wochen. Wenn man Monate braucht, macht man etwas falsch. Wenn der Verkäufer von dem Ding, von dem hier die Rede ist, ein halbes Jahr gebraucht hat um sie dann mit 20% Preisnachlass weiterzugeben, hat er anfangs deutlich zu viel verlangt. 7-8k für eine Sprint? Jaja, genau
  9. Ich verstehe jetzt auch nicht so recht, warum man deswegen einen Thread mit einer Warnung - anfangs offensichtlich sogar noch mit Klarnamen - aufmachen muss. Aber dass der Motor mal unter Wasser gelegen hat und die Nummer weggeschliffen wurde, sollte man als Verkäufer fairerweise schon sagen. Wenn man sich eine Nutte bucht, will man ja schließlich auch nicht erst nach der Bezahlung erfahren, dass "sie" einen Pimmel hat.
  10. Ist doch ein tolles Design-Upgrade. Während das Original den Muff der 60er Jahre atmet, kommt dieses Exemplar reduziert, puristisch und deutlich moderner daher. Die Tankerweiterung macht sie langstreckentauglich. Die Riffelblech-Sitzbank verlangt hingegen nach einem Fahrer mit Nehmerqualitäten. Das ist nix für komfortverwöhnte Großstadt-Hipster. Das einzige, was noch fehlt, ist ein sportiver Beinschild-Cut. Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden: "A bikers work is never done"
  11. Ist natürlich sympathisch, dass du die hier anbietest. Aber ich fürchte, bei mobile.de/Ebay-Kleinanzeigen dürftest du es leichter haben, einen Käufer zu finden
  12. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Man darf aber nicht ignorieren, dass die hohen Preise auch Vorteile haben. Als ich vor ~20 Jahren mit Vespa angefangen habe, gab es eigentlich nur zwei empfehlenswerte Langhubzylinder für die SF, den 136er Malle, und den 133er Polini. Ansonsten bekam man noch den 130er DR und den 121er Pinasco, beide brachten faktisch allerdings kaum mehr Leistung als ein originaler Dreikanäler. Außerdem gab es noch einen seltsamen Polini Doppelansauger, und einen Zirri, der lediglich phasenweise erhältlich war, und als eher heikel galt. Rahmen, die zu arg verbeult waren, wurden weggeworfen, ein Austauschbeinschild usw. gab es nicht. Heute bekommt man dagegen Teile, von denen man früher nur träumen konnte. Klar, wenn die Hersteller merken, dass man Geld verdienen kann, sind sie auch bereit, zu investieren. Ob es im Oldtimerbereich wirklich Leute gibt, die ein Fahrzeug alleine zu Spekulationszwecken kaufen, wage ich hingegen, zu bezweifeln. Mit Rollern und Motorräder mag das ja vielleicht gerade noch so klappen, wenn man nicht viel fährt, den Originalzustand belässt und - vor allem - Glück hat. Aber bei Autos? Überlegt doch mal: Eine Garage kostet vielleicht 80 Euro im Monat, das sind in 10 Jahren 9600 Euro. Hinzu kommen 190 Euro Steuern fürs Hakenzeichen, und vielleicht nochmal 250 Euro für eine günstige Oldtimer-Teilkaskoversicherung. Das sind in 10 Jahren schon mal 14000 Euro dafür, dass die Karre trocken untergestellt ist und man theoretisch damit fahren dürfte. Hinzu kommen Kosten für TÜV, neue Reifen und ab und zu wird vielleicht mal die Lichtmaschine, die Wasserpumpe oder irgendwas anderes fällig sein. Und solche Teile bekommt man nicht bei Autodoc, da sind dann spezialisierte Händler gefragt, die Kosten sind entsprechend. Außerdem will man ja, dass das Fahrzeug nicht bloß fahrbereit bleibt, es sollte möglichst besser werden, als es beim Kauf war. Eventuell lässt man die von Steinschlägen übersähte Front lackieren, man ersetzt das durchgefurzte Stoff-Interieur durch eine schicke Lederausstattung, man treibt einen Satz zeitgenössischer Alufelgen auf, den man professionell aufarbeiten lässt, usw. usw. irgendwelche Arbeiten stehen eigentlich immer an. Wenn man für Wartung, Reparaturen und Optimierungen aller Art durchschnittlich 1500 Euro pro Jahr rechnet, wäre man - zusammen mit den oben genannten Kosten - bei 29.000 Euro in 10 Jahren. Da müsste der Wertzuwachs schon beträchtlich ausfallen, damit am Ende zumindest ein kleines Plus bleibt. Und dass es einen Wertzuwachs gibt, ist alles andere als sicher. Ein BMW 02 oder Opel Manta ist heute deutlich teurer, als vor 10 Jahren, bei Triumph Spitfire oder MGB ist das hingegen eher nicht der Fall. Ich denke, wenn der Traum vom "Fahrspaß mit Rendite" wirklich wahr wird, dann eher durch Zufall.
  13. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Vor ein paar Jahren hatte ich mir "der alten Zeiten wegen" mal einen Golf2 gekauft. Allerdings bin ich der Kiste nicht lange treu geblieben. Jene C-Klasse, die ich mit Anfang 20 hatte, ist eher mein Ding. Irgendwann muss allerdings nochmal ein Golf 2 oder Polo Coupé her. Bei VW macht Tuning einfach mehr Spaß. Für die Benzen gibt's nur wenig Tuningteile, und das bisschen, was es gibt, ist enorm teuer und kommt stets ohne Gutachten. Und wenn man im Forum so was fragt wie: "Welche Nockenwelle ist noch alltagstauglich?" oder "Was kann der Fächerkrümmer von Supersprint?" heißt es meisten: "Wenn du schneller fahren willst, kauf dir ein anderes Auto!" 99% der Leute können mit dem Thema nichts anfangen.
  14. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Stell dir mal vor, es ist 1995, du wirst demnächst 18, und willst dein erstes Auto kaufen. Und du lebst in Braunschweig, also unweit des VW-Werks. Selbstverständlich wird es ein Golf, denn alle deine Kumpels fahren ebenfalls Golf, und zwar ein Golf 2, denn der Golf 3 ist zu neu, und daher noch zu teuer, und irgendwie auch zu hässlich. Am liebsten würdest du dir natürlich einen GTI kaufen, aber der kostet zu viel. Außerdem bist du darauf angewiesen, dass Mama und Papa sich ein wenig beteiligen, und die halten es für fahrlässige Tötung, einen Fahranfänger in ein Auto mit über 100 PS zu setzen und würden das niemals unterstützen. Über 100 PS waren 1995 schließlich ganz schön viel. Also wird es ein 1,6 Liter mit irgendwas um die ~70 PS. Du bist natürlich trotzdem voll stolz auf die Kiste, und nimmst dir vor, sie "irgendwann mal" zum GTI umzubauen, und bei der Gelegenheit gleich die verknitterte Stoßstange auszutauschen usw. Aber vorerst müssen ein GTI-Grill, ein Dachspoiler und ein Satz Alufelgen reichen. Nach vier Jahren, zwei Bagatellunfällen und einem Abflug in den Straßengraben siehst du allerdings ein, dass das keinen Sinn hat. Und da du inzwischen wesentlich besser verdienst, als damals als Azubi, kaufst du dir irgendwas Nettes aus halbwegs aktueller Produktion mit Leistung und Klimaanlage. Und irgendwann bist du Mitte 40, erinnerst dich wehmütig an die geile Zeit zurück, die du damals hattest, und kaufst dir den GTI, den du damals immer haben wolltest. Also mit anderen Worten: Es reicht nicht, dass das Auto alt und klein ist, es muss auch das richtige Auto sein.
  15. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Wobei sich das auf so niedrigem Niveau abspielt, dass das irgendwie auch egal ist. Sportversionen von älteren Kompaktwagen erzielen dagegen eigentlich allesamt ziemlich knackige Preise, egal ob Kadett GSI 16V, Golf GTI oder Ford Escort RS. Und die legen auch Jahr für Jahr zu. Aber bei den Standardmodellen wird der Wertzuwachs meist durch die Unterhaltskosten gefressen.
  16. Also der Thread ist jetzt gute acht Jahre alt. Mag ja sein, dass Titan damals Schwierigkeiten hatte, sein Traummoped zu bekommen. Aber ich denke, inzwischen dürfte er fündig geworden sein
  17. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Es kommt drauf an. Im Hochpreisbereich sind bei diversen Fahrzeugen sicher über 50% der Produktion erhalten geblieben. Viele davon im O-Lack und mit 5stelliger Laufleistung. Wer heute einen Ferrari F355 oder Bentley Continental R sucht, hat vermutlich nicht deutlich weniger Auswahl, als die Typen, die diese Fahrzeuge vor 20 Jahren als junge Gebrauchte gekauft haben. Aber auch bei den "bürgerlichen" Klassikern gibt es einige, von denen eher viele überlebt haben. Die späte Version des Golf1-Cabrios zum Beispiel. Da sind etliche von Beginn an als Zweit- oder Drittwagen genutzt, und bestens gepflegt worden. So richtig selten sind hingegen alte Lieferwagen, Brot-und-Butter-Autos, karg ausgestattete Familienkutschen etc. Aber wertvoll sind sie deshalb nicht immer. Ein Opel Kadett E mit 57-PS-Dieselmotor ist jedenfalls nichts, was Preisrekorde bricht, auch wenn davon deutschlandweit vielleicht noch eine zweistellige Anzahl existiert. "Selten" und "wertvoll" sind jedenfalls keine Kategorien, die zwangsläufig zusammen fallen.
  18. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Die Rally fand ich schon immer recht teuer. Eine Primavera oder eine frühe PX150 in ordentlichem Zustand hat man vor ~20 Jahren durchaus für unter 1000 Euro bekommen, wenn man ein wenig die Augen offen gehalten hat. Für eine Rally hat damals natürlich niemand 10k bezahlt, aber zum Studententarif gab es die auch nicht. Genauso wenig, wie originale und komplette T5-Motoren, SS50/90, Hoffmann-Vespas, etc.
  19. Also haben möchte ich die nicht. Aber irgendwie sieht die lustig aus. Krass auch, dass der Krempel eingetragen ist. Da hat jemand nicht bloß zusammen geschmissen, was an Restteilen rumlag, sondern wollte das Ding ernsthaft so fahren
  20. kuchenfreund antwortete auf flofie's Thema in Blabla
    Ich kann die hohen Preise für die Rally auch nicht so recht nachvollziehen. Bei der SS180 verstehe ich das schon eher, die ist mit ihrem Direktansauger technisch nochmal was anderes. Aber eine Rally ist letztlich eine Sprint mit einem dicken Motor.
  21. Die Felge sieht nach TPH aus, scheint dann wohl ein TPH80-Motor zu sein Da hat offensichtlich jemand ein mal quer durch den Restehaufen geschraubt. Ob es wirklich wen gibt, der so etwas haben will? Und dann auch noch ohne Nummer? Also ich weiß nicht, meins wärs nicht...
  22. Warum nicht? Gibt doch auch welche, die ihre Reuse auf Elektro umstricken. Da ist so'n Plastomaten-Reaktor nun wirklich das kleinere Übel.
  23. Eventuell hat ihn die Sucht ja auch zum "Arsch" gemacht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine Abhängigkeit auch den Charakter verändern kann ("kann" nicht "muss"). Der ständige Suchtdruck, die Tatsache, dass man ewig etwas verheimlichen muss, und das Wissen, in hohem Tempo auf einen Abgrund zuzusteuern, wirken sich sicher auch aufs generelle Verhalten aus.
  24. Jo, hab ich au schon entdeckt. Das ist wohl eigentlich für Motoren gedacht, die mit Webern und Kennfeldzündung gefahren werden. Aber wenn man die Weber als DKs nutzt, müsste das ja auch passen. Für die IDFs gibt es sogar ein fertiges Umrüstkit, für DCOEs habe ich leider noch keins gesehen: http://kaefer.motor-sport-service.de/html/einspritzbauteile_22.html Am Wochenende werde ich mir die Weber mal genau ansehen und rausfinden, was man wie verschließt. Ohne Trichter und Zerstäuber dürften die auch eine ziemlich hässliche Kante kurz vor der Drosselklappe haben, aber die kann man ja sicher irgendwie verrunden.

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