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kuchenfreund

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  1. Ich frage mich ja auch immer, ob einen solche Texte wirklich weiterbringen. Wenn ich von "einzigartigen Gelegenheiten" für "echte Liebhaber und Sammler" usw. lese, wirkt das für mich auch eher abschreckend, als dass ich mich jetzt direkt auf den Weg machen würde. Sieht für mich dann immer so aus, als ob dem Verkäufer selbst klar wäre, dass er preislich daneben liegt.
  2. Das ist doch alles Unsinn! Der ADAC-Pannenhelfer hat - wenn überhaupt - ein simples Universal-Diagnosetool. Damit zuverlässig klarzustellen, dass jetzt wirklich der Nockenwellenversteller am Sack ist, und nicht irgendetwas anderes aus dem Bereich Ventilsteuerung, dürfte kaum möglich sein. Ob der Tachostand manipuliert wurde, kann ein Pannenhelfer hingegen DEFINITIV NICHT herausfinden. Und selbst wenn er dazu in der Lage wäre, würde er es nicht machen. Das ist schließlich nicht seine Aufgabe, dafür wird er nicht bezahlt. Ich denke mal, der Käufer hatte im Nachhinein das Gefühl, vielleicht ein paar grüne Scheine zu viel bezahlt zu haben. Und jetzt versucht er, sich die zurück zu holen.
  3. Ob sich so was am Ende wirklich lohnt, ist aber auch nicht garantiert. In Polen gibt es zum Teil sehr gute Handwerker. Die Betriebe sind dort ne Ecke günstiger, als hier, aber jetzt auch nicht direkt billig, und das Material kostet sowieso überall dasselbe. Hinzu kommen dann noch Transportkosten, die eher happig ausfallen und falls es etwas zu reklamieren gibt, hat man keinen Ansprechpartner in der Nähe. Hm...
  4. Ich finde es ja krass, dass das so teuer ist. Ich habe mich vor einem Jahr erkundigt, was es kosten würde, die komplette Innenausstattung eines Autos erneuern zu lassen. Da wurden für Vordersitze, Rückbank und Türpappen so etwa 2500 Oiro in den Raum geworfen. Ob Leder oder Stoff wäre übrigens preislich annähernd dasselbe gewesen, da die entsprechenden Stoffe recht teuer sind. Ein Sessel und eine Couch kosten echt mehr?
  5. Inzwischen geht's doch gar nicht mehr darum, was die grüne Moppe wert (oder von mir aus auch das Bier) wert ist. Jetzt wird hier das altbekannte GSF-Spiel "Wer pisst den dicksten Strahl?" gespielt. @klausioKannst du nicht einfach ein paar halblustige Sharepics im Witze-Topic posten? Das ist zwar genauso inhaltslos, wie deine Beiträge hier, geht aber immerhin niemandem auf die Nerven.
  6. Klar, natürlich kann es sein, dass Schrauben festgegammelt sind, oder man sich dafür entscheidet, Teile wie Kurbelwelle, Kolben und Zylinder, etc. auszutauschen. Entweder, weil es notwendig ist, oder weil "man eh dabei ist" oder weil es dieses eine Teil gibt, auf das man grad richtig Bock hat. Andererseits: Wenn man alles einmal rundum neu macht, hätte man ja einen neuwertigen Motor, der dann wiederum wertsteigernd wäre... Ich denke, was sich wirklich auf den Wert auswirkt, sind ein guter Zustand von Lack und Blech, Papiere, die eine stressfreie Anmeldung ermöglichen, und originale Anbauteile wie Tacho, Sitzbank, Rücklicht etc. Alles andere steht da, meiner Meinung nach, hinten an. Klar kann man darüber reden, wann die letzte Motorrevision gemacht wurde, die nächste HU fällig ist, oder wie es um die Restprofiltiefe der Reifen bestellt ist, etc. Aber ich denke, das ist irgendwo auch von nachgeordneter Wichtigkeit, solange die wirklich relevanten Punkte passen. Vom Zustand der Kurbelwellenlager würde ich es jedenfalls nicht abhängig machen, ob ich ein Moped kaufe, oder nicht.
  7. Ein Teilekit für eine Motorrevision kostet irgendwas zwischen 100 und 150 Euro. Als Laie kann man das Triebwerk an einem Wochenende überholen, Profis brauchen wahrscheinlich einen halben Tag dafür. Ist natürlich immer ganz cool, wenn so was erledigt wurde - zumindest, solange man sich sicher sein kann, dass der, der es gemacht hat, gewusst hat, wie es geht. Aber einen Preisunterschied im vierstelligen Bereich rechtfertigt eine anstehende Motorrevision bei weitem nicht.
  8. kuchenfreund antwortete auf darkY's Thema in Blabla
    Also für den 107er mit dem Krawall-Bodykit gilt aber auch: Schöner wär' schöner.
  9. Versteh mich nicht falsch, ich will nicht sagen, dass jeder, der in solchen Topics postet, die Preise in die eine oder andere Richtung pushen will. Aber wenn hier eine mit Reproteilen ausstaffierte 125er, die offensichtlich schon mehr als einmal auf der Seite gelegen hat, auf 7 oder gar 8k taxiert wird, dann frage ich mich, ob nicht auch ein bisschen Wunschdenken dahinter steckt. Den Eindruck hatte ich in der Vergangenheit auch schon öfter.
  10. Das war ja schon immer das Problem der GSF-Kaufberatung: Die einen hoffen auf ein schönes Schnäppchen, die anderen wollen, mit Hinblick darauf, was in der eigenen Garage steht, die Preise ganz weit oben sehen.
  11. Der Hipster natürlich, eh klar. Oder der Typ, der alte Händlerschilder sammelt? Das ist einfach ein Sammlungsgebiet, genau wie Blechspielzeug, Briefmarken, römische Münzen usw. Schilder von VW oder Harley Davidson bekommt man auch nicht zum Hartzer- oder Studententarif. Mir persönlich wäre so eine emaillierte Blechtafel jetzt auch keinen Tausender wert. Aber das sagt ja nichts über ihren generellen Wert aus. Der erste Superman-Comic wurde übrigens vor einigen Jahren für 3.2 Millionen Dollar versteigert. War bestimmt auch ein "Hipster"
  12. Hab ja nie verstanden, was jetzt genau der Unterschied zwischen DX und XT war. Hatte auch beides schon ausgebaut hier liegen. Die XT hatte andere Staubkappen an den Nabenlagern. Aber sonst?
  13. Sehr geil, sogar Reifen mit brauner Karkasse. Ist da eine Shimano Deore DX verbaut?
  14. Sorry für OT, aber sind das Originalteile? Oder gab es die mal im Zubehör? Ich hatte bisher zwei PVs, und keine von denen hatte solche Bleche unterm Lenker. Ich wusste gar nicht, dass es die überhaupt gibt.
  15. Okay, dann macht die Nummer echt keinen Sinn
  16. Ich muss ja sagen, ich kann es verstehen. Als ich das letzte Mal etwas bei Ebay inseriert habe - ist Jahre her - sind ordentlich Gebühren zusammen gekommen. Kosten für PayPal fielen auch noch an, da waren dann einfach mal 12-15% des Verkaufserlöses weg. Ist doch klar, dass sich dann manch einer die Frage stellt, wie man das umgehen kann.
  17. Wenn man das Gestell strahlt, lackt und mit neuen Zugfedern bestückt, und ein fähiger Sattler nach Muster des alten Bezugs einen Neuen näht, ist das Ding wieder top. Ist natürlich nicht ganz billig, aber das Teil ist definitiv zu retten. Mehr als nen Fuffi sollte man in dem Zustand aber nicht dafür zahlen.
  18. Natürlich gibt es die! Und die wurden in diesem Topic - neben viel Geschwaller, dass entweder der einen, oder der anderen Ideologie folgt - ja auch schon genannt. Ich selbst kiffe nicht, bin aber auch kein Legalisierungsgegner, da ich das Risiko für relativ gering halte. Aber dass JEDER Drogenkonsum mit Gefahren verbunden ist, sollte man nicht einfach in sorgloser Passt-schon-Mentalität beiseite wischen. Selbstverständlich gibt es auch Punkte, die gegen eine Legalisierung sprechen - auch wenn die Vorteile eventuell überwiegen.
  19. Das wird ja sogar schon praktiziert. In Deutschland gibt einige wenige Behandlungszentren, in denen Abhängige Diamorphin, also Heroin, erhalten. Infrage kommen dafür Schwerstabhängige mit Folgeerkrankungen, bei denen andere Therapieformen keinen Erfolg hatten. In der Schweiz ist das ganze etwas gängiger, als hierzulande. Aber mit einer Freigabe hat das nicht allzu viel zu tun, und das ist auch ganz gut so.
  20. Sorry, aber das ist Unsinn. Es gibt Drogen, bei denen so etwas wie ein verantwortungsbewusster Konsum nicht möglich ist. Bei Heroin zum Beispiel ist nicht die Frage, ob, sondern wann der Konsument abhängig wird. Der Junkie, der vorm Bahnhof rumsteht, und sich seinen Konsum mit Bettelei und Gaunereien finanziert, ist nicht abhängig geworden, weil er dumm oder willensschwach ist, sondern weil er die falsche Droge genommen hat. Es gibt Substanzen, die einfach zu gefährlich sind, als dass sie irgendwer nehmen sollte, so etwas muss verboten bleiben.
  21. Verwechsel nicht "empirisch nicht belegt" mit "falsch". Um die Gateway-Hypothese in Bezug aufs Kiffen zu untersuchen, müsste man eine Vielzahl von Menschen über einen langen Zeitraum begleiten, und regelmäßig schauen, wie sich Ihr Drogenkonsum entwickelt. Dabei müsste man allerdings andere Faktoren, die diesen beeinflussen, ebenso raushalten, wie andere Substanzen, die ebenfalls die Funktion einer Einstiegsdroge haben könnten. Ich denke, da kommt die Empirie dann auch an ihre Grenzen. Ich weiß nicht, ob von Cannabis die Gefahr einer Einstiegsdroge ausgeht, oder nicht. In der Schule wurde uns beigebracht, dass jeder Kiffer früher oder später an der Nadel hängt, wenn er nicht rechtzeitig die Reißleine zieht. Das ist natürlich Unsinn. Andererseits hat wohl kaum ein Junkie seine Drogenkarriere damit begonnen, sich Heroin intravenös zu verabreichen.
  22. Und warum? Die Einstiegsdrogen-Hypothese mag beim Deutschen Hanfverband und in irgendwelchen Kifferforen vielleicht nicht gerade auf Gegenliebe treffen, in der Suchtmedizin hat sie allerdings durchaus Anhänger. Also so die Art von Anhängern, die sich eingehend mit der Thematik beschäftigt haben, und für die das Ergebnis nicht schon vorher feststeht. Ich habe eher den Eindruck, dass manche Kiffer blind irgendwelchen Ideologien verfallen sind, wenn sie alles vorschnell für harmlos erklären. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Legalisierungsgegner. Aber dass jeder Drogenkonsum mit Risiken behaftet ist, ist einfach eine Tatsache.
  23. Es gab auch Leichenwagen, die einen ähnlich voluminösen Aufbau hatten. Aber hier sehen Fensteraufteilung und die eine hintere Tür schwer nach Krankenwagen aus. Manche stricken so was zu Campingwagen um.
  24. Als echter Vespisti fährt man allerdings nicht zu jeder Eisdiele. Klar, es gibt eine in der Nachbarschaft. Aber da baumelt eine 90er-Jahre Halogenbeleuchtung von der Decke, in der Speisekarte stehen Dinge wie Pfirsich Melba und an den Tischen sitzen Familien mit nölenden Kleinkindern. Geht gar nicht, man will ja schließlich sehen und gesehen werden. Also bleibt nur die hippe Eismanufaktur in der Innenstadt. Und hinterher fährt man nochmal kurz zu dieser leerstehenden Backsteinhalle aus den 30er Jahren, um ein Selfie von sich und seiner Vespa vor historischer Kulisse zu machen. Man braucht ja schließlich Content für seinen Insta-Account (#dolcevita). So ganz ohne Reichweite ist dann halt auch scheiße...
  25. Also liebe Kinder: Pflanzen betreiben Photosynthese. Das heißt, sie wandeln mit Hilfe des lichtabsorbierenden Farbstoffs Chlorophyll Lichtenenergie in chemische Energie um. Wenn man will, dass eine Pflanze einen hohen Ertrag bringt, und das möglichst noch in Jahreszeiten, in denen wir nicht gerade von der Sonne verwöhnt werden dann muss man etwas nachhelfen. Welcher Kiffer will schließlich nur zur Erntezeit high sein? Vor allem, wenn das ganze legal ist Außerdem: Ich habe es ja schon mal an anderer Stelle geschrieben, "nicht strafbar" heißt nicht automatisch "gönn dir!" Mag sein, dass einem die Bullen dann wegen einer kleinen Hanfplantage nicht gleich die Bude stürmen. Was Gemeindeordnung, Hausverwaltung oder Schrebergartenverein dazu sagen, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Wenn ein Selbstanbau erlaubt sein sollte, dann wahrscheinlich unter bestimmten Sicherheitsauflagen. Wir reden hier schließlich immer noch über eine Droge. Dass man die einfach im eigenen Vorgarten anpflanzen kann, so dass sich jeder Teenager, der einen ausreichend lockeren Eigentumsbegriff hat, ein Pflänzchen mitnehmen kann, wird sicher nicht kommen.

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