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Servus

 

Da meine Box doch schon etwas laut wurde hab ich einen neuen O-Ring eingesetzt (lt. Beschreibung aus Viton).

War auch wieder merklich leiser.

Hat aber nicht lang gehalten, nach 100 Km ist die Box wieder so laut wie vorher.

 

Woran kann ich nun erkennen ob ein O-Ring aus Viton ist oder auch nicht?

 

Ps: Der alte Ring war steinhart, konnte nur rausgebrochen werden.

Pps: Ev. werd ich noch versuchen ein Stück Dichtschnur reinzufummeln in den Schlitz der Bix.

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Hallo, man kann am Ring selber optisch nicht erkennen aus welchem Werkstoff er ist. O-Ringe können auch eingefärbt sein, dies ist aber nicht genormt. Wenn der Ring verkokelt und hart ist, möchte ich mal behaupten dass es kein Viton war. Fahre an allen Rollern Viton-Stutzen und hatte noch nie einen der verbrannt ist.

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Am 18.6.2018 um 12:54 schrieb anfahrer:

Servus

 

Da meine Box doch schon etwas laut wurde hab ich einen neuen O-Ring eingesetzt (lt. Beschreibung aus Viton).

War auch wieder merklich leiser.

Hat aber nicht lang gehalten, nach 100 Km ist die Box wieder so laut wie vorher.

 

Woran kann ich nun erkennen ob ein O-Ring aus Viton ist oder auch nicht?

 

Ps: Der alte Ring war steinhart, konnte nur rausgebrochen werden.

Pps: Ev. werd ich noch versuchen ein Stück Dichtschnur reinzufummeln in den Schlitz der Bix.

Der VITON Werkstoff ist meist rötlich! Das einfärben bezweifel ich bei Dichtungsringen, wieso sollte man bei dieser Anwendung mehr kosten fürs Material in der Produktion ausgeben? 

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Viton ist meist braun und 

 

Auszug aus Wikipedia:

 

Viton ist die Warenbezeichnung der DuPontPerformance Elastomere für deren Fluorelastomere. Das relativ teure Viton findet in der Technik Anwendung als Dichtungsmaterial mit hoher thermischer und chemischer Beständigkeit, beispielsweise als O-Ring-Dichtung für lösbare Flanschverbindungen in der Vakuumtechnik. Aufgrund der guten Löslichkeit von Viton in Estern und Aceton wird es weiterhin als Bindemittel bei der Sprengstoffverarbeitung und in pyrotechnischen Sätzen z. B. MTV (Magnesium/Teflon/Viton) eingesetzt. In Abhängigkeit von der Kettenlänge und vom Verhältnis der Monomerbausteine zueinander ist Viton auch als stark viskose Paste erhältlich, die bei etwa 100 °C erweicht und dann durch Extrusion verarbeitet werden kann.

Im Gegensatz zu anderen Elastomeren hält es Kohlenwasserstoffen wie z. B. Ölen und Treibstoffen auch bei höheren Temperaturen stand, ohne aufzuquellen oder sich aufzulösen.

FKM ist die internationale Abkürzung nach der DIN-ISO Norm (früher: FPM) und der amerikanischen Norm ASTM.

Bearbeitet von Rally 221
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Muss mich korrigieren, Viton hat mehrere Farben...

 

FPM / FKM - 60, 75, 80, 90 Sh. A, bis 200° C

Farben - grau, schwarz, grün, milchig, braun, orange, violett, rot, blau

 

F6, 75, 80, 90 Sh. A, bis 200° C

Farben - grau schw

 

Bearbeitet von Rally 221

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Am 3.7.2018 um 22:30 schrieb Rally 221:

Muss mich korrigieren, Viton hat mehrere Farben...

 

Kann ich auch so bestätigen.

Bei bedarf wird jede Farbe beigemischt vom Hersteller.

 

Auf die Farbe ist kein verlass!

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Viton-O-Ringe liegen meist bei Shore-Härten über 80, merkt man beim Betatschen im Vergleich mit den normalen Shore70 NBR-Ringen. Oberfläche der Viton-Ringe glänzt nicht so wie bei den NBR-Ringen, außerdem quellen die Viton-Ringe nicht merklich auf wenn in Benzin eingelegt.

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Hochkram

 

Welches Material ist für O-Ringe am Zylinderkopf geeignet? Viton = FKM/FPM hat bei mir nicht gehalten und sich schön verflüssigt. Soll ja auch nur bis 200 Grad halten, was am Kopf und am Auslass  ja schon mal grenzwertig ist. Muss es tatsächlich FFKM sein? Die kosten scheinbar eine Fantastillion EUR und eine Bezugsquelle, die auch an Endkunden verkauft ist mit bislang nicht bekannt. 

 

Suche die Dimension 68 x 2 mm

 

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wenn dein kopf stark durchbläst hält auch der viton ring nicht.

passt die nutbreite und nuttiefe nach herstellerangabe?

der alukopf kühlt den ring runter und er hält.

bläst es aber an den ring geht er kaputt.

 

 

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hmm, vielen Dank für den Tip. :thumbsup:Das ergibt natürlich Sinn.

Nut ist ca. 2,3 mm breit und ca. 1,5 mm tief, wenn ich mich recht erinnere. Ich muss es beim nächsten mal genau messen, der Zettel ist verschwunden. Evtl. dichtet der Kopf den 2mm dicken O-Ring also nicht ausreichend ab. Hersteller gibt 2,85 mm Breite und 1,45 mm Tiefe vor, hab ich aber erst jetzt gesehen.

 

Geht um einen Zylinderkopf vom neuen 177er MHR. Der O-Ring von Malle war nur 1,85 mm und leider vom Durchmesser stark untermaßig, so daß er von selbst kaum in der Nut hält. Das ging 3x gut und beim 4. mal ist der O-Ring bei Montage unbemerkt aus der Nut gerutscht und wurde beim Festziehen des Kopfes zu Tode gequetscht. In den Shops gab es keinen passenden Ersatz, daher kam der 68 x 2 mm FKM O-Ring zum Einsatz.

 

Also sollte FKM grundsätzlich ausreichen, und ich müsste entweder einen passenden O-Ring für die Nut finden oder die Nut für den O-Ring entsprechend noch etwas anpassen, richtig?

 

  

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